Gelebte Partnerschaft mit Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern.

Die PETER JENSEN GmbH ist ein moderner Fachgroßhandel für Sanitär, Heizung, Lüftung, Ofenbau, Küchen und Industriearmaturen mit der größten haustechnischen Lagerhaltung Deutschlands von über 52.000 verschiedenen Artikeln am Stammsitz in Hamburg-Borgfelde. Unsere Kunden sind überwiegend Installateure. Das Unternehmen beschäftigt an 30 Standorten in über sechs Bundesländern in Nord- und Ostdeutschland rd. 870 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von 220Mio €. Seit 2016 gehören auch zehn Standorte der Marke GORNIG dazu. In der Bevölkerung bekannt ist PETER JENSEN insbesondere durch seine erlebnisreichen Sanitärausstellungen "Bädershow". Gegründet wurde das Unternehmen 1912 und wird in dritter Generation von den Brüdern Peter, Walter und Martin Jensen geführt.

Darum haben wir 2014 eine Stiftung gegründet

Die Situation damals:

Als Dreigestirn führten wir Brüder seit 25 Jahren ein Unternehmen, dass gerade 100 Jahre alt geworden war. Neben strategischen Überlegungen diskutierten wir, wie es mal nach uns weitergehen soll und welche Werte uns wichtig sind. Denn mit sieben direkten Nachkommen wird es entscheidend schwieriger, eine Firma zu führen (oder zumindest zusammenzuhalten), als bei drei mitarbeitenden und sich praktisch immer einigen Brüdern. Die GmbH-Gewinne wurden stets komplett reinvestiert in die Substanz des Unternehmens - besser konnte sie kaum noch werden. So entschieden wir, auch außerhalb des Unternehmens Werte schaffen zu wollen, die uns wichtig sind. Für eine langfristige Nachfolgeregelung und echtes gesellschaftliches Engagement überführten wir den Besitz der GmbH deshalb 2014 in eine gemeinnützige Stiftung.

Die Konsequenzen daraus:

Wir haben mit dieser Entscheidung folgende Regeln für alle Zeiten festgelegt: Von jedem Jahresgewinn müssen 70% ins eigene Unternehmen investiert werden zum Substanzerhalt und für notwendige Expansionen. 10% erhält die Familie Jensen zur Grundsicherung aller Kinder. 20% fließen in die Stiftung zur Finanzierung oder Organisation zahlreicher sozialer Projekte.

Die Absichten dahinter:

Durch die 70% schützen wir unsere zahlreichen loyalen Mitarbeiter auch nach unserem Ausscheiden in zehn Jahren. In der Haustechnikbranche dominiert bei vielen Marktbegleitern und Lieferanten der „schnöde Mammon“, der Gewinne nur maximieren will, um sie an (ausländische) Kapitaleigner abzuführen. Die Substanzen und Werte bleiben dabei häufig auf der Strecke, welche für die langfristige Arbeitsplatzsicherheit und echte Zufriedenheit der Mitarbeiterschaft aber entscheidend wären. Mit den 10% unterstützen wir das selbstbestimmte Leben unserer Kinder, indem ein monatliches Grundeinkommen jeden eingeschlagenen Lebensweg prinzipiell ermöglicht. Mit den 20% leisten wir einen vielfältigen gesellschaftlichen Beitrag. Im Mittelpunkt steht hierbei, Kinder und Jugendliche durch gute Ausbildung in ein sicheres Berufsleben zu führen (welches das Handwerk im Besonderen bietet). Daneben hilft ab 2020 ein Versorgungswerk jedem GmbH-Mitarbeiter in bestimmten Notsituationen. Und schließlich ist die Stiftung an vielen Orten in Nord- und Ostdeutschland aktiv, wo extreme soziale Mißstände herrschen.