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HospizeWünschewagen Sektion Meck-Pomm

Auf diese einzigartige Maßnahme sind wir im Spätsommer 2019 durch den Fachinstallateur Maik Ventzke aufmerksam geworden, der uns bat, sich am jährlichen Spendenaufruf der Schweriner Volkszeitung für den „Wünschewagen“ zu beteiligen. Hierhinter verbirgt sich, Todkranken ihren letzten großen Wunsch zu erfüllen! Dieser kann sein, ein allerletztes Mal das Meer zu sehen, den Lieblingsverein anzufeuern, die Hochzeitskirche von damals zu besuchen oder doch nochmal einen Fallschirmsprung zu wagen (natürlich im Tandem).
Normalerweise wären solche Unterfangen den meisten Sterbenden nicht mehr möglich, da ihr Gesundheitszustand keinen Transport zuließe. In den Niederlanden, wo mit dem Thema Tod pragmatischer als hierzulande umgegangen wird, wurde die Idee des Wünschewagens geboren – einen Krankenwagen mit Panoramafenstern zu bauen! Also zum einen vollständig für alle medizinischen Notfälle ausgestattet und so vorbereitet zu sein, damit die Patienten überhaupt am Zielort (und zurück) „sicher“ ankommen. Zum anderen aber so angenehm wie möglich eingerichtet zu sein (zB auch mit leuchtendem Sternenhimmel aus LED-Spots), damit die „Gäste“ bei einem tollem Ausblick ihre Kurzreise genießen können. Mit 6.000€ unterstützt die PETER JENSEN Stiftung diese tolle Arbeit in Rostock.