Unsere
Projekte

Die Förderung der Berufsentscheidung und des Handwerkernachwuchs ist uns ebenso wichtig wie die Gesundheit unserer wertvollen Mitarbeiter und die Unterstützung von Menschen in Armut, mit Lernschwächen, Behinderungen oder schweren Krankheiten.

Kinder & Jugend

Name: Musikunterricht über INKA
Partner: Initiative Kinderarmut Kiel
Start: 04.2020
Status: In Planung
Budget: 21.000 €
Ende: 03.2023

Aufgabe:
Unterstützung von Instrumentenunterricht für zwölf Jugendliche an der Musikschule der Landeshauptstadt Kiel über drei Jahre

Ziel:
Auch Kinder aus sozial schwachen Familien müssen bei Interesse die Möglichkeit auf eine musikalische Fortbildung erhalten

Projektbeschreibung:

30 % der Kinder in Kiel gelten heute offiziell als arm. Aus sozial schwachen Familien kommend, haben sie in aller Regel keinen Zugang zu Musikunterricht, nachdem dieser im Land Schleswig-Holstein aus vielen Lehrplänen der allgemeinbildenden Schulen gestrichen wurde. Doch auch diese Jugendlichen sollten bei Interesse eine Chance erhalten, ihre Freude an Instrumenten zu entdecken und eventuelle Begabungen entwickeln zu können.

Die Initiative Kiel gegen Kinderarmut (INKA) hat sich in 2009 zusammengefunden, um solche Talente zu fördern, indem sie Unterricht an der Musikschule der Landeshauptstadt Kiel bezahlt. Ausschließlich aus Spenden finanziert (die Musikschule selbst unterstützt durch Sonderpreise), wurde bisher über 500 Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an diesem Lernprogrammen ermöglicht. Die Anfragen von Eltern übertreffen mittlerweile bei weitem die Mittel von INKA, so daß es aktuell eine lange Warteliste gibt.

Die PETER JENSEN Stiftung möchte hier ein Zeichen setzen und finanziert mit 21.000€ eine dreijährige Förderung für zwölf Kinder. Die Schüler erhalten dafür einen wöchentlichen 45-minütigen Unterricht in Gitarre, Violine, Geige, Schlagzeug oder Klavier. Dabei gelten zwei Grundvoraussetzungen: Zum einen müssen auch sozial schwache Eltern einen finanziellen Betrag leisten, indem sie die „Kiel-Karte“ ihres Kindes mit 150€ pro Jahr dafür einsetzen. Zum anderen kontrolliert INKA halbjährlich mit der Musikschule die Präsenz und das Engagement der Kinder. Wer mal die Fortschritte u.a. der „Jensen-Kinder“ erleben möchte, sollte das jährliche Dankeschön-Konzert im Schwedendamm nicht verpassen.

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Name: Kinderhilfe in Vorpommern
Partner: NGOs in Greifswald/Stralsund
Start: 12.2019
Status: Laufend
Budget: 77.300 € (Aufstockung)
Ende: 12.2022

Aufgabe:
Einen Beitrag leisten zur Stärkung des bürgerlichen Engagements in der östlichsten Küstenregion Deutschlands

Ziel:
Förderung der Kinderhilfe in den Bereichen Krebserkrankung, Trauerbegleitung, häusliche Gewalt, Vernachlässigung und Ernährung

Projektbeschreibung:

Der Elternverein zur Unterstützung krebskranker Kinder hilft jungen Patienten im Greifswalder Universitätsklinikum, ihre schwere Zeit dort mit ein wenig Freude zu überstehen. Für die Erfüllung von kleinen und großen Wünschen erhält diese Organisation 10.000€ von der PETER JENSEN Stiftung. Mit weiteren 10.000€ unterstützen wir bis 2021 den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Leuchtturm in Greifswald bei der Ausbildung von ehrenamtlichen Begleitern, um geschult auf die Bedürfnisse todkranker Kinder eingehen zu können.

Das Frauenhaus Greifswald ist ein Zufluchtsort für misshandelte Frauen und ihre Kinder. Letztere erlebten die häusliche Gewalt mit und sind deshalb häufig stark traumatisiert und kämpfen mit Entwicklungsstörungen. Wir finanzieren mit 10.300€ die erforderliche spezielle Kinder- und Jugendbegleitung. Nach 2019 unterstützten wir dieses NGO Ende 2021 gerne ein drittes Mal: Die Landesregierung bezahlt die drei hauptamtlichen Kräfte, aber nicht die dringend benötigte halbtägliche Erzieherinnen-Stelle für die Kinderbetreuung im Frauenhaus - diese bezahlen wir nun für das gesamte Jahr 2022 durch unsere Spende von 12.000 €.

In den Plattenbausiedlungen „Schönwalde I+II“ hat sich der Kinderschutzbund Greifswald zur Aufgabe gemacht, den über 1.500 von Armut betroffenen Jugendlichen den Bezug zu vernünftigen Lebensmitteln und eine gesunde Ernährung zu ermöglichen. Mit einer Spende von 5.000€ beteiligen wir uns an den Projektkosten für 2020.

Im 2019 neu eröffneten Stralsunder Kindernotdienst finden Kinder im Alter bis 13 Jahren Unterschlupf, wenn sie aufgrund einer akuten Gefährdungslage durch Gewalt oder massiver Vernachlässigung ihre Familien verlassen müssen. Mit 5.000€ ermöglichen wir diesen Kindern, wieder Freizeitausflüge und kleine Ferienfahrten in 2020 zu unternehmen – denn diese sind im „Regelsatz der Jugendämter“ nicht vorgesehen. Bereits im Februar 2020 haben 14 Kinder einen einwöchigen Winterurlaub im Harz verbracht. Grundsätzlich bespricht die PETER JENSEN Stiftung nach einem Jahr mit den Projektträgern die Verwendung unserer Spenden. In Vorpommern wurden sie sämtlich gut und effektiv eingesetzt – und alle hatten durch das stark verminderte Spendenvolumen durch Andere in der Corona-Zeit schwer zu kämpfen. Deshalb hat sich der Stiftungsrat entschlossen, jeder der fünf genannten Organisationen Ende 2020 brüderlich mit weiteren je 5.000€ zu helfen. 

