Unsere
Projekte

Die Förderung des Handwerkernachwuchs, aber auch unsere wertvollen Mitarbeiter/-innen und Ehemalige sowie ihre Angehörigen werden bei uns nicht zu kurz kommen.

Kinder & Jugend

Name: Kinderarmut in Stendal
Partner: Hilfsorganisationen der Stadt
Start: 05.2019
Status: Laufend
Budget: 28.000 €
Ende: 10.2021

Aufgabe:
Unterstützung verschiedenster Vereine in der Stadt mit der höchsten Kinderarmut Deutschlands bei bestimmten ihrer engagierten Sozialprojekte

Ziel:
Einen kleinen, aber breit gefächerten Beitrag leisten, betroffene Kinder und Jugendliche zu selbstständigen und positiven Menschen zu machen

Projektbeschreibung:

Auch 30 Jahre nach der Wende kämpfen viele Regionen Ostdeutschlands mit ihren sozialen Problemen. So ist die Stadt Stendal im Norden Sachsen-Anhalts mit 40.000 Einwohnern von breiter Kinderarmut betroffen. Das Bundesland ist der Flächenstaat mit der höchsten Kinderarmut (30% leben von Hartz-IV-Bezügen, Bundesschnitt sind 20%), Stendal die dortige Stadt mit dem höchsten Anteil. Deshalb hat die PETER JENSEN Stiftung genau dort ihr erstes umfassendes Bürgerprojekt gestartet, verschiedenste ortsansässige Organisationen finanziell zu unterstützen. Sie alle engagieren sich für die wichtigste Maßnahme gegen Kinderarmut – die Prävention.

So bekam die Sekundarschule Diesterweg 5.000€ zur Anschaffung von 25 Tablets, um die neuen Unterrichtsfächer Selbst- bzw Praxisorientiertes  Lernen optimal umsetzen zu können. Mit dem gleichen Betrag wird 2021 die Begegnungsstätte Amicus für die Einrichtung eines Multifunktionsraums bedacht, sobald ein noch in Planung befindlicher Neubau fertig ist. Amicus bietet mit hoher Qualität „Sozialtrainings“ im Brennpunkt Stadtsee an (der seit 2015 auch ein großes Flüchtlingsheim hat), um Vertrauensverhältnisse zu Kindern aufzubauen. Leider bietet die Trägerschaft des DRK keine Regelfinanzierung mehr für Jugendprojekte an. Im gleichen Stadtteil ist der Kindertreff Club Eckstein aktiv, wo wir mit 6.000€ ein Sommerzeltlager im Juli 2019 für 60 Kindern aus sozial besonders schwachen Familien im Rahmen des Projektes „Perspektive Leben“ mit ermöglichen.

Mitten in einer verlassenen Plattenbausiedlung des Stadtteils Stendal-Süd liegt die Ulli-Wegner-Boxhalle. Der dortige Betrieb des 1.BC Altmark ist primär ein Sozialprojekt für Gewaltprävention. Konzipiert ist „Boxen gegen Gewalt und Mobbing“ für Jugendliche, denen unsere drei erstgenannten Organisationen nicht mehr helfen können. Sie lernen hier unter Aufsicht, mit ihren teils extremen Aggressionen umzugehen, ohne dabei Gewalt anzuwenden. Der Boxsport ist ideal, auch weg von Alkohol und Drogen zu kommen, da er schnell zu erlernen ist, klare Regeln besitzt, geringes Verletzungsrisiko hat und verschiedenste Kulturen verbindet. Wir finanzieren mit 6.000€ den Kauf eines gebrauchten Kleinbusses, damit die Jugendlichen überhaupt zu Trainings und Wettkämpfen pendeln können, da die meisten Eltern kein Auto besitzen und Bushaltestellen sehr rar sind.

Unsere letzte Organisation hat nur mittelbar etwas mit Kinderarmut zu tun. Der Verein Miß-Mut in der Stendaler Altstadt ist mehr als nur eine Beratungsstelle für Opfer sexualisierter oder häuslicher Gewalt. Sondern der Verein stärkt über sein Programm „Mutig werden mit Til Tiger“ neben den betroffenen Kindern aus diesen Haushalten (sprich seelische Kinderarmut, die leider häufig im Kinderheim endet) auch Jugendliche im Allgemeinen, nein zu sagen und Grenzen aufzuzeigen. Der Eigenanteil der Jahreskosten des Geschäftsbetriebs von Miß-Mut beträgt 6.000€, diesen hat die PETER JENSEN Stiftung durch ihre Zuwendung komplett für 2019 abgedeckt.

Name: BOSO-Räume für Gymnasien
Partner: Schulbehörde Hamburg
Start: 06.2019
Status: In Planung
Budget: 75.000 €
Ende: 05.2029

Aufgabe:
Unterstützung der Raumausstattung nebst Laptops in Berufs-Vorbereitungsräumen an vielen Hamburger Gymnasien

Ziel:
Schulabgänger davon überzeugen, daß eine normale Ausbildung nebst Berufsschule mehr als eine Alternative zu einem Universitätsstudium sein kann

Projektbeschreibung:

Zuerst war sich die PETER JENSEN Stiftung unsicher, das BOSO-Projekt auf Gymnasien auszuweiten, da die dortigen Schulabgänger zu fast 70% eine Universitätsausbildung im Auge haben. Doch im Sommer 2018 hatte sich die Hamburger Schulbehörde entschlossen, als erstes Bundesland ein Unterrichtsfach für "Berufs- und Studienorientierung" in der gymnasialen Oberstufe einzuführen. Dieses war der Auslöser für uns, umzudenken und den Kampf gegen die Universitätshörigkeit anzugehen. Denn schließlich braucht es zB auch im Handwerk (künftig mehr denn je) gut vorgebildetes Personal für die immer stärkeren technischen, rechtlichen und digitalen Anforderungen in diesen Berufen.

Die Forderung der PETER JENSEN Stiftung nach mehr Auszubildenden statt Studenten würde automatisch aber auch zu einer Stärkung der Berufsschulen führen. Denn ohne Schüler müssen Berufsschulen aufgelöst werden  - in dieser Abwärtsspirale befindet sich Deutschland schon! In 2017 gab es mit 509.760 Studienanfängern erstmals genau so viele wie neu geschlossene Ausbildungsverträge (509.997). Nur ein Beispiel zur Verdeutlichung der Konsequenzen: Die meisten Handwerksbetriebe für Kamine und Kachelöfen im Norden sind in Schleswig-Holstein beheimatet, alle haben bis Oberkante Oberlippe gut zu tun. Wer dort aber eine Ausbildung zum Kachelofen- und Luftheizungsbauer starten möchte, muß regelmäßig nach Hannover fahren bzw umziehen. Wenn dort zu wenig Teilnehmer zusammenkommen, muß das Nordlicht sogar nach Stuttgart. Denn entsprechende (vollwertige) Berufsschulbegleitung in Heide bzw Hamburg wurde über die Jahre eingestellt. Wie sollen Betriebe im hohen Norden bei so einer Perspektive aber Nachwuchs finden? Spätestens in der übernächsten Generation wird das Ofenbauhandwerk so aber aussterben in Schleswig-Holstein - wer soll dann aber zB auf Sylt teure Kaminanlagen noch fachgerecht einbauen?

Aber auch die Qualität leidet an den Berufsschulen zunehmend. Denn wenn alle leistungsstärkeren Schüler nur noch studieren, sinkt die durchschnittliche Ausbildungsfähigkeit der restlichen Schüler. Daß der Migrationshintergrund an vielen Berufsschulen schon bei über 50% liegt und der Anteil von Schülern ohne vorherigen Abschluß steigt, macht die Sache in Bezug auf Ausgewogenheit und Nievau auch nicht besser. Krass gesagt: Die Berufsschulen dürfen nicht zu Resterampen der Nation mutieren! Die Folgen spüren wir alle jetzt schon. Nun aber zu den BOSO-Schulen, in denen Transferräume ab Jahresende 2019 in folgenden Stadtteilen geplant sind:

  • Alsterdorf (Heilwig-Gymnasium)
  • Harvestehude (Emilie-Wüstenfeld-Gymn.)
  • Hoheluft (Gymnasium Hoheluft)
  • Lohbrügge (Gymnasium Lohbrügge)
  • Niendorf (Gymnasium Ohmoor)
  • Poppenbüttel (Heinrich-Heine-Gymnasi.)
  • Rahlstedt-Nord (Gymnasium Oldenfelde)
  • Rahlstedt-Süd (Gymnasium Rahlstedt)

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Name: Kantine Campus Uhlenhorst
Partner: Kesting-Fischer Stiftung
Start: 12.2018
Status: In Planung
Budget: 24.500 €
Ende: 08.2019

Aufgabe:
Schaffung einer Begegnungsstätte auf dem Campus, um den Ganztagsbetrieb überhaupt zu ermöglichen, der für eine nachhaltige Qualifikation entscheidend ist

Ziel:
Geistig behinderte junge Menschen erhalten konsequent personenzentriert eine vierjährige, nachschulische Fortbildung und Vorbereitung auf das Berufsleben

Projektbeschreibung:

Eines der Grundziele der PETER JENSEN Stiftung ist, daß möglichst viele junge Menschen eine Berufsausbildung starten (können). Hierzu zählt natürlich auch, daß möglichst wenig Jugendliche dazu gar nicht in der Lage sind. Während unser Projekt "MUT-Academy" dieses zu verhindern versucht bei Hauptschulabgängern (weil sie ihren Schulabschluß nicht schaffen), geschieht dieses beim Campus Uhlenhorst bei geistig behinderten Abgängern - damit sie überhaupt wirklich berufsausbildungsfähig werden!

Unserer Kenntnis nach kann keine pädagogische Einrichtung für geistig behinderte Jugendliche in Deutschland diesbezüglich eine so hohe Erfolgsquote ausweisen. Deshalb unterstützt die PETER JENSEN Stiftung nun indirekt die besonderen Lernmethoden dort wie zB die persönliche Zukunftsplanung, den qualitativen Entwicklungsdialog, die Wochenplanarbeit oder die verlängerte Bildungsdauer  - auch in der Hoffnung, daß das Konzept des Campus Uhlenhorst eine Blaupause für viele andere Städte wird und der Staat seinen Unterstützungsanteil erhöht.

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Name: BOSO-Räume Stadtteilschulen
Partner: Schulbehörde Hamburg
Start: 09.2016
Status: Laufend
Budget: 81.000 €
Ende: 08.2026

Aufgabe:
Unterstützung einer Raumausstattung nebst Laptops in Berufs-Vorbereitungsräumen an neun Hamburger Schulen

Ziel:
Schulabgänger können sich gezielter Gedanken über ihre berufliche Zukunft machen mit Schwerpunkt Ausbildung/Berufsschule

Projektbeschreibung:

An neun Hamburger Schulen haben wir insbesondere die EDV-Ausstattung und das Inventar zur Unterstützung in sogenannten „Berufsorientierungsräumen“ finanziert, damit sich kommende Schulabgänger direkt an ihrem bisherigen Lehrort über kommende Berufsausbildungsbilder und –möglichkeiten professionell informieren können.

Hamburg ist für unsere Testprojekte häufig der beste Erststandort, da sich die Schulbehörde hier besonders stark mit engagiert. Dieses zeigt sich zB auch daran, daß die Hansestadt bei der Digitalisierung im bundesweiten Vergleich mittlerweile sehr gut dasteht. Rechnerisch teilen sich in Deutschland 11,5 Schüler einen Computer, in Hamburg nur 5,4 - auch dank BOSO ! Wir können uns aber als PETER JENSEN Stiftung auch vorstellen, das BOSO-Projekte (bei entsprechendem Interesse und Unterstützung der Schulministerien in den Flächenstaaten), auf weitere Städte in ganz Nord- und Ostdeutschland auszuweiten.

Das BOSO-Projekt hat sich bereits bewährt. Viele Berufe und kleine Firmen haben sich in den Räumen seit 2017 schon vorgestellt und Schulabgänger von sich überzeugt. Interessierte Hamburger Betriebe können sich auch gerne bei der PETER JENSEN Stiftung direkt melden, wenn sie sich bei dem Projekt engagieren und vorstellen wollen. Nahziel könnte das Angebot von Praktikas, Fernziel das Finden von Auszubildenden sein. Die Transferräume befinden sich in folgenden Stadtteilen:

  • Barmbek (Schule Alter Teichweg)
  • Billstedt (Stadtteilschule Öjendorf)
  • Farmsen (Erich-Kästner-Schule)
  • Fuhlsbüttel (Fritz-Schumacher-Schule)
  • Harburg (Gothe-Schule)
  • Langenhorn (Stadtteilschule Heidberg)
  • St.Pauli (Stadtteilschule am Hafen)
  • Wellingsbüttel (Irena-Sendler-Schule)
  • Wilhelmsburg (Schule auf der Veddel)

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Forschen & Lernen

Name: Fördern & Fordern Gesellen
Partner: Innung SHK Hannover
Start: 11.2018
Status: Laufend
Budget: 30.000 €
Ende: 10.2021

Aufgabe:
Spezial-Schulungen von noch unterdurchschnittlichen, aber auch leitungsstarken Auszubildenden an jeweils 30 Samstagen im Jahr

Ziel:
Möglichst viele Auszubildende müssen ihre Abschlußprüfung bestehen, darunter sollen möglichst viele junge Menschen zu "Leadern" entwickelt werden

Projektbeschreibung:

Mit diesem Projekt unterstützt die PETER JENSEN Stiftung erstmals eine konkrete Berufsausbildung. Wir sehen die Zusammenarbeit mit der SHK-Innung Hannover als einen hervorragenden Test an, was gemeinsam bewirkt werden kann, um bestimmte Auszubildende zu entwickeln. Beide der im folgenden vorgestellten Gruppen werden an 30 Samstagen pro Jahr zusätzlichen Unterricht durch qualifizierte Lehrer in kleinen Gruppen genießen.

Dazu zählen einerseits die noch unterdurchschnittlichen künftigen Anlagenmechaniker, die durch Sprach- und Matheuntericht (16% haben im Großraum Hannover Migrationshintergrund), echtes Führen von Fachgesprächen und Prüfungsvorbereitungstrainings so gefördert werden, daß sie einen vernünftigen Ausbildungsabschluß erreichen. Das ist wichtig, denn man stelle sich mal unser bekanntes Schulsystem ohne jeglichen Nachhilfeunterricht vor...

Auf Stiftungsinitiative hat die Innung aber auch ein Programm für begabte und besonders engagierte Auszubildende ins Leben gerufen, die ansonsten drohen im "Einheitsbrei" der Berufsschulausbildung nicht zu späteren Häuptlingen zu reifen. Die Leistungsstarken werden gefordert in den Bereichen Einsatz digitaler Geräte, Steuerungs- und Regelungstechnik sowie Rohrnetz- und Wärmebedarfsberechnung.

Wenn sich ein Innungsvorstand für eine Zusammenarbeit mit uns durch dieses Projekt motiviert sieht, ein eigenes (ähnlich gelagertes) Konzept umsetzen zu wollen, richtet sich bitte an den Stiftungsvorsitzenden Martin Jensen unter 0172/5422660. 

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Name: BOSO-Räume für Gymnasien
Partner: Schulbehörde Hamburg
Start: 06.2019
Status: In Planung
Budget: 75.000 €
Ende: 05.2029

Aufgabe:
Unterstützung der Raumausstattung nebst Laptops in Berufs-Vorbereitungsräumen an vielen Hamburger Gymnasien

Ziel:
Schulabgänger davon überzeugen, daß eine normale Ausbildung nebst Berufsschule mehr als eine Alternative zu einem Universitätsstudium sein kann

Projektbeschreibung:

Zuerst war sich die PETER JENSEN Stiftung unsicher, das BOSO-Projekt auf Gymnasien auszuweiten, da die dortigen Schulabgänger zu fast 70% eine Universitätsausbildung im Auge haben. Doch im Sommer 2018 hatte sich die Hamburger Schulbehörde entschlossen, als erstes Bundesland ein Unterrichtsfach für "Berufs- und Studienorientierung" in der gymnasialen Oberstufe einzuführen. Dieses war der Auslöser für uns, umzudenken und den Kampf gegen die Universitätshörigkeit anzugehen. Denn schließlich braucht es zB auch im Handwerk (künftig mehr denn je) gut vorgebildetes Personal für die immer stärkeren technischen, rechtlichen und digitalen Anforderungen in diesen Berufen.

Die Forderung der PETER JENSEN Stiftung nach mehr Auszubildenden statt Studenten würde automatisch aber auch zu einer Stärkung der Berufsschulen führen. Denn ohne Schüler müssen Berufsschulen aufgelöst werden  - in dieser Abwärtsspirale befindet sich Deutschland schon! In 2017 gab es mit 509.760 Studienanfängern erstmals genau so viele wie neu geschlossene Ausbildungsverträge (509.997). Nur ein Beispiel zur Verdeutlichung der Konsequenzen: Die meisten Handwerksbetriebe für Kamine und Kachelöfen im Norden sind in Schleswig-Holstein beheimatet, alle haben bis Oberkante Oberlippe gut zu tun. Wer dort aber eine Ausbildung zum Kachelofen- und Luftheizungsbauer starten möchte, muß regelmäßig nach Hannover fahren bzw umziehen. Wenn dort zu wenig Teilnehmer zusammenkommen, muß das Nordlicht sogar nach Stuttgart. Denn entsprechende (vollwertige) Berufsschulbegleitung in Heide bzw Hamburg wurde über die Jahre eingestellt. Wie sollen Betriebe im hohen Norden bei so einer Perspektive aber Nachwuchs finden? Spätestens in der übernächsten Generation wird das Ofenbauhandwerk so aber aussterben in Schleswig-Holstein - wer soll dann aber zB auf Sylt teure Kaminanlagen noch fachgerecht einbauen?

Aber auch die Qualität leidet an den Berufsschulen zunehmend. Denn wenn alle leistungsstärkeren Schüler nur noch studieren, sinkt die durchschnittliche Ausbildungsfähigkeit der restlichen Schüler. Daß der Migrationshintergrund an vielen Berufsschulen schon bei über 50% liegt und der Anteil von Schülern ohne vorherigen Abschluß steigt, macht die Sache in Bezug auf Ausgewogenheit und Nievau auch nicht besser. Krass gesagt: Die Berufsschulen dürfen nicht zu Resterampen der Nation mutieren! Die Folgen spüren wir alle jetzt schon. Nun aber zu den BOSO-Schulen, in denen Transferräume ab Jahresende 2019 in folgenden Stadtteilen geplant sind:

  • Alsterdorf (Heilwig-Gymnasium)
  • Harvestehude (Emilie-Wüstenfeld-Gymn.)
  • Hoheluft (Gymnasium Hoheluft)
  • Lohbrügge (Gymnasium Lohbrügge)
  • Niendorf (Gymnasium Ohmoor)
  • Poppenbüttel (Heinrich-Heine-Gymnasi.)
  • Rahlstedt-Nord (Gymnasium Oldenfelde)
  • Rahlstedt-Süd (Gymnasium Rahlstedt)

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Name: Azubi-Weltmeister GET-Nord
Partner: SHK-Fachverband Hamburg
Start: 09.2016
Status: Abgeschlossen
Budget: 5.000 €
Ende: 11.2016

Aufgabe:
Die besten Auszubildenden des Abschlußjahrgangs 2016 wetteiferten auf den Deutschen Meisterschaften für Anlagenmechaniker

Ziel:
Insbesondere Schüler sollen vom Engagement der Wettbewerbsteilnehmer überzeugt werden, daß eine handwerkliche Berufsausbildung ein cooler Job ist.

Projektbeschreibung:

Erstmalig war das Hamburger Messegelände Austragungsort der Deutschen Meisterschaften für Anlagenmechaniker. Insbesondere Schüler unter den 40.000 Besuchern der Fachmesse GET-Nord sollten von den Fertigkeiten in puncto Qualität und Geschwindigkeit der Wettbewerbsteilnehmer überzeugt werden, daß eine handwerkliche Berufsausbildung ein cooler Job sein könnte. In der Jury saß u.a.Nathanael Liebergeld, der im Jahr zuvor auf den "World Skills" in Brasilien Weltmeister für unser Land geworden war. Der Sieger von Hamburg 2016 hieß Jannik Habicht, der bei der Firma Olaf Minkner GmbH scheinbar eine ausgezeichnete Lehrzeit genießen durfte - heute ist er dort als Meister angestellt.

Für die PETER JENSEN Stiftung sind solche emotional-sportlichen Events wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit, um Jugendliche für Handwerksberufe zu begeistern. Denn handwerkliche Hochleistung braucht sich hinter nerdhafter Computerarbeit nicht zu verstecken.

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Name: Wochencamps MUT Academy
Partner: MUT Academy gUG
Start: 12.2018
Status: Laufend
Budget: 50.000 €
Ende: 12.2019

Aufgabe:
Bei notenschwachen Hauptschülern in fünftägigen Camps gröbste fachliche Lücken schließen sowie echten Mut geben, wieder an sich selbst zu glauben

Ziel:
Die Durchfallquote von Hauptschülern entscheidend senken, um Existenzen schaffen zu können und mehr Berufsausbildungsverhältnisse zu ermöglichen

Projektbeschreibung:

Dieses Projekt kann man als "logische Anschlußmaßnahme" der BOSO-Aktivitäten der PETER JENSEN Stiftung ansehen. BOSO kann nur der erste Schritt sein, daß sich Schüler für zB handwerkliche Berufe überhaupt interessieren. Doch was nützt das bestgemeinte Interesse, wenn 15% der Haupt- bzw Stadtteilschüler ihren Abschluß nicht schaffen und insbesondere deshalb keinen vernünftigen Job finden? Dass gesellschaftliche Ziel muß sein, daß KEIN Jugendlicher am Ende seiner Schullaufbahn oder jeglichen Abschluß dasteht !

Gerade an solch "bedrohte" Schulabgänger, bei denen jahrelange Mißerfolge zu grundsätzlichen Selbstzweifeln und (dadurch) massiver Lernverweigerung führten, wendet sich die MUT Academy. In ihren Camps (sprich raus aus dem negativ belasteten Umfeld Schule) wird das klare Ziel verfolgt, daß die Teilnehmer (zumindest) ihre mündliche Abschlußprüfung bestehen. Der Inhalt der Camps ist ebenso simpel: Ein straffer Lernplan mit positiver Lernkultur und der großen Generalprobe am Ende: Ein simuliertes Vorsprechen (die sogenannte MUT-Probe) vor einer externen Jury. Die Erfolgsquote dieses Konzepts ist beeindruckend - 96% der Teilnehmer bestehen danach ihre Schlußprüfung in der "richtigen" Schule. Und können so den Einstieg ins volle Berufsleben (doch) planen und angehen...

Der Slogan unseres Partners "Wir machen Mut" verrät schon ein generelles Manko der Schulen: Viele Lehrer "erreichen" ihre Schüler nicht (mehr), während MUT mit jungen engagierten Kräften lehrt, die für die Teilnehmer glaubwürdig und überzeugend sind. Häufig hatten diese ihren sicheren Beamtenstatus als Schullehrer bewusst aufgegeben und Einkommensverluste damit in Kauf genommen, um nun "näher" mit bedrohten Schülern arbeiten zu können. Sie helfen sogar mit, an konkreten Berufsplänen zu schmieden, wo viele Elternhäuser kaum Rat spenden.

Wenn Sie mal sehen wollen, woher die "Fellow" der MUT-Academy ihren Background haben, dann schauen Sie sich dieses YouTube-Video an.

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Name: BOSO-Räume Stadtteilschulen
Partner: Schulbehörde Hamburg
Start: 09.2016
Status: Laufend
Budget: 81.000 €
Ende: 08.2026

Aufgabe:
Unterstützung einer Raumausstattung nebst Laptops in Berufs-Vorbereitungsräumen an neun Hamburger Schulen

Ziel:
Schulabgänger können sich gezielter Gedanken über ihre berufliche Zukunft machen mit Schwerpunkt Ausbildung/Berufsschule

Projektbeschreibung:

An neun Hamburger Schulen haben wir insbesondere die EDV-Ausstattung und das Inventar zur Unterstützung in sogenannten „Berufsorientierungsräumen“ finanziert, damit sich kommende Schulabgänger direkt an ihrem bisherigen Lehrort über kommende Berufsausbildungsbilder und –möglichkeiten professionell informieren können.

Hamburg ist für unsere Testprojekte häufig der beste Erststandort, da sich die Schulbehörde hier besonders stark mit engagiert. Dieses zeigt sich zB auch daran, daß die Hansestadt bei der Digitalisierung im bundesweiten Vergleich mittlerweile sehr gut dasteht. Rechnerisch teilen sich in Deutschland 11,5 Schüler einen Computer, in Hamburg nur 5,4 - auch dank BOSO ! Wir können uns aber als PETER JENSEN Stiftung auch vorstellen, das BOSO-Projekte (bei entsprechendem Interesse und Unterstützung der Schulministerien in den Flächenstaaten), auf weitere Städte in ganz Nord- und Ostdeutschland auszuweiten.

Das BOSO-Projekt hat sich bereits bewährt. Viele Berufe und kleine Firmen haben sich in den Räumen seit 2017 schon vorgestellt und Schulabgänger von sich überzeugt. Interessierte Hamburger Betriebe können sich auch gerne bei der PETER JENSEN Stiftung direkt melden, wenn sie sich bei dem Projekt engagieren und vorstellen wollen. Nahziel könnte das Angebot von Praktikas, Fernziel das Finden von Auszubildenden sein. Die Transferräume befinden sich in folgenden Stadtteilen:

  • Barmbek (Schule Alter Teichweg)
  • Billstedt (Stadtteilschule Öjendorf)
  • Farmsen (Erich-Kästner-Schule)
  • Fuhlsbüttel (Fritz-Schumacher-Schule)
  • Harburg (Gothe-Schule)
  • Langenhorn (Stadtteilschule Heidberg)
  • St.Pauli (Stadtteilschule am Hafen)
  • Wellingsbüttel (Irena-Sendler-Schule)
  • Wilhelmsburg (Schule auf der Veddel)

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Name: Junge Akademie für Schüler
Partner: Handelskammer Hamburg
Start: 09.2017
Status: Laufend
Budget: 12.000
Ende: 07.2019

Aufgabe:
Zweijähriges Programm mit den Schwerpunkten unternehmerisches Handeln, Kommunikation, Projektmanagement und rechtliche Grundlagen für Schüler ab 15 Jahren

Ziel:
Engagierte Jugendliche, die sich an Wochenenden freiwillig mit Wirtschaftsthemen weiterbilden möchten, in Ihrer Leidenschaft „weiterzukommen“ bestärken

Projektbeschreibung:

Es ist der PETER JENSEN Stiftung wichtig, Schülern bereits während der Schulzeit einen Einblick ins Berufsleben zu bieten. Die "Junge Akademie" der Handelskammer Hamburg bietet wirtschaftsinteressierten und engagierten jungen Menschen eine besondere Möglichkeit hierzu. Bewerben können sich norddeutsche Schüler und Auszubildende zwischen 15-20 Jahren. In dem zweijährigen Wirtschaftskurs, der 36 Samstage mit je sechs Unterrichtsstunden umfasst, lernen die Teilnehmer unternehmerisches Handeln, Kommunikation, Projektmanagement und rechtliche Grundlagen.Im zweiten Unterrichtsjahr wird das Erlernte praxisnah angewendet: die Teilnehmer werden zu fiktiven Unternehmern und entwickeln ihre eigenen realitätsnahen Geschäftsideen mit Businessplänen. Zusätzlich werden Klausuren geschrieben, am Ende gibt es ein Zertifikat der Handelskammer zum Leistungsstand.

Die PETER JENSEN-Stiftung möchte bei diesem Projekt jungen Menschen den Übergang von der Schule in den Beruf erleichtern und ist deshalb Hauptsponsor dieses einzigartigen Programms! Im September 2017 starteten die neuen Akademie-Teilnehmer: Es war beeindruckend, wie redegewandt sich die Kandidatinnen und Kandidaten nach Ihrem ersten Unterrichtsvormittag vor einem großen Publikum vorstellten. Martin Jensen durfte als Stiftungsvorstand an diesem Eröffnungstag die Schlussansprache halten, in der er das Unternehmen PETER JENSEN als besonderen Arbeitsgeber darstellte. „Besonders“ deshalb, weil unser Handelshaus mit „echten“ Produkten handelt, wie Bäder, Küchen und Heizungsanalgen. Im Gegensatz zu fast allen anderen Förderern, die im Bereich Finanzierungen oder Versicherungen tätig sind. Küchen, Badezimmer und Heizungen bereiten den Menschen in Norddeutschland „echte und anfassbare“ Freude, was bei Darlehen und Versicherungen nur indirekt der Fall ist.

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Bürgerprojekte

Name: Kinderarmut in Stendal
Partner: Hilfsorganisationen der Stadt
Start: 05.2019
Status: Laufend
Budget: 28.000 €
Ende: 10.2021

Aufgabe:
Unterstützung verschiedenster Vereine in der Stadt mit der höchsten Kinderarmut Deutschlands bei bestimmten ihrer engagierten Sozialprojekte

Ziel:
Einen kleinen, aber breit gefächerten Beitrag leisten, betroffene Kinder und Jugendliche zu selbstständigen und positiven Menschen zu machen

Projektbeschreibung:

Auch 30 Jahre nach der Wende kämpfen viele Regionen Ostdeutschlands mit ihren sozialen Problemen. So ist die Stadt Stendal im Norden Sachsen-Anhalts mit 40.000 Einwohnern von breiter Kinderarmut betroffen. Das Bundesland ist der Flächenstaat mit der höchsten Kinderarmut (30% leben von Hartz-IV-Bezügen, Bundesschnitt sind 20%), Stendal die dortige Stadt mit dem höchsten Anteil. Deshalb hat die PETER JENSEN Stiftung genau dort ihr erstes umfassendes Bürgerprojekt gestartet, verschiedenste ortsansässige Organisationen finanziell zu unterstützen. Sie alle engagieren sich für die wichtigste Maßnahme gegen Kinderarmut – die Prävention.

So bekam die Sekundarschule Diesterweg 5.000€ zur Anschaffung von 25 Tablets, um die neuen Unterrichtsfächer Selbst- bzw Praxisorientiertes  Lernen optimal umsetzen zu können. Mit dem gleichen Betrag wird 2021 die Begegnungsstätte Amicus für die Einrichtung eines Multifunktionsraums bedacht, sobald ein noch in Planung befindlicher Neubau fertig ist. Amicus bietet mit hoher Qualität „Sozialtrainings“ im Brennpunkt Stadtsee an (der seit 2015 auch ein großes Flüchtlingsheim hat), um Vertrauensverhältnisse zu Kindern aufzubauen. Leider bietet die Trägerschaft des DRK keine Regelfinanzierung mehr für Jugendprojekte an. Im gleichen Stadtteil ist der Kindertreff Club Eckstein aktiv, wo wir mit 6.000€ ein Sommerzeltlager im Juli 2019 für 60 Kindern aus sozial besonders schwachen Familien im Rahmen des Projektes „Perspektive Leben“ mit ermöglichen.

Mitten in einer verlassenen Plattenbausiedlung des Stadtteils Stendal-Süd liegt die Ulli-Wegner-Boxhalle. Der dortige Betrieb des 1.BC Altmark ist primär ein Sozialprojekt für Gewaltprävention. Konzipiert ist „Boxen gegen Gewalt und Mobbing“ für Jugendliche, denen unsere drei erstgenannten Organisationen nicht mehr helfen können. Sie lernen hier unter Aufsicht, mit ihren teils extremen Aggressionen umzugehen, ohne dabei Gewalt anzuwenden. Der Boxsport ist ideal, auch weg von Alkohol und Drogen zu kommen, da er schnell zu erlernen ist, klare Regeln besitzt, geringes Verletzungsrisiko hat und verschiedenste Kulturen verbindet. Wir finanzieren mit 6.000€ den Kauf eines gebrauchten Kleinbusses, damit die Jugendlichen überhaupt zu Trainings und Wettkämpfen pendeln können, da die meisten Eltern kein Auto besitzen und Bushaltestellen sehr rar sind.

Unsere letzte Organisation hat nur mittelbar etwas mit Kinderarmut zu tun. Der Verein Miß-Mut in der Stendaler Altstadt ist mehr als nur eine Beratungsstelle für Opfer sexualisierter oder häuslicher Gewalt. Sondern der Verein stärkt über sein Programm „Mutig werden mit Til Tiger“ neben den betroffenen Kindern aus diesen Haushalten (sprich seelische Kinderarmut, die leider häufig im Kinderheim endet) auch Jugendliche im Allgemeinen, nein zu sagen und Grenzen aufzuzeigen. Der Eigenanteil der Jahreskosten des Geschäftsbetriebs von Miß-Mut beträgt 6.000€, diesen hat die PETER JENSEN Stiftung durch ihre Zuwendung komplett für 2019 abgedeckt.

Name: Kantine Campus Uhlenhorst
Partner: Kesting-Fischer Stiftung
Start: 12.2018
Status: In Planung
Budget: 24.500 €
Ende: 08.2019

Aufgabe:
Schaffung einer Begegnungsstätte auf dem Campus, um den Ganztagsbetrieb überhaupt zu ermöglichen, der für eine nachhaltige Qualifikation entscheidend ist

Ziel:
Geistig behinderte junge Menschen erhalten konsequent personenzentriert eine vierjährige, nachschulische Fortbildung und Vorbereitung auf das Berufsleben

Projektbeschreibung:

Eines der Grundziele der PETER JENSEN Stiftung ist, daß möglichst viele junge Menschen eine Berufsausbildung starten (können). Hierzu zählt natürlich auch, daß möglichst wenig Jugendliche dazu gar nicht in der Lage sind. Während unser Projekt "MUT-Academy" dieses zu verhindern versucht bei Hauptschulabgängern (weil sie ihren Schulabschluß nicht schaffen), geschieht dieses beim Campus Uhlenhorst bei geistig behinderten Abgängern - damit sie überhaupt wirklich berufsausbildungsfähig werden!

Unserer Kenntnis nach kann keine pädagogische Einrichtung für geistig behinderte Jugendliche in Deutschland diesbezüglich eine so hohe Erfolgsquote ausweisen. Deshalb unterstützt die PETER JENSEN Stiftung nun indirekt die besonderen Lernmethoden dort wie zB die persönliche Zukunftsplanung, den qualitativen Entwicklungsdialog, die Wochenplanarbeit oder die verlängerte Bildungsdauer  - auch in der Hoffnung, daß das Konzept des Campus Uhlenhorst eine Blaupause für viele andere Städte wird und der Staat seinen Unterstützungsanteil erhöht.

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Name: Schulhafen Hoffnungsorte
Partner: Stadtmission Hamburg
Start: 12.2018
Status: Abgeschlossen
Budget: 11.000 €
Ende: 03.2019

Aufgabe:
Der "Schulhafen Hamburg" kümmert sich (im sprichwörtlichen Sinne) um gestrandete Menschen, damit diese wieder an sich und ihre Fähigkeiten glauben

Ziel:
Diese "Volkshochschule für Arme" ist in vielen Fächern aktiv, um je nach Bedürftigkeitsfeld diese Mitbürger wieder zu einer Lebensperspektive zu motivieren

Projektbeschreibung:

Der Schulhafen ist nur eine der sozialen Einrichtungen, für die sich die PETER JENSEN Stiftung bei den "Hoffnungsorten Hamburg" einsetzte. Der Löwenanteil unseres eingesetzten Budgets kam mit 8.888 € am 28.Februar 2019 im Rahmen des PETER JENSEN Fischmarktes zusammen. Wer zu dieser Organisation geht, hat meist alles verloren: Arbeit, Familie, Heimat. Geblieben ist die Hoffnung dieser Mitbürger auf einen Neuanfang, wobei der Schulhafen hilft: Seelischer Beistand, mit Gleichgesinnten reden können, was zu essen bekommen - und insbesondere neue Fähigkeiten (wie zB das Nähen) zu erlernen. Der Schulhafen ist damit sowas wie eine "Volkshochschule für Arme", die soviel Gutes tut - und dabei mit einem Jahresbudget von nur rund 40.000€ auskommen muß.

Die bekanntesten Schwesterorganisationen sind die Bahnhofsmission (die Anlaufstelle zB für eine kostenlose Übernachtung für viele der über 100.000 Menschen ist, die täglich den Hauptbahnhof frequentieren), das HerzAs (das Obdachlosen zB eine kostenlose warme Mahlzeit oder heiße Dusche gewährt) und das Haus Jona (bietet insbesondere Frauen eine mehrtägige Unterkunft, die häuslicher Gewalt einfach mal entfliehen wollen, um neuen Lebensmut zu tanken - wie der kleine Jona aus der biblischen Sage, der drei Tage im Bauch eines großen Fisches verbrachte).

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Versorgungswerk

Name: Knochenmarkspendentests
Partner: Deutsche Spenderdatei DKMS
Start: 07.2018
Status: Abgeschlossen
Budget: 6.000 €
Ende: 10.2019

Aufgabe:
Aufruf und Durchführung einer unternehmensweiten Blutspendenaktion, an der sich fast 100 Mitarbeiter im Herbst 2018 beteiligten

Ziel:
Beitrag zum Eintrag neuer potentieller Knochenmarkspender in die DKMS-Datei - ausgelöst von einen tragischen Fall von Leukämie bei einem Mitarbeiter

Projektbeschreibung:

Alle 15 Minuten erhält ein Mensch in Deutschland die niederschmetternde Diagnose „Blutkrebs“. Vielfach sind Kinder und Jugendliche betroffen, deren einzige Chance auf Heilung eine Stammzellenspende für eine Knochenmarktransplantation ist - doch jeder zehnte Patient findet keinen Spender!

In der PETER JENSEN GmbH ist ein Mitarbeiter, der über 30 Jahre im Unternehmen und 24 Monate vor der Rente war, in 2018 an Leukämie erkrankt. Nachdem monatelang kein Spender gefunden werden konnte, organisierte sein ebenfalls bei uns tätiger Sohn einen betriebsweiten Spendertag, zu dem sich fast 100 Kollegen einem Bluttest unterzogen. Hierzu kam die Organisation „Deutsche Knochenmarkspenderdatei“ (DKMS) am 23.Oktober 2018 in Jensens Lagerhaus. Unsere Stiftung übernahm nicht nur die Kosten hierfür, sondern packte nochmal eine Spende oben drauf.

Für die PETER JENSEN Stiftung ist dieses eine weitere vorbereitende Maßnahme für das für 2020 geplante „Versorgungswerk“ für bestimmte aktive und ehemalige Mitarbeiter. Sie ist Ausdruck dafür, nicht nur konkret zu helfen (mittlerweile geht es dem betroffenen Mitarbeiter besser, nachdem doch noch ein Spender gefunden wurde), sondern auch um den besonderen Gemeinschaftssinn, der im Familienunternehmen herrscht, weiter zu fördern.

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Name: Schmetterlingskinder Papilio
Partner: Elterninitiative Papilio
Start: 03.2018
Status: Abgeschlossen
Budget: 10.000 €
Ende: 10.2018

Aufgabe:
Eine Versteigerung besonderer Posten so zu gestalten, daß möglichst hohe Erlöse erzielt und dann als Spendengeld für PAPILIO verdoppelt wird

Ziel:
Unterstützung der Aufklärung, das von der Schmetterlingskrankheit betroffene Familien nicht alleine sind - an Heilung ist leider nicht zu denken

Projektbeschreibung:

Für das Familienunternehmen PETER JENSEN ist es seit drei Generationen eine Selbstverständlichkeit, in Not geratene Mitarbeiter (incl.ihrer eigenen Familien) häufig finanziell zu unterstützen. Dieses wurde und wird ständig im verborgenen betrieben - doch eine besondere Maßnahme wollen wir nun erwähnen, da hieraus ein echtes Projekt wurde.

Das Kind eines Mitarbeiters wurde mit Epidermolysis bullosa geboren, einer derzeit noch unheilbaren, schweren Hauterkrankung. Bei dieser bilden sich Blasen und großflächige Wunden, vergleichbar mit einer hochgradigen Verbrennung. Die Haut wird hierdurch extrem empfindlich wie ein Schmetterlingsflügel. Die drei Stifter (Peter, Walter und Martin Jensen) kamen auf die Idee, die Einnahmen aus ihrer sogenannten "Fischmarktsauktion" des Jahres 2018 zu verdoppeln und zu Gunsten der Initiative Papilio (die der betreffende Mitarbeiter mit gegründet hat) zu spenden.

An dieser Stelle sei mal angemerkt, daß über die seit 1997 stattfindenden Fischmarkt-Veranstaltungen in Jensens Lagerhaus in Summe schon über 100.000 € an jährlich wechselnde Hilfsorganisationen gespendet werden konnten. Diese immense Summe wurde zur Hälfte durch mitbietende Handwerkskunden erzielt, denen wir an dieser Stelle ein großes Lob für ihr soziales Engagement aussprechen. Der Schwerpunkt unserer Spendenzwecke lag meist auf schweren Kinderkrankheiten, die leider so selten auftreten, daß weder Staat noch Pharmaindustrie hier unterstützen bzw forschen.

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