Unsere
Projekte

Die Förderung der Berufsentscheidung und des Handwerkernachwuchs ist uns ebenso wichtig wie die Gesundheit unserer wertvollen Mitarbeiter und die Unterstützung von Menschen in Armut, mit Lernschwächen, Behinderungen oder schweren Krankheiten.

Kinder & Jugend

Name: Musikunterricht über INKA
Partner: Initiative Kinderarmut Kiel
Start: 04.2020
Status: In Planung
Budget: 21.000 €
Ende: 03.2023

Aufgabe:
Unterstützung von Instrumentenunterricht für zwölf Jugendliche an der Musikschule der Landeshauptstadt Kiel über drei Jahre

Ziel:
Auch Kinder aus sozial schwachen Familien müssen bei Interesse die Möglichkeit auf eine musikalische Fortbildung erhalten

Projektbeschreibung:

30 % der Kinder in Kiel gelten heute offiziell als arm. Aus sozial schwachen Familien kommend, haben sie in aller Regel keinen Zugang zu Musikunterricht, nachdem dieser im Land Schleswig-Holstein aus vielen Lehrplänen der allgemeinbildenden Schulen gestrichen wurde. Doch auch diese Jugendlichen sollten bei Interesse eine Chance erhalten, ihre Freude an Instrumenten zu entdecken und eventuelle Begabungen entwickeln zu können.

Die Initiative Kiel gegen Kinderarmut (INKA) hat sich in 2009 zusammengefunden, um solche Talente zu fördern, indem sie Unterricht an der Musikschule der Landeshauptstadt Kiel bezahlt. Ausschließlich aus Spenden finanziert (die Musikschule selbst unterstützt durch Sonderpreise), wurde bisher über 500 Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an diesem Lernprogrammen ermöglicht. Die Anfragen von Eltern übertreffen mittlerweile bei weitem die Mittel von INKA, so daß es aktuell eine lange Warteliste gibt.

Die PETER JENSEN Stiftung möchte hier ein Zeichen setzen und finanziert mit 21.000€ eine dreijährige Förderung für zwölf Kinder. Die Schüler erhalten dafür einen wöchentlichen 45-minütigen Unterricht in Gitarre, Violine, Geige, Schlagzeug oder Klavier. Dabei gelten zwei Grundvoraussetzungen: Zum einen müssen auch sozial schwache Eltern einen finanziellen Betrag leisten, indem sie die „Kiel-Karte“ ihres Kindes mit 150€ pro Jahr dafür einsetzen. Zum anderen kontrolliert INKA halbjährlich mit der Musikschule die Präsenz und das Engagement der Kinder. Wer mal die Fortschritte u.a. der „Jensen-Kinder“ erleben möchte, sollte das jährliche Dankeschön-Konzert im Schwedendamm nicht verpassen.

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Name: Kinderhilfe in Vorpommern
Partner: NGOs in Greifswald/Stralsund
Start: 12.2019
Status: Laufend
Budget: 65.300 € (Aufstockung)
Ende: 03.2022

Aufgabe:
Einen Beitrag leisten zur Stärkung des bürgerlichen Engagements in der östlichsten Küstenregion Deutschlands

Ziel:
Förderung der Kinderhilfe in den Bereichen Krebserkrankung, Trauerbegleitung, häusliche Gewalt, Vernachlässigung und Ernährung

Projektbeschreibung:

Der Elternverein zur Unterstützung krebskranker Kinder hilft jungen Patienten im Greifswalder Universitätsklinikum, ihre schwere Zeit dort mit ein wenig Freude zu überstehen. Für die Erfüllung von kleinen und großen Wünschen erhält diese Organisation 10.000€ von der PETER JENSEN Stiftung. Mit weiteren 10.000€ unterstützen wir bis 2021 den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Leuchtturm in Greifswald bei der Ausbildung von ehrenamtlichen Begleitern, um geschult auf die Bedürfnisse todkranker Kinder eingehen zu können.

Das Frauenhaus Greifswald ist ein Zufluchtsort für misshandelte Frauen und ihre Kinder. Letztere erlebten die häusliche Gewalt mit und sind deshalb häufig stark traumatisiert und kämpfen mit Entwicklungsstörungen. Wir finanzieren mit 10.300€ die erforderliche spezielle Kinder- und Jugendbegleitung. In den Plattenbausiedlungen „Schönwalde I+II“ hat sich der Kinderschutzbund Greifswald zur Aufgabe gemacht, den über 1.500 von Armut betroffenen Jugendlichen den Bezug zu vernünftigen Lebensmitteln und eine gesunde Ernährung zu ermöglichen. Mit einer Spende von 5.000€ beteiligen wir uns an den Projektkosten für 2020.

Im 2019 neu eröffneten Stralsunder Kindernotdienst finden Kinder im Alter bis 13 Jahren Unterschlupf, wenn sie aufgrund einer akuten Gefährdungslage durch Gewalt oder massiver Vernachlässigung ihre Familien verlassen müssen. Mit 5.000€ ermöglichen wir diesen Kindern, wieder Freizeitausflüge und kleine Ferienfahrten in 2020 zu unternehmen – denn diese sind im „Regelsatz der Jugendämter“ nicht vorgesehen. Bereits im Februar 2020 haben 14 Kinder einen einwöchigen Winterurlaub im Harz verbracht.

Grundsätzlich bespricht die PETER JENSEN Stiftung nach einem Jahr mit den Projektträgern die Verwendung unserer Spenden. In Vorpommern wurden sie sämtlichst gut und effektiv eingesetzt – und alle hatten durch das stark verminderte Spendenvolumen durch Andere in der Corona-Zeit schwer zu kämpfen. Deshalb hat sich der Stiftungsrat entschlossen, jeder der fünf genannten Organisationen Ende 2020 brüderlich mit weiteren je 5.000€ zu helfen.

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Name: Musiktherapie der Mattisburg
Partner: Ein Platz für Kinder Hamburg
Start: 01.2020
Status: Laufend
Budget: 13.000 €
Ende: 12.2020

Aufgabe:
Aufrechterhaltung der Musiktherapie an der Mattisburg im Hamburger Westen, in der vernachlässigte und missbrauchte Kinder betreut werden

Ziel:
Kindern erfolgreich helfen, die unter massiver Feindseligkeit und Wutausbrüchen leiden, um sie zurück in ein normales Leben in Pflegefamilien zu bringen

Projektbeschreibung:

Kinder zwischen vier und zwölf Jahren kommen in die Mattisburg, weil sie großes Leid erfuhren und deshalb extremes Aggressionspotential besitzen. Der Name stammt aus dem Roman „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren, in dem es um die Tochter des Hauptmanns Mattis geht, die auf seiner Burg im Mattiswald inmitten einer Räuberbande aufwächst. Die heutigen „Mattiskinder“ haben im engsten Familienkreis extreme Vernachlässigung, körperliche Gewalt oder sexuellen Missbrauch erfahren. Ihren Schmerz aus diesem Trauma drücken sie durch massive Feindseligkeit und Wutausbrüche aus. Vorangegangene Therapien in Pflegefamilien und anderen Einrichtungen sind bei diesen Kindern erfolglos geblieben, die Mattisburg ist deshalb ihre letzte Chance.

Die Kinderschützerin Johanna Ruoff gründete 2005 die Stiftung „Ein Platz für Kinder“ und eröffnete 2014 die erste Mattisburg in Hamburg. Hier erhalten die Kinder eine 1:1 Betreuung durch Psychologen, Pädagogen und Sozialarbeiter - um endlich vollständig herauszubekommen, was ihnen angetan wurde und wie ihnen wirklich geholfen werden kann. Bereits über 350 Kindern konnte (zusammen mit der Mattisburg Hannover) so der Weg in das „normale“ Leben in einer Pflegefamilie geebnet werden.

Ein Schlüssel zum Erfolg ist dabei die sogenannte Musiktherapie. Durch diese stellen die Mattiskinder eine Verbindung von ihren innersten Gefühlen zu einer positiven Ausdrucksfähigkeit her. Diese erfolgreiche Therapieform wird vom Staat aber nicht gefördert und musste aus Spendenmangel für 2020 bereits abgesagt werden. Da die PETER JENSEN Stiftung für die gesamten Jahreskosten in Höhe von 13.000€ aufkommt, kann es nun aber weitergehen.

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Name: Corona und Kinder in Salzwedel
Partner: Hilfsorganisationen der Region
Start: 12.2020
Status: Laufend
Budget: 22.000 €
Ende: 12.2021

Aufgabe:
Die Corona-Zeit hat soziale Spannungen verstärkt. Zudem müssen Kinder die Welt da draußen und die Natur erkunden können

Ziel:
Corona-Hilfen „der anderen Art“ leisten und Jugendlichen Aufmerksamkeit in ihrer Entwicklung schenken

Projektbeschreibung:

Die Salzwedeler Tafel hat vier Ausgabestellen, an denen jede Woche rund 500 Bedürftige mit Lebensmitteln und Kleidung versorgt werden. Der Betrieb, in dem 60 (meist) ehrenamtliche Helfer mitarbeiten, benötigt mittlerweile drei Transporter, um die Ware bei den zahlreichen Spendern abzuholen. Um die Lebensmittel frisch zu halten, wurde schon lange ein neues Kühlfahrzeug benötigt. Da die Restfinanzierung durch Corona stockte, hat die PETER JENSEN Stiftung diese durch eine Spende von 8.000 € schließen können.

Die häusliche Gewalt gegenüber Kindern hat in der Corona-Zeit zugenommen. Männer sind durch Homeoffice oder Kurzarbeit mehr Zuhause, gleiches gilt für deren Jungen und Mädchen wegen immer wieder geschlossenen Schulen und Kitas. Das Salzwedeler Frauen- und Kinderhaus hat sein Augenmerk deshalb auf Jugendliche gelegt – und ist damit für noch mehr Hilfesuchende zum (manchmal) einzigen Zufluchtsort geworden. Diesen Mehraufwand haben wir mit einer Spende von 6.000 € unterstützt.

Schon lange kämpft die geborene Salzwedeler Pflegemutter Gundula Rudolph mit solchen Umständen. Ihre Kinderheimat Inselidylle Eisvogel in Seesen ist ein ganz besonderes Zuhause! In diesem alten Haus betreut sie nämlich sechs Jugendliche, die aus verschiedensten Gründen nicht bei ihren Eltern bleiben konnten. Wir ermöglichen dieser Gruppe eine Ferienreise (viele sind noch nie weggefahren) durch eine Kostenübernahme von 3.000 €.

Mit gleichem Betrag ins gleiche Horn blasen wir für den Altmärkischen Kirchenkreis. Hier geht es um die Unterstützung geflüchteter Kindern für diverse Tagesfahrten in die nähere Umgebung, an die Ostsee - oder auch mal nach Hamburg oder Berlin, um „die große Welt“ kennenzulernen. Mit dabei sind ihre ehrenamtlichen Hausaufgabenbetreuer oder Nachhilfelehrer aus der Kirchengemeinde.

Den letzten „Hilferuf“ erhielten wir von einer Mitarbeiterin unseres Vertriebszentrums in Salzwedel. Ihr Sohn arbeitet seit Jahren bei den Pfadfindern, im Stamm Tom Bombadil. Dieser benötigte dringend eine neue Jurte (das ist ein traditionelles Zelt der Mongolen). Wir konnten die Finanzierungslücke von 2.000€ schließen, damit die 50 zum „Stamm“ gehörenden Kinder auch im Winter 2020/2021 in der Natur aktiv bleiben zu können.

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Name: Kindersprachförderung in Heide
Partner: Ortsverband der Arbeiterwohlfahrt
Start: 01.2021
Status: Laufend
Budget: 17.000 €
Ende: 12.2021

Aufgabe:
Immer mehr Kindern fehlt es an Selbstständigkeit: Sei es die deutsche Sprache zu erlernen und richtig anzuwenden oder gemeinschaftlich Tätigkeiten des Alltags auszuüben

Ziel:
In Heide geht es uns nicht um Kinder mit Migrationshintergrund, sondern auch in deutschen Familien wird es zusehends schwieriger, guten Sprachumgang zu vermitteln

Projektbeschreibung:

Alle der folgenden Projektunterstützungen hat die PETER JENSEN Stiftung zusammen mit der Arbeiterwohlfahrt besondere Kinderprojekte aus der Region ausgesucht. Die AWO ist seit 100 Jahren mit heute 66.000 ehrenamtlichen Mitarbeitern eine der wichtigsten Hilfsorganisationen in Deutschland.

Seit 2011 ist die St.-Georg-Grundschule in Heide auf das Prinzip der „durchgängigen Sprachbildung“ (sprich in allen Schulfächern) spezialisiert. Hier wird nicht nur Wortschatz und Grammatik gepaukt, sondern auch die Umsetzung in (selbständig erdachte) mündliche und schriftliche Äußerungen geübt – um schon in jungen Jahren routiniert mit Sprache umgehen zu können! Ein besonderes Projekt ist dabei die „Integration in Sprache durch Musik“ (in Kooperation mit der Dithmarscher Musikschule). Für dieses haben wir die gesamten Projektkosten in Höhe von 4.000 € für 2021 übernommen.

Die Familienbildungsstätte Meldorf hat jüngst den speziellen Vorschulkurs „Fit für die Schule“ ins Leben gerufen. Hintergrund: Viele Kleinkinder besitzen zu wenig Sprach- und Lesefähigkeiten, wenn sie in die Grundschule kommen! Dieses wird in der Einrichtung in Projekten mit sehr kleinen Gruppen spielerisch gefördert, wodurch Motivation für den späteren Schulalltag entsteht. Ehrenamtler halten Vorlesungen, damit das Zuhören wirklich gelernt wird. Jede Woche gehen die Kinder auch in die Bibliothek und suchen sich ihre Bücher selbst aus, um dann auch Sprachrichtigkeit (sogar in Englisch) zu erlernen. Mit 8.000 € unterstützen wir die Fortführung dieses Projekts in 2021.

Das Jugendferienwerk Dithmarschen aus Heide organisiert seit 1994 zweiwöchige Sommerferien-Camps für 50 Kinder und Jugendliche aus meist armen Familien, die nicht genug Geld zum Verreisen haben. Jeder Teilnehmer zahlt so nur 5 € am Tag, die kompletten anfallenden Kosten von 5.000 € finanzieren wir in 2021 – denn das Konzept hat uns überzeugt: Alle müssen hier alles selbst machen! Vom Zelte aufbauen, dem Zubereiten der Mahlzeiten, Geschirr per Hand spülen bis zum Feuer machen am Abend.

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Name: Hilfe für Kinder in Lüneburg
Partner: Kindertafel und Frauenhaus
Start: 11.2020
Status: Laufend
Budget: 13.000 €
Ende: 12.2021

Aufgabe:
Unterstützung von Kindern im örtlichen Frauenhaus sowie der Betreuung und Lernförderung von Schülern in der Paul-Gerhardt-Kirche

Ziel:
Ein klein wenig Ausgleich schaffen, Kinder nicht zu vernachlässigen, nachdem durch die Corona-Krise die finanziellen Mittel von Staat und Kirche im Sozialbereich enger werden

Projektbeschreibung:

Seit der Eröffnung 1980 wurde im Lüneburger Frauenhaus mehr als 1.000 Frauen und deren Kindern die Flucht aus häuslicher Gewalt ermöglicht. Man darf nicht vergessen, dass Minderjährige nicht nur über Jahre die Bedrohung der Mutter durch den Vater miterleben mussten, sondern nun durch das (häufig notwendige) Verlassen der Schule und der Freunde geschockt sind und weiterhin in Angstzuständen leben. Der Start in ein neues Leben ist für sie auch aus finanzieller Sicht schwer, da die Geflüchteten nur das allernötigste mitnehmen konnten und der Zugriff auf das Bankkonto ebenso wie der Kindesunterhalt meist verwehrt wird.

Aktuell leben 14 Frauen und noch mehr Minderjährige in der Einrichtung. Die Spende der PETER JENSEN Stiftung von 6.000 € richtet sich an die Kinder im Lüneburger Frauenhaus und wird verwendet zum Ausbau therapeutischer Angebote, für Tagesausflügen zur Ablenkung vom neuen Alltag sowie den Ersatz von Spielsachen, die zurückgelassen werden mussten.

Die in der Paul-Gerhardt-Kirche beheimatete Kindertafel Lüneburg zeichnete sich durch ihr beherztes Eingreifen zum Start des ersten Corona-Lockdowns aus. Da der übliche Versorgungsort in einem Nebengebäude der Kirche aus Abstandsgründen plötzlich zu klein war, wurden kurzerhand viele Bänke im Kirchenschiff entfernt, um dort einen viel größeren Betreuungsraum zu schaffen. Am Wochenende werden weiterhin die Gottesdienste abgehalten, Wochentags werden die Kinder dank einer schnell angeschafften mobilen Küche zu Mittag und abends nun von dort versorgt. In der Zeit dazwischen dient die Fläche zum Lernen und zur Hausaufgabenunterstützung, die von ausschließlich ehrenamtlichen Helfern durchgeführt wird. Diese schenken den Minderjährigen die Zeit und Aufmerksamkeit, die die Kinder zuhause aus verschiedensten Gründen nicht erhalten. Häufig werden auch gemeinsame Ausflüge in der Freizeit unternommen.

Da uns alle die Corona-Pandemie auch in 2021 weiterhin beschäftigt, unterstützen wir die Arbeit in dieser wichtiger Institution im Lüneburger Osten mit 5.000 €. Weitere 2.000 € kommen dem Geschenkebasar der Kirchengemeinde für Kinder aus den sozial schwächsten Familien der Stadt zu Gute.

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Name: Kinderinitiativen in Hannover
Partner: NGOs der Landeshauptstadt
Start: 11.2020
Status: Laufend
Budget: 32.000 €
Ende: 12.2022

Aufgabe:
Kinder in verschiedensten Notlagen unterstützen – sei es bei Krankenhausaufenthalten, Behinderungen, Sprachrückständen oder nach häuslicher Gewalt

Ziel:
Wir müssen Kindern helfen, sich entwickeln zu können, damit sie später möglichst selbstständig und sozial über ihr gesamtes Leben entscheiden zu können

Projektbeschreibung:

Wo die Clinic-Clowns auf Kinderstationen in Krankenhäusern eingesetzt werden, entsteht mehr Leichtigkeit und Entspannung. Immer mit dem Ziel, ein angemessenes Spiel vorzuführen, um ein wenig Lachen und Freude zu schenken. Kranke Kinder bekommen so neue Energien, Mut und Zuversicht, die sich auf Heilungsprozesse positiv auswirken. Die „Klinik-Clowns“ von Hannover haben alle eine qualifizierte Grundausbildung als Clown sowie eine spezialisierte Weiterbildung für den Krankenhauseinsatz durchlaufen. Die PETER JENSEN Stiftung übernimmt die Jahrespatenschaft für einen Clown in Höhe von 10.000 €.

Das Hannoveraner Aegidius-Haus auf der Bult  war die erste Kurzzeit-Pflegeeinrichtung für Minderjährige mit körperlicher Behinderung. Durch sie haben pflegende Eltern die Möglichkeit, selbst mal einige Tage Kraft zu sammeln – und die Kinder erleben einen anderen, aber echt liebevoll gestalteten Alltag. Dieses tolle Unterstützungsangebot für Familien fördern wir in 2021 mit 5.000 €.

Die Nina Dieckmann Stiftung hilft als Privatinitiative Grundschulkindern v.a.aus Flüchtlingsfamilien, die deutsche Sprache so gut zu beherrschen, damit sie nicht schon vor der 5.Klasse vom Lernstoff abgehängt und demotiviert werden. Viele hatten gar nicht die Möglichkeit, den staatlichen Sprachfrühförderunterricht an den Kindergärten zu besuchen. Die Stiftung hat das tolle Konzept entwickelt, diese 5-7jährigen in kleinen Gruppen durch Grundschullehrer (in deren Freizeit) spielerisch, aber systematisch in Wort, Grammatik und Strukturen, in der deutschen Sprache sattelfest zu machen. Mit 7.000 € fördern wir die anstehende Digitalisierung des Gesamtprojekts, da abseits von Corona Präsenzunterricht nicht immer möglich ist.

Über 7.000 Frauen mit ihren Kindern konnte das Frauenhaus Hannover seit 1980 Schutz bieten. Minderjährige sind von häuslicher Gewalt besonders betroffen, da sie häufig nur mittelbar beteiligt waren. Der Förderverein des Hauses hat für sie einen spezialisierten Kinderbereich mit nach Altersgruppen unterschiedlichen Räumen für die pädagogische Arbeit eingerichtet. Diesen unterstützen wir mit 5.000 €.

Die zur Hamburger Mattisburg (die wir in 2019 mit 13.000€ für eine Musiktherapieform unterstützten) gehörende Hannoveraner Einrichtung Kind in Diagnostik (KiD) nimmt schwer erziehbare Minderjährige bis elf Jahren auf. Diese haben durch die Bank Vernachlässigung und Misshandlung erlebt und können aufgrund ihrer extremen Verhaltensauffälligkeit nicht in normalen Kindereinrichtungen erzogen werden. Ziel des bis zu zweijährigen Aufenthaltes ist es herauszufinden, was die Traumatisierungen genau verursacht hat, um so das Verhalten zu verstehen und dieses dann gebessert zu stabilisieren. Mit 5.000 € beteiligen wir uns an einer neuen, tiergestützten Therapieform bei KiD Hannover.

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Name: Kinderprojekte in Flensburg
Partner: Sozialeinrichtungen der Region
Start: 11.2020
Status: Laufend
Budget: 40.000 €
Ende: 03.2022

Aufgabe:
Not leidende Kinder in vielfältiger Weise unterstützen - sei es nach häuslicher Gewalt oder Vernachlässigung, zu wenig Essen oder Kleidung sowie bei todbringender Krankheit

Ziel:
Einen kleinen, aber vielleicht wichtigen Beitrag leisten, dass auch im Landkreis Flensburg ein starkes soziales, durch Bürger getragenes Engagement weiterhin möglich ist

Projektbeschreibung:

Seit 2004 begleitet der ambulante Kinder- und Jugenddienst des Katharinen-Hospizes aus der Mühlenstraße im Stadtteil Marienhof sterbenskranke Minderjährige mit deren Familien.Neben fünf Vollzeitkräften betreuen 32 ehrenamtliche Mitarbeiter die aktuell rund 100 Kinder, da die Diagnose einer schweren Erkrankung das gesamte Familienleben von Grund auf verändert. Zur Entlastung und Stärkung der „Familiensysteme“ führt der Förderverein spezielle Beratungskurse durch, aber auch Veranstaltungen zum Austausch mit anderen betroffenen Familien. Die PETER JENSEN Stiftung  spendet 10.000 € für den laufenden Betrieb und weitere 5.000 € für spezielle Projekte in 2021 wie die Erfüllung letzter Wünsche, ein kleines Konzerte im Hospiz-Park sowie Mal- und Musikangebote.

Die häusliche Gewalt gegenüber Kindern hat in der Corona-Zeit zugenommen. Männer sind durch Homeoffice oder Kurzarbeit mehr Zuhause, gleiches gilt für deren Jungen und Mädchen wegen immer wieder geschlossenen Schulen und Kitas. Das Flensburger Frauen- und Kinderhaus hat sein Augenmerk auch deshalb auf Jugendliche fokussiert – und ist damit für noch mehr Hilfesuchende zum (manchmal) einzigen Zufluchtsort geworden. Diesen Mehraufwand und speziell das Freizeitangebote für die Minderjährigen in 2021 unterstützen wir mit einer Spende von 6.000 €.

Die von den Johannitern betriebene Flensburger Tafel in der Waldstraße auf der Westlichen Höhe versorgt mit 72 ehrenamtlichen Helfern zweimal wöchentlich über 10.000 Menschen (darunter viele Kinder) aus aktuell 4.275 Familien mit Lebensmitteln und Kleidung (incl. einem preiswerten, aber gesunden vor Ort gekochtem Mittagessen). Beides wird täglich zB bei Supermärkten oder Bürgern eingesammelt (zur Erinnerung: Rund 20 % aller produzierten Lebensmittel landen in Deutschland ansonsten im Müll). Wir unterstützen den großen logistischen Aufwand und damit den Betrieb der Tafel und ihrer Kleiderkammer mit 10.000 €.

Mit der vom rheinländischen Sozialpädagogen Dirk Richter in 2009 gegründeten „LOOP Kinder- und Jugendhilfe“ haben wir eine ganz besondere Sozialunternehmung ausfindig gemacht. Viele Minderjährige können wegen Vernachlässigung oder Gewalt nicht mehr bei den eigenen Eltern leben. Eine ambulante Unterstützung ist nicht mehr ausreichend, sondern sie benötigen eine kindgerechte, familienähnliche Betreuung anderswo. So entstanden die „LOOP-Familien“, in denen anders als in klassischen Pflegefamilien die „neuen“ Eltern eine pädagogische Ausbildung haben müssen.

Richters erstes Projekt im hohen Norden war der 10km südlich von Flensburg gelegenen Hof Tarpfeld, wo insgesamt 14 Kinder und Jugendliche in Gruppen als Fördekids (mit extern wohnenden Betreuern) und Hofkids (mit dort lebenden Betreuern) nun zuhause sind. In den Sommerferien kommen aber auch andere bedürftige Kinder dazu. Damit diese mal einen richtigen Urlaub auf dem Bauernhof erleben können, spenden wir 7.000 €. In 2014 gegründete Richters zudem den Resthof der Deichkids unweit von Niebüll, wo aktuell sechs Jugendliche mit vier Betreuern wohnen. Die Stimmung ist zwar familiär, trotzdem folgt der Alltag einem klaren Katalog von Rechten und Pflichten mit festen Zeiten für gemeinsames Essen, Arbeit im Haushalt und Versorgung der Tiere. Mit 3.000 € unterstützen wir, dass das in die Jahre gekommene Gemeinschaftswohnzimmer renoviert werden kann.

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Name: Jugendhilfe in Braunschweig
Partner: Elternvereine der Stadt
Start: 12.2019
Status: Laufend
Budget: 18.000 € (Aufstockung in 2020)
Ende: 03.2022

Aufgabe:
Tollen Bürgerinitiativen den Rücken stärken, die sich für Jugendliche einsetzen, die sich selbst (noch) nicht helfen können.

Ziel:
Einen kleinen Beitrag leisten, denjenigen Kindern zu helfen, die keinen „perfekten“ Start ins richtige Leben haben

Projektbeschreibung:

Der normale Schulunterricht ist meist nur auf den Durchschnitt ausgelegt - besonders gute Jugendliche kommen somit häufig ebenso zu kurz wie Schüler mit Nachhilfebedarf. Um diesen gerecht zu werden, bedürfte es (privatem) Förderunterricht, was sozial schwachen Familien aus finanziellen Gründen oftmals nicht möglich ist. Genau hier setzt die Initiative Tiny Tots (englisch für "kleine Kinder") von drei Braunschweigerinnen an, die die PETER JENSEN Stiftung mit einer Spende von 3.000€ für den Nachhilfeunterricht von sechs Kindern begünstigt.

Die Diagnose „Krebs“ beim eigenen Kind trifft jede Familie unvorbereitet. Aus gegenseitiger Hilfe füreinander gründete sich 2002 die Elternhilfe zur Unterstützung tumorkranker Kinder Braunschweig (genannt „Die Weggefährten“). In der städtischen Kinder- und Jugendklinik werden jährlich 30 erkrankte Kinder betreut und therapiert, viele weitere werden ambulant behandelt oder nachversorgt. Um bei den jungen Patienten die Angst vor schmerzhaften Behandlungen zu mindern und ihnen eine Ablenkung zu bieten, organisieren die Vereinsmitglieder z.B. Clown-Besuche, Malkurse, Musikgruppen und kleine Feiern auf der Station. Den Etat für diese vielen tollen Überraschungen stützten wir in 2019 bereits mit 5.000€. Zum Jahresende 2020 spendeten wir nochmal 5.000€ für die tolle Einrichtung.

Durch den Umzug der Kinderklinik in den neuen Standort Salzdahlumer Straße in 2021 benötigen die Weggefährten neue Räumlichkeiten in Stationsnähe. Ein ehemaliges Verwaltungsgebäude wird künftig deren Heimat sein. Dort entsteht Anfang 2022 als Gemeinschaftsprojekt mit dem Klinikum ein Erholungsort für tumorkranke Kinder und ihre Familien – die Kinderoase! Neu sind dort Räume zum kreativen Gestalten (zB Malworkshops) und sich aktiv Bewegen, ein Großer Koch- und Essbereich, Therapieräume sowie eine Nachsorgeberatung. Wir beteiligen uns an den Kosten der neuen Inneneinrichtung dafür mit einem weiteren Betrag von 5.000€.

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Name: Jugendhilfe für Schwerin
Partner: Sozialvereine der Stadt
Start: 11.2019
Status: Laufend
Budget: 52.000 € (Aufstockung)
Ende: 02.2022

Aufgabe:
Tollen Einrichtungen der Landeshauptstadt den Rücken bei ihren sinnvollen Freizeitangeboten stärken

Ziel:
Benachteiligten Jugendlichen nachhaltige Aufmerksamkeit, die für ihre Entwicklung essentiell ist, zukommen lassen

Projektbeschreibung:

Am Schweriner Kinderklinikum werden jährlich über 100 an Krebs erkrankte Jugendliche behandelt. Um ihnen die schwere Zeit des Krankenhausaufenthalts zu erleichtern und auch die betroffenen Familien zu entlasten, erfüllt die Kinderkrebshilfe Westmecklenburg zahlreiche Wünsche – von Geburtstagsfeiern auf der Station, kleinen gemeinsamen Ausflügen bis hin zur Anfertigung von Kinderperücken. Mit 10.000€ unterstützt die PETER JENSEN Stiftung diese tolle Arbeit. Der Förderverein hat uns über das ganze Jahr 2020 hinweg über die Verwendung unser Unterstützung informiert, sodaß wir uns entschlossen, für 2021 weitere 5.000€ zu spenden.

Die Trauerbegleitung des Schweriner Hospizvereins fördern wir mit 5.000€. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter leisten seelischen und praktischen Beistand - besonders bei Jugendlichen, die einen Elternteil verloren haben, damit diese lernen, den Verlust anzunehmen und mit diesem weiterzuleben. Wir haben uns Ende 2020 die Arbeit dieses Vereins nochmal angesehen und haben entscheiden, zusätzliche 10.000€ zukommen zu lassen.

Beeindruckt hat uns auch ein Theaterprojekt der Lebenshilfe Schwerin für Menschen mit Behinderungen, das wir mit 5.000€ finanzieren. Hierbei werden nicht nur Kreativität und motorische Fähigkeiten gefördert, sondern die Teilnehmer arbeiten über einen langen Zeitraum hinweg an einer echt motivierenden Aufgabe.

Im sozialen Brennpunkt „Mueßer Holz“ befindet sich die Schweriner Kindertafel, die über 70 Jugendliche täglich mit einem warmen Mittagessen versorgt. Für das Betriebsjahr 2020 übernimmt unsere Stiftung mit 5.000€ die gesamten Unterhaltskosten dieser Einrichtung.Wie alle Tafeln in Deutschland hatte auch diese Organisation mit den Corona-Lockdowns zu kämpfen. Deshalb haben wir im Jahresverlauf 2020 weitere 5.000€ zu Umsetzung eines vernünftigen Hygienekonzepts zu spenden.

Mit weiteren 2.000€ wurde der Alternative Mädchentreff bedacht, damit es in Schwerin auch weiterhin einen Anlaufpunkt speziell für Mädchen gibt, die in ihrem Elternhaus keine ausreichende Unterstützung für eine gute persönliche Entwicklung erhalten. Und auch für das Jahr 2021 haben wir wieder eine Spende über 2.000 € zugesagt.

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Name: Kinderhilfe in Wismar
Partner: Organisationen der Region
Start: 12.2019
Status: Laufend
Budget: 29.000 € (Aufstockung)
Ende: 03.2022

Aufgabe:
Benachteiligten Kindern eine Gemeinschaft oder gar Familie geben, in der sie sich vernünftig entwickeln können

Ziel:
Jeder Mensch muß die Möglichkeit erhalten, ein selbstbestimmtes Leben mit vielen Freuden führen zu können

Projektbeschreibung:

Der Pflege- und Adoptivelternverein Nordwestmecklenburg unterstützt Eltern, die traumatisierte, misshandelte oder behinderte Kinder bei sich aufgenommen haben. Um diesen richtig begegnen und helfen zu können, organisiert der Verein regelmäßig Fachtage mit Dozenten für diese Eltern, die die PETER JENSEN Stiftung in 2020 und 2021 mit 5.000€ komplett finanzieren. Mit weiteren 3.000€ ermöglichen wir den zehn Jugendlichen der „Wohngruppe Wellenreiter“, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr bei ihren Eltern leben können und sich deshalb in der Kinderwelt Wismar zusammen gefunden haben, ein gemeinsames Ferienlager.

Der Verein Licht am Horizont kümmert sich um über 100 Wismarer Kindern aus sozial schwachen Familien, indem er sie „vor die Tür holt“ in ihre Gemeinschaft. Mit 4.000€ unterstützen wir den Besuch zahlreicher Kulturveranstaltungen in der Region in 2020. An der Astrid-Lindgren-Förderschule lernen behinderte Jugendliche neben dem normalen Unterrichtsstoff möglichst selbstständig zu werden, wodurch eine spätere Integration in die Gesellschaft erst erfolgreich sein kann. Die hierfür erforderlichen speziellen Lernmaterialien (im Sinne der Montessori-Aufforderung „Hilf mir, es selbst zu tun“) können dank unserer Spende von 2.000€ nun aufgestockt werden.

2006 verlor die Familie Röhrs ihre Mutter und Ehefrau durch eine Krebserkrankung. Eine passende Unterbringung für die letzte Lebensphase fanden die Röhrs leider nicht, wodurch ihre Idee zum Aufbau des Hospizes Schloss Bernstorf bei Grevesmühlen entstand. Heute ein beeindruckender Ort mit dem außergewöhnlichen Angebot einer „Wunschküche“, die täglich das Lieblingsgericht für die sterbenskranken Bewohner kocht. Deren Betrieb stärken wir mit einer Spende von 10.000€.Wir haben dieses Projekt fortgeführt und Ende 2020 weitere 5.000 € für den Betrieb der Wunschküche gespendet.

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Name: Kranke Kinder in Magdeburg
Partner: Einrichtungen der Stadt
Start: 09.2019
Status: Laufend
Budget: 48.000 € (Aufstockung)
Ende: 09.2021

Aufgabe:
Unterstützung unterschiedlicher Organisationen der Region, die sich zumeist um todkranke Kinder und ihre Angehörigen kümmern

Ziel:
Wir wollen einen vielfältigen Beitrag leisten, daß sich die kleinen Patienten und ihre Eltern ein wenig Abwechslung und Entspannung gönnen können

Projektbeschreibung:

Die Universitätskinderklinik Magdeburg hat jährlich 3.000 stationäre Patienten, die auf ihrem frühen Leidensweg ganz besondere Aufmerksamkeit brauchen. Um die Fürsorge kümmern sich neben den Ärzten und Eltern mehrere Hilfsorganisationen der Stadt, dessen wertvolle Arbeit die PETER JENSEN Stiftung unterstützt. Der Förderkreis krebskranker Kinder bietet den Eltern und Geschwisterkindern, die nicht in Magdeburg selbst leben, die Möglichkeit, während der Behandlungszeit im Elternhaus auf dem Klinikgelände zu wohnen. Mit 5.000€ fördern wir das Freizeitangebot des Vereins für die betroffenen Familien, das den Zusammenhalt in dieser schwierigen Zeit entscheidend erleichtert.

Ebenfalls auf dem Klinikgelände beheimatet, steht der Verein schwerstkranker Kinder den Familien während den langwierigen, zumeist unheilbaren Krankheiten bei - und hilft auch nach der Entlassung bei der Bewältigung des Alltags. Dafür organisiert der Verein auch jährlich eine Reise, welche viele betroffene Familien mit schwer eingeschränkten Kindern allein nicht wagen würden, die wir mit 6.000€ unterstützen.

Das Kinderhospiz der Pfeifferschen Stiftungen betreut Kinder im letzten Stadium und begleitet auch die Eltern auf ihrem Trauerweg. Diese tolle Einrichtung bedachten wir mit einer Spende von 5.000€. Die Ehrenamtlichen des Vereins Teddy-Wünsche e.V. aus dem benachbarten Calbe zaubern solchen Kinder nochmal „ein Lächeln ins Gesicht“ mit der Erfüllung kleiner und größerer Überraschungen – für diese bewegende Geste sind wir mit unseren 6.000€ wichtigster Spender in diesem Jahr gewesen.+

Grundsätzlich bespricht die PETER JENSEN Stiftung nach einem Jahr mit den Projektträgern die Verwendung unserer Spenden. In Magdeburg wurden sie bei den jetzt genannten sämtlichst gut und effektiv eingesetzt – und alle hatten durch das stark verminderte Spendenvolumen durch Andere in der Corona-Zeit schwer zu kämpfen. Deshalb hat sich der Stiftungsrat entschlossen, jeder der fünf genannten Organisationen Ende 2020 mit weiteren je 5.000€ zu helfen – beim Verein Teddy-Wünsche wieder 6.000€.

Am Rande der Innenstadt hat die Lebenshilfe Magdeburg jüngst ein Wohnhaus für 72 behinderte Menschen gebaut, in dessen Ausstattung des Gemeinschaftsraumes noch eine Multimedia-Wand fehlte – diese konnte durch unsere Komplettfinanzierung über 5.000€ nun angeschafft werden.

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Name: Kinderprojekte in Rostock
Partner: Viele Vereine der Stadt
Start: 09.2019
Status: Abgeschlossen
Budget: 18.000 €
Ende: 12.2020

Aufgabe:
Unterstützung verschiedener Einrichtungen, um ein Kulturangebot und Ferienfreizeiten für benachteiligte Kinder zu ermöglichen

Ziel:
Einen kleinen, aber breit gefächerten Beitrag gezielt leisten, wo junge Menschen einen Ausgleich in ihrem Leben brauchen

Projektbeschreibung:

Der zu einer maritimen Bildungs- und Freizeiteinrichtung umgestaltete Frachter Likedeeler am IGA-Park ist ein offener Treff für Kinder und Jugendliche. Nachdem wir den Verein schon 2016 mit 3.000€ aus Einnahmen eines Live@night-Konzertes bedachten, finanzierte die PETER JENSEN Stiftung drei Jahre später mit 10.000 € Material und Werkzeug für die Renovierung zweier historischer Segeljollen. Hierbei sammeln Jugendliche (unter professioneller Anleitung) auch handwerkliche Erfahrungen. Ende Mai 2020 konnte der erste Seerenner seine Jungfernfahrt absolvieren - und bald kann jedermann auf diesen Booten Ausfahrten auf der Warnow unternehmen.

Wir unterstützen mit 2.500€ die Jugendarbeit der Alten Schmiede im sozialschwachen Viertel Toitenwinkel, konkret die Ausstattung und Auftritte der Kindertanzgruppe "SchmiedeDancer“. Ansonsten ist dieser schon zu DDR-Zeiten existierende Jugendtreff ein wichtiger sozialer Anlaufpunkt, damit Heranwachsende ihre Freizeit nicht nur zuhause oder auf der Straße verbringen.

Die Elterngruppe von Kindern mit Down-Syndrom ist ein Austauschangebot und damit Mutmacher für betroffene Familien. Mit 2.000€ ermöglichten wir eine große gemeinsame Ausfahrt all dieser Familien im Dezember 2019 in die Casa Familia nach Usedom. Sogar eine Ferienreise wird durch unsere Unterstützung von 3.500 € für 70 behinderte junge Menschen aus einer Wohngruppe der Lebenshilfe Rostock e.V. möglich. In deren Wohnstätte wird ansonsten ein respektvoller Umgang und ein echtes Miteinander gelebt, um Intoleranz und Ausgrenzung zu entgehen.

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Name: BOSO-Räume für Gymnasien
Partner: Schulbehörde Hamburg
Start: 03.2020
Status: In Planung
Budget: 75.000 €
Ende: 05.2029

Aufgabe:
Unterstützung der Raumausstattung nebst Laptops in Berufs-Vorbereitungsräumen an vielen Hamburger Gymnasien

Ziel:
Schulabgänger davon überzeugen, daß eine normale Ausbildung nebst Berufsschule mehr als eine Alternative zu einem Universitätsstudium sein kann

Projektbeschreibung:

Zuerst war sich die PETER JENSEN Stiftung unsicher, das BOSO-Projekt auf Gymnasien auszuweiten, da die dortigen Schulabgänger zu fast 70% eine Universitätsausbildung im Auge haben. Doch im Sommer 2018 hatte sich die Hamburger Schulbehörde entschlossen, als erstes Bundesland ein Unterrichtsfach für "Berufs- und Studienorientierung" in der gymnasialen Oberstufe einzuführen. Dieses war der Auslöser für uns, umzudenken und den Kampf gegen die Universitätshörigkeit anzugehen. Denn schließlich braucht es zB auch im Handwerk (künftig mehr denn je) gut vorgebildetes Personal für die immer stärkeren technischen, rechtlichen und digitalen Anforderungen in diesen Berufen.

Die Forderung der PETER JENSEN Stiftung nach mehr Auszubildenden statt Studenten würde automatisch aber auch zu einer Stärkung der Berufsschulen führen. Denn ohne Schüler müssen Berufsschulen aufgelöst werden  - in dieser Abwärtsspirale befindet sich Deutschland schon! In 2017 gab es mit 509.760 Studienanfängern erstmals genau so viele wie neu geschlossene Ausbildungsverträge (509.997). Nur ein Beispiel zur Verdeutlichung der Konsequenzen: Die meisten Handwerksbetriebe für Kamine und Kachelöfen im Norden sind in Schleswig-Holstein beheimatet, alle haben bis Oberkante Oberlippe gut zu tun. Wer dort aber eine Ausbildung zum Kachelofen- und Luftheizungsbauer starten möchte, muß regelmäßig nach Hannover fahren bzw umziehen. Wenn dort zu wenig Teilnehmer zusammenkommen, muß das Nordlicht sogar nach Stuttgart. Denn entsprechende (vollwertige) Berufsschulbegleitung in Heide bzw Hamburg wurde über die Jahre eingestellt. Wie sollen Betriebe im hohen Norden bei so einer Perspektive aber Nachwuchs finden? Spätestens in der übernächsten Generation wird das Ofenbauhandwerk so aber aussterben in Schleswig-Holstein - wer soll dann aber zB auf Sylt teure Kaminanlagen noch fachgerecht einbauen?

Aber auch die Qualität leidet an den Berufsschulen zunehmend. Denn wenn alle leistungsstärkeren Schüler nur noch studieren, sinkt die durchschnittliche Ausbildungsfähigkeit der restlichen Schüler. Daß der Migrationshintergrund an vielen Berufsschulen schon bei über 50% liegt und der Anteil von Schülern ohne vorherigen Abschluß steigt, macht die Sache in Bezug auf Ausgewogenheit und Nievau auch nicht besser. Krass gesagt: Die Berufsschulen dürfen nicht zu Resterampen der Nation mutieren! Die Folgen spüren wir alle jetzt schon. Nun aber zu den BOSO-Schulen, in denen Transferräume ab Jahresende 2019 in folgenden Stadtteilen geplant sind:

  • Alsterdorf (Heilwig-Gymnasium)
  • Harvestehude (Emilie-Wüstenfeld-Gymn.)
  • Hoheluft (Gymnasium Hoheluft)
  • Lohbrügge (Gymnasium Lohbrügge)
  • Niendorf (Gymnasium Ohmoor)
  • Poppenbüttel (Heinrich-Heine-Gymnasi.)
  • Rahlstedt-Nord (Gymnasium Oldenfelde)
  • Rahlstedt-Süd (Gymnasium Rahlstedt)

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Name: Kinderarmut in Stendal
Partner: Hilfsorganisationen der Stadt
Start: 05.2019
Status: Laufend
Budget: 34.000 € (Aufstockung)
Ende: 12.2022

Aufgabe:
Unterstützung verschiedenster Vereine in der Stadt mit der höchsten Kinderarmut Deutschlands bei bestimmten ihrer engagierten Sozialprojekte

Ziel:
Einen kleinen, aber breit gefächerten Beitrag leisten, betroffene Kinder und Jugendliche zu selbstständigen und positiven Menschen zu machen

Projektbeschreibung:

Die Stadt Stendal im Norden Sachsen-Anhalts ist mit 40.000 Einwohnern von breiter Kinderarmut betroffen. Das Bundesland ist der Flächenstaat mit der höchsten Kinderarmut (30% leben von Hartz-IV-Bezügen, Bundesschnitt sind 20%), Stendal die dortige Stadt mit dem höchsten Anteil. Deshalb hat die PETER JENSEN Stiftung genau dort ihr erstes umfassendes Bürgerprojekt durchgeführt, verschiedenste ortsansässige Organisationen finanziell zu unterstützen. Sie alle engagieren sich für die wichtigste Maßnahme gegen Kinderarmut – die Prävention.

So bekam die Sekundarschule Diesterweg 5.000€ zur Anschaffung von 25 Tablets, um die neuen Unterrichtsfächer Selbst- bzw Praxisorientiertes Lernen optimal umsetzen zu können. Mit dem gleichen Betrag wird 2021 die Begegnungsstätte Amicus für die Einrichtung eines Multifunktionsraums bedacht, sobald ein noch in Planung befindlicher Neubau fertig ist (Ende 2020 verschoben auf 2022). Amicus bietet mit hoher Qualität „Sozialtrainings“ im Brennpunkt Stadtsee III an (der seit 2015 auch ein großes Flüchtlingsheim besitzt), um Vertrauensverhältnisse zu Kindern aufzubauen. Leider bietet die Trägerschaft des DRK keine Regelfinanzierung mehr für Jugendprojekte an. Im gleichen Stadtteil ist der Kindertreff Club Eckstein aktiv, wo wir mit 6.000€ ein Sommerzeltlager im Juli 2019 für 60 Kinder aus sozial besonders schwachen Familien im Rahmen des Projektes „Perspektive Leben“ ermöglichten.

Inmitten einer verlassenen Plattenbausiedlung des Stadtteils Stendal-Süd liegt die Ulli-Wegner-Boxhalle. Der dortige Betrieb des 1.BC Altmark ist primär ein Sozialprojekt für Gewaltprävention. Konzipiert ist „Boxen gegen Gewalt und Mobbing“ für Jugendliche, denen die drei erstgenannten Organisationen nicht mehr helfen können. Sie lernen hier unter Aufsicht, mit ihren teils extremen Aggressionen umzugehen, ohne dabei Gewalt anzuwenden. Der Boxsport ist ideal, auch weg von Alkohol und Drogen zu kommen, da er schnell zu erlernen ist, klare Regeln besitzt, ein geringes Verletzungsrisiko hat und verschiedenste Kulturen und Nationalitäten verbindet. Wir finanzieren mit 6.000€ den Kauf eines gebrauchten Kleinbusses, damit die Jugendlichen überhaupt zu Trainings und Wettkämpfen pendeln können, da die meisten Eltern kein Auto besitzen und Bushaltestellen häufig rar sind.

Unsere letzte Organisation hat nur mittelbar etwas mit Kinderarmut zu tun. Der Verein Miß-Mut in der Stendaler Altstadt ist mehr als nur eine Beratungsstelle für Opfer sexualisierter oder häuslicher Gewalt. Mit seinem Programm „Mutig werden mit Til Tiger“ stärkt der Verein neben den betroffenen Kindern aus diesen Haushalten (sprich seelische Kinderarmut, die leider häufig im Kinderheim endet) auch Jugendliche im Allgemeinen, NEIN zu sagen und Grenzen aufzuzeigen. Der Eigenanteil der Jahreskosten des Geschäftsbetriebs von Miß-Mut beträgt 6.000€, diesen haben wir durch eine Zuwendung komplett für 2019 abgedeckt. Die häusliche Gewalt gegenüber Kindern hat in der Corona-Zeit zugenommen. Männer sind durch Homeoffice oder Kurzarbeit mehr Zuhause, gleiches gilt für deren Jungen und Mädchen wegen immer wieder geschlossenen Schulen und Kitas. Deshalb hat sich der Stiftungsrat entschlossen, für 2021 wieder den gesetzlichen Eigenanteil der Jahreskosten für den Geschäftsbetrieb in Höhe von 6.000 € zu übernehmen.

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Name: BOSO-Räume Stadtteilschulen
Partner: Schulbehörde Hamburg
Start: 09.2016
Status: Laufend
Budget: 95.700 € (Aufstockung)
Ende: 08.2026

Aufgabe:
Unterstützung einer Raumausstattung nebst Laptops in Berufs-Vorbereitungsräumen an neun Hamburger Schulen

Ziel:
Schulabgänger können sich gezielter Gedanken über ihre berufliche Zukunft machen mit Schwerpunkt Ausbildung/Berufsschule

Projektbeschreibung:

An neun Hamburger Schulen haben wir insbesondere die EDV-Ausstattung und das Inventar zur Unterstützung in sogenannten „Berufsorientierungsräumen“ finanziert, damit sich kommende Schulabgänger direkt an ihrem bisherigen Lehrort über kommende Berufsausbildungsbilder und –möglichkeiten professionell informieren können.

Hamburg ist für unsere Testprojekte häufig der beste Erststandort, da sich die Schulbehörde hier besonders stark mit engagiert. Dieses zeigt sich zB auch daran, daß die Hansestadt bei der Digitalisierung im bundesweiten Vergleich mittlerweile sehr gut dasteht. Rechnerisch teilen sich in Deutschland 11,5 Schüler einen Computer, in Hamburg nur 5,4 - auch dank BOSO ! Wir können uns aber als PETER JENSEN Stiftung auch vorstellen, das BOSO-Projekte (bei entsprechendem Interesse und Unterstützung der Schulministerien in den Flächenstaaten), auf weitere Städte in ganz Nord- und Ostdeutschland auszuweiten.

Das BOSO-Projekt hat sich bereits bewährt. Viele Berufe und kleine Firmen haben sich in den Räumen seit 2017 schon vorgestellt und Schulabgänger von sich überzeugt. Interessierte Hamburger Betriebe können sich auch gerne bei der PETER JENSEN Stiftung direkt melden, wenn sie sich bei dem Projekt engagieren und vorstellen wollen. Nahziel könnte das Angebot von Praktikas, Fernziel das Finden von Auszubildenden sein. Die Transferräume befinden sich in folgenden Stadtteilen

  • Barmbek (Schule Alter Teichweg)
  • Billstedt (Stadtteilschule Öjendorf)
  • Farmsen (Erich-Kästner-Schule)
  • Fuhlsbüttel (Fritz-Schumacher-Schule)
  • Harburg (Gothe-Schule)
  • Langenhorn (Stadtteilschule Heidberg)
  • St.Pauli (Stadtteilschule am Hafen)
  • Wellingsbüttel (Irena-Sendler-Schule)
  • Wilhelmsburg (Schule auf der Veddel) Diese Schule hat sich in der Kommunikation zur Stiftung besonders hervorgetan! Deshalb unterstützten wir im Oktober 2020 den dortigen Schulverein für seine künftigen Projekte mit einer Sonderspende von 6.700€

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Forschen & Lernen

Name: Forschung zur Kinderdemenz
Partner: NCL-Stiftung Hamburg
Start: 07.2020
Status: Laufend
Budget: 10.000 €
Ende: 06.2023

Aufgabe:
Mitfinanzierung einer Doktorandenstelle, um den Ursprung der NCL-Krankheit zu erforschen, damit anschließend Therapien und Medikamente entwickelt werden könnten

Ziel:
Seltene Krankheiten können nur mit Spendengeldern erforscht werden, da sich dieses für Pharmakonzerne marktwirtschaftlich betrachtet leider nicht lohnt

Projektbeschreibung:

Die Krankheit „Neuronale Ceroid-Lipofuszinose“ (NCL), die auch Kinderdemenz genannt wird, ist eine tödlich verlaufende Stoffwechselerkrankung. Die ersten Anzeichen treten im Einschulungsalter auf. Bis zum 20. Lebensjahr bricht diese genetisch bedingte Krankheit dann voll aus und reicht von Beweglichkeitsverlust über schwerste epileptische Anfälle bis hin zur vollständigen Erblindung. Die Lebenserwartung von NCL-Patienten liegt aktuell bei maximal 30 Jahren.

Die NCL-Stiftung wurde 2002 von Frank Husemann gegründet, nachdem bei seinem Sohn Tim diese seltene Krankheit diagnostiziert wurde. Seine Stiftung initiiert Forschungsprojekte und betreibt Aufklärungsarbeit, um Fehldiagnosen zu verhindern und so wertvolle Zeit zu gewinnen. So konnte jüngst nachgewiesen werden, dass die „Recyclinghöfe“ der menschlichen Zellen (die sogenannten Lysosomen) sowohl bei Kinder- als auch Altersdemenzen nicht mehr einwandfrei funktionieren.

In einem neu eingerichteten Labor am Universitätsklinikum Eppendorf wird ein Forschungsteam die Ionenkanäle dieser Zellen nun untersuchen, um deren fehlerhafte Struktur zu verstehen. Dieses ist die Grundlage, um überhaupt erst Medikamente und Therapieansätze entwickeln zu können. Der Leiter dieser Studie, Professor Andreas Guse, arbeitet hierfür kostenlos - aber die NCL-Stiftung ist auf Spenden angewiesen, die gesamten Verbrauchsmittel und notwendigen Reisekosten für den dreijährigen Forschungszeitraum zu decken.

Die PETER JENSEN Stiftung beteiligt sich mit 10.000€ an diesen Kosten der Doktorandenstelle, deren Einrichtung bei der jährlichen NCL-Kunstauktion in JENSENs LAGERHAUS erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. An diesem Abend des 11.Februars 2020 konnten weitere 45.000€ für das Forschungsprojekt durch die Versteigerung und weitere Spenden aus dem Kreise der 300 Gäste eingenommen werden.

 

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Name: Videotipps SHK-Ausbildung
Partner: Simpleshow GmbH Berlin
Start: 09.2019
Status: Abgeschlossen
Budget: 6.150 €
Ende: 08.2020

Aufgabe:
Durch zwei Kurzvideos dem SHK-Fachhandwerk wertvolle, einfach umzusetzende Tipps geben, in ihrer Ausbildungsstrategie neue Wege gehen zu können

Ziel:
Einen pragmatischen Beitrag gegen den vielzitierten Fachkräftemangel leisten, aber auch Jugendlichen selbst einen tollen und zukunftssicheren Berufsweg aufzeigen

Projektbeschreibung:

Das Hauptthema der nächsten Jahre, um das sich viele Einzelprojekte der PETER JENSEN Stiftung drehen werden, lautet Wir unterstützen das Fachhandwerk, Auszubildende zu finden und zu guten Mitarbeitern zu machen. Sich dieser „Mutter aller Zukunftsaufgaben“ der Branche zu stellen, braucht innovative und einleuchtende Ideen, überzeugende Argumente gegenüber Jugendlichen, Veränderungsbereitschaft im Handwerk sowie viel Zeitaufwand und echten Mut für engagierte Basisarbeit an Schulen.

Jede Herkulesaufgabe braucht langen Atem und muß bestens durchdacht und umfänglich vorgeplant sein. Nach Workshops mit Jugendlichen und zahllosen Interviews mit erfolgreichen Ausbildungsbetrieben haben wir hierzu eine Roadmap in Form von zwei simplen, Comic-artigen 2:30min-Videos erstellt, die wir über unseren YouTube-Kanal allen interessierten SHK-Ausbildern zur Verfügung stellen (HIER KLICKEN).

Diese Kurzfilme geben einen konkreten, knackigen (teilweise auch provokativen) Überblick, wie jeder Fachinstallateur mit einfachen „Bordmitteln“ aktiv werden könnte. Einerseits um (endlich wieder) eine Vielzahl an Bewerbern auf seine Ausbildungsplätze zu erhalten, hierzu dient das erste Video Wie Sie SHK-Auszubildende erfolgreich finden. Andererseits um den eigenen Ausbildungsprozess auf seine heutige Attraktivität für Jugendliche zu durchleuchten, hierzu dient das zweite Video Wie Sie nachhaltig SHK-Auszubildende ausbilden können.

Man darf die Filme sogar als eine Art Manifest verstehen, in dem viele künftige Stiftungsprojekte bereits angerissen werden: Zusammenarbeit mit Praxisklassen und Berufsschulen, die „Handwerker-Livestunde“ oder Nachhilfeunterricht in Innungsbezirken. Am Ende der Herkulesaufgabe werden hohe finanzielle Mittel eingesetzt sein, die hundertmal höher als die Videokosten waren…

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Name: MUT in Schleswig-Holstein
Partner: MUT Academy gGmbH
Start: 05.2020
Status: In Planung
Budget: 50.000 €
Ende: 07.2022

Aufgabe:
In mehrtägigen Camps Schüler coachen für die Berufsorientierung und in Bewerbungstrainings in einem Flächenbundesland

Ziel:
Leistungsschwache Jugendliche in gute Ausbildungsverhältnisse vermitteln, die ohne Unterstützung echte Schwierigkeiten hätten

Projektbeschreibung:

Wir haben die „MUT-Camps in Hamburg“ ein Jahr lang nicht nur finanziell, sondern auch personell begleitet, indem Mitglieder des Stiftungsrats als Juroren an der Prüfungskommission teilnahmen. So konnten wir uns von der exzellenten Atmosphäre und der hohen Erfolgsquote, (ehemals) schlechten Schülern doch noch zum Hauptschulabschluss zu verhelfen, überzeugen. Das hat die PETER JENSEN Stiftung im wahrsten Wortsinne „erMUTigt“, dieses tolle Bildungskonzept auf das erste Flächenbundesland auszurollen und mit weiteren 50.000€ zu unterstützen. Wir sind dankbar, daß die Initiatoren der MUT-Academy unserer Idee gefolgt sind, nun in Schleswig-Holstein aktiv zu werden - was für diese organisatorisch eine echte Herausforderung darstellt.

Denn in einer neuen Region müssen erstmal Kontakte und Vertrauen zu staatlichen Schulen aufgebaut sowie neue Lehrkräfte gefunden werden. Hierzu wurde die Organisation Teach First ins Boot geholt, einem durch den Staat finanzierten Netzwerk von jungen engagierten Lehrern über alle Bundesländer, aus deren Pool auch die künftigen MUT-Trainer gewonnen werden.

Neben der Region ist auch die Zielgruppe diesmal neu, da die Jugendlichen nicht von allgemeinbildenen, sondern Berufsvorbereitungsschulen kommen, die in Schleswig-Holstein fast alle als Regionale Berufsbildungszentren (RBZ) organisiert sind. Diese unterrichten sowohl Schüler mit schwachem als auch ohne Hauptschulabschluß. Wir starten aller Voraussicht nach mit der RBZ Am Schützenpark in Kiel und der RBZ Hannah-Arendt-Schule in Flensburg, wo dann MUT-Camps zur zielgerichteten Berufsorientierung mit Bewerbungstrainings ab Sommer 2020 angeboten werden. Danach sollen je zwei weitere Teach-First-Schulen in diesen Städten einbezogen werden.

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Name: Nachhilfeunterricht der PSA
Partner: Produktionsschule Altona
Start: 10.2019
Status: Laufend
Budget: 42.000 €
Ende: 09.2022

Aufgabe:
Jeder Produktionsschüler kann seinen Hauptschulabschluß nachholen, erste berufliche Erfahrungen sammeln und wird bei seiner Ausbildungsplatzsuche professionell unterstützt

Ziel:
Durch die Aufrechterhaltung des Repetitoriums in prüfungsrelevanten Fächern wird eine weiterhin hohe Quote an nachgeholten Hauptschulabschlüßen erst gewährleistet

Projektbeschreibung:

Dieses ist unser zweites Projekt, das Schüler unterstützt, den ESA (Erster allgemeinbildender Schulabschluss) zu schaffen. Während sich die MUT-Academy auf Jugendliche konzentriert, die sich noch im „normalen“ Schulsystem befinden, arbeiten Produktionsschulen mit solchen, die die Hauptschule ohne Abschluss verlassen haben oder mussten.

Die „Produktionsschule Altona“ ist eine Ganztagseinrichtung für aktuell 65 Jugendliche, die genau ein Jahr lang besucht werden darf. Dort wird aber nicht den ganzen Tag die Schulbank gedrückt (das würde diese Jugendlichen wieder demotivieren), sondern hauptsächlich in Werkstätten gearbeitet (was interessanter und verständlicher ist, wodurch bei diesen nun ein Lerneffekte eintritt). Jeder Schüler ist freiwillig hier und sucht sich zum Start seinen Schwerpunkt selbst aus: Tischlerei, Malerei, Großküche, Grafikstudio oder Internetbüro. Es wird aber nicht „für die Tonne“, sondern an realen Kundenaufträgen gearbeitet! Interessant also zB für Fachhandwerksbetriebe, die für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ihr Büro einrichten oder streichen, eine Veranstaltung durchführen, Flyer erstellen oder ihre Website aktualisieren lassen wollen – und nebenbei einen sozialen Zweck damit unterstützen.

Die PETER JENSEN Stiftung hilft gezielt beim Erreichen des Hauptschulabschlusses, in dem sie für drei Jahre die (externen) Lehrkräfte für den Nachhilfeunterricht für die leistungsschwächsten Jugendlichen in den prüfungsrelevanten Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch zur Hälfte finanziert. Nur so kann die derzeit hohe Quote von über 50% der Schüler aufrechterhalten werden, die ihren ESA doch noch erfolgreich schaffen.

In Hamburg gibt es in allen sieben Bezirke eine Produktionsschule, von denen Altona die älteste und größte Einrichtung ist - in einem sozial schwachen Stadtteil. Diese Einrichtungen werden vom Staat zusehends unter Kostendruck gesetzt, da zwar die Unterstützung pro Schüler gleich bleibt, aber die bezuschusste Schüleranzahl sukzessive reduziert wird. Das belastet die Fixkostenverteilung in Altona derartig, daß der teure (aber eben so wichtige) Nachhilfeunterricht ab 2020 wohl hätte entfallen müssen. Dank der Aufrechterhaltung konnten 18 Schüler im Januar 2020 ihre Leistungen in drei Monaten so weit verbessern, dass sie die Zwischenprüfung "aus dem Stand" bestehen konnten und der Schulabschluss somit deutlich näher rückte.

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Name: MUT-Camps in Hamburg
Partner: MUT Academy gGmbH
Start: 12.2018
Status: Laufend
Budget: 50.000 €
Ende: 12.2021

Aufgabe:
Bei notenschwachen Hauptschülern in fünftägigen Camps gröbste fachliche Lücken schließen und diesen echten Mut geben, wieder an sich selbst zu glauben

Ziel:
Die Durchfallquote von Hauptschülern entscheidend senken, um Existenzen schaffen zu können und mehr Berufsausbildungsverhältnisse zu ermöglichen

Projektbeschreibung:

Dieses Projekt kann man als "logische Anschlußmaßnahme" der BOSO-Aktivitäten der PETER JENSEN Stiftung ansehen. BOSO kann nur der erste Schritt sein, daß sich Schüler für zB handwerkliche Berufe überhaupt interessieren. Doch was nützt das bestgemeinte Interesse, wenn 15% der Haupt- bzw Stadtteilschüler ihren Abschluß nicht schaffen und insbesondere deshalb keinen vernünftigen Job finden? Dass gesellschaftliche Ziel muß sein, daß KEIN Jugendlicher am Ende seiner Schullaufbahn oder jeglichen Abschluß dasteht !

Gerade an solch "bedrohte" Schulabgänger, bei denen jahrelange Mißerfolge zu grundsätzlichen Selbstzweifeln und (dadurch) massiver Lernverweigerung führten, wendet sich die MUT Academy. In ihren Camps (sprich raus aus dem negativ belasteten Umfeld Schule) wird das klare Ziel verfolgt, daß die Teilnehmer (zumindest) ihre mündliche Abschlußprüfung bestehen. Der Inhalt der Camps ist ebenso simpel: Ein straffer Lernplan mit positiver Lernkultur und der großen Generalprobe am Ende: Ein simuliertes Vorsprechen (die sogenannte MUT-Probe) vor einer externen Jury. Die Erfolgsquote dieses Konzepts ist beeindruckend - 96% der Teilnehmer bestehen danach ihre Schlußprüfung in der "richtigen" Schule. Und können so den Einstieg ins volle Berufsleben (doch) planen und angehen...

Der Slogan unseres Partners "Wir machen Mut" verrät schon ein generelles Manko der Schulen: Viele Lehrer "erreichen" ihre Schüler nicht (mehr), während MUT mit jungen engagierten Kräften lehrt, die für die Teilnehmer glaubwürdig und überzeugend sind. Häufig hatten diese ihren sicheren Beamtenstatus als Schullehrer bewusst aufgegeben und Einkommensverluste damit in Kauf genommen, um nun "näher" mit bedrohten Schülern arbeiten zu können. Sie helfen sogar mit, an konkreten Berufsplänen zu schmieden, wo viele Elternhäuser kaum Rat spenden.

Wenn Sie mal sehen wollen, woher die "Fellow" der MUT-Academy ihren Background haben, dann schauen Sie sich dieses YouTube-Video an.

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Name: Fördern & Fordern Azubis
Partner: Innung SHK Hannover
Start: 11.2018
Status: Laufend
Budget: 30.000 €
Ende: 10.2021

Aufgabe:
Spezial-Schulungen von noch unterdurchschnittlichen, aber auch leitungsstarken Auszubildenden an jeweils 30 Samstagen im Jahr

Ziel:
Möglichst viele Auszubildende müssen ihre Abschlußprüfung bestehen, darunter sollen möglichst viele junge Menschen zu "Leadern" entwickelt werden

Projektbeschreibung:

Mit diesem Projekt unterstützt die PETER JENSEN Stiftung erstmals eine konkrete Berufsausbildung. Wir sehen die Zusammenarbeit mit der SHK-Innung Hannover als einen hervorragenden Test an, was gemeinsam bewirkt werden kann, um bestimmte Auszubildende zu entwickeln. Beide der im folgenden vorgestellten Gruppen werden an 30 Samstagen pro Jahr zusätzlichen Unterricht durch qualifizierte Lehrer in kleinen Gruppen genießen.

Dazu zählen einerseits die noch unterdurchschnittlichen künftigen Anlagenmechaniker, die durch Sprach- und Matheuntericht (16% haben im Großraum Hannover Migrationshintergrund), echtes Führen von Fachgesprächen und Prüfungsvorbereitungstrainings so gefördert werden, daß sie einen vernünftigen Ausbildungsabschluß erreichen. Das ist wichtig, denn man stelle sich mal unser bekanntes Schulsystem ohne jeglichen Nachhilfeunterricht vor...

Auf Stiftungsinitiative hat die Innung aber auch ein Programm für begabte und besonders engagierte Auszubildende ins Leben gerufen, die ansonsten drohen im "Einheitsbrei" der Berufsschulausbildung nicht zu späteren Häuptlingen zu reifen. Die Leistungsstarken werden gefordert in den Bereichen Einsatz digitaler Geräte, Steuerungs- und Regelungstechnik sowie Rohrnetz- und Wärmebedarfsberechnung.

Wenn sich ein Innungsvorstand für eine Zusammenarbeit mit uns durch dieses Projekt motiviert sieht, ein eigenes (ähnlich gelagertes) Konzept umsetzen zu wollen, richtet sich bitte an den Stiftungsvorsitzenden Martin Jensen unter 0172/5422660. 

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Name: Junge Akademie für Schüler
Partner: Handelskammer Hamburg
Start: 09.2017
Status: Abgeschlossen
Budget: 12.000 €
Ende: 07.2019

Aufgabe:
Zweijähriges Programm mit den Schwerpunkten unternehmerisches Handeln, Kommunikation, Projektmanagement und rechtliche Grundlagen für Schüler ab 15 Jahren

Ziel:
Engagierte Jugendliche, die sich an Wochenenden freiwillig mit Wirtschaftsthemen weiterbilden möchten, in Ihrer Leidenschaft „weiterzukommen“ bestärken

Projektbeschreibung:

Es ist der PETER JENSEN Stiftung wichtig, Schülern bereits während der Schulzeit einen Einblick ins Berufsleben zu bieten. Die "Junge Akademie" der Handelskammer Hamburg bietet wirtschaftsinteressierten und engagierten jungen Menschen eine besondere Möglichkeit hierzu. Bewerben können sich norddeutsche Schüler und Auszubildende zwischen 15-20 Jahren. In dem zweijährigen Wirtschaftskurs, der 36 Samstage mit je sechs Unterrichtsstunden umfasst, lernen die Teilnehmer unternehmerisches Handeln, Kommunikation, Projektmanagement und rechtliche Grundlagen.Im zweiten Unterrichtsjahr wird das Erlernte praxisnah angewendet: die Teilnehmer werden zu fiktiven Unternehmern und entwickeln ihre eigenen realitätsnahen Geschäftsideen mit Businessplänen. Zusätzlich werden Klausuren geschrieben, am Ende gibt es ein Zertifikat der Handelskammer zum Leistungsstand.

Die PETER JENSEN Stiftung möchte bei diesem Projekt jungen Menschen den Übergang von der Schule in den Beruf erleichtern und ist deshalb Hauptsponsor dieses einzigartigen Programms! Im September 2017 starteten die neuen Akademie-Teilnehmer: Es war beeindruckend, wie redegewandt sich die Kandidatinnen und Kandidaten nach Ihrem ersten Unterrichtsvormittag vor einem großen Publikum vorstellten. Martin Jensen durfte als Stiftungsvorstand an diesem Eröffnungstag die Schlussansprache halten, in der er das Unternehmen PETER JENSEN als besonderen Arbeitsgeber darstellte. „Besonders“ deshalb, weil unser Handelshaus mit „echten“ Produkten handelt, wie Bäder, Küchen und Heizungsanalgen. Im Gegensatz zu fast allen anderen Förderern, die im Bereich Finanzierungen oder Versicherungen tätig sind. Küchen, Badezimmer und Heizungen bereiten den Menschen in Norddeutschland „echte und anfassbare“ Freude, was bei Darlehen und Versicherungen nur indirekt der Fall ist.

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Name: Azubi-Weltmeister GET-Nord
Partner: SHK-Fachverband Hamburg
Start: 09.2016
Status: Abgeschlossen
Budget: 5.000 €
Ende: 11.2016

Aufgabe:
Die besten Auszubildenden des Abschlußjahrgangs 2016 wetteiferten auf den Deutschen Meisterschaften für Anlagenmechaniker

Ziel:
Insbesondere Schüler sollen vom Engagement der Wettbewerbsteilnehmer überzeugt werden, daß eine handwerkliche Berufsausbildung ein cooler Job ist.

Projektbeschreibung:

Erstmalig war das Hamburger Messegelände Austragungsort der Deutschen Meisterschaften für Anlagenmechaniker. Insbesondere Schüler unter den 40.000 Besuchern der Fachmesse GET-Nord sollten von den Fertigkeiten in puncto Qualität und Geschwindigkeit der Wettbewerbsteilnehmer überzeugt werden, daß eine handwerkliche Berufsausbildung ein cooler Job sein könnte. In der Jury saß u.a.Nathanael Liebergeld, der im Jahr zuvor auf den "World Skills" in Brasilien Weltmeister für unser Land geworden war. Der Sieger von Hamburg 2016 hieß Jannik Habicht, der bei der Firma Olaf Minkner GmbH scheinbar eine ausgezeichnete Lehrzeit genießen durfte - heute ist er dort als Meister angestellt.

Für die PETER JENSEN Stiftung sind solche emotional-sportlichen Events wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit, um Jugendliche für Handwerksberufe zu begeistern. Denn handwerkliche Hochleistung braucht sich hinter nerdhafter Computerarbeit nicht zu verstecken.

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Bürgerprojekte

Name: Bürgerengagement in Lübeck
Partner: Initiativen der Hansestadt
Start: 12.2019
Status: Laufend
Budget: 35.100 € (Aufstockung)
Ende: 10.2021

Aufgabe:
Obdachlose und Gemeinschaftsorte für Mütter in Not oder mit Behinderung ebenso unterstützen wie Hospizdienste für Jugendliche oder Migranten

Ziel:
Das bürgerliche Engagement auch in Holsteins Metropole fördern, damit dieses weiterhin Benachteiligten unserer Gesellschaft tatkräftig helfen kann

Projektbeschreibung:

Der von betroffenen Eltern gegründete Jugendhospizdienst Die Muschel versteht sich als Lebens- und Sterbebegleiter für Familien mit unheilbar erkrankten Kindern. Die PETER JENSEN Stiftung ermöglicht mit 10.000€ weiterhin die Zahlung der reinen Aufwandsentschädigungen für die über 50 ehrenamtlich tätigen, speziell ausgebildeten Mitarbeiter. Mit weiteren 5.000€ unterstützen wir Gemeinsam Gehen, den 2019 gegründeten ersten Hospizdienst gezielt für Migranten in Lübeck.

Das Lübecker Agape-Haus bietet nicht nur Müttern in Not einen Unterschlupf, um dort in einem Familienverbund das Leben mit einem Kind zu „erlernen“, sondern betreibt auch die „Lübecker Babyklappe“, in die bis heute 17 Findelkinder gelegt wurden. Für die Aufrechterhaltung der Arbeit dieser Einrichtung begünstigen wir den Trägerverein mit 6.000€. Mädchen und junge Frauen mit Behinderung finden bei den Mixed Pickles nicht nur einen barrierefreien Gemeinschaftsort, sondern dieser Verein setzt sich seit 2012 dafür ein, den „Lübecker Ferienpass“ für alle Kinder und Jugendliche zu öffnen. Wir finanzieren mit 5.500€ die künftigen Ferienaktivitäten für die minderjährigen Behinderten.

Sechs Lübecker Freunde ergriffen erstmals im Winter 2017/2018 die Initiative, Obdachlosen ein warmes Essen und heiße Getränke zu bringen. Die Anzahl dieser steigt auch in der Hansestadt leider stetig an, weshalb die Freunde in 2019 ihren HerzensWärmeBus auf die Straße brachten, um auch Schlafsäcke, Decken und Kleidung zu verteilen. Mit 3.600€ übernehmen wir in 2019 den Großteil der Unterhaltskosten des Busses für 2020. Diese Initiative ist so toll umgesetzt worden und angekommen, dass wir nun für 2021 die Gesamtkosten von 5.000 € tragen werden.

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Name: Die Werkstatt ohne Grenzen
Partner: Die Insel hilft aus Hamburg
Start: 01.2020
Status: Abgeschlossen
Budget: 14.975 €
Ende: 06.2020

Aufgabe:
Jungen Migranten helfen, durch handwerkliche Praxisarbeit zusammen mit Deutsch- und Matheunterricht sowie Bewerbungstrainings einen Ausbildungsplatz zu finden

Ziel:
Engagierte Bürger unterstützen, die über Flüchtlinge in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft nicht wehklagen, sondern diese bei erfolgreicher Integration unterstützen

Projektbeschreibung:

2014 riefen engagierte Nachbarn auf der Elbinsel Wilhelmsburg zu einer Spendenaktion für in einer leerstehenden Schule untergekommene Flüchtlinge auf, wo Kleidung, Hygieneartikel und Kinderspielzeug dringend benötigt wurde. Aus dieser Initiative ist der Verein Die Insel hilft entstanden, um diese Flüchtlinge anschließend besser integrieren zu können – dabei steht die Unterstützung bei der Suche nach einen Ausbildungsplatz im Vordergrund.

2018 startete deshalb das Projekt Werkstatt ohne Grenzen. In einer Schlosserei und Tischlerei können junge Migranten ihre Fähigkeiten und Interesse an handwerklicher Arbeit erkunden. Nach dem Motto Deutsch lernen an der Werkbank rückte parallel der Ausbau der Deutschkenntnisse in den Fokus. Beides zusammen sind elementare Voraussetzungen, später eine Arbeitsstelle zu finden - ohne die Integration nicht möglich ist. Flankiert wird das Wilhelmsburger Projekt durch wöchentlichen Mathematikunterricht und gezielte Bewerbungstrainings mit den gleichen Migranten.

Nachdem der staatliche Integrationsfond jüngst aufgelöst wurde und der Quartiersfond der Hansestadt eine weitere Förderung nicht mehr zusagen konnte, stand die „Werkstatt ohne Grenzen“ vor dem Aus. Die PETER JENSEN Stiftung konnte das erst mal abwenden, da sie für das erste Halbjahr 2020 die gesamtem Projektkosten in Höhe von 14.975€ übernahm.

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Name: Corona-Hilfen in Hamburg
Partner: Stadtmission Hamburg
Start: 05.2020
Status: Laufend
Budget: 37.550 € (Aufstockung)
Ende: 06.2021

Aufgabe:
Die Sozialprojekte der „Hoffnungsorte Hamburg“ so aufstellen, dass sie die Corona-Krise überstehen können

Ziel:
Obdachlose unterstützen, damit ihr Dasein in der Hansestadt nicht noch lebensunwürdiger wird

Projektbeschreibung:

Unter der Trägerschaft der Stadtmission sind diverse Sozialprojekte unter dem Titel Hoffnungsorte Hamburg zusammengefasst, um den über 2.000 Obdachlosen in der Hansestadt eine breit gefächerte Unterstützung zu geben. Bis 2019 spendete die PETER JENSEN Stiftung hierfür bereits in Summe 13.000€. Nachdem im März 2020 der Hamburger Senat die Schließung aller Hoffnungsorte für Besucherströme anordnen musste, um drohende Corona-Infektionsherde zu verhindern, konnte der Regelbetrieb praktisch nicht aufrechterhalten werden. Dagegen waren Sofortmaßnahmen notwendig, die kein staatliches Hilfspaket für die Ärmsten der Stadt (voll) abdeckte – deshalb schlossen wir im Mai die Finanzierungslücke von 22.550€.

Das HerzAs als Tagesbegegnungsstätte für Obdachlose in der Innenstadt durfte von heute auf morgen weder warmes Mittagessen noch heiße Duschen mehr anbieten. Die Umsetzungskosten von 5.040€ für die Grundausstattung des Hygienekonzeptes übernahmen wir für ein Zelt im Innenhof als zusätzliche Essensausgabe, eine neue Schaltertür am Eingang (um den Besucherstrom im Gebäude zu regeln) sowie Einwegmasken und Spuckschutzwände. Das gegenüberliegende Haus Jona (ansonsten primär Schlafstätte im Winter) wurde umfunktioniert in eine weitere Essensausgabe, damit Obdachlose in der Öffentlichkeit nicht nach Verpflegung ersuchen und sich dabei anstecken. Mit 8.000€ bezahlten wir diese zusätzlichen Mahlzeiten komplett während des Lockdowns. Auch der Schulhafen als Fortbildungsstätte für Obdachlose musste seinen Unterricht einstellen. Am 01.Juli begann der Aus- und Umbau der Räumlichkeiten, der (eh dringend benötigte) zusätzliche „Klassenräume“ ebenso bieten wird wie das Einhalten von Corona-Abstandsregeln. Mit 9.510€ finanzieren wir die Baumaßnahmen, damit ab Spätsommer 2020 die Wiedereröffnung dieser „Volkshochschule der Armen“ möglich ist.

Zum Start des (damals noch unerwarteten) zweiten Lockdowns im November 2020 haben wir mit der Stadtmisson notwendige zusätzliche Corona-Anpassungen besprochen. Daraus ist ein Nachfinanzierungsbedarf von 15.000 € entstanden, den wir gerne übernommen haben.

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Name: Soziales Engagement in Lüchow
Partner: Organisationen im Landkreis
Start: 10.2020
Status: Laufend
Budget: 25.125€
Ende: 12.2021

Aufgabe:
Bedürftigen Familien und Kindern sinnvolle (teils außergewöhnliche) Hilfsangebote machen und durchführen

Ziel:
Ehrenamtliche Engagement wertschätzen und unterstützen, damit es weiter gelebt wird im Kreis Lüchow-Dannenberg

Projektbeschreibung:

Das Lüchower Frauenhaus ist regelmäßig mit zehn Frauen, die häusliche Gewalt erfahren haben, und 30 Kindern ständig vollbelegt. Mit einer Spende von 5.000 € sichert die PETER JENSEN Stiftung ein Mal- und Reitangebot, durch das die Kinder den Mut finden, über das Erlebte in ihrem alten Zuhause zu sprechen. Um auch das Gebäude des Frauenhauses zu sichern, finanzieren wir mit weiteren 2.500 € die Erneuerung des Sichtschutzzauns rund um das Gelände.

Fasziniert hat uns die von den Kirchengemeinden Lüchow und Plate ins Leben gerufene Wunschbaumaktion. Dafür werden über Hilfsorganisationen gelbe „Blanko-Sterne“ an Bedürftige ausgegeben, die (anonym) hierauf Wünsche z.B. für ihre Kinder notieren. So kamen in der Vergangenheit jährlich rund 300 Sterne zusammen, die die Initiatoren an ihre zehn über die Stadt verteilten Weihnachtsbäume hängen. Lüchower Bürger besorgen den Großteil der Geschenke, die anschließend über die NGOs weiterverteilt werden  – mit 1.000 € finanzieren wir die übrig gebliebenen Wünsche, die über die Kirchengemeinden zubesorgt werden. Mit weiteren 2.000 € begleiten wir in 2020 die Adventsaktion „Ich wünsche mir ein Buch“ des Kinderschutzbundes, bei der jährlich über 100 Kinder beschenkt und somit zum Lesen animiert werden.

Das Inventar der Lüchower Tafel ist in die Jahre gekommen: Ohne Heizstrahler frieren die Helfer im Gemäuer des ehemaligen Bahnhofs und die Holzregale für die Lebensmittelspenden bersten. Mit 5.000 € unterstützen wir hierfür Neuanschaffungen, auch als Wertschätzung für die Arbeit der vielen helfenden Ehrenamtlichen dort gedacht. Auch eine Initiative in Lüchow ist der  Notlagenfond, der besonders bedürftige Familien mit milden Gaben unterstützt und den wir mit 2.000 € mitfinanzieren.

Werden notwendige Therapie- oder Reisekosten nicht von der Krankenkasse erstattet, springt im Landkreis Lüchow-Dannenberg vielfach der Elternverein Krebskinder in Not ein. Deren Etat für 2021 bezuschussen wir mit 3.000 €. Mit weiteren 4.625 € finanzieren wir eine Wochenendreise der 20 Sterbe- und Trauerbegleiter des örtlichen Hospizvereins – auch dieses als Danksagung an ihre hoch emotionale (häufig sehr bedrückende) Arbeit, die in dieser Einrichtung jeden Tag (und auch nachts) gezeigt wird.

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Name: Sozialeinrichtungen in Itzehoe
Partner: Hilfsorganisationen der Stadt
Start: 11.2020
Status: Laufend
Budget: 55.000 €
Ende: 12.2021

Aufgabe:
Unterstützung der Essensausgabe an Bedürftige in der Corona-Zeit, Reise für die Kindertrauergruppe und Ausstattung von Frauenhaus und Hospiz

Ziel:
Einen Beitrag leisten, dass auch im Kreis Dithmarschen weiterhin ein starkes soziales Engagement gelebt werden kann

Projektbeschreibung:

In der Itzehoer Tafel engagieren sich rund 100 ehrenamtliche Helfer, die jeder Mittwoch und Freitag gespendete Lebensmittel in einem Ladenlokal ausgaben. Dieses war schon im ersten Corona-Lockdown für 11 Wochen geschlossen, die kontaktintensive Ausgabe an die Bedürftigen musste also im Freien stattfinden. Da die meisten Helfer aus Altersgründen zur Corona-Risikogruppe gehören, wurde der Verteilungsprozess umgestellt. Hierzu finanzierte die PETER JENSEN Stiftung mit 10.000€ neben tausenden FFP2-Masken auch 100 Spezialkisten, aus denen sich die Bedürftigen nun selbst bedienen können. Für die logistische Arbeit im engen Ladenlokal spendete die PETER JENSEN GmbH zudem zwei Luftreinigungsgeräte der Firma Wolf im Wert von gut 5.000€. Diese werden auch nach der Pandemie gute Dienste leisten, da das angelieferte Obst und Gemüse vielfach mit Schimmelpilzen belastet ist.

Der Itzehoer Hospizverein hat eine „Kindertrauergruppe“ für verwaiste 6-14 jährige ins Leben gerufen. Aktuell werden dort alle zwei Wochen acht Kinder betreut, die allesamt ihren Vater verloren haben, um sich mit ausgebildeten Trauerbegleitern auszutauschen Mit 5.000€ ermöglichen wir dieser Gruppe zusammen mit den Müttern eine Wochenendreise in 2021. Das aus allen Nähten platzende Itzehoer Frauenhaus zieht im Frühjahr 2021 in einen Neubau, um Platz für 18 Frauen und auch ihre Kinder zu haben. Damit wird es nicht nur zu den größten Deutschlands gehören, sondern auch komplett barrierefrei sein. Wir finanzieren mit 5.000 € die Ausstattung des Kinderbereichs mit Lernspielen, Sitzsäcken, Funktionswänden und Bauklötzen.

Das vom Arbeiter-Samariter-Bund betriebene Hospiz St. Klemens steht schwer kranken, sterbenden Menschen und ihren Angehörigen zur Verfügung. Auf dem ehemaligen Kirchengelände entsteht in einen Wohngebiet das erste stationäre Hospiz der Region inmitten eines parkähnlichen Gartens. Das Kirchenschiff wird für kulturelle Veranstaltungen genutzt, unter einer Lichtsäule wird der Abschiedsraum eingerichtet. In einem direkt angeschlossenen Neubau einsteht ein Gemeinschaftsbereich mit großem Wohnzimmer und offener Küche. In den ehemaligen Gemeinderäumen werden zwölf Appartements eingerichtet, in denen auch Angehörige bei ihren Sterbenden übernachten können. Für drei Wohnungen übernehmen wir im Februar 2021 die Einrichtungskosten in Höhe von 30.000 €

 

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Name: Bürgerprojekte in Uelzen
Partner: Sozialeinrichtungen der Stadt
Start: 11.2020
Status: Laufend
Budget: 20.000 €
Ende: 12.2021

Aufgabe:
Unterstützung von Bedürftigen in vielen Lebenslagen – sei es bei der Lebensmittelversorgung, bei der Trauerbegleitung von Kindern oder der Schutzsuche vor häuslicher Gewalt

Ziel:
Einen besonderen Beitrag leisten, dass auch im Landkreis Uelzen ein starkes soziales, durch Bürger getragenes Engagement weiterhin möglich ist

Projektbeschreibung:

Ganze 200 Menschen kommen zweimal wöchentlich zur Uelzener Tafel, um dort (gegen einen symbolischen Euro) Lebensmittel zu erhalten. Für viele Bedürftige ist sie auch ein Ort der Zusammenkunft, viele haben aufgrund ihrer Lebensumstände nur wenig soziale Kontakte. Die deutschen Tafeln arbeiten ausschließlich ehrenamtlich und finanzieren sich aus Spenden. Die PETER JENSEN Stiftung unterstützt mit 10.000 € zum einen den Bau eines dringend benötigten Vordachs, um den beengten Innenraum zu entlasten und die Warteschlangen regen- und winterfester zu machen. Zum anderen sind somit auch die gestiegenen Kosten durch die Corona-Hygienemaßnahmen gegenfinanziert. Das restliche Geld fließt in die traditionelle Weihnachtsfeier der über 30 ehrenamtlichen Helfer Ende 2021 (die in 2020 wegen Corona nicht durchführbar war).

Der Hospizdient des Landkreis Uelzen begleitet Menschen jeden Alters in seinen letzten Lebensmonaten. Die Einrichtung hat sich auch auf Kinder spezialisiert, was in dieser Form selten in Deutschland ist. Zwei speziell für den Umgang mit Minderjährigen ausgebildete Sterbebegleiter sind bereits in Uelzen aktiv. Wir finanzieren mit 5.000 € zum einen die umfangreiche Ausbildung einer benötigten dritten Person. Zum anderen aber auch die Weihnachtswünsche der Kinder, die aktuell in der Einrichtung leben müssen.

Das Frauenschutzhaus in Uelzen beherbergt aktuell zehn Frauen mit ebenso vielen Kindern bei ihrem Start in ein neues, gewaltfreies Leben. Die Schutzsuchenden erhalten auch Unterstützung bei der Wohnungs- und Jobsuche, bei Behördengängen und Arztbesuchen (stets unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“). Die Frauen und Kinder leben in einer sehr großen Wohngemeinschaft zusammen, deren Mobiliar in die Jahre gekommen ist – was nicht optimal ist, denn die Bewohner sollen sich ja gerade hier endlich wieder geborgen fühlen. Deshalb finanzieren wir mit 5.000 € eine neue Wohnzimmerausstattung, aber zum Jahreswechsel 2020/21 auch die Weihnachtsgeschenke für die in der Einrichtung (teilweise für viele Monate) lebenden Kinder.

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Name: Soziales Engagement in Goslar
Partner: Hilfseinrichtungen der Stadt
Start: 12.2020
Status: Laufend
Budget: 23.500 €
Ende: 12.2021

Aufgabe:
Kinder mit schulischem Nachholbedarf und bei der Aufarbeitung von Gewalterfahrungen ebenso unterstützen wie sozial Benachteiligte mit Lebensmitteln, im Alltag oder ihren letzten Lebensmonaten

Ziel:
Einen kleinen Beitrag leisten, dass auch in der westlichen Harzregion weiterhin ein starkes soziales Miteinander gelebt werden kann

Projektbeschreibung:

Im Lernzentrum der Arbeiterwohlfahrt Goslar in der Bäringerstraße werden Kinder aus sozial schwachen Familien der Harzregion weitergebildet, die einen „schulischen Förderbedarf“ haben. Die AWO stellt die Räume, die Kommune Goslar bezahlt aber nur die Arbeitszeit der Lehrer – die Unterrichtsmaterialien sind hoffnungslos veraltet. Damit jetzt aktuelle, neue Unterrichtsmaterialien wie Bücher oder Aufgabenhefte angeschafft werden können, unterstützt die PETER JENSEN Stiftung das Lernzentrum mit einer Spende von 2.500 €.

Die häusliche Gewalt gegenüber Kindern hat in der Corona-Zeit zugenommen. Männer sind durch Homeoffice oder Kurzarbeit mehr Zuhause, gleiches gilt für deren Jungen und Mädchen wegen immer wieder geschlossenen Schulen und Kitas. Das Frauenhauses Goslar (beheimatet im Haus der AWO, seit 1999 von über 500 Frauen plus ihren Kindern genutzt) hat sein Augenmerk noch mehr auf Jugendliche verlagert. Wir unterstützen mit 6.000 € sportliche Aktivitäten, Bastelangebote und musische Betätigungen der Einrichtung, um die erlebten Gewalterfahrungen aufzuarbeiten.

In 1996 startete die Goslarer Tafel in einer Garage des Nachbarorts Unteroker. Heute erfolgt die Ausgabe im ehemaligen Kirchengebäude der Paulusgemeinde Am Breiten Stein. 25 ehrenamtliche Mitarbeiter stellen die eingesammelten Lebensmittel für die wöchentlich 300 Tafelbedürftigen bereit, insgesamt sind über 4400 Abhol-Ausweise für Familien und Einzelpersonen registriert. Wir finanzieren mit 7.000 € einen guten Teil des dringend benötigten neuen Kühlfahrzeugs, um die eingesammelten Lebensmittel aus zB Supermärkten in der Kühlkette belassen zu können.

Selten haben wir so ein tolles Engagement bei unserer Suche nach Sozialvereinen erlebt wie beim Tagestreff Zille in der Mauerstraße. Hier wird noch echte Nachbarschaftshilfe geleistet: Vom frisch gekochten warmen Mittag- und Abendessen, Ausflüge wie in 2020 auf die Kaiserpfalz oder ins Kino bis zur gemeinsamen Weihnachtsbäckerei – gerade für sozial Benachteiligte, Einsame und Menschen „von der Straße“ ganz wichtig! Der Förderverein (der mit der „Zille News“ sogar regelmäßig eine eigene Zeitung herausbringt) finanziert sich rein aus Spenden – mit 5.000€ konnten wir einen Großteil der Kosten für 2021 decken.

Im Hospiz Christophorus Haus in der Robert-Koch-Straße im Norden von Goslar werden Menschen jeden Alters in ihren letzten Lebensmonaten begleitet. Meist in ambulanter Form, sprich die Trauerbegleiter suchen die Patienten in Pflegeheimen oder zuhause bei ihren Angehörigen auf. Wenn das nicht möglich ist, stehen bei Christophorus auch Gästezimmer zur Verfügung, deren anstehende Modernisierung wir mit 5.000€ unterstützen.

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Name: Sozialprojekte in Neumünster
Partner: Hilfsinitiativen der Stadt
Start: 12.2020
Status: Laufend
Budget: 31.320 €
Ende: 06.2022

Aufgabe:
Tollen Bürgerinitiativen den Rücken stärken, die sich für junge und alte, sowie sozial schwache und gestrandete Menschen einsetzen – und solchen auf der Flucht vor häuslicher Gewalt

Ziel:
Das bürgerliche Engagement auch in der geographischen Mitte Schleswig-Holsteins fördern, damit dieses weiterhin Benachteiligten unserer Gesellschaft tatkräftig helfen kann

Projektbeschreibung:

Seit 1994 versorgt die Neumünsteraner Tafel in der Kieler Straße an den wöchentlichen Ausgabetagen sozial schwache Mitmenschen (auch Schüler). Mittlerweile nutzen rund 3.000 Menschen aus 600 Familien deren Angebot. 35 ehrenamtliche Mitarbeiter stellen die eingesammelten Lebensmittel für sie bereit, das sie in Lebensmittelgeschäften und Bäckereien abholen. Die PETER JENSEN Stiftung finanziert mit 10.000 € die gestiegenen Kosten seit Pandemiebeginn.

Die Kindertafel nebenan hat sich auf 3 bis 14jährigen aus armen Familien fokussiert. Neben der hier kostenlosen Lebensmittelausgabe gibt es ein gesundes und ausgewogenes Mittagessen, wobei auch Esskultur und Tischsitten vermittelt werden. Aber es geht noch weiter: Von der Hausaufgabenhilfe übers Spielen und Basteln bis hin zu gemeinsamen Freizeitaktivitäten – all das ist uns eine Spende von 5.000 € wert gewesen! Ähnlich agiert die Kulturtafel ein paar Häuser weiter. Hier vermitteln ehrenamtliche Helfer an Mitbürger mit geringem Einkommen kostenfrei Eintrittskarten für Konzerte, Theater und Museen. Mit 3.000 € übernehmen wir hier die gesamten Jahreskosten 2021 des Vereins.

Das Café Jerusalem in der Bahnhofstraße ist zentraler Anlaufpunkt für Menschen am Rande unserer Gesellschaft (vorwiegend Obdachlose). Sie erhalten dort kostenlose Mahlzeiten und erfahren sogar seelsorgerische Betreuung. In der Corona-Zeit musste das Café schließen und organisierte für den Winter 2020/21 eine kostenlose Versorgung ihrer Gäste mit warmen Getränken und Tüten voller Lebensmittel außer Haus. Dieses riss ein Loch in den Haushaltsplan, ebenso muss nach dem Lockdown das Café selbst renoviert werden. Für beides finanzieren wir die Materialkosten mit 3.320 €.

Der Verein Herbstsonne Neumünster kümmert sich um Menschen ab 60, die von einer Grundrente den Rest ihres Lebens bestreiten müssen. Wie so ein Leben gelebt werden kann, dazu hat die Gründerin der Initiative Birgit Kafvelström in 2020 einen Schrebergarten angemietet, um diesen zusammen mit Mitstreitern zu einem „Seniorengarten“ herzurichten. Die Kosten der noch benötigten Terrassenüberdachung teilen wir uns brüderlich mit dem Lieferanten – so bleiben für uns 4.000 € übrig.

Das Autonome Frauenhaus Neumünster bietet Frauen und ihren Kindern Schutz. Minderjährige sind von häuslicher Gewalt besonders betroffen, da sie häufig nur mittelbar beteiligt waren, dann aber auch ihr persönliches Umfeld mit Schule und Freunden verloren. Die Einrichtung hat für sie ein eigenes Programm entwickelt. Gemeinsam mit der Mutter werden Erziehungsfragen diskutiert und ein geeigneter Schul-oder Kitaplatz für die häufig traumatisierten Kinder gesucht. Wir finanzieren mit 5.000 € ein musiktherapeutisches Angebot des Frauenhauses, das bereits erfolgreich von den Kindern angenommen wurde und diese dazu bewegt, sich zu öffnen und über das (teilweise grauenhaft) Erlebte zu sprechen.

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Name: Sozialprojekte in Parchim
Partner: Bürgerkomitee & Lebenshilfe
Start: 04.2020
Status: Laufend
Budget: 5.000 €
Ende: 12.2021

Aufgabe:
Menschen mit Behinderung oder aus sozialschwachem Umfeld sinnvolle Freizeitangebote machen und durchführen

Ziel:
Einen kleinen Betrag leisten, daß es auch in bevölkerungsarmen Regionen weiterhin ein regelmäßiges, privat getragenes Sozialangebot gibt

Projektbeschreibung:

Das 40km südöstlich von Schwerin gelegene Parchim hat 18.000 Einwohner und ist die kleinste Stadt, in der die PETER JENSEN Stiftung bisher nach besonderen Hilfsorganisationen suchte. Entsprechend bescheidener ist die Anzahl der Projekte ausgefallen, doch wir wollen auch in ländlich geprägten Regionen Flagge zeigen.

Aus einer gleich nach der Wende gegründeten Bürgerinitiative hat sich der Verein Bürgerkomitee Parchim Südstadt als feste Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche aus sozialschwachen Familien etabliert, von denen wir zwei Projekte unterstützen: Zum einen den „Club am Südring“ mit 2.000€, der Lerntrainings für notenschwache Schüler sowie eine Berufsorientierung für unentschlossene Jugendliche anbietet. Zum anderen organisiert der Verein seit 25 Jahren einen wöchentlichen Kinder-Kochkurs, für den nun erstmals neues Inventar angeschafft werden muß, um nicht eingestellt zu werden. Dies möchten wir mit einer Spende von 1.500€ mit verhindern. Pünktlich zur Weihnachtszeit wurde der neue (und transportable) Backofen mit einem Kekse backen eingeweiht.

Die Lebenshilfe Parchim geht aktiv auf geistig behinderte Menschen mit einem ambulanten Programm zur Freizeitgestaltung zu, um sie so „vor die Tür“ zu holen. Die dabei beliebteste Veranstaltung ist ein wöchentliches Training auf dem Reiterhof „Pferdefreunde“ im benachbarten Domsühl, bei dem die Teilnehmer nicht nur ihre körperlichen Fähigkeiten, sondern auch den Umgang mit und ihr Verantwortungsbewusstsein gegenüber Tieren erlernen. Mit 1.500€ ermöglichen wir die Fortführung dieses Programms in den nächsten zwei Jahren.

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Name: Integration in Halberstadt
Partner: Kulturzentrum Zora e.V.
Start: 03.2020
Status: Laufend
Budget: 9.000 €
Ende: 11.2021

Aufgabe:
Bürger der Harzregion mit Flüchtlingen zum gemeinsamen kochen, basteln und musizieren zusammenbringen

Ziel:
Die Flüchtlingssituation kann nur durch Integration gelöst werden – und nicht durch weggucken oder schlimmer reden

Projektbeschreibung:

Seit 1990 existiert die „Zentrale Anlaufstelle für Asylsuchende“ des Bundeslandes Sachsen-Anhalt in Halberstadt am Harz. Eine Herausforderung für die im Krieg fast komplett zerstörte Stadt, kommen somit auf 40.000 Einwohner aktuell über 1.000 Flüchtlinge, deren Heimat oftmals in Schutt und Asche liegt. Die PETER JENSEN Stiftung hat gezögert, sich auch mal an Projekten in einem politischen Umfeld zu engagieren. Aber die Situation „ist wie sie ist“ und kann (wenn überhaupt) nur durch Integration an der Basis erfolgreich überwunden werden.

Denn Integration kann der Staat nicht alleine liefern, sie funktioniert nur über seine Bürger. Wenn das bei den meisten schon im Kopf angekommen ist, ist das gut. Aber wir brauchen auch Initiativen! Zwei davon haben wir hier gefunden: So organisiert die Frauengruppe Über den Tellerrand monatliche Abende, an denen sich 60 Flüchtlinge und 30 Halberstädter zum gemeinsamen Kochen im „Kulturzentrum Zora“ am ehemaligen Johanniskloster treffen – mal kommt syrisch, mal deutsch auf Tisch. Wir finanzieren an 18 Begegnungsabenden bis Ende 2021 alle Lebensmittel mit insgesamt 6.000€. Das sind nicht mal 4€ pro Abend und Nase für viele Stunden echte Integration.

Auf dem gleichen Gelände organisiert eine Studentengruppe ihr sogenanntes Welcome-Café. Hier werden Flüchtlinge zwar auch beraten und gedolmetscht, uns geht es aber um ein Angebot für deutsche und Flüchtlingskinder zum gemeinsamen Basteln und Musizieren. Diese Veranstaltungen sind gut besucht, drohten aber aus Geldmangel eingestellt zu werden. Wir finanzieren nun das gesamte Material etc für zehn Wochenenden in 2020 mit einem Betrag von 3.000 €.

Im gesamten Harzkreis ist der Kinderhospizdienst des Vereins „Regenbogen“ aus Halberstadt aktiv mit 20 ehrenamtlichen „Trauerbegleitern“. Durch ihre tägliche Unterstützung und Entlastung vor Ort ermöglichen sie den Eltern von unheilbar kranken Kindern, diese überhaupt zuhause pflegen zu können. Mit unserem Betrag von 5.000€ kommen wir für die gesamte Aufwandsentschädigung des Vereins für seine Trauerbegleiter in 2020 auf. Der Förderverein hat uns über das ganze Jahr 2020 hinweg über die Verwendung unser Unterstützung informiert, sodaß wir uns entschlossen, für 2021 weitere 5.000€ zu spenden.

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Name: Kantine Campus Uhlenhorst
Partner: Kesting-Fischer Stiftung
Start: 03.2020
Status: Abgeschlossen
Budget: 24.500 €
Ende: 10.2020

Aufgabe:
Schaffung einer Begegnungsstätte auf dem Campus, um den Ganztagsbetrieb überhaupt zu ermöglichen, der für eine nachhaltige Qualifikation entscheidend ist

Ziel:
Geistig behinderte junge Menschen erhalten konsequent personenzentriert eine vierjährige, nachschulische Fortbildung und Vorbereitung auf das Berufsleben

Projektbeschreibung:

Eines der Grundziele der PETER JENSEN Stiftung ist, daß möglichst viele junge Menschen eine Berufsausbildung starten (können). Hierzu zählt natürlich auch, daß möglichst viele Jugendliche dazu in der Lage sind. Während unser Projekt "MUT-Academy" dieses zu verhindern versucht bei Hauptschulabgängern (weil sie ihren Schulabschluß nicht schaffen), geschieht dieses beim Campus Uhlenhorst bei geistig behinderten Abgängern - damit sie überhaupt wirklich berufsausbildungsfähig werden!

Unserer Kenntnis nach kann keine pädagogische Einrichtung für geistig behinderte Jugendliche in Deutschland diesbezüglich eine so hohe Erfolgsquote ausweisen. Deshalb unterstützt die PETER JENSEN Stiftung nun indirekt die besonderen Lernmethoden dort wie zB die persönliche Zukunftsplanung, den qualitativen Entwicklungsdialog, die Wochenplanarbeit oder die verlängerte Bildungsdauer  - auch in der Hoffnung, daß das Konzept des Campus Uhlenhorst eine Blaupause für viele andere Städte wird und der Staat seinen Unterstützungsanteil erhöht.

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Name: Das Wünschewagen-Projekt
Partner: Arbeiter-Samariter-Bund
Start: 02.2020
Status: Laufend
Budget: 36.000 €
Ende: 01.2022

Aufgabe:
Sterbenden Menschen ermöglichen, ihren letzten Wunsch zu wagen, um dabei vielleicht etwas zufriedener auf das Leben zurückzublicken

Ziel:
Andere Menschen motivieren, auch für den Wünschewagen zu spenden, sich als Wunschhelfer zu melden oder Wunschanmeldungen für Bekannte zu machen

Projektbeschreibung:

Auf diese einzigartige Maßnahme sind wir im Spätsommer 2019 durch den Fachinstallateur Maik Ventzke aufmerksam geworden, der uns bat, sich am jährlichen Spendenaufruf der Schweriner Volkszeitung für den „Wünschewagen“ zu beteiligen. Hier hinter verbirgt sich, Todkranken ihren letzten großen Wunsch zu erfüllen! Dieser kann sein, ein allerletztes Mal das Meer zu sehen, den Lieblingsverein anzufeuern, die Hochzeitskirche von damals zu besuchen oder doch nochmal einen Fallschirmsprung zu wagen (natürlich im Tandem).

Normalerweise wären solche Unterfangen den meisten Sterbenden nicht mehr möglich, da ihr Gesundheitszustand keinen Transport zuließe. In den Niederlanden, wo mit dem Thema Tod pragmatischer als hierzulande umgegangen wird, wurde die Idee des Wünschewagens geboren - einen Krankenwagen mit Panoramafenstern zu bauen! Also zum einen vollständig für alle medizinischen Notfälle ausgestattet und so vorbereitet zu sein, damit die Patienten überhaupt am Zielort (und zurück) „sicher“ ankommen. Zum anderen aber so angenehm wie möglich eingerichtet zu sein (zB auch mit leuchtendem Sternenhimmel aus LED-Spots), damit die „Gäste“ bei einem tollem Ausblick ihre Kurzreise genießen können.

In 2014 hat der Regionalverband Kiel des Arbeiter-Samariter-Bundes unter Leitung von Heribert Röhrig den ersten Wünschewagen in Deutschland auf die Straße gebracht. Heute gibt es 18 dieser „Batmobile“ über alle Bundesländer, die Stand heute über 1.500 Wünsche wahr werden lassen konnten, woran insgesamt 1.300 verschiedene freiwillige „Wunscherfüller“ beteiligt waren! Für die PETER JENSEN Stiftung ist der Wünschewagen auch deshalb einzigartig, weil es unser erstes Sozialprojekt ist, das in allen fünf Bundesländern, in denen wir aktiv sind, zum gleichen Zeitpunkt unterstützt wurde. Auf den Fischmärkten der GmbH im Februar 2020 in Braunschweig, Kiel und Hamburg konnten auch durch Kundenunterstützung weitere Spenden von zusammen 17.750€ an die Wünschewagen-Organisationen der betreffenden Bundesländer übergeben werden. Dadurch wuchs unsere Gesamtunterstützung auf 53.750€.

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Name: Elternprojekte Wernigerode
Partner: Sozialvereine der Harzregion
Start: 12.2019
Status: Laufend
Budget: 27.500 € (Aufstockung)
Ende: 06.2022

Aufgabe:
Unterstützung von Eltern, die aufgrund von Vernachlässigung oder Misshandlung traumatisierte Kinder zur Pflege aufgenommen haben

Ziel:
Einen Betrag leisten, dass es in der Harzregion starke Sozialeinrichtungen gibt, die Familien mit kranken Kindern oder Schulen/Kitas mit behinderten Kindern fördern

Projektbeschreibung:

In Deutschland leben 42.000 Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien, davon über 300 im Harzkreis. Von den „neuen“ Eltern haben sich die meisten im Pflege- und Adoptivelternverein Wernigerode organisiert, den die PETER JENSEN Stiftung bei zwei Projekten unterstützt. Zum einen mit 6.000€ ein auf zwei Jahre angelegtes umfassendes Fortbildungsprogramm, bei dem Psychologen und Sozialpädagogen über die häufig auftretenden Krankheiten bei den Kindern und dessen Folgen aufklären sowie den richtigen Umgang daraus für den Alltag erläutern. Zum anderen finanzieren wir mit 4.000€ eine gemeinsame Reise vieler Pflegefamilien zur Förderung des so wichtigen Zusammenhalts der Kinder untereinander (die sich in Schule oder Kita oftmals ausgegrenzt fühlen).

Im gesamten Harzkreis ist der Kinderhospizdienst des Vereins „Regenbogen“ aus Halberstadt mit 20 ehrenamtlichen Trauerbegleitern aktiv. Durch ihre tägliche Unterstützung und Entlastung vor Ort ermöglichen sie den Eltern von unheilbar kranken Kindern, diese überhaupt zuhause pflegen zu können. Mit unserem Betrag von 5.000€ kommen wir für die gesamten Aufwandsentschädigungen des Vereins für seine Trauerbegleiter in 2020 auf.Der Förderverein hat uns über das ganze Jahr 2020 hinweg über die Verwendung unser Unterstützung informiert, sodaß wir uns entschlossen, für 2021 weitere 5.000€ zu spenden.

An den Sine-Cura- und Liv-Ullmann-Förderschulen in Wernigerode werden Kinder und Jugendliche mit Behinderungen unterrichtet. Hier finanzieren wir mit 5.000€ die Anschaffung von 20 Tablets für die Nachmittagsbetreuung, damit diese Schüler durch das Recherchieren von beispielsweise Bastelanleitungen oder Ausflugszielen mehr Selbstständigkeit erlernen. Für 2.500€ kauft und errichtet die integrative Kita "Sonnenkäfer" in Quedlinburg ein Sonnenschutzsegel, da der dortige Aussenspielbereich nicht über Schatten-spendende Bäume verfügt und so in den vergangenen heißen Sommern nicht genutzt werden konnte.

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Name: Bürgerengagement in Kiel
Partner: Einrichtungen der Stadt
Start: 11.2019
Status: Laufend
Budget: 29.500 € (Aufstockung)
Ende: 04.2022

Aufgabe:
Eingeschränkte Mitmenschen brauchen eine breit gefächerte Unterstützung für ein möglichst gutes Fortleben

Ziel:
Freiwillige Initiativen dort stärken, wo der Staat seine Aufgabe nicht sieht bzw nicht ausreichend wahrnehmen kann

Projektbeschreibung:

Der Kieler Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche initiierte eine private Nachsorgestelle, die sich mit den Spätfolgen lebensbedrohlicher Krankheiten beschäftigt. Das geht von speziellen Therapieangeboten mit Unterkünften bis hin zum Auffinden eines dauerhaften Arbeitsplatzes. Denn gerade für eingeschränkte Jugendliche ist es ein großes Problem, den passenden Beruf auszuwählen und einen verantwortungsbewussten Arbeitgeber zu finden. Die PETER JENSEN Stiftung unterstützt dieses Vorhaben mit 5.000€. In ähnlichem Umfeld ist die Hospiz-Initiative Kiel e.V. tätig, die Kinder von schwer erkrankten Eltern in ihrem veränderten Alltag intensiv begleitet und somit den Rücken stärkt. Wir finanzieren hierbei eine gemeinsame Ferienreise betroffener Familien mit 6.000€. Wegen ihrer vorbildlichen Arbeit mit unseren Spenden und der guten Kommunikation zu uns hat sich der Stiftungsrat im November 2020 entschieden, beide Organisationen für 2021 mit je 5.000€ nochmals zu unterstützen.

Im deutschen Gesundheitssystem wird leider nur in Fakultäten gedacht und interdisziplinäres Denken nicht von Krankenkassen bezahlt. Deshalb ist der Verein für Kindesentwicklung in Kiel entstanden, in dem sich engagierte Ärzte verschiedenster Bereiche in ihrer Freizeit regelmäßig treffen, um die jeweils optimalste Therapie für beeinträchtigte Patienten herauszufinden. Damit die Mediziner nicht noch draufzahlen, übernehmen wir für 2020 mit 2.000€ die Allgemeinkosten des Vereins.Auch bei dieser Organisation haben wir uns im Sommer 2020 entschlossen, sie mit weiteren 1.500€ zu helfen. 

Für Flüchtlinge ist das Erlernen der deutschen Sprache bekanntlich essentiell. Im staatlichen Unterricht wird aber zu viel geschrieben und zu wenig (miteinander) gesprochen. Dieses Manko geht der Verein Kiel hilft durch seine freiwilligen Sprachtreffs an, wo sich an drei Abenden pro Woche ein Dutzend Bürger als „Sprachlehrer“ in kleinsten Gruppen engagieren – ein Musterbeispiel für erfolgreiche Integration, weswegen wir alle Lernmaterialien und die Ersetzung der betagten Raumausstattung des Vereins mit 5.000€ finanziert haben.

Alle Kieler können stolz auf das Bürgerengagement ihrer Stadt sein! Denn neben den beschriebenen Einrichtungen haben wir mit INKA und dem Wünschewagen zwei weitere Großprojekte unterstützt, sodass unser Sozialbudget für die Landeshauptstadt insgesamt sogar 51.000€ beträgt.

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Name: Bürgerinitiativen Wittenberge
Partner: Vereine in der Prignitz
Start: 11.2019
Status: Laufend
Budget: 19.500 €
Ende: 12.2021

Aufgabe:
In dieser brandenburgischen 17.000 Einwohner-Stadt und im umgebenen Landkreis Prignitz auf der Suche nach sinnvollen Sozialprojekten

Ziel:
Echten Bürgerinitiativen den Rücken stärken, die sich für jene Menschen und Kinder einsetzen, die sich selbst (noch) nicht helfen können

Projektbeschreibung:

Bisher ist es den Prignitzern nicht möglich, in den letzten Wochen ihres Lebens in ihrer Heimat stationär schmerzlindernd versorgt zu werden. Aus einer Bürgerinitiative heraus konnte im Oktober 2019 für das Hospiz Elsternweg der Grundstein für einen Neubau mit zwölf Zimmern gelegt werden. Im Eröffnungsjahr 2021 übernimmt die PETER JENSEN Stiftung als größter Einzelförderer 10.000€ des Betriebskostenanteils des Vereins - da der Baufortschritt es zugelassen hat, aber wir unsere zugesagte Spende im Dezember 2020 überweisen können.

Den Pflege- und Adoptivelternverein der Stadt unterstützen wir bei zwei Projekten. Zum einen ein auf zwei Jahre angelegtes umfassendes Fortbildungsprogramm mit 4.000€, bei dem professionelle Psychologen und Sozialpädagogen über die symptomatischen Krankheiten und Spätfolgen bei Pflegekindern aufklären. Zum anderen finanzieren wir mit 3.000€ eine gemeinsame Ferienreise vieler dieser Familien ins Erlebnisschloss Gadow in der Prignitz, um so den wichtigen Zusammenhalt unter den Kinder zu fördern (die sich in der Schule oftmals ausgegrenzt fühlen).

In der Kita Haus der kleinen Strolche steigt die Zahl der Kinder stetig an, ohne daß staatlicherseits auch mehr große Spielgeräte angeschafft werden. Von einer Elterninitiative wird deshalb eine zweigeschossige Spielburg bezahlt, an deren Kosten wir uns mit 2.500€ zur Hälfte beteiligen. Den Aufbau nehmen die Eltern bis Weihnachten 2019 selbst vor.

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Name: Der Schulhafen in Hamburg
Partner: Stadtmission Hamburg
Start: 12.2018
Status: Abgeschlossen
Budget: 13.000 €
Ende: 10.2019

Aufgabe:
Der "Schulhafen Hamburg" kümmert sich (im sprichwörtlichen Sinne) um gestrandete Menschen, damit diese wieder an sich und ihre Fähigkeiten glauben

Ziel:
Diese "Volkshochschule für Arme" ist in vielen Fächern aktiv, um je nach Bedürftigkeitsfeld diese Mitbürger wieder zu einer Lebensperspektive zu motivieren

Projektbeschreibung:

Der Schulhafen ist nur eine der sozialen Einrichtungen, für die sich die PETER JENSEN Stiftung bei den "Hoffnungsorten Hamburg" einsetzte. Der Löwenanteil unseres eingesetzten Budgets kam mit 8.888 € am 28.Februar 2019 im Rahmen des PETER JENSEN Fischmarktes zusammen. Wer zu dieser Organisation geht, hat meist alles verloren: Arbeit, Familie, Heimat. Geblieben ist die Hoffnung dieser Mitbürger auf einen Neuanfang, wobei der Schulhafen hilft: Seelischer Beistand, mit Gleichgesinnten reden können, was zu essen bekommen - und insbesondere neue Fähigkeiten (wie zB das Nähen) zu erlernen. Der Schulhafen ist damit sowas wie eine "Volkshochschule für Arme", die soviel Gutes tut - und dabei mit einem Jahresbudget von nur rund 40.000€ auskommen muß.

Die bekanntesten Schwesterorganisationen sind die Bahnhofsmission (die Anlaufstelle zB für eine kostenlose Übernachtung für viele der über 100.000 Menschen ist, die täglich den Hauptbahnhof frequentieren), das HerzAs (das Obdachlosen zB eine kostenlose warme Mahlzeit oder heiße Dusche gewährt) und das Haus Jona (bietet insbesondere Frauen eine mehrtägige Unterkunft, die häuslicher Gewalt einfach mal entfliehen wollen, um neuen Lebensmut zu tanken - wie der kleine Jona aus der biblischen Sage, der drei Tage im Bauch eines großen Fisches verbrachte - für diese Einrichtung spendeten wir im Oktober 2019 nochmal 2.000 € zusätzlich).

In der Coronazeit 2020 hat die PETER JENSEN Stiftung die "Hoffnungsorte Hamburg" mit weiteren 22.500 € unterstützt - hierüber können sie mehr beim Projekt "Corona-Hilfen in Hamburg" erfahren.

 

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Versorgungswerk

Name: Ausbildungshilfe für Kinder von verstorbenen Mitarbeitern
Partner: Peter Jensen GmbH
Start: 01.2020
Status: Laufend
Budget: 200 € / Monat pro Kind
Ende: 18 Jahre

Aufgabe:
Ausbildungsunterstützung für Schule oder Berufseinstieg von 200 € im Monat für jedes Halbwaise gewordene Kind bis zu dessen Volljährigkeit

Ziel:
Die Hinterbliebenen unterstützen bei der Bewältigung des vollständig veränderten Familienalltags im Rahmen der Stiftungsmöglichkeiten

Projektbeschreibung:

Die Situation ist traurig genug - ein Mitarbeiter stirbt bereits während seines Berufslebens. Ein Verlust für Kollegen und Freunde, aber in allererster Linien für seine Angehörigen. Denn diese verlieren nicht nur den Lebenspartner, Mutter oder Vater, sondern auch deren wichtigen Beitrag als Ernährer der Familie und Bezugsperson für die Lebensentwicklung der Kinder.

Um das finanzielle Loch zumindest zu überbrücken, zahlt PETER JENSEN das normale Gehalt des Verstorbenen drei Monate lang an seinen verwitweten Lebenspartner weiter. Mit diesem zusammen versucht unser Stiftungsrat, bei der Bewältigung des vollständig veränderten Familienalltags im Rahmen seiner Möglichkeiten zu entlasten. Im Mittelpunkt steht dabei eine Ausbildungsunterstützung für Schule oder Berufseinstieg von 200 € im Monat für jedes Kind bis zu dessen 18ten Geburtstag. Aktuell begleiten wir einen Fall aus 2019, der über die Gesamtlaufzeit ein Budget von rund 30.000€ hätte.

Diese Maßnahme ist das Herz des Versorgungswerks der PETER JENSEN Stiftung. Der Gesetzgeber hat der gezielten Unterstützung einzelner Bedürftiger, die keine persönliche Behinderung aufweisen, (leider) enge Grenzen gesetzt. Anders als bei unseren anderen Projekten, wo die Höhe gemeinnütziger Spenden an zB Hilfsorganisationen im eigenen Ermessen liegt, muß sich eine Stiftung bei mildtätigen Zwecken (für fortlaufende Zahlungen) an ihre Jahresbudgets und die Richtlinien des Sozialgesetzbuches halten.

Letztere geben abhängig vom Personenkreis des Haushalts Bedürftigkeitsgrenzen vor, die den jeweils aktuellen Einkommens- und Vermögensverhältnissen gegenübergestellt werden müssen. Alle Angaben hierzu ermittelt der Stiftungsrat gerne zusammen mit den Hinterbliebenen in einer Selbstauskunft (wie im Downloadbereich dargestellt), die vom Finanzamt überprüft wird.

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Name: Terminservice bei Fachärzten für schwererkrankte Mitarbeiter
Partner: Peter Jensen GmbH
Start: 01.2020
Status: Laufend
Budget: Vollkosten der Privatpraxis
Ende: Befund

Aufgabe:
Echte Erstunterstützung von Mitarbeitern, die langwierig erkrankt sind oder einen schweren Unfall hatten

Ziel:
Mitarbeitern ermöglichen, zügiger und nach bester Diagnose wieder gesund zu werden – was alle Seiten zufriedener macht

Projektbeschreibung:

Die meisten Arbeitnehmer in Deutschland sind gesetzlich krankenversichert. Diese kennen (oftmals aus eigenem Erleben) folgende unbefriedigende Situation: Man fühlt sich nicht gut, weiß aber nicht (genau), warum oder was man hat – und der nächstmögliche Facharzttermin ist erst in vier Wochen oder gar noch später. Die Mitarbeiter bei PETER JENSEN können sich in solchen misslichen Lagen gerne an die Personalabteilung wenden, um einen Termin bis zur Folgewoche bei einem privaten Facharzt in ihrer Nähe zu bekommen.

Die meisten Engpässe bestehen aus Erfahrung in denjenigen Fachrichtungen, die in rund 80% der langwierigen Mitarbeiterausfälle konsultiert werden müssen: Kardiologen, Orthopäden und Psychologen. Deshalb wurde auf Betreiben der PETER JENSEN Stiftung im Rahmen des Aufbaus der Versorgungswerks für die 25 Standortstädte der GmbH ein Fachärzte-Verzeichnis (im Downloadbereich zur Einsicht) mit je einer Privatpraxis pro Disziplin und Ort ausgearbeitet, um bei den häufigsten Bedarfsfällen sofort handlungsfähig zu sein.

Der Vorteil für den Mitarbeiter ist, dass er eine schnellere und (durch den Privatarzt im Zweifel) bessere Diagnose bekommt, um zügiger und nachhaltiger wieder gesund zu werden. Da dieses neben Wertschätzung auch im Interesse des Arbeitgebers ist, bezahlt PETER JENSEN die Mehrkosten für die Diagnose des empfohlenen Facharztes, die die GKV des Mitarbeiters nicht übernimmt. Selbstverständlich engagiert sich die Personalabteilung auch in Fällen, wo es um andere Fachärzte neben Kardiologen, Orthopäden oder Psychologen geht, entsprechend die Kollegen zu unterstützen.

Natürlich ist uns das Terminservice- und Versorgungsgesetz der Bundesregierung aus 2019 bekannt, nach dem alle gesetzlich Versicherten (nicht nur Arbeitnehmer) in den Genuss der beschriebenen Leistungen kommen sollen. Wir würden uns freuen, wenn hierdurch sukzessive Engpässe abgebaut werden und PETER JENSEN weniger Extrawürste braten muß.

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Name: Sinnvolle Behandlungstherapien für dauererkrankte Mitarbeiter
Partner: Peter Jensen GmbH
Start: 02.2020
Status: Laufend
Budget: Mehrkosten zur GKV
Ende: Genesung

Aufgabe:
Konkrete Zweitunterstützung von Mitarbeitern, die an langwierigen Krankheiten leiden

Ziel:
Kranke Mitarbeiter können nur durch sehr gute ärztliche Behandlung wieder nachhaltig gesund werden

Projektbeschreibung:

Am Ende einer schweren Erkrankung oder Unfalls ist entscheidend, wieder möglichst richtig gesund zu sein. Unser paralleles Projekt „Terminservice bei Fachärzten“ kann dabei nur am Rande unterstützen, indem erstmal schneller ein Arzt aufgesucht werden kann. Allzu häufig zeigt nun aber leider die Praxis, daß Kollegen einfach nicht gesunden, sei es wegen falschen Befunden oder ebensolchen Behandlungsempfehlungen.

Wie im normalen Leben verlangen unbefriedigende Situationen irgendwann einen Plan B. Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) lehnen aber häufig ab, einen anderen oder vermeintlich zu teuren alternativen Weg finanziell (voll) zu begleiten. Wenn ein Facharzt diesen aber als sinnvollste Genesungstherapie ansieht und der Mitarbeiter hierauf vertraut – dann sollte die Personalabteilung bei PETER JENSEN kontaktiert werden!

Diese prüft jeden gemeldeten Einzelfall, indem sie auch die Meinungen unserer Betriebsärzte einholt. Wenn im Ergebnis ein Plan B herauskommt, zu dem alle JA sagen – dann muß sich über die Kostenverteilung unterhalten werden. Von diesen übernimmt die PETER JENSEN Stiftung gerne einen beträchtlichen Anteil im Rahmen ihrer gesetzlich gedeckelten Möglichkeiten für mildtätige Zwecke. Ansonsten sind aber auch Modelle denkbar (gerade wenn eine permanente Genesung des Mitarbeiters durch eine sinnvollere Therapie entscheidend wahrscheinlicher wird), an denen sich die PETER JENSEN GmbH als Hauptzahler (neben der GKV) und der Mitarbeiter zB als Nebenzahler beteiligen.

Den Plan B unterstützt PETER JENSEN „im kleinen“ aber auch durch andere betriebliche Sonderleistungen. Dieses kann zB die Nutzung seines Fitnessraums oder gesundes Mittagessen im Betriebsrestaurant sein. Schauen Sie sich hierzu gerne die 20 guten Gründe (im Downloadbereich) für uns als Arbeitgeber an.

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Name: Knochenmarkspendentests
Partner: Deutsche Spenderdatei DKMS
Start: 07.2018
Status: Abgeschlossen
Budget: 6.000 €
Ende: 10.2019

Aufgabe:
Aufruf und Durchführung einer unternehmensweiten Blutspendenaktion, an der sich fast 100 Mitarbeiter im Herbst 2018 beteiligten

Ziel:
Beitrag zum Eintrag neuer potentieller Knochenmarkspender in die DKMS-Datei - ausgelöst von einen tragischen Fall von Leukämie bei einem Mitarbeiter

Projektbeschreibung:

Alle 15 Minuten erhält ein Mensch in Deutschland die niederschmetternde Diagnose „Blutkrebs“. Vielfach sind Kinder und Jugendliche betroffen, deren einzige Chance auf Heilung eine Stammzellenspende für eine Knochenmarktransplantation ist - doch jeder zehnte Patient findet keinen Spender!

In der PETER JENSEN GmbH ist ein Mitarbeiter, der über 30 Jahre im Unternehmen und 24 Monate vor der Rente war, in 2018 an Leukämie erkrankt. Nachdem monatelang kein Spender gefunden werden konnte, organisierte sein ebenfalls bei uns tätiger Sohn einen betriebsweiten Spendertag, zu dem sich fast 100 Kollegen einem Bluttest unterzogen. Hierzu kam die Organisation „Deutsche Knochenmarkspenderdatei“ (DKMS) am 23.Oktober 2018 in Jensens Lagerhaus. Unsere Stiftung übernahm nicht nur die Kosten hierfür, sondern packte nochmal eine Spende oben drauf.

Für die PETER JENSEN Stiftung ist dieses eine weitere vorbereitende Maßnahme für das für 2020 startende „Versorgungswerk“ für´aktive Mitarbeiter und ihre Angehörigen, die in Not geraten sind. Sie ist Ausdruck dafür, nicht nur konkret zu helfen (mittlerweile geht es dem betroffenen Mitarbeiter besser, nachdem doch noch ein Spender gefunden wurde), sondern auch um den besonderen Gemeinschaftssinn, der im Familienunternehmen herrscht, weiter zu fördern.

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Name: Schmetterlingskrankheit
Partner: Elterninitiative Papilio
Start: 03.2018
Status: Abgeschlossen
Budget: 10.000 €
Ende: 10.2018

Aufgabe:
Eine Versteigerung besonderer Posten so zu gestalten, daß möglichst hohe Erlöse erzielt und dann als Spendengeld für PAPILIO verdoppelt wird

Ziel:
Unterstützung der Aufklärung, das von der Schmetterlingskrankheit betroffene Familien nicht alleine sind - an Heilung ist leider nicht zu denken

Projektbeschreibung:

Für das Familienunternehmen PETER JENSEN ist es seit drei Generationen eine Selbstverständlichkeit, in Not geratene Mitarbeiter (incl.ihrer eigenen Familien) häufig finanziell zu unterstützen. Dieses wurde und wird ständig im verborgenen betrieben - doch eine besondere Maßnahme wollen wir nun erwähnen, da hieraus ein echtes Projekt wurde.

Das Kind eines Mitarbeiters wurde mit Epidermolysis bullosa geboren, einer derzeit noch unheilbaren, schweren Hauterkrankung. Bei dieser bilden sich Blasen und großflächige Wunden, vergleichbar mit einer hochgradigen Verbrennung. Die Haut wird hierdurch extrem empfindlich wie ein Schmetterlingsflügel. Die drei Stifter (Peter, Walter und Martin Jensen) kamen auf die Idee, die Einnahmen aus ihrer sogenannten "Fischmarktsauktion" des Jahres 2018 zu verdoppeln und zu Gunsten der Initiative Papilio (die der betreffende Mitarbeiter mit gegründet hat) zu spenden.

An dieser Stelle sei mal angemerkt, daß über die seit 1997 stattfindenden Fischmarkt-Veranstaltungen in Jensens Lagerhaus in Summe schon über 120.000 € an jährlich wechselnde Hilfsorganisationen gespendet werden konnten. Diese immense Summe wurde zur Hälfte durch mitbietende Handwerkskunden erzielt, denen wir an dieser Stelle ein großes Lob für ihr soziales Engagement aussprechen. Der Schwerpunkt unserer Spendenzwecke lag meist auf schweren Kinderkrankheiten, die leider so selten auftreten, daß weder Staat noch Pharmaindustrie hier unterstützen bzw forschen.

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