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Name: Musiktherapie der Mattisburg
Partner: Ein Platz für Kinder Hamburg
Start: 01.2020
Status: Abgeschlossen
Budget: 13.000 €
Ende: 12.2020

Aufgabe:
Aufrechterhaltung der Musiktherapie an der Mattisburg im Hamburger Westen, in der vernachlässigte und missbrauchte Kinder betreut werden

Ziel:
Kindern erfolgreich helfen, die unter massiver Feindseligkeit und Wutausbrüchen leiden, um sie zurück in ein normales Leben in Pflegefamilien zu bringen

Projektbeschreibung:

Kinder zwischen vier und zwölf Jahren kommen in die Mattisburg, weil sie großes Leid erfuhren und deshalb extremes Aggressionspotential besitzen. Der Name stammt aus dem Roman „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren, in dem es um die Tochter des Hauptmanns Mattis geht, die auf seiner Burg im Mattiswald inmitten einer Räuberbande aufwächst. Die heutigen „Mattiskinder“ haben im engsten Familienkreis extreme Vernachlässigung, körperliche Gewalt oder sexuellen Missbrauch erfahren. Ihren Schmerz aus diesem Trauma drücken sie durch massive Feindseligkeit und Wutausbrüche aus. Vorangegangene Therapien in Pflegefamilien und anderen Einrichtungen sind bei diesen Kindern erfolglos geblieben, die Mattisburg ist deshalb ihre letzte Chance.

Die Kinderschützerin Johanna Ruoff gründete 2005 die Stiftung „Ein Platz für Kinder“ und eröffnete 2014 die erste Mattisburg in Hamburg. Hier erhalten die Kinder eine 1:1 Betreuung durch Psychologen, Pädagogen und Sozialarbeiter - um endlich vollständig herauszubekommen, was ihnen angetan wurde und wie ihnen wirklich geholfen werden kann. Bereits über 350 Kindern konnte (zusammen mit der Mattisburg Hannover) so der Weg in das „normale“ Leben in einer Pflegefamilie geebnet werden.

Ein Schlüssel zum Erfolg ist dabei die sogenannte Musiktherapie. Durch diese stellen die Mattiskinder eine Verbindung von ihren innersten Gefühlen zu einer positiven Ausdrucksfähigkeit her. Diese erfolgreiche Therapieform wird vom Staat aber nicht gefördert und musste aus Spendenmangel für 2020 bereits abgesagt werden. Da die PETER JENSEN Stiftung für die gesamten Jahreskosten in Höhe von 13.000€ aufkommt, kann es nun aber weitergehen.

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Name: Sozialprojekte in Elmshorn
Partner: NGOs der Region
Start: 06.2021
Status: Laufend
Budget: 29.766 €
Ende: 10.2022

Aufgabe:
Kinder in verschiedensten Notlagen unterstützen – sei es bei Krankenhausaufenthalten, Behinderungen, Sprachrückständen oder mit einer warmen Mahlzeit

Ziel:
Wir müssen Kindern helfen, sich entwickeln zu können, damit sie später möglichst selbstständig und sozial über ihr gesamtes Leben entscheiden zu können

Projektbeschreibung:

Der Verein Kindesglück & Lebenskunst ist die erste ganzheitliche Organisation an der Unterelbe, die sich rund um schwer erkrankte Kinder nach dem Krankenhausaufenthalt therapeutisch kümmert: Von der Beratung, was insbesondere bei Kinderkrebs zu tun ist, Unterstützung der Eltern incl. Austauschgruppen, Spielgruppen für die Kinder - und (leider allzu häufig) bis hin zur Trauerbegleitung. Mit 8.000€ hat die PETER JENSEN Stiftung nicht nur die Betriebskosten der Beratungsstelle in Wedel unterstützt, sondern mit 7.800€ auch die Basisfinanzierung für die neu gegründete Beratungsstelle in Elmshorn überwiesen.

Die Leselernhelfer des Kreis Pinneberg mit Sitz in Elmshorn machen etwas, was unsere Stiftung derartig simpel aber effektiv selten erlebt hat! Hier bringen über 100 Ehrenamtler aller Altersklassen Schülern unter Klasse 7 das Lesen "endlich" bei (meist zweimal die Woche für eine Stunde)! Denn viele Schüler brauchen eine 1:1-Situation, um dorthin gebracht zu werden - was häufig weder die Schule noch die Eltern können oder wollen! Wir haben mit 3.829€ nun 20 Tablets finanziert, da gerade in der Pandemie somit Videokonferenzen möglich wurden. Auch später werden sie besonders betagten "Vorlesern" helfen, nicht unbedingt mehr aus dem Haus gehen zu müssen.

Die KulturTafel Elmshorn hat das Ziel, kulturinteressierte Menschen mit wenig Einkommen oder Menschen mit Behinderung gesellschaftlich zu integrieren - und dazu gehört eben auch, sie am kulturellen Leben einer Stadt teilhaben zu lassen. Ihr Motto "Kunst und Kultur für Alle!" klingt zwar sozialistisch, ist aber gerade in unserer Konsumgesellschaft in diesem Zusammenhang goldrichtig. Der Verein vermittelt kostenlose Eintrittskarten für Theater, Ausstellung oder Kinobesuche an Menschen - wir haben 4.000€ für 800 Kinokarten gesponsert, die über den Verein gezielt verteilt werden an alle Sozialpartner in Elmshorn und Umgebung.

Die seit über 20 Jahren bestehende Tafel Elmshorn hat während der Corona-Pandemie einen Zulauf bekommen wie noch nie - von den langen Warteschlagen konnten wir uns selbst vor Ort überzeugen. Und dann fiel auch noch der zweite Kühltransporter mit Totalschaden aus. Da dieser aber für die lückenlose Einhaltung der Kühlkette von der Abholung in Supermärten o.ä. bis zur Ausgabetheke in der Tafel gesetzliche Vorschrift ist, musste schnell gehandelt. So trug unsere Stiftung 10% der Neuanschaffungskosten in Höhe von 6.137€ gerne. Die Idee eines Gebrauchtwagens wie früher konnte so zum Glück vermieden werden...

Name: Corona und Kinder in Salzwedel
Partner: Hilfsorganisationen der Region
Start: 12.2020
Status: Laufend
Budget: 27.600 € (Aufstockung)
Ende: 12.2022

Aufgabe:
Die Corona-Zeit hat soziale Spannungen verstärkt. Zudem müssen Kinder die Welt da draußen und die Natur erkunden können

Ziel:
Corona-Hilfen „der anderen Art“ leisten und Jugendlichen Aufmerksamkeit in ihrer Entwicklung schenken

Projektbeschreibung:

Die Salzwedeler Tafel hat vier Ausgabestellen, an denen jede Woche rund 500 Bedürftige mit Lebensmitteln und Kleidung versorgt werden. Der Betrieb, in dem 60 (meist) ehrenamtliche Helfer mitarbeiten, benötigt mittlerweile drei Transporter, um die Ware bei den zahlreichen Spendern abzuholen. Um die Lebensmittel frisch zu halten, wurde schon lange ein neues Kühlfahrzeug benötigt. Da die Restfinanzierung durch Corona stockte, hat die PETER JENSEN Stiftung diese durch eine Spende von 8.000 € schließen können. Nach 2020 unterstützten wir dieses NGO 2021 gerne wieder, nachdem die finanzierte neue Eingangstür der Tafel im Herbst 2021 eingebaut wurde - diesmal bei zwei Projekten: Zum einen gleichten wir zum Jahresende die laufenden Betriebskosten mit einer Spende von 3.500 € aus. Zum anderen wurde ein neue Schuppen für die Zwischenlagerung von nicht notwendigerweise gekühlten Lebensmitteln in unmittelbarer Nachbarschaft angemietet, für den wir für in 2022 die Mietkosten in Höhe von 2.100 € übernehmen.

Die häusliche Gewalt gegenüber Kindern hat in der Corona-Zeit zugenommen. Männer sind durch Homeoffice oder Kurzarbeit mehr Zuhause, gleiches gilt für deren Jungen und Mädchen wegen immer wieder geschlossenen Schulen und Kitas. Das Salzwedeler Frauen- und Kinderhaus hat sein Augenmerk deshalb auf Jugendliche gelegt – und ist damit für noch mehr Hilfesuchende zum (manchmal) einzigen Zufluchtsort geworden. Diesen Mehraufwand haben wir mit einer Spende von 6.000 € unterstützt.

Schon lange kämpft die geborene Salzwedeler Pflegemutter Gundula Rudolph mit solchen Umständen. Ihre Kinderheimat Inselidylle Eisvogel in Seesen ist ein ganz besonderes Zuhause! In diesem alten Haus betreut sie nämlich sechs Jugendliche, die aus verschiedensten Gründen nicht bei ihren Eltern bleiben konnten. Wir ermöglichen dieser Gruppe eine Ferienreise (viele sind noch nie weggefahren) durch eine Kostenübernahme von 3.000 €.

Mit gleichem Betrag ins gleiche Horn blasen wir für den Altmärkischen Kirchenkreis. Hier geht es um die Unterstützung geflüchteter Kindern für diverse Tagesfahrten in die nähere Umgebung, an die Ostsee - oder auch mal nach Hamburg oder Berlin, um „die große Welt“ kennenzulernen. Mit dabei sind ihre ehrenamtlichen Hausaufgabenbetreuer oder Nachhilfelehrer aus der Kirchengemeinde.

Den letzten „Hilferuf“ erhielten wir von einer Mitarbeiterin unseres Vertriebszentrums in Salzwedel. Ihr Sohn arbeitet seit Jahren bei den Pfadfindern, im Stamm Tom Bombadil. Dieser benötigte dringend eine neue Jurte (das ist ein traditionelles Zelt der Mongolen). Wir konnten die Finanzierungslücke von 2.000€ schließen, damit die 50 zum „Stamm“ gehörenden Kinder auch im Winter 2020/2021 in der Natur aktiv bleiben zu können.

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Name: Kindersprachförderung in Heide
Partner: Ortsverband der Arbeiterwohlfahrt
Start: 01.2021
Status: Laufend
Budget: 19.500 € (Aufstockung)
Ende: 02.2022

Aufgabe:
Immer mehr Kindern fehlt es an Selbstständigkeit: Sei es die deutsche Sprache zu erlernen und richtig anzuwenden oder gemeinschaftlich Tätigkeiten des Alltags auszuüben - und NEU in 2022: Schwimmkurse für Grundschüler mit dem MTV Heide

Ziel:
In Heide geht es uns nicht um Kinder mit Migrationshintergrund, sondern auch in deutschen Familien wird es zusehends schwieriger, guten Sprachumgang zu vermitteln

Projektbeschreibung:

Der Prozentsatz an Grundschüler in Dithmarschen, die nicht schwimmen können, ist mit 60% alarmierend hoch. Die Schulen bieten kaum noch Schwimmunterricht im Fach Sport an, die meisten Eltern zeigen es ihren Kindern nicht mal mehr außer "etwas Baden im Meer". Deshalb bieten wir zusammen mit Schwimmlehrern des MTV Heide von 1860 für solche Schüler Schwimmkurse an. Dazu verteilte der ortansässige Rotarier-Club Flyer an den 35 Grundschulen der Region, die Teilnahme für Kinder aus sozialschwachen Familien ist gratis - der Ansturm ist enorm! Für die Monate Dezember 2021 bis Februar 2022 übernehmen wir die Kosten der Wochentrainings mit insgesamt 2.500 €.

Alle der nun folgenden Kinder-Projektunterstützungen aus 2020 hat die PETER JENSEN Stiftung zusammen mit der Arbeiterwohlfahrt  aus der Region ausgesucht. Die AWO ist seit 100 Jahren mit heute 66.000 ehrenamtlichen Mitarbeitern eine der wichtigsten Hilfsorganisationen in Deutschland.

Seit 2011 ist die St.-Georg-Grundschule in Heide auf das Prinzip der „durchgängigen Sprachbildung“ (sprich in allen Schulfächern) spezialisiert. Hier wird nicht nur Wortschatz und Grammatik gepaukt, sondern auch die Umsetzung in (selbständig erdachte) mündliche und schriftliche Äußerungen geübt – um schon in jungen Jahren routiniert mit Sprache umgehen zu können! Ein besonderes Projekt ist dabei die „Integration in Sprache durch Musik“ (in Kooperation mit der Dithmarscher Musikschule). Für dieses haben wir die gesamten Projektkosten in Höhe von 4.000 € für 2021 übernommen.

Die Familienbildungsstätte Meldorf hat jüngst den speziellen Vorschulkurs „Fit für die Schule“ ins Leben gerufen. Hintergrund: Viele Kleinkinder besitzen zu wenig Sprach- und Lesefähigkeiten, wenn sie in die Grundschule kommen! Dieses wird in der Einrichtung in Projekten mit sehr kleinen Gruppen spielerisch gefördert, wodurch Motivation für den späteren Schulalltag entsteht. Ehrenamtler halten Vorlesungen, damit das Zuhören wirklich gelernt wird. Jede Woche gehen die Kinder auch in die Bibliothek und suchen sich ihre Bücher selbst aus, um dann auch Sprachrichtigkeit (sogar in Englisch) zu erlernen. Mit 8.000 € unterstützen wir die Fortführung dieses Projekts in 2021.

Das Jugendferienwerk Dithmarschen aus Heide organisiert seit 1994 zweiwöchige Sommerferien-Camps für 50 Kinder und Jugendliche aus meist armen Familien, die nicht genug Geld zum Verreisen haben. Jeder Teilnehmer zahlt so nur 5 € am Tag, die kompletten anfallenden Kosten von 5.000 € finanzieren wir in 2021 – denn das Konzept hat uns überzeugt: Alle müssen hier alles selbst machen! Vom Zelte aufbauen, dem Zubereiten der Mahlzeiten, Geschirr per Hand spülen bis zum Feuer machen am Abend.

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Name: Hilfe für Kinder in Lüneburg
Partner: Kindertafel und Frauenhaus
Start: 11.2020
Status: Laufend
Budget: 16.750 € (Aufstockung)
Ende: 12.2022

Aufgabe:
Unterstützung von Kindern im örtlichen Frauenhaus sowie der Betreuung und Lernförderung von Schülern in der Paul-Gerhardt-Kirche

Ziel:
Ein klein wenig Ausgleich schaffen, Kinder nicht zu vernachlässigen, nachdem durch die Corona-Krise die finanziellen Mittel von Staat und Kirche im Sozialbereich enger werden

Projektbeschreibung:

Seit der Eröffnung 1980 wurde im Lüneburger Frauenhaus mehr als 1.000 Frauen und deren Kindern die Flucht aus häuslicher Gewalt ermöglicht. Man darf nicht vergessen, dass Minderjährige nicht nur über Jahre die Bedrohung der Mutter durch den Vater miterleben mussten, sondern nun durch das (häufig notwendige) Verlassen der Schule und der Freunde geschockt sind und weiterhin in Angstzuständen leben. Der Start in ein neues Leben ist für sie auch aus finanzieller Sicht schwer, da die Geflüchteten nur das allernötigste mitnehmen konnten und der Zugriff auf das Bankkonto ebenso wie der Kindesunterhalt meist verwehrt wird.

Aktuell leben 14 Frauen und noch mehr Minderjährige in der Einrichtung. Die Spende der PETER JENSEN Stiftung von 6.000 € richtet sich an die Kinder im Lüneburger Frauenhaus und wird verwendet zum Ausbau therapeutischer Angebote, für Tagesausflügen zur Ablenkung vom neuen Alltag sowie den Ersatz von Spielsachen, die zurückgelassen werden mussten. Nach 2020 unterstützten wir dieses NGO Ende 2021 gerne wieder - diesmal mit 1.000 € zur Abdeckung der Gesamtkosten der gemeinsamen Weihnachtsfeier von Gästen, Personal und Ehrenamtlern.

Die in der Paul-Gerhardt-Kirche beheimatete Kindertafel Lüneburg zeichnete sich durch ihr beherztes Eingreifen zum Start des ersten Corona-Lockdowns aus. Da der übliche Versorgungsort in einem Nebengebäude der Kirche aus Abstandsgründen plötzlich zu klein war, wurden kurzerhand viele Bänke im Kirchenschiff entfernt, um dort einen viel größeren Betreuungsraum zu schaffen. Am Wochenende werden weiterhin die Gottesdienste abgehalten, Wochentags werden die Kinder dank einer schnell angeschafften mobilen Küche zu Mittag und abends nun von dort versorgt. In der Zeit dazwischen dient die Fläche zum Lernen und zur Hausaufgabenunterstützung, die von ausschließlich ehrenamtlichen Helfern durchgeführt wird. Diese schenken den Minderjährigen die Zeit und Aufmerksamkeit, die die Kinder zuhause aus verschiedensten Gründen nicht erhalten. Häufig werden auch gemeinsame Ausflüge in der Freizeit unternommen.

Da uns alle die Corona-Pandemie auch in 2021 weiterhin beschäftigt, unterstützen wir die Arbeit in dieser wichtiger Institution im Lüneburger Osten mit 5.000 €. Weitere 2.000 € kommen dem Geschenkebasar der Kirchengemeinde für Kinder aus den sozial schwächsten Familien der Stadt zu Gute. Nach 2019 und 2020 unterstützten wir dieses NGO Ende 2021 gerne ein drittes Mal - diesmal bei einer ganz plietschen Idee, dem "Paul-Gerhart Mobil-Café"! Statt daß die Kinder in die Tafel kommen, fährt dieses nämlich an die Spielplätze der Stadt (zunächst in Neu Hagen/Schützenplatz und Hanseviertel), um zB Saft oder Waffeln gratis auszugeben. Die PETER JENSEN Stiftung übernimmt die Kosten von 2.750 € dieses umgebauten E-Bikes mit besonders schneller Batterieladung in Kombination mit einer Solarzelle.

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Name: Kinderinitiativen in Hannover
Partner: NGOs der Landeshauptstadt
Start: 11.2020
Status: Laufend
Budget: 52.400 € (Aufstockung)
Ende: 12.2022

Aufgabe:
Kinder in verschiedensten Notlagen unterstützen – sei es bei Krankenhausaufenthalten, Behinderungen, Sprachrückständen oder nach häuslicher Gewalt

Ziel:
Wir müssen Kindern helfen, sich entwickeln zu können, damit sie später möglichst selbstständig und sozial über ihr gesamtes Leben entscheiden zu können

Projektbeschreibung:

Wo die Clinic-Clowns auf Kinderstationen in Krankenhäusern eingesetzt werden, entsteht mehr Leichtigkeit und Entspannung. Immer mit dem Ziel, ein angemessenes Spiel vorzuführen, um ein wenig Lachen und Freude zu schenken. Kranke Kinder bekommen so neue Energien, Mut und Zuversicht, die sich auf Heilungsprozesse positiv auswirken. Die „Klinik-Clowns“ von Hannover haben alle eine qualifizierte Grundausbildung als Clown sowie eine spezialisierte Weiterbildung für den Krankenhauseinsatz durchlaufen. Die PETER JENSEN Stiftung übernimmt die Jahrespatenschaft für einen Clown in Höhe von 10.000 €. Nach 2020 unterstützten wir dieses NGO Ende 2021 gerne wieder - diesmal mit 12.000 €, wieder für die Jahrespatenschaft für einen Clinic Clown. Übrigens: Auch wenn während der Pandemie häufig keine Krankenhaus-Besuche erlaubt waren, baute der Verein eine recht erfolgreiche Kommunikation über Facetime auf - das Virus konnte dem Kinderlachen in dieser Hinsicht also nix anhaben...

Das Hannoveraner Aegidius-Haus auf der Bult  war die erste Kurzzeit-Pflegeeinrichtung für Minderjährige mit körperlicher Behinderung. Durch sie haben pflegende Eltern die Möglichkeit, selbst mal einige Tage Kraft zu sammeln – und die Kinder erleben einen anderen, aber echt liebevoll gestalteten Alltag. Dieses tolle Unterstützungsangebot für Familien fördern wir in 2021 mit 5.000 €.

Die Nina Dieckmann Stiftung hilft als Privatinitiative Grundschulkindern v.a.aus Flüchtlingsfamilien, die deutsche Sprache so gut zu beherrschen, damit sie nicht schon vor der 5.Klasse vom Lernstoff abgehängt und demotiviert werden. Viele hatten gar nicht die Möglichkeit, den staatlichen Sprachfrühförderunterricht an den Kindergärten zu besuchen. Die Stiftung hat das tolle Konzept entwickelt, diese 5-7jährigen in kleinen Gruppen durch Grundschullehrer (in deren Freizeit) spielerisch, aber systematisch in Wort, Grammatik und Strukturen, in der deutschen Sprache sattelfest zu machen. Mit 7.000 € fördern wir die anstehende Digitalisierung des Gesamtprojekts, da abseits von Corona Präsenzunterricht nicht immer möglich ist.

Über 7.000 Frauen mit ihren Kindern konnte das Frauenhaus Hannover seit 1980 Schutz bieten. Minderjährige sind von häuslicher Gewalt besonders betroffen, da sie häufig nur mittelbar beteiligt waren. Der Förderverein des Hauses hat für sie einen spezialisierten Kinderbereich mit nach Altersgruppen unterschiedlichen Räumen für die pädagogische Arbeit eingerichtet. Diesen unterstützen wir mit 5.000 €. Nach 2020 unterstützten wir dieses NGO Ende 2021 gerne wieder - diesmal mit 7.900 € für die Umgestaltung des Gartens in der Einrichtung.

Die zur Hamburger Mattisburg (die wir in 2019 mit 13.000€ für eine Musiktherapieform unterstützten) gehörende Hannoveraner Einrichtung Kind in Diagnostik (KiD) nimmt schwer erziehbare Minderjährige bis elf Jahren auf. Diese haben durch die Bank Vernachlässigung und Misshandlung erlebt und können aufgrund ihrer extremen Verhaltensauffälligkeit nicht in normalen Kindereinrichtungen erzogen werden. Ziel des bis zu zweijährigen Aufenthaltes ist es herauszufinden, was die Traumatisierungen genau verursacht hat, um so das Verhalten zu verstehen und dieses dann gebessert zu stabilisieren. Mit 5.000 € beteiligen wir uns an einer neuen, tiergestützten Therapieform bei KiD Hannover.

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Name: Kinderprojekte in Flensburg
Partner: Sozialeinrichtungen der Region
Start: 11.2020
Status: Laufend
Budget: 67.730 € (Aufstockung)
Ende: 03.2023

Aufgabe:
Not leidende Kinder in vielfältiger Weise unterstützen - sei es nach häuslicher Gewalt oder Vernachlässigung, zu wenig Essen oder Kleidung sowie bei todbringender Krankheit

Ziel:
Einen kleinen, aber vielleicht wichtigen Beitrag leisten, dass auch im Landkreis Flensburg ein starkes soziales, durch Bürger getragenes Engagement weiterhin möglich ist

Projektbeschreibung:

Seit 2004 begleitet der ambulante Kinder- und Jugenddienst des Katharinen-Hospizes aus der Mühlenstraße im Stadtteil Marienhof sterbenskranke Minderjährige mit deren Familien.Neben fünf Vollzeitkräften betreuen 32 ehrenamtliche Mitarbeiter die aktuell rund 100 Kinder, da die Diagnose einer schweren Erkrankung das gesamte Familienleben von Grund auf verändert. Zur Entlastung und Stärkung der „Familiensysteme“ führt der Förderverein spezielle Beratungskurse durch, aber auch Veranstaltungen zum Austausch mit anderen betroffenen Familien. Die PETER JENSEN Stiftung  spendet 10.000 € für den laufenden Betrieb und weitere 5.000 € für spezielle Projekte in 2021 wie die Erfüllung letzter Wünsche, ein kleines Konzerte im Hospiz-Park sowie Mal- und Musikangebote.Nach 2020 unterstützten wir dieses NGO Ende 2021 gerne wieder - diesmal mit 7.000 € für zwei neue Projekte: Zum einen 5.000 € für die Anmietung von Räumlichkeiten auf einem nahegelegenen Bauernhof, auf dem die totkranken Kinder gemeinsame Zeit verbringen können. Weitere 2.000 € werden verwendet, um die täglichen Videoschaltung für die Seelsorge noch besser durchführen zu können, wenn diese Jugendlichen ambulant zuhause sind.

Die häusliche Gewalt gegenüber Kindern hat in der Corona-Zeit zugenommen. Männer sind durch Homeoffice oder Kurzarbeit mehr Zuhause, gleiches gilt für deren Jungen und Mädchen wegen immer wieder geschlossenen Schulen und Kitas. Das Flensburger Frauen- und Kinderhaus hat sein Augenmerk auch deshalb auf Jugendliche fokussiert – und ist damit für noch mehr Hilfesuchende zum (manchmal) einzigen Zufluchtsort geworden. Diesen Mehraufwand und speziell das Freizeitangebote für die Minderjährigen in 2021 unterstützen wir mit einer Spende von 6.000 €.Nach 2020 unterstützten wir das Frauenhaus Ende 2021 gerne wieder - diesmal mit 5.500 € für die notwendigerweise komplette Renovierung des Aufenthaltsraums incl.neuem Mobiliar. 

Die von den Johannitern betriebene Flensburger Tafel in der Waldstraße auf der Westlichen Höhe versorgt mit 72 ehrenamtlichen Helfern zweimal wöchentlich über 10.000 Menschen (darunter viele Kinder) aus aktuell 4.275 Familien mit Lebensmitteln und Kleidung (incl. einem preiswerten, aber gesunden vor Ort gekochtem Mittagessen). Beides wird täglich zB bei Supermärkten oder Bürgern eingesammelt (zur Erinnerung: Rund 20 % aller produzierten Lebensmittel landen in Deutschland ansonsten im Müll). Wir unterstützen den großen logistischen Aufwand und damit den Betrieb der Tafel und ihrer Kleiderkammer mit 10.000 €.

Mit der vom rheinländischen Sozialpädagogen Dirk Richter in 2009 gegründeten „LOOP Kinder- und Jugendhilfe“ haben wir eine ganz besondere Sozialunternehmung ausfindig gemacht. Viele Minderjährige können wegen Vernachlässigung oder Gewalt nicht mehr bei den eigenen Eltern leben. Eine ambulante Unterstützung ist nicht mehr ausreichend, sondern sie benötigen eine kindgerechte, familienähnliche Betreuung anderswo. So entstanden die „LOOP-Familien“, in denen anders als in klassischen Pflegefamilien die „neuen“ Eltern eine pädagogische Ausbildung haben müssen.

Richters erstes Projekt im hohen Norden war der 10km südlich von Flensburg gelegenen Hof Tarpfeld, wo insgesamt 14 Kinder und Jugendliche in Gruppen als Fördekids (mit extern wohnenden Betreuern) und Hofkids (mit dort lebenden Betreuern) nun zuhause sind. In den Sommerferien kommen aber auch andere bedürftige Kinder dazu. Damit diese mal einen richtigen Urlaub auf dem Bauernhof erleben können, spenden wir 7.000 €. In 2014 gegründete Richters zudem den Resthof der Deichkids unweit von Niebüll, wo aktuell sechs Jugendliche mit vier Betreuern wohnen. Die Stimmung ist zwar familiär, trotzdem folgt der Alltag einem klaren Katalog von Rechten und Pflichten mit festen Zeiten für gemeinsames Essen, Arbeit im Haushalt und Versorgung der Tiere. Mit 3.000 € unterstützen wir, dass das in die Jahre gekommene Gemeinschaftswohnzimmer renoviert werden kann.

In 2021 unterstützte die PETER JENSEN Stiftung die „LOOP-Familien“ mit weiteren insgesamt 15.230 € dieses tolle NGO! Zuerst im Sommer 18 Fahrräder incl.Helmen im Wert von 4.230 € für die Deichkids und den Hof Tarpfeld - hierdurch können die 6km zwischen den Kinderhäusern und den Spielplätzen besser bewerkstelligt werden. Im Winter 2021 kamen dann nochmal 7.000 € für eine Ferienreise aller Kinder des Hof Tarpfeld dazu sowie ein Zuschuß von 4.000€ für die anstehde Renovierung von von sechs Zimmern bei den Deichkids.

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Name: Jugend und Hospiz in Braunschweig
Partner: Elternvereine der Stadt
Start: 12.2019
Status: Laufend
Budget: 51.100 € (Aufstockung)
Ende: 12.2022

Aufgabe:
Tollen Bürgerinitiativen den Rücken stärken, die sich für Jugendliche einsetzen, die sich selbst (noch) nicht helfen können.

Ziel:
Einen kleinen Beitrag leisten, denjenigen Kindern zu helfen, die keinen „perfekten“ Start ins richtige Leben haben

Projektbeschreibung:

Der normale Schulunterricht ist meist nur auf den Durchschnitt ausgelegt - besonders gute Jugendliche kommen somit häufig ebenso zu kurz wie Schüler mit Nachhilfebedarf. Um diesen gerecht zu werden, bedürfte es (privatem) Förderunterricht, was sozial schwachen Familien aus finanziellen Gründen oftmals nicht möglich ist. Genau hier setzt die Initiative Tiny Tots (englisch für "kleine Kinder") von drei Braunschweigerinnen an, die die PETER JENSEN Stiftung mit einer Spende von 3.000€ für den Nachhilfeunterricht von sechs Kindern begünstigt.

Die Diagnose „Krebs“ beim eigenen Kind trifft jede Familie unvorbereitet. Aus gegenseitiger Hilfe füreinander gründete sich 2002 die Elternhilfe zur Unterstützung tumorkranker Kinder Braunschweig (genannt „Die Weggefährten“). In der städtischen Kinder- und Jugendklinik werden jährlich 30 erkrankte Kinder betreut und therapiert, viele weitere werden ambulant behandelt oder nachversorgt. Um bei den jungen Patienten die Angst vor schmerzhaften Behandlungen zu mindern und ihnen eine Ablenkung zu bieten, organisieren die Vereinsmitglieder z.B. Clown-Besuche, Malkurse, Musikgruppen und kleine Feiern auf der Station. Den Etat für diese vielen tollen Überraschungen stützten wir in 2019 bereits mit 5.000€. Zum Jahresende 2020 spendeten wir nochmal 5.000€ für die tolle Einrichtung,

Durch den Umzug der Kinderklinik in den neuen Standort Salzdahlumer Straße in 2021 benötigen die Weggefährten neue Räumlichkeiten in Stationsnähe. Ein ehemaliges Verwaltungsgebäude ist deren Heimat geworden als Gemeinschaftsprojekt mit dem Klinikum ein Erholungsort für tumorkranke Kinder und ihrer Familien – die Kinderoase! Neu sind dort Räume zum kreativen Gestalten (zB Malworkshops) und sich aktiv Bewegen, ein Großer Koch- und Essbereich, Therapieräume sowie eine Nachsorgeberatung. Wir beteiligen uns an den Kosten der neuen Inneneinrichtung dafür mit einem weiteren Betrag von 5.000€. Ende 2021 spendeten wir ein drittes Mal: Diesmal mit insgesamt 10.600 € für zwei Projekte: 8.500 € für letzte Arbeiten an der Kinderoase und 2.100 € für eine Goldschmiedin, die mit allen Kindern der Einrichtung einer tollen Bastel-Workshop durchführt über drei Monate. 

Anfang 2022 unterstützten wir mit 22.500 € die ambulante Begleitung des Hospizdienstes Wolfenbüttel. Diese ist seit 2007 die einzige Einrichtung dieser Art im Raum Braunschweig und hatte während der Pandemie leider besonders viel zu tun. Durch andererseits ausgebliebene Spenden tragen wir einen nennenswert dazu bei, den so aufgebauten Jahresfehlbetrag zu decken. In 2022 startet dieses engagierte NGO seinen Neubau eines stationären Hospizes. Wenn dieser fertig ist, können wir uns weitere Unterstützungen gut vorstellen.

 

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Name: Kinderinitiativen auf Rügen
Partner: NGOs auf der Insel
Start: 08.2021
Status: Laufend
Budget: 34.200 €
Ende: 12.2023

Aufgabe:
Kinder in verschiedensten Notlagen unterstützen – sei es bei Krankenhausaufenthalten, Behinderungen, Armut oder nach häuslicher Gewalt

Ziel:
Wir müssen Kindern helfen, sich entwickeln zu können, damit sie später möglichst selbst-ständig und sozial über ihr gesamtes Leben entscheiden zu können

Projektbeschreibung:

Im Volksmund heißt es "Ein Kinderlachen ist schöner als alles Geld der Welt". Dieses Motto ist zum Namen des Vereins Kinderlachen 009 in Putbus geworden, der sich speziell um krebskranke Kinder von Rügen kümmert, aber auch auf der ganzen Welt aktiv ist. Ein Baustein seiner Arbeit ist, solchen Kindern von der Insel (und ggf. deren mitleidenden Geschwistern) besondere Wünsche zu erfüllen. Dieses waren in 2021 z.B. ein Reitkursus oder das Konzert des Lieblingsmusikers. Für künftige Wunscherfüllungen hat unsere Stiftung auch einen Betrag von 10.000€ zur Verfügung gestellt.

Der Hospizdienst Rügen wurde im Jahr 2020 gegründet und beschäftigt 35 Ehrenamtler, die rund 150 Trauerbegleitungen p.a. durchführen. Neben einem stationären wird auch ein ambulanter Service angeboten. In 2022 will der Verein einen Aktionstag für sein Angebot von Kinder- und Jugendtrauergruppen vorstellen. Dieses ist wichtig, da es einen solchen Dienst auf Deutschlands größter Insel bisher nicht gibt. Das Vorhaben unterstützt die PETER JENSEN Stiftung mit 10.000€ für zahlreiche Veranstaltungen zum Thema.

Die Kinder-Jugend-Familienhilfe Rügen (KJFH) in Bergen ist die vielleicht größte NGO der Insel und wurde bereits 1990 gegründet. Sie übernimmt und erfüllt viele Pflichtaufgaben des Jugendamtes - und darüber hinaus wie z.B. eine Kindertagesstätte! Alle 95 Mitarbeiter*innen sind entsprechend ihres Einsatzgebietes gut ausgebildet. Mit 8.000€ finanzieren wir für 2022/23 das laufende Budget der "Beratungsstelle für Betroffene von häuslicher Gewalt". Sie ist für viele Frauen von der Insel der zentrale Erstkontakt und begleitet die Misshandelten später (in der Frauenhaus-Phase o.ä.) zu Ämtern, Ärzten, Rechtsanwälten, Polizei oder zu Gericht.

Auch zur KJFH gehört das Projekt Tagesgruppen "Leuchtfeuer & Schatzkiste" in Sassnitz. Hier werden verhaltensauffällige Kinder nach der Schule betreut und gefördert bis zum frühen Abend. Zum Tagesablauf gehören ein gemeinsames Mittagessen, Hausaufgabentraining und Kleingruppenarbeiten. Unsere Stiftung übernimmt mit 1.200€ die Kosten der sogenannten "TAGEA-App", wodurch die Eltern aktiv einbezogen und auf dem Laufenden gehalten werden. In TAGEA werden Termine abgesprochen und die Eltern chatten direkt mit den Betreuern - was die Kommunikation deutlich effektiver macht ohne Hinterhertelefonieren. Und es können Ziele und Abmachungen mit den Kindern gleich schriftlich festgehalten werden, wodurch alles auch verbindlicher wird.

Auch zur KJFH gehört das Projekt Wohngruppe "Windstärke 12" in Kasnevitz. Die Kinder hier sind 6-12 Jahre alt und aktuell nicht "beschulungsfähig", sondern brauchen ein langfristig stationäres Hilfeangebot. Dazu bietet Kasnevitz auf einem großen Grundstück 5 Betreuungsplätze mit 5 Einzelzimmer, 2 Gemeinschaftsräume sowie Therapie- und Kreativräumen an. Ziel ist die Legung elementarster Grundlagen für sozial angemessene Handlungsmöglichkeiten. Mit 5.000€ unterstützt unsere Stiftung die Erstausstattung der Räumlichkeiten mit Möblierung

Name: Kindereinrichtungen in Stade
Partner: Hilfsorganisationen der Stadt
Start: 09.2021
Status: Laufend
Budget: 30.000 €
Ende: 11.2022

Aufgabe:
Unterstützung dabei, Kinder schulreif zu machen, sie vor häuslicher Gewalt zu beschützen sowie sie und ihre Geschwister am Ende eines kurzen Lebens zu begleiten

Ziel:
Einen Beitrag leisten, dass auch in der Hansestadt an der Unterelbe weiterhin ein starkes Engagement für Kinder gelebt werden kann

Projektbeschreibung:

Der Kinderschutzbund in Stade besteht seit 1990 und beschäftigt 90 Ehrenamtler. Unserer Stiftung fiel hier das Projekt "Frühe Prävention - Fit für die Schule" ins Auge: Hier wird schon im Kindergarten dafür gesorgt, dass die Sprösslinge "schulreif" werden - sprich gut sprechen, lesen, ihr Gedächtnis einsetzen und mit Zahlen umgehen können. Da dieses bei vielen Kindern nicht der Fall ist, werden sie in der Schule schnell abgehängt und demotiviert, ohne dass die Klassenlehrer dieses noch individuell verhindern können. Der Kinderschutzbund setzt deshalb eine ausgebildete Lerntherapeutin in den Kindergärten der Stadt ein, die wir mit 10.000€ mitfinanzieren.

Die Hospiz-Gruppe Stade hat 47 ehrenamtliche, ausgebildete Hospizhelfer. Diese begleiten Menschen in der letzten Phase ihres Lebens, sorgen aber auch dafür, dass ihre Angehörigen nicht allein gelassen werden Dazu wird eine ambulante Begleitung in gewohnter Umgebung angeboten. Die PETER JENSEN Stiftung unterstützt zwei Sektionen des Vereins, der sich speziell um Kinder kümmert: Zum einen "KraftBogen" als Begleitung schwer erkrankter Kinder mit einer lebensbegrenzenden Diagnose, zum anderen "HerzLicht" zur Begleitung ihrer trauernden Geschwister.

Häusliche Gewalt ist körperliche, seelische und/oder sexuelle Gewalt, die in Familien immer mehr zunimmt. Sie betrifft Frauen jeden Alters und in allen Schichten und Kulturen, fast immer sind die Täter Männer. Das Stader Frauenhaus zeigt Wege aus der Gewalt und Möglichkeiten der Unterstützung auf, was auch für die mitgebrachten Kinder gilt. Eine pädagogische Mitarbeiterin aus dem Kinderbereich dieser NGO kümmert sich ausschließlich um die Belange der Kinder. Dies dient auch der Entlastung der Mütter, die in dieser besonderen Krisenzeit nicht immer ein offenes Ohr für ihre Kinder haben können. Unsere Stiftung finanziert für die extremen Einzelfälle die Einrichtung einer Traumakinder-Gruppe mit 10.000 €.

Name: Adoptivkinder bei Helmstedt
Partner: Lebenstraum Behse in Schöningen
Start: 12.2021
Status: Laufend
Budget: 19.000 €
Ende: 09.2022

Aufgabe:
Kinder, die aufgrund eines nicht funktionierenden Herkunftssystems fremd untergebracht sind, gut zu integrieren

Ziel:
Diesen Kindern ein bestmögliches neues Zuhause geben, damit sie sich zu chancengleichen Jugendlichen entwickeln können

Projektbeschreibung:

Auf ein sehr persönliches NGO trafen wir bei Sabrina Behse in Schöningen, nur wenige Kilometer südlich von Helmstedt. Bis 2018 hatte die gelernte Sozialpädagogin sechs Kinder aufgenommen und großgezogen, bevor sie sich 2019 mit einer privaten Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung als freier Träger selbstständig machte. Heute leben 17 weitere Kinder in Familienwohngruppen, Erziehungsstellen und Wohngruppen des Lebens(t)raum Behse an der ehemaligen Zonengrenze. Da in dieser Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe hohe Kosten unter anderen durch die Anstellung von Fachpersonal und dem Anspruch der Wohl- und Geborgen-Fühl-Unterbringung entstehen, bleibt oft kein Platz für notwendige Investitionen auf ihrem Anwesen. Mit 19.000 Euro unterstützt die PETER JENSEN Stiftungden Umbau des kompletten Außenbereichs inklusive Gartengeräte, die sich jedes Kind selber aussuchen durfte – um eine wundervolle Spiellandschaft entstehen zu lassen und somit auch bestmögliche Fördergebote vorhalten zu können.

Name: 250.000 € für Kinderschutzbund
Partner: Verbund der vier Nordländer
Start: 11.2021
Status: Abgeschlossen
Budget: 250.000 €
Ende: 01.2022

Aufgabe:
Armen Kindern helfen und wie können wir es schaffen, auch bei solchen Hilfsorganisationen in Norddeutschland bekannt zu werden, zu denen wir noch keinen Kontakt haben?

Ziel:
Noch mehr Anfragen wie in den Vorjahren erhalten, um unsere Stiftungsmittel noch gezielter entsprechend unseren Projektrichtlinien einsetzen zu können

Projektbeschreibung:

Die wohl bekannteste Spendenaktion im Gebiet der PETER JENSEN Stiftung ist "Hand in Hand für Norddeutschland", die jährlich zum Jahresende vom NDR veranstaltet wird. Jeden Winter kommen unter einem anderen Spendenmotto dabei Gesamtsummen zwischen 2,5 und 4,5mio € zusammen, die dann an viele kleine NGOs weiterverteilt werden, die Mitglied beim Deutschen Kinderschutzbund sind - wobei für "Hand in Hand" nur vereine aus Norddeutschland bedacht werden.

Im November 2021 dachten wir uns im Stiftungsrat, nachdem das Motto "Kinderarmut" für 2021/2022 bekannt wurde, im Grunde geht unsere Stiftung in Ihrer täglichen Arbeit ganz ähnlich vor. So entstand die Idee, mit 250.000 € den für uns größten Einzelbetrag in der Geschichte unserer Stiftung zu spenden.

Zum einen, weil das Motