Unsere
Projekte

Die Förderung der Berufsentscheidung und des Handwerkernachwuchs ist uns ebenso wichtig wie die Gesundheit unserer wertvollen Mitarbeiter und die Unterstützung von Menschen in Armut, mit Lernschwächen, Behinderungen oder schwerer Krankheiten

Kinder & Jugend

Name: Musikunterricht über INKA
Partner: Initiative Kinderarmut Kiel
Start: 04.2020
Status: In Planung
Budget: 21.000 €
Ende: 03.2023

Aufgabe:
Unterstützung von Instrumentenunterricht für zwölf Jugendliche an der Musikschule der Landeshauptstadt Kiel über drei Jahre

Ziel:
Auch Kinder aus sozial schwachen Familien müssen bei Interesse die Möglichkeit auf eine musikalische Fortbildung erhalten

Projektbeschreibung:

30 % der Kinder in Kiel gelten heute offiziell als arm. Aus sozial schwachen Familien kommend, haben sie in aller Regel keinen Zugang zu Musikunterricht, nachdem dieser im Land Schleswig-Holstein aus vielen Lehrplänen der allgemeinbildenden Schulen gestrichen wurde. Doch auch diese Jugendlichen sollten bei Interesse eine Chance erhalten, ihre Freude an Instrumenten zu entdecken und eventuelle Begabungen entwickeln zu können.

Die Initiative Kiel gegen Kinderarmut (INKA) hat sich in 2009 zusammengefunden, um solche Talente zu fördern, indem sie Unterricht an der Musikschule der Landeshauptstadt Kiel bezahlt. Ausschließlich aus Spenden finanziert (die Musikschule selbst unterstützt durch Sonderpreise), wurde bisher über 500 Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an diesem Lernprogrammen ermöglicht. Die Anfragen von Eltern übertreffen mittlerweile bei weitem die Mittel von INKA, so daß es aktuell eine lange Warteliste gibt.

Die PETER JENSEN Stiftung möchte hier ein Zeichen setzen und finanziert mit 21.000€ eine dreijährige Förderung für zwölf Kinder. Die Schüler erhalten dafür einen wöchentlichen 45min Unterricht in Gitarre, Violine, Geige, Schlagzeug oder Klavier. Dabei gelten zwei Grundvoraussetzungen: Zum einen müssen auch sozial schwache Eltern einen finanziellen Betrag leisten, indem sie die „Kiel-Karte“ ihres Kindes mit 150€ pro Jahr dafür einsetzen. Zum anderen kontrolliert INKA halbjährlich mit der Musikschule die Präsenz und das Engagement der Kinder. Wer mal die Fortschritte u.a. der „Jensen-Kinder“ erleben möchte, sollte das jährliche Dankeschön-Konzert im Schwedendamm nicht verpassen.

Name: Jugendhilfe für Schwerin
Partner: Sozialvereine der Stadt
Start: 11.2019
Status: Laufend
Budget: 27.000 €
Ende: 04.2021

Aufgabe:
Tollen Einrichtungen der Landeshauptstadt den Rücken stärken bei ihren sinnvollen Freizeitangeboten

Ziel:
Benachteiligten Jugendlichen nachhaltige Aufmerksamkeit zukommen lassen, die für ihre Entwicklung essentiell ist

Projektbeschreibung:

Am Schweriner Kinderklinikum werden jährlich über 100 an Krebs erkrankte Jugendliche behandelt. Um ihnen die schwere Zeit des Krankenhausaufenthalts zu erleichtern und auch die betroffenen Familien zu entlasten, erfüllt die Kinderkrebshilfe Westmecklenburg zahlreiche Wünsche – von Geburtstagsfeiern auf der Station, kleinen gemeinsamen Ausflügen bis hin zur Anfertigung von Kinderperücken. Mit 10.000€ unterstützt die PETER JENSEN Stiftung diese tolle Basisarbeit.

Die Trauerbegleitung des Schweriner Hospizvereins fördern wir mit 5.000€. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter leisten seelischen und praktischen Beistand besonders bei Jugendlichen, die einen Elternteil verloren haben, damit sie lernen, den Verlust anzunehmen und mit diesem weiterzuleben. Beeindruckt hat uns auch ein Theaterprojekt der Lebenshilfe Schwerin für behinderte Menschen, das wir mit 5.000€ finanzieren. Hierbei werden nicht nur Kreativität und motorische Fähigkeiten gefördert, sondern die Teilnehmer arbeiten über einen langen Zeitraumhinweg an einer echt motivierenden Aufgabe.

Im sozialen Brennpunkt „Mueßer Holz“ befindet sich die Schweriner Kindertafel, die über 70 Jugendliche täglich mit einem warmen Mittagessen versorgt. Für das Betriebsjahr 2020 übernimmt unsere Stiftung mit 5.000€ die gesamten Unterhaltskosten dieser Einrichtung. Mit weiteren 2.000€ wurde der Alternative Mädchentreff e.V. bedacht, damit es in Schwerin auch weiterhin einen Anlaufpunkt speziell für Mädchen gibt, die in ihrem Elternhaus keine ausreichende Unterstützung für eine gute persönliche Entwicklung erhalten.

Name: Kinderhilfe in Wismar
Partner: Organisationen der Region
Start: 12.2019
Status: Laufend
Budget: 24.000 €
Ende: 12.2021

Aufgabe:
Benachteiligten Kindern eine Gemeinschaft oder gar Familie geben, in der sie sich vernünftig entwickeln können

Ziel:
Jeder Mensch muß die Möglichkeit erhalten, ein selbstbestimmtes Leben mit vielen Freuden führen zu können

Projektbeschreibung:

Der Pflege- und Adoptivelternverein Nordwestmecklenburg unterstützt Eltern, die traumatisierte, misshandelte oder behinderte Kinder bei sich aufgenommen haben. Um diesen richtig begegnen und helfen zu können, organisiert der Verein regelmäßig Fachtage mit Dozenten für diese Eltern, die wir in 2020 und 2021 mit 5.000€ komplett finanzieren. Mit weiteren 3.000€ ermöglichen wir den zehn Jugendlichen der „Wohngruppe Wellenreiter“, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr bei ihren Eltern leben können und sich deshalb in der Kinderwelt Wismar zusammen gefunden haben, ein gemeinsames Ferienlager.

Der Verein Licht am Horizont kümmert sich um über 100 Wismarer Kindern aus sozial schwachen Familien, indem er sie „vor die Tür holt“ in ihre Gemeinschaft. Mit 4.000€ unterstützen wir den Besuch zahlreicher Kulturveranstaltungen in der Region in 2020. An der Astrid-Lindgren-Förderschule lernen behinderte Jugendliche neben dem normalen Unterrichtsstoff möglichst selbstständig zu werden, wodurch eine spätere Integration in die Gesellschaft erst erfolgreich sein kann. Die hierfür erforderlichen speziellen Lernmaterialien (im Sinne der Montessori-Aufforderung „Hilf mir, es selbst zu tun“) können dank unserer Spende von 2.000€ nun aufgestockt werden.

2006 verlor die Familie Röhrs ihre Mutter und Ehefrau durch eine Krebserkrankung. Eine passende Unterbringung für die letzte Lebensphase fanden die Röhrs leider nicht, wodurch ihre Idee zum Aufbau des Hospizes Schloss Bernstorf bei Grevesmühlen entstand. Heute ein beeindruckender Ort mit dem außergewöhnlichen Angebot einer „Wunschküche“, die täglich das Lieblingsgericht für die sterbenskranken Bewohner kocht. Deren Betrieb stärkt die PETER JENSEN Stiftung  mit einer Spende von 10.000€.

Name: Kranke Kinder in Magdeburg
Partner: Einrichtungen der Stadt
Start: 09.2019
Status: Laufend
Budget: 27.000 €
Ende: 11.2020

Aufgabe:
Unterstützung unterschiedlicher Organisationen der Region, die sich zumeist um todkranke Kinder und ihre Angehörigen kümmern

Ziel:
Wir wollen einen vielfältigen Beitrag leisten, daß sich die kleinen Patienten und ihre Eltern ein wenig Abwechslung und Entspannung gönnen können

Projektbeschreibung:

Die Universitätskinderklinik Magdeburg hat jährlich 3.000 stationäre Patienten, die auf ihrem frühen Leidensweg ganz besondere Aufmerksamkeit brauchen. Um die Fürsorge kümmern sich neben den Ärzten und Eltern mehrere Hilfsorganisationen der Stadt, dessen wertvolle Arbeit die PETER JENSEN Stiftung unterstützt.

Der Förderkreis krebskranker Kinder bietet den Eltern und Geschwisterkindern, die nicht in Magdeburg selbst leben, die Möglichkeit, während der Behandlungszeit im Elternhaus auf dem Klinikgelände zu wohnen. Mit 5.000€ fördern wir das Freizeitangebot des Vereins für die betroffenen Familien, das den Zusammenhalt in dieser schwierigen Zeit entscheidend erleichtert.

Ebenfalls auf dem Klinikgelände beheimatet, steht der Verein schwerstkranker Kinder den Familien während den langwierigen, zumeist unheilbaren Krankheiten bei - und hilft auch nach der Entlassung bei der Bewältigung des Alltags. Dafür organisiert der Verein auch jährlich eine Reise, welche viele betroffene Familien mit schwer eingeschränkten Kindern allein nicht wagen würden, die wir mit 6.000€ unterstützen.

Das Kinderhospiz der Pfeifferschen Stiftungen betreut Kinder im letzten Stadium und begleitet auch die Eltern auf ihrem Trauerweg. Diese tolle Einrichtung bedachten wir mit einer Spende von 5.000€. Die Ehrenamtlichen des Teddy-Wünsche e.V. aus dem benachbarten Calbe zaubern solchen Kinder nochmal „ein Lächeln ins Gesicht“ mit der Erfüllung kleiner und größerer Überraschungen – für diese bewegende Geste sind wir mit unseren 6.000€ wichtigster Spender in diesem Jahr gewesen.

Am Rande der Innenstadt hat die Lebenshilfe Magdeburg jüngst ein Wohnhaus für 72 behinderte Menschen gebaut, in dessen Ausstattung des Gemeinschaftsraumes noch eine Multimedia-Wand fehlte – diese konnte durch unsere Komplettfinanzierung über 5.000€ nun angeschafft werden.

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Name: Kinderprojekte in Rostock
Partner: Viele Vereine der Stadt
Start: 09.2019
Status: Laufend
Budget: 18.000 €
Ende: 08.2020

Aufgabe:
Unterstützung verschiedener Einrichtungen, um ein Kulturangebot und Ferienfreizeiten für benachteiligte Kinder zu ermöglichen

Ziel:
Einen kleinen, aber breit gefächerten Beitrag gezielt leisten, wo junge Menschen einen Ausgleich in ihrem Leben brauchen

Projektbeschreibung:

Der zu einer maritimen Bildungs- und Freizeiteinrichtung umgestaltete Frachter Likedeeler am IGA-Park ist ein offener Treff für Kinder und Jugendliche. Nachdem wir den Verein schon 2016 mit 3.000€ aus Einnahmen eines Live@night-Konzertes bedachten, finanzierte die PETER JENSEN Stiftung drei Jahre später mit 10.000 € Material und Werkzeug für die Renovierung zweier historischer Segeljollen. Hierbei sammeln Jugendliche (unter professioneller Anleitung) auch handwerkliche Erfahrungen. Ab Sommer 2020 kann jedermann auf diesen Booten Ausfahrten auf der Warnow unternehmen.

Wir unterstützen mit 2.500€ die Jugendarbeit der Alten Schmiede im sozialschwachen Viertel Toitenwinkel, konkret die Ausstattung und Auftritte der Kindertanzgruppe "SchmiedeDancer“. Ansonsten ist dieser schon zu DDR-Zeiten existierende Jugendtreff ein wichtiger sozialer Anlaufpunkt, damit Heranwachsende ihre Freizeit nicht nur zuhause oder auf der Straße verbringen.

Die sogenannte Elterngruppe von Kindern mit Down-Syndrom ist ein Austauschangebot und damit Mutmacher für betroffene Familien. Mit 2.000€ ermöglichen wir eine große gemeinsame Ausfahrt all dieser Familien im Dezember 2019 in die Casa Familia nach Usedom. Sogar eine Ferienreise ist durch unsere Unterstützung von 3.500 € für 70 behinderte junge Menschen aus einer Wohngruppe der Lebenshilfe Rostock e.V. möglich. In deren Wohnstätte wird ansonsten ein respektvoller Umgang und ein echtes Miteinander gelebt, um Intoleranz und Ausgrenzung zu entgehen.

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Name: BOSO-Räume für Gymnasien
Partner: Schulbehörde Hamburg
Start: 03.2020
Status: In Planung
Budget: 75.000 €
Ende: 05.2029

Aufgabe:
Unterstützung der Raumausstattung nebst Laptops in Berufs-Vorbereitungsräumen an vielen Hamburger Gymnasien

Ziel:
Schulabgänger davon überzeugen, daß eine normale Ausbildung nebst Berufsschule mehr als eine Alternative zu einem Universitätsstudium sein kann

Projektbeschreibung:

Zuerst war sich die PETER JENSEN Stiftung unsicher, das BOSO-Projekt auf Gymnasien auszuweiten, da die dortigen Schulabgänger zu fast 70% eine Universitätsausbildung im Auge haben. Doch im Sommer 2018 hatte sich die Hamburger Schulbehörde entschlossen, als erstes Bundesland ein Unterrichtsfach für "Berufs- und Studienorientierung" in der gymnasialen Oberstufe einzuführen. Dieses war der Auslöser für uns, umzudenken und den Kampf gegen die Universitätshörigkeit anzugehen. Denn schließlich braucht es zB auch im Handwerk (künftig mehr denn je) gut vorgebildetes Personal für die immer stärkeren technischen, rechtlichen und digitalen Anforderungen in diesen Berufen.

Die Forderung der PETER JENSEN Stiftung nach mehr Auszubildenden statt Studenten würde automatisch aber auch zu einer Stärkung der Berufsschulen führen. Denn ohne Schüler müssen Berufsschulen aufgelöst werden  - in dieser Abwärtsspirale befindet sich Deutschland schon! In 2017 gab es mit 509.760 Studienanfängern erstmals genau so viele wie neu geschlossene Ausbildungsverträge (509.997). Nur ein Beispiel zur Verdeutlichung der Konsequenzen: Die meisten Handwerksbetriebe für Kamine und Kachelöfen im Norden sind in Schleswig-Holstein beheimatet, alle haben bis Oberkante Oberlippe gut zu tun. Wer dort aber eine Ausbildung zum Kachelofen- und Luftheizungsbauer starten möchte, muß regelmäßig nach Hannover fahren bzw umziehen. Wenn dort zu wenig Teilnehmer zusammenkommen, muß das Nordlicht sogar nach Stuttgart. Denn entsprechende (vollwertige) Berufsschulbegleitung in Heide bzw Hamburg wurde über die Jahre eingestellt. Wie sollen Betriebe im hohen Norden bei so einer Perspektive aber Nachwuchs finden? Spätestens in der übernächsten Generation wird das Ofenbauhandwerk so aber aussterben in Schleswig-Holstein - wer soll dann aber zB auf Sylt teure Kaminanlagen noch fachgerecht einbauen?

Aber auch die Qualität leidet an den Berufsschulen zunehmend. Denn wenn alle leistungsstärkeren Schüler nur noch studieren, sinkt die durchschnittliche Ausbildungsfähigkeit der restlichen Schüler. Daß der Migrationshintergrund an vielen Berufsschulen schon bei über 50% liegt und der Anteil von Schülern ohne vorherigen Abschluß steigt, macht die Sache in Bezug auf Ausgewogenheit und Nievau auch nicht besser. Krass gesagt: Die Berufsschulen dürfen nicht zu Resterampen der Nation mutieren! Die Folgen spüren wir alle jetzt schon. Nun aber zu den BOSO-Schulen, in denen Transferräume ab Jahresende 2019 in folgenden Stadtteilen geplant sind:

  • Alsterdorf (Heilwig-Gymnasium)
  • Harvestehude (Emilie-Wüstenfeld-Gymn.)
  • Hoheluft (Gymnasium Hoheluft)
  • Lohbrügge (Gymnasium Lohbrügge)
  • Niendorf (Gymnasium Ohmoor)
  • Poppenbüttel (Heinrich-Heine-Gymnasi.)
  • Rahlstedt-Nord (Gymnasium Oldenfelde)
  • Rahlstedt-Süd (Gymnasium Rahlstedt)

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Name: Kinderarmut in Stendal
Partner: Hilfsorganisationen der Stadt
Start: 05.2019
Status: Laufend
Budget: 28.000 €
Ende: 10.2021

Aufgabe:
Unterstützung verschiedenster Vereine in der Stadt mit der höchsten Kinderarmut Deutschlands bei bestimmten ihrer engagierten Sozialprojekte

Ziel:
Einen kleinen, aber breit gefächerten Beitrag leisten, betroffene Kinder und Jugendliche zu selbstständigen und positiven Menschen zu machen

Projektbeschreibung:

Die Stadt Stendal im Norden Sachsen-Anhalts ist mit 40.000 Einwohnern von breiter Kinderarmut betroffen. Das Bundesland ist der Flächenstaat mit der höchsten Kinderarmut (30% leben von Hartz-IV-Bezügen, Bundesschnitt sind 20%), Stendal die dortige Stadt mit dem höchsten Anteil. Deshalb hat die PETER JENSEN Stiftung genau dort ihr erstes umfassendes Bürgerprojekt durchgeführt, verschiedenste ortsansässige Organisationen finanziell zu unterstützen. Sie alle engagieren sich für die wichtigste Maßnahme gegen Kinderarmut – die Prävention.

So bekam die Sekundarschule Diesterweg 5.000€ zur Anschaffung von 25 Tablets, um die neuen Unterrichtsfächer Selbst- bzw Praxisorientiertes Lernen optimal umsetzen zu können. Mit dem gleichen Betrag wird 2021 die Begegnungsstätte Amicus für die Einrichtung eines Multifunktionsraums bedacht, sobald ein noch in Planung befindlicher Neubau fertig ist. Amicus bietet mit hoher Qualität „Sozialtrainings“ im Brennpunkt Stadtsee an (der seit 2015 auch ein großes Flüchtlingsheim besitzt), um Vertrauensverhältnisse zu Kindern aufzubauen. Leider bietet die Trägerschaft des DRK keine Regelfinanzierung mehr für Jugendprojekte an. Im gleichen Stadtteil ist der Kindertreff Club Eckstein aktiv, wo wir mit 6.000€ ein Sommerzeltlager im Juli 2019 für 60 Kinder aus sozial besonders schwachen Familien im Rahmen des Projektes „Perspektive Leben“ ermöglichten.

Inmitten einer verlassenen Plattenbausiedlung des Stadtteils Stendal-Süd liegt die Ulli-Wegner-Boxhalle. Der dortige Betrieb des 1.BC Altmark ist primär ein Sozialprojekt für Gewaltprävention. Konzipiert ist „Boxen gegen Gewalt und Mobbing“ für Jugendliche, denen die drei erstgenannten Organisationen nicht mehr helfen können. Sie lernen hier unter Aufsicht, mit ihren teils extremen Aggressionen umzugehen, ohne dabei Gewalt anzuwenden. Der Boxsport ist ideal, auch weg von Alkohol und Drogen zu kommen, da er schnell zu erlernen ist, klare Regeln besitzt, ein geringes Verletzungsrisiko hat und verschiedenste Kulturen und Nationalitäten verbindet. Wir finanzieren mit 6.000€ den Kauf eines gebrauchten Kleinbusses, damit die Jugendlichen überhaupt zu Trainings und Wettkämpfen pendeln können, da die meisten Eltern kein Auto besitzen und Bushaltestellen häufig rar sind.

Unsere letzte Organisation hat nur mittelbar etwas mit Kinderarmut zu tun. Der Verein Miß-Mut in der Stendaler Altstadt ist mehr als nur eine Beratungsstelle für Opfer sexualisierter oder häuslicher Gewalt. Mit seinem Programm „Mutig werden mit Til Tiger“ stärkt der Verein neben den betroffenen Kindern aus diesen Haushalten (sprich seelische Kinderarmut, die leider häufig im Kinderheim endet) auch Jugendliche im Allgemeinen, NEIN zu sagen und Grenzen aufzuzeigen. Der Eigenanteil der Jahreskosten des Geschäftsbetriebs von Miß-Mut beträgt 6.000€, diesen hat die PETER JENSEN Stiftung durch ihre Zuwendung komplett für 2019 abgedeckt.

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Name: BOSO-Räume Stadtteilschulen
Partner: Schulbehörde Hamburg
Start: 09.2016
Status: Laufend
Budget: 81.000 €
Ende: 08.2026

Aufgabe:
Unterstützung einer Raumausstattung nebst Laptops in Berufs-Vorbereitungsräumen an neun Hamburger Schulen

Ziel:
Schulabgänger können sich gezielter Gedanken über ihre berufliche Zukunft machen mit Schwerpunkt Ausbildung/Berufsschule

Projektbeschreibung:

An neun Hamburger Schulen haben wir insbesondere die EDV-Ausstattung und das Inventar zur Unterstützung in sogenannten „Berufsorientierungsräumen“ finanziert, damit sich kommende Schulabgänger direkt an ihrem bisherigen Lehrort über kommende Berufsausbildungsbilder und –möglichkeiten professionell informieren können.

Hamburg ist für unsere Testprojekte häufig der beste Erststandort, da sich die Schulbehörde hier besonders stark mit engagiert. Dieses zeigt sich zB auch daran, daß die Hansestadt bei der Digitalisierung im bundesweiten Vergleich mittlerweile sehr gut dasteht. Rechnerisch teilen sich in Deutschland 11,5 Schüler einen Computer, in Hamburg nur 5,4 - auch dank BOSO ! Wir können uns aber als PETER JENSEN Stiftung auch vorstellen, das BOSO-Projekte (bei entsprechendem Interesse und Unterstützung der Schulministerien in den Flächenstaaten), auf weitere Städte in ganz Nord- und Ostdeutschland auszuweiten.

Das BOSO-Projekt hat sich bereits bewährt. Viele Berufe und kleine Firmen haben sich in den Räumen seit 2017 schon vorgestellt und Schulabgänger von sich überzeugt. Interessierte Hamburger Betriebe können sich auch gerne bei der PETER JENSEN Stiftung direkt melden, wenn sie sich bei dem Projekt engagieren und vorstellen wollen. Nahziel könnte das Angebot von Praktikas, Fernziel das Finden von Auszubildenden sein. Die Transferräume befinden sich in folgenden Stadtteilen:

  • Barmbek (Schule Alter Teichweg)
  • Billstedt (Stadtteilschule Öjendorf)
  • Farmsen (Erich-Kästner-Schule)
  • Fuhlsbüttel (Fritz-Schumacher-Schule)
  • Harburg (Gothe-Schule)
  • Langenhorn (Stadtteilschule Heidberg)
  • St.Pauli (Stadtteilschule am Hafen)
  • Wellingsbüttel (Irena-Sendler-Schule)
  • Wilhelmsburg (Schule auf der Veddel)

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Forschen & Lernen

Name: MUT in Schleswig-Holstein
Partner: MUT Academy gGmbH
Start: 05.2020
Status: In Planung
Budget: 50.000 €
Ende: 07.2022

Aufgabe:
In mehrtägigen Camps Schüler coachen für die Berufsorientierung und in Bewerbungstrainings in einem Flächenbundesland

Ziel:
Leistungsschwache Jugendliche in gute Ausbildungsverhältnisse vermitteln, die ohne Unterstützung echte Schwierigkeiten hätten

Projektbeschreibung:

Wir haben die „MUT-Camps in Hamburg“ ein Jahr lang nicht nur finanziell, sondern auch personell begleitet, indem Mitglieder des Stiftungsrats als Juroren an der Prüfungskommission teilnahmen. So konnten wir uns von der exzellenten Atmosphäre und der hohen Erfolgsquote, (ehemals) schlechten Schülern doch noch zum Hauptschulabschluss zu verhelfen, überzeugen. Das hat die PETER JENSEN Stiftung im wahrsten Wortsinne „erMUTigt“, dieses tolle Bildungskonzept auf das erste Flächenbundesland auszurollen und mit weiteren 50.000€ zu unterstützen. Wir sind dankbar, daß die Initiatoren der MUT-Academy unserer Idee gefolgt sind, nun in Schleswig-Holstein aktiv zu werden - was für diese organisatorisch eine echte Herausforderung darstellt.

Denn in einer neuen Region müssen erstmal Kontakte und Vertrauen zu staatlichen Schulen aufgebaut sowie neue Lehrkräfte gefunden werden. Hierzu wurde die Organisation Teach First ins Boot geholt, einem durch den Staat finanzierten Netzwerk von jungen engagierten Lehrern über alle Bundesländer, aus deren Pool auch die künftigen MUT-Trainer gewonnen werden.

Neben der Region ist auch die Zielgruppe diesmal neu, da die Jugendlichen nicht von allgemeinbildenen, sondern Berufsvorbereitungsschulen kommen, die in Schleswig-Holstein fast alle als Regionale Berufsbildungszentren (RBZ) organisiert sind. Diese unterrichten sowohl Schüler mit schwachem als auch ohne Hauptschulabschluß. Wir starten aller Voraussicht nach mit der RBZ Am Schützenpark in Kiel und der RBZ Hannah-Arendt-Schule in Flensburg, wo dann MUT-Camps zur zielgerichteten Berufsorientierung mit Bewerbungstrainings ab Sommer 2020 angeboten werden. Danach sollen je zwei weitere Teach-First-Schulen in diesen Städten einbezogen werden.

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Name: Nachhilfeunterricht der PSA
Partner: Produktionsschule Altona
Start: 10.2019
Status: Laufend
Budget: 42.000 €
Ende: 09.2022

Aufgabe:
Jeder Produktionsschüler kann seinen Hauptschulabschluß nachholen, erste berufliche Erfahrungen sammeln und wird bei seiner Ausbildungsplatzsuche professionell unterstützt

Ziel:
Durch die Aufrechterhaltung des Repetitoriums in prüfungsrelevanten Fächern wird eine weiterhin hohe Quote an nachgeholten Hauptschulabschlüßen erst gewährleistet

Projektbeschreibung:

Dieses ist unser zweites Projekt, das Schüler unterstützt, den ESA (Erster allgemeinbildener Schulabschluss) zu schaffen. Während sich die MUT-Academy auf Jugendliche konzentriert, die sich noch im „normalen“ Schulsystem befinden, arbeiten Produktionsschulen mit solchen, die die Hauptschule ohne Abschluss verlassen haben oder mussten.

Die „Produktionsschule Altona“ ist eine Ganztagseinrichtung für aktuell 60 Jugendliche, die genau ein Jahr lang besucht werden darf. Dort wird aber nicht den ganzen Tag die Schulbank gedrückt (das würde diese Jugendlichen wieder demotivieren), sondern hauptsächlich in Werkstätten gearbeitet (was interessanter und verständlicher ist, wodurch bei diesen nun ein Lerneffekte eintritt). Jeder Schüler ist freiwillig hier und sucht sich zum Start seinen Schwerpunkt selbst aus: Tischlerei, Malerei, Großküche, Grafikstudio oder Internetbüro. Es wird aber nicht „für die Tonne“, sondern ausschließlich an realen Kundenaufträgen gearbeitet! Interessant also zB für Fachhandwerksbetriebe, die für ein gutes Preis-Leistungsverhältnis ihr Büro einrichten oder streichen, eine Veranstaltung durchführen, Flyer erstellen oder ihre Website aktualisieren lassen wollen – und nebenbei einen sozialen Zweck damit unterstützen.

Die PETER JENSEN Stiftung hilft gezielt beim Erreichen des Hauptschulabschlusses, in dem sie für drei Jahre die (externen) Lehrkräfte für den Nachhilfeunterricht für die leistungsschwächsten Jugendlichen in den prüfungsrelevanten Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch zur Hälfte finanziert. Nur so kann die derzeit hohe Quote von über 70% der Schüler aufrechterhalten werden, die ihren ESA doch noch erfolgreich schaffen.

In Hamburg gibt es in allen sieben Bezirke eine Produktionsschule, von denen Altona die älteste und größte Einrichtung ist - in einem sozial schwachen Stadtteil. Diese Einrichtungen werden vom Staat zusehends unter Kostendruck gesetzt, da zwar die Unterstützung pro Schüler gleich bleibt, aber die bezuschusste Schüleranzahl sukzessive reduziert wird. Das belastet die Fixkostenverteilung in Altona derartig, daß der teure (aber eben so wichtige) Nachhilfeunterricht ab 2020 wohl hätte entfallen müssen.

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Name: MUT-Camps in Hamburg
Partner: MUT Academy gGmbH
Start: 12.2018
Status: Laufend
Budget: 50.000 €
Ende: 12.2021

Aufgabe:
Bei notenschwachen Hauptschülern in fünftägigen Camps gröbste fachliche Lücken schließen und diesen echten Mut geben, wieder an sich selbst zu glauben

Ziel:
Die Durchfallquote von Hauptschülern entscheidend senken, um Existenzen schaffen zu können und mehr Berufsausbildungsverhältnisse zu ermöglichen

Projektbeschreibung:

Dieses Projekt kann man als "logische Anschlußmaßnahme" der BOSO-Aktivitäten der PETER JENSEN Stiftung ansehen. BOSO kann nur der erste Schritt sein, daß sich Schüler für zB handwerkliche Berufe überhaupt interessieren. Doch was nützt das bestgemeinte Interesse, wenn 15% der Haupt- bzw Stadtteilschüler ihren Abschluß nicht schaffen und insbesondere deshalb keinen vernünftigen Job finden? Dass gesellschaftliche Ziel muß sein, daß KEIN Jugendlicher am Ende seiner Schullaufbahn oder jeglichen Abschluß dasteht !

Gerade an solch "bedrohte" Schulabgänger, bei denen jahrelange Mißerfolge zu grundsätzlichen Selbstzweifeln und (dadurch) massiver Lernverweigerung führten, wendet sich die MUT Academy. In ihren Camps (sprich raus aus dem negativ belasteten Umfeld Schule) wird das klare Ziel verfolgt, daß die Teilnehmer (zumindest) ihre mündliche Abschlußprüfung bestehen. Der Inhalt der Camps ist ebenso simpel: Ein straffer Lernplan mit positiver Lernkultur und der großen Generalprobe am Ende: Ein simuliertes Vorsprechen (die sogenannte MUT-Probe) vor einer externen Jury. Die Erfolgsquote dieses Konzepts ist beeindruckend - 96% der Teilnehmer bestehen danach ihre Schlußprüfung in der "richtigen" Schule. Und können so den Einstieg ins volle Berufsleben (doch) planen und angehen...

Der Slogan unseres Partners "Wir machen Mut" verrät schon ein generelles Manko der Schulen: Viele Lehrer "erreichen" ihre Schüler nicht (mehr), während MUT mit jungen engagierten Kräften lehrt, die für die Teilnehmer glaubwürdig und überzeugend sind. Häufig hatten diese ihren sicheren Beamtenstatus als Schullehrer bewusst aufgegeben und Einkommensverluste damit in Kauf genommen, um nun "näher" mit bedrohten Schülern arbeiten zu können. Sie helfen sogar mit, an konkreten Berufsplänen zu schmieden, wo viele Elternhäuser kaum Rat spenden.

Wenn Sie mal sehen wollen, woher die "Fellow" der MUT-Academy ihren Background haben, dann schauen Sie sich dieses YouTube-Video an.

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Name: Fördern & Fordern Azubis
Partner: Innung SHK Hannover
Start: 11.2018
Status: Laufend
Budget: 30.000 €
Ende: 10.2021

Aufgabe:
Spezial-Schulungen von noch unterdurchschnittlichen, aber auch leitungsstarken Auszubildenden an jeweils 30 Samstagen im Jahr

Ziel:
Möglichst viele Auszubildende müssen ihre Abschlußprüfung bestehen, darunter sollen möglichst viele junge Menschen zu "Leadern" entwickelt werden

Projektbeschreibung:

Mit diesem Projekt unterstützt die PETER JENSEN Stiftung erstmals eine konkrete Berufsausbildung. Wir sehen die Zusammenarbeit mit der SHK-Innung Hannover als einen hervorragenden Test an, was gemeinsam bewirkt werden kann, um bestimmte Auszubildende zu entwickeln. Beide der im folgenden vorgestellten Gruppen werden an 30 Samstagen pro Jahr zusätzlichen Unterricht durch qualifizierte Lehrer in kleinen Gruppen genießen.

Dazu zählen einerseits die noch unterdurchschnittlichen künftigen Anlagenmechaniker, die durch Sprach- und Matheuntericht (16% haben im Großraum Hannover Migrationshintergrund), echtes Führen von Fachgesprächen und Prüfungsvorbereitungstrainings so gefördert werden, daß sie einen vernünftigen Ausbildungsabschluß erreichen. Das ist wichtig, denn man stelle sich mal unser bekanntes Schulsystem ohne jeglichen Nachhilfeunterricht vor...

Auf Stiftungsinitiative hat die Innung aber auch ein Programm für begabte und besonders engagierte Auszubildende ins Leben gerufen, die ansonsten drohen im "Einheitsbrei" der Berufsschulausbildung nicht zu späteren Häuptlingen zu reifen. Die Leistungsstarken werden gefordert in den Bereichen Einsatz digitaler Geräte, Steuerungs- und Regelungstechnik sowie Rohrnetz- und Wärmebedarfsberechnung.

Wenn sich ein Innungsvorstand für eine Zusammenarbeit mit uns durch dieses Projekt motiviert sieht, ein eigenes (ähnlich gelagertes) Konzept umsetzen zu wollen, richtet sich bitte an den Stiftungsvorsitzenden Martin Jensen unter 0172/5422660. 

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Name: Junge Akademie für Schüler
Partner: Handelskammer Hamburg
Start: 09.2017
Status: Abgeschlossen
Budget: 12.000 €
Ende: 07.2019

Aufgabe:
Zweijähriges Programm mit den Schwerpunkten unternehmerisches Handeln, Kommunikation, Projektmanagement und rechtliche Grundlagen für Schüler ab 15 Jahren

Ziel:
Engagierte Jugendliche, die sich an Wochenenden freiwillig mit Wirtschaftsthemen weiterbilden möchten, in Ihrer Leidenschaft „weiterzukommen“ bestärken

Projektbeschreibung:

Es ist der PETER JENSEN Stiftung wichtig, Schülern bereits während der Schulzeit einen Einblick ins Berufsleben zu bieten. Die "Junge Akademie" der Handelskammer Hamburg bietet wirtschaftsinteressierten und engagierten jungen Menschen eine besondere Möglichkeit hierzu. Bewerben können sich norddeutsche Schüler und Auszubildende zwischen 15-20 Jahren. In dem zweijährigen Wirtschaftskurs, der 36 Samstage mit je sechs Unterrichtsstunden umfasst, lernen die Teilnehmer unternehmerisches Handeln, Kommunikation, Projektmanagement und rechtliche Grundlagen.Im zweiten Unterrichtsjahr wird das Erlernte praxisnah angewendet: die Teilnehmer werden zu fiktiven Unternehmern und entwickeln ihre eigenen realitätsnahen Geschäftsideen mit Businessplänen. Zusätzlich werden Klausuren geschrieben, am Ende gibt es ein Zertifikat der Handelskammer zum Leistungsstand.

Die PETER JENSEN Stiftung möchte bei diesem Projekt jungen Menschen den Übergang von der Schule in den Beruf erleichtern und ist deshalb Hauptsponsor dieses einzigartigen Programms! Im September 2017 starteten die neuen Akademie-Teilnehmer: Es war beeindruckend, wie redegewandt sich die Kandidatinnen und Kandidaten nach Ihrem ersten Unterrichtsvormittag vor einem großen Publikum vorstellten. Martin Jensen durfte als Stiftungsvorstand an diesem Eröffnungstag die Schlussansprache halten, in der er das Unternehmen PETER JENSEN als besonderen Arbeitsgeber darstellte. „Besonders“ deshalb, weil unser Handelshaus mit „echten“ Produkten handelt, wie Bäder, Küchen und Heizungsanalgen. Im Gegensatz zu fast allen anderen Förderern, die im Bereich Finanzierungen oder Versicherungen tätig sind. Küchen, Badezimmer und Heizungen bereiten den Menschen in Norddeutschland „echte und anfassbare“ Freude, was bei Darlehen und Versicherungen nur indirekt der Fall ist.

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Name: Azubi-Weltmeister GET-Nord
Partner: SHK-Fachverband Hamburg
Start: 09.2016
Status: Abgeschlossen
Budget: 5.000 €
Ende: 11.2016

Aufgabe:
Die besten Auszubildenden des Abschlußjahrgangs 2016 wetteiferten auf den Deutschen Meisterschaften für Anlagenmechaniker

Ziel:
Insbesondere Schüler sollen vom Engagement der Wettbewerbsteilnehmer überzeugt werden, daß eine handwerkliche Berufsausbildung ein cooler Job ist.

Projektbeschreibung:

Erstmalig war das Hamburger Messegelände Austragungsort der Deutschen Meisterschaften für Anlagenmechaniker. Insbesondere Schüler unter den 40.000 Besuchern der Fachmesse GET-Nord sollten von den Fertigkeiten in puncto Qualität und Geschwindigkeit der Wettbewerbsteilnehmer überzeugt werden, daß eine handwerkliche Berufsausbildung ein cooler Job sein könnte. In der Jury saß u.a.Nathanael Liebergeld, der im Jahr zuvor auf den "World Skills" in Brasilien Weltmeister für unser Land geworden war. Der Sieger von Hamburg 2016 hieß Jannik Habicht, der bei der Firma Olaf Minkner GmbH scheinbar eine ausgezeichnete Lehrzeit genießen durfte - heute ist er dort als Meister angestellt.

Für die PETER JENSEN Stiftung sind solche emotional-sportlichen Events wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit, um Jugendliche für Handwerksberufe zu begeistern. Denn handwerkliche Hochleistung braucht sich hinter nerdhafter Computerarbeit nicht zu verstecken.

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Bürgerprojekte

Name: Sozialprojekte in Parchim
Partner: Bürgerkomitee & Lebenshilfe
Start: 04.2020
Status: In Planung
Budget: 5.000 €
Ende: 12.2021

Aufgabe:
Menschen mit Behinderung oder aus sozialschwachem Umfeld sinnvolle Freizeitangebote machen und durchführen

Ziel:
Einen kleinen Betrag leisten, daß es auch in bevölkerungsarmen Regionen weiterhin ein regelmäßiges, privat getragenes Sozialangebot gibt

Projektbeschreibung:

Das 40km südöstlich von Schwerin gelegene Parchim hat 18.000 Einwohner und ist die kleinste Stadt, in der die PETER JENSEN Stiftung bisher nach besonderen Hilfsorganisationen suchte. Entsprechend bescheidener ist die Anzahl der Projekte ausgefallen, doch wir wollen auch in ländlich geprägten Regionen Flagge zeigen.

Aus einer gleich nach der Wende gegründeten Bürgerinitiative hat sich der Verein Bürgerkomitee Parchim Südstadt als feste Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche aus sozialschwachen Familien etabliert, von denen wir zwei Projekte unterstützen: Zum einen den „Club am Südring“ mit 2.000€, der Lerntrainings für notenschwache Schüler sowie eine Berufsorientierung für unentschlossene Jugendliche anbietet. Zum anderen organisiert der Verein seit 25 Jahren einen wöchentlichen Kinder-Kochkurs, für den nun erstmals neues Inventar angeschafft werden muß, um nicht eingestellt zu werden. Dies möchten wir mit einer Spende von 1.500€ mit verhindern.

Die Lebenshilfe Parchim geht aktiv auf geistig behinderte Menschen mit einem ambulanten Programm zur Freizeitgestaltung zu, um sie so „vor die Tür“ zu holen. Die dabei beliebteste Veranstaltung ist ein wöchentliches Training auf dem Reiterhof „Pferdefreunde“ im benachbarten Domsühl, bei dem die Teilnehmer nicht nur ihre körperlichen Fähigkeiten, sondern auch den Umgang mit und ihr Verantwortungsbewusstsein gegenüber Tieren erlernen. Mit 1.500€ ermöglichen wir die Fortführung dieses Programms in den nächsten zwei Jahren.

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Name: Integration in Halberstadt
Partner: Kulturzentrum Zora e.V.
Start: 03.2020
Status: In Konzeption
Budget: 9.000 €
Ende: 12.2021

Aufgabe:
Bürger der Harzregion mit Flüchtlingen zum gemeinsamen kochen, basteln und musizieren zusammenbringen

Ziel:
Die Flüchtlingssituation kann nur durch Integration gelöst werden – und nicht durch weggucken oder schlimmer reden

Projektbeschreibung:

Seit 1990 existiert die „Zentrale Anlaufstelle für Asylsuchende“ des Bundeslandes Sachsen-Anhalt in Halberstadt am Harz. Eine Herausforderung für die im Krieg fast komplett zerstörte Stadt, kommen somit auf 40.000 Einwohner aktuell über 1.000 Flüchtlinge, deren Heimat oftmals in Schutt und Asche liegt. Die PETER JENSEN Stiftung hat gezögert, sich auch mal an Projekten in einem politischen Umfeld zu engagieren. Aber die Situation „ist wie sie ist“ und kann (wenn überhaupt) nur durch Integration an der Basis erfolgreich überwunden werden.

Denn Integration kann der Staat nicht alleine liefern, sie funktioniert nur über seine Bürger. Wenn das bei den meisten schon im Kopf angekommen ist, ist das gut. Aber wir brauchen auch Initiativen! Zwei davon haben wir hier gefunden: So organisiert die Frauengruppe Über den Tellerrand monatliche Abende, an denen sich 60 Flüchtlinge und 30 Halberstädter zum gemeinsamen Kochen im „Kulturzentrum Zora“ am ehemaligen Johanniskloster treffen – mal kommt syrisch, mal deutsch auf Tisch. Wir finanzieren an 18 Begegnungsabenden bis Ende 2021 alle Lebensmittel mit insgesamt 6.000€. Das sind nicht mal 4€ pro Abend und Nase für viele Stunden echte Integration.

Auf dem gleichen Gelände organisiert eine Studentengruppe ihr sogenanntes Welcome-Café. Hier werden Flüchtlinge zwar auch beraten und gedolmetscht, uns geht es aber um ein Angebot für deutsche und Flüchtlingskinder zum gemeinsamen Basteln und Musizieren. Diese Veranstaltungen sind gut besucht, drohten aber aus Geldmangel eingestellt zu werden. Wir finanzieren nun das gesamte Material etc für zehn Wochenenden in 2020 mit einem Betrag von 3.000 €.

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Name: Kantine Campus Uhlenhorst
Partner: Kesting-Fischer Stiftung
Start: 03.2020
Status: In Planung
Budget: 24.500 €
Ende: 10.2020

Aufgabe:
Schaffung einer Begegnungsstätte auf dem Campus, um den Ganztagsbetrieb überhaupt zu ermöglichen, der für eine nachhaltige Qualifikation entscheidend ist

Ziel:
Geistig behinderte junge Menschen erhalten konsequent personenzentriert eine vierjährige, nachschulische Fortbildung und Vorbereitung auf das Berufsleben

Projektbeschreibung:

Eines der Grundziele der PETER JENSEN Stiftung ist, daß möglichst viele junge Menschen eine Berufsausbildung starten (können). Hierzu zählt natürlich auch, daß möglichst viele Jugendliche dazu in der Lage sind. Während unser Projekt "MUT-Academy" dieses zu verhindern versucht bei Hauptschulabgängern (weil sie ihren Schulabschluß nicht schaffen), geschieht dieses beim Campus Uhlenhorst bei geistig behinderten Abgängern - damit sie überhaupt wirklich berufsausbildungsfähig werden!

Unserer Kenntnis nach kann keine pädagogische Einrichtung für geistig behinderte Jugendliche in Deutschland diesbezüglich eine so hohe Erfolgsquote ausweisen. Deshalb unterstützt die PETER JENSEN Stiftung nun indirekt die besonderen Lernmethoden dort wie zB die persönliche Zukunftsplanung, den qualitativen Entwicklungsdialog, die Wochenplanarbeit oder die verlängerte Bildungsdauer  - auch in der Hoffnung, daß das Konzept des Campus Uhlenhorst eine Blaupause für viele andere Städte wird und der Staat seinen Unterstützungsanteil erhöht.

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Name: Das Wünschewagen-Projekt
Partner: Arbeiter-Samariter-Bund
Start: 02.2020
Status: In Planung
Budget: 36.000 €
Ende: 12.2021

Aufgabe:
Sterbenden Menschen ermöglichen, ihren letzten Wunsch zu wagen, um dabei vielleicht etwas zufriedener auf das Leben zurückzublicken

Ziel:
Andere Menschen motivieren, auch für den Wünschewagen zu spenden, sich als Wunschhelfer zu melden oder Wunschanmeldungen für Bekannte zu machen

Projektbeschreibung:

Auf diese einzigartige Maßnahme sind wir im Spätsommer 2019 durch den Fachinstallateur Maik Ventzke aufmerksam geworden, der uns bat, sich am jährlichen Spendenaufruf der Schweriner Volkszeitung für den „Wünschewagen“ zu beteiligen. Hier hinter verbirgt sich, Todkranken ihren letzten großen Wunsch zu erfüllen! Dieser kann sein, ein allerletztes Mal das Meer zu sehen, den Lieblingsverein anzufeuern, die Hochzeitskirche von damals zu besuchen oder doch nochmal einen Fallschirmsprung zu wagen (natürlich im Tandem).

Normalerweise wären solche Unterfangen den meisten Sterbenden nicht mehr möglich, da ihr Gesundheitszustand keinen Transport zuließe. In den Niederlanden, wo mit dem Thema Tod pragmatischer als hierzulande umgegangen wird, wurde die Idee des Wünschewagens geboren - einen Krankenwagen mit Panoramafenstern zu bauen! Also zum einen vollständig für alle medizinischen Notfälle ausgestattet und so vorbereitet zu sein, damit die Patienten überhaupt am Zielort (und zurück) „sicher“ ankommen. Zum anderen aber so angenehm wie möglich eingerichtet zu sein (zB auch mit leuchtendem Sternenhimmel aus LED-Spots), damit die „Gäste“ bei einem tollem Ausblick ihre Kurzreise genießen können.

In 2014 hat der Regionalverband Kiel des Arbeiter-Samariter-Bundes unter Leitung von Heribert Röhrig den ersten Wünschewagen in Deutschland auf die Straße gebracht. Heute gibt es 18 dieser „Batmobile“ über alle Bundesländer, die Stand heute über 1.500 Wünsche wahr werden lassen konnten, woran insgesamt 1.300 verschiedene freiwillige „Wunscherfüller“ beteiligt waren! Für die PETER JENSEN Stiftung ist der Wünschewagen auch deshalb einzigartig, weil es unser erstes Sozialprojekt ist, das in allen fünf Bundesländern, in denen wir aktiv sind, zum gleichen Zeitpunkt unterstützt wurde.

Name: Elternprojekte Wernigerode
Partner: Sozialvereine der Harzregion
Start: 12.2019
Status: Laufend
Budget: 22.500 €
Ende: 11.2021

Aufgabe:
Unterstützung von Eltern, die aufgrund von Vernachlässigung oder Misshandlung traumatisierte Kinder zur Pflege aufgenommen haben

Ziel:
Einen Betrag leisten, daß es in der Harzregion starke Sozialeinrichtungen gibt, die Familien mit kranken Kindern oder Schulen/Kitas mit behinderten Kindern fördern

Projektbeschreibung:

In Deutschland leben 42.000 Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien, davon über 300 im Harzkreis. Von diesen „neuen“ Eltern haben sich meisten im Pflege- und Adoptivelternverein Wernigerode organsiert, den die PETER JENSEN Stiftung bei zwei Projekten unterstützt. Zum einen ein auf zwei Jahre angelegtes umfassendes Fortbildungsprogramm mit 6.000€, bei dem professionelle Psychologen und Sozialpädagogen über die Krankheiten und Folgen bei den Kindern aufklären sowie den richtige Umgang daraus für den Alltag erläutern. Zum anderen finanzieren wir mit 4.000€ eine gemeinsame Reise vieler Pflegefamilien zur Förderung des so wichtigen Zusammenhalt der Kinder untereinander (die sich in Schule oder Kita oftmals ausgegrenzt fühlen).

Im gesamten Harzkreis ist der Kinderhospizdienst des Vereins „Regenbogen“ aus Halberstadt aktiv mit 20 ehrenamtlichen „Trauerbegleitern“. Durch ihre tägliche Unterstützung und Entlastung vor Ort ermöglichen sie den Eltern von unheilbar kranken Kindern, diese überhaupt zuhause pflegen zu können. Mit unserem Betrag von 5.000€ kommen wir für die gesamte Aufwandsentschädigung des Vereins für seine Trauerbegleiter in 2020 auf.

An den Sine-Cura- und Liv-Ullmann- Förderschulen in Wernigerode werden vorwiegend behinderte Kinder unterrichtet. Hier finanzieren wir mit 5.000€ die Anschaffung von 20 Tablets für die Nachmittagsbetreuung, damit diese Schüler durch das Recherchieren von zB Bastelanleitungen oder Ausflugszielen mehr Selbstständigkeit erlernen. Für 2.500€ kauft und errichtet sich die integrative Kita "Sonnenkäfer" in Quedlinburg ein Sonnenschutzsegel, da der dortige Außenspielbereich nicht über schattenspendende Bäume verfügt und so in den vergangenen heißen Sommern nicht genutzt werden konnte.

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Name: Bürgerengagement in Kiel
Partner: Einrichtungen der Stadt
Start: 11.2019
Status: Laufend
Budget: 18.000 €
Ende: 05.2021

Aufgabe:
Eingeschränkte Mitmenschen brauchen eine breit gefächerte Unterstützung für ein möglichst gutes Fortleben

Ziel:
Freiwillige Initiativen dort stärken, wo der Staat seine Aufgabe nicht sieht bzw nicht ausreichend wahrnehmen kann

Projektbeschreibung:

Der Kieler Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche ist eine private Nachsorgestelle, die sich mit den Spätfolgen lebensbedrohlicher Krankheiten beschäftigt. Das geht von speziellen Therapieangeboten mit Unterkünften bis hin zum Auffinden eines dauerhaften Arbeitsplatzes. Denn gerade für eingeschränkte Jugendliche ist es ein großes Problem, den passenden Beruf auszuwählen und einen verantwortungsbewussten Arbeitgeber zu finden. Die PETER JENSEN Stiftung unterstützt diese Vorhaben mit 5.000€. In ähnlichem Umfeld ist die Hospiz-Initiative Kiel e.V. tätig, die Kinder von schwererkrankten Eltern in ihrem veränderten Alltag intensiv begleitet und somit den Rücken stärkt. Wir finanzieren hierbei eine gemeinsame Ferienreise betroffener Familien mit 6.000€.

Im deutschen Gesundheitssystem wird leider nur in Fakultäten gedacht und interdisziplinäres Denken nicht von Krankenkassen bezahlt. Deshalb ist der Verein für Kindesentwicklung in Kiel entstanden, in dem sich engagierte Ärzte verschiedenster Bereiche in ihrer Freizeit regelmäßig treffen, um die jeweils optimalste Therapie für beeinträchtigte Patienten herauszufinden. Damit die Mediziner nicht noch draufzahlen, übernehmen wir für 2020 mit 2.000€ die Allgemeinkosten des Vereins.

Für Flüchtlinge ist das Erlernen der deutschen Sprache bekanntlich essentiell. Im staatlichen Unterricht wird aber zu viel geschrieben und zu wenig (miteinander) gesprochen. Dieses Manko geht der Verein Kiel Hilft durch seine freiwilligen Sprachtreffs an, wo sich an drei Abenden pro Woche ein Dutzend Bürger als „Sprachlehrer“ in kleinsten Gruppen engagieren – ein Musterbeispiel für erfolgreiche Integration, weswegen wir alle Lernmaterialien und die Ersetzung der betagten Raumausstattung des Vereins mit 5.000€ finanzieren.

Alle Kieler können stolz auf das Bürgerengagement ihrer Stadt sein! Denn neben den beschriebenen Einrichtungen haben wir mit INKA und dem Wünschewagen zwei weitere Großprojekte unterstützt, sodass unser Sozialbudget für die Landeshauptstadt insgesamt sogar 51.000€ beträgt.

Name: Bürgerinitiativen Wittenberge
Partner: Vereine in der Prignitz
Start: 11.2019
Status: Laufend
Budget: 19.500 €
Ende: 12.2021

Aufgabe:
In dieser brandenburgischen 17.000 Einwohner-Stadt und im umgebenen Landkreis Prignitz auf der Suche nach sinnvollen Sozialprojekten

Ziel:
Echten Bürgerinitiativen den Rücken stärken, die sich für jene Menschen und Kinder einsetzen, die sich selbst (noch) nicht helfen können

Projektbeschreibung:

Bisher ist es den Prignitzern nicht möglich, in den letzten Wochen ihres Lebens in ihrer Heimat stationär schmerzlindernd versorgt zu werden. Aus einer Bürgerinitiative heraus konnte im Oktober 2019 für das Hospiz Elsternweg der Grundstein für einen Neubau mit zwölf Zimmern gelegt werden. Im Eröffnungsjahr 2021 übernimmt die PETER JENSEN Stiftung als größter Einzelförderer 10.000€ des Betriebskostenanteils des Vereins.

Den Pflege- und Adoptivelternverein der Stadt unterstützen wir bei zwei Projekten. Zum einen ein auf zwei Jahre angelegtes umfassendes Fortbildungsprogramm mit 4.000€, bei dem professionelle Psychologen und Sozialpädagogen über die symptomatischen Krankheiten und Spätfolgen bei Pflegekindern aufklären. Zum anderen finanzieren wir mit 3.000€ eine gemeinsame Ferienreise vieler dieser Familien ins Erlebnisschloss Gadow in der Prignitz, um so den wichtigen Zusammenhalt unter den Kinder zu fördern (die sich in der Schule oftmals ausgegrenzt fühlen).

In der Kita Haus der kleinen Strolche steigt die Zahl der Kinder stetig an, ohne daß staatlicherseits auch mehr große Spielgräte angeschafft werden. Von einer Elterninitiative wird deshalb eine zweigeschossige Spielburg bezahlt, an deren Kosten wir uns mit 2.500€ zur Hälfte beteiligen. Den Aufbau nehmen die Eltern bis Weihnachten 2019 selbst vor.

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Name: Schulhafen Hoffnungsorte
Partner: Stadtmission Hamburg
Start: 12.2018
Status: Abgeschlossen
Budget: 13.000 €
Ende: 10.2019

Aufgabe:
Der "Schulhafen Hamburg" kümmert sich (im sprichwörtlichen Sinne) um gestrandete Menschen, damit diese wieder an sich und ihre Fähigkeiten glauben

Ziel:
Diese "Volkshochschule für Arme" ist in vielen Fächern aktiv, um je nach Bedürftigkeitsfeld diese Mitbürger wieder zu einer Lebensperspektive zu motivieren

Projektbeschreibung:

Der Schulhafen ist nur eine der sozialen Einrichtungen, für die sich die PETER JENSEN Stiftung bei den "Hoffnungsorten Hamburg" einsetzte. Der Löwenanteil unseres eingesetzten Budgets kam mit 8.888 € am 28.Februar 2019 im Rahmen des PETER JENSEN Fischmarktes zusammen. Wer zu dieser Organisation geht, hat meist alles verloren: Arbeit, Familie, Heimat. Geblieben ist die Hoffnung dieser Mitbürger auf einen Neuanfang, wobei der Schulhafen hilft: Seelischer Beistand, mit Gleichgesinnten reden können, was zu essen bekommen - und insbesondere neue Fähigkeiten (wie zB das Nähen) zu erlernen. Der Schulhafen ist damit sowas wie eine "Volkshochschule für Arme", die soviel Gutes tut - und dabei mit einem Jahresbudget von nur rund 40.000€ auskommen muß.

Die bekanntesten Schwesterorganisationen sind die Bahnhofsmission (die Anlaufstelle zB für eine kostenlose Übernachtung für viele der über 100.000 Menschen ist, die täglich den Hauptbahnhof frequentieren), das HerzAs (das Obdachlosen zB eine kostenlose warme Mahlzeit oder heiße Dusche gewährt) und das Haus Jona (bietet insbesondere Frauen eine mehrtägige Unterkunft, die häuslicher Gewalt einfach mal entfliehen wollen, um neuen Lebensmut zu tanken - wie der kleine Jona aus der biblischen Sage, der drei Tage im Bauch eines großen Fisches verbrachte - für diese Einrichtung spendeten wir im Oktober 2019 nochmal 2.000 € zusätzlich).

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Versorgungswerk

Name: Knochenmarkspendentests
Partner: Deutsche Spenderdatei DKMS
Start: 07.2018
Status: Abgeschlossen
Budget: 6.000 €
Ende: 10.2019

Aufgabe:
Aufruf und Durchführung einer unternehmensweiten Blutspendenaktion, an der sich fast 100 Mitarbeiter im Herbst 2018 beteiligten

Ziel:
Beitrag zum Eintrag neuer potentieller Knochenmarkspender in die DKMS-Datei - ausgelöst von einen tragischen Fall von Leukämie bei einem Mitarbeiter

Projektbeschreibung:

Alle 15 Minuten erhält ein Mensch in Deutschland die niederschmetternde Diagnose „Blutkrebs“. Vielfach sind Kinder und Jugendliche betroffen, deren einzige Chance auf Heilung eine Stammzellenspende für eine Knochenmarktransplantation ist - doch jeder zehnte Patient findet keinen Spender!

In der PETER JENSEN GmbH ist ein Mitarbeiter, der über 30 Jahre im Unternehmen und 24 Monate vor der Rente war, in 2018 an Leukämie erkrankt. Nachdem monatelang kein Spender gefunden werden konnte, organisierte sein ebenfalls bei uns tätiger Sohn einen betriebsweiten Spendertag, zu dem sich fast 100 Kollegen einem Bluttest unterzogen. Hierzu kam die Organisation „Deutsche Knochenmarkspenderdatei“ (DKMS) am 23.Oktober 2018 in Jensens Lagerhaus. Unsere Stiftung übernahm nicht nur die Kosten hierfür, sondern packte nochmal eine Spende oben drauf.

Für die PETER JENSEN Stiftung ist dieses eine weitere vorbereitende Maßnahme für das für 2020 startende „Versorgungswerk“ für´aktive Mitarbeiter und ihre Angehörigen, die in Not geraten sind. Sie ist Ausdruck dafür, nicht nur konkret zu helfen (mittlerweile geht es dem betroffenen Mitarbeiter besser, nachdem doch noch ein Spender gefunden wurde), sondern auch um den besonderen Gemeinschaftssinn, der im Familienunternehmen herrscht, weiter zu fördern.

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Name: Schmetterlingskrankheit
Partner: Elterninitiative Papilio
Start: 03.2018
Status: Abgeschlossen
Budget: 10.000 €
Ende: 10.2018

Aufgabe:
Eine Versteigerung besonderer Posten so zu gestalten, daß möglichst hohe Erlöse erzielt und dann als Spendengeld für PAPILIO verdoppelt wird

Ziel:
Unterstützung der Aufklärung, das von der Schmetterlingskrankheit betroffene Familien nicht alleine sind - an Heilung ist leider nicht zu denken

Projektbeschreibung:

Für das Familienunternehmen PETER JENSEN ist es seit drei Generationen eine Selbstverständlichkeit, in Not geratene Mitarbeiter (incl.ihrer eigenen Familien) häufig finanziell zu unterstützen. Dieses wurde und wird ständig im verborgenen betrieben - doch eine besondere Maßnahme wollen wir nun erwähnen, da hieraus ein echtes Projekt wurde.

Das Kind eines Mitarbeiters wurde mit Epidermolysis bullosa geboren, einer derzeit noch unheilbaren, schweren Hauterkrankung. Bei dieser bilden sich Blasen und großflächige Wunden, vergleichbar mit einer hochgradigen Verbrennung. Die Haut wird hierdurch extrem empfindlich wie ein Schmetterlingsflügel. Die drei Stifter (Peter, Walter und Martin Jensen) kamen auf die Idee, die Einnahmen aus ihrer sogenannten "Fischmarktsauktion" des Jahres 2018 zu verdoppeln und zu Gunsten der Initiative Papilio (die der betreffende Mitarbeiter mit gegründet hat) zu spenden.

An dieser Stelle sei mal angemerkt, daß über die seit 1997 stattfindenden Fischmarkt-Veranstaltungen in Jensens Lagerhaus in Summe schon über 120.000 € an jährlich wechselnde Hilfsorganisationen gespendet werden konnten. Diese immense Summe wurde zur Hälfte durch mitbietende Handwerkskunden erzielt, denen wir an dieser Stelle ein großes Lob für ihr soziales Engagement aussprechen. Der Schwerpunkt unserer Spendenzwecke lag meist auf schweren Kinderkrankheiten, die leider so selten auftreten, daß weder Staat noch Pharmaindustrie hier unterstützen bzw forschen.

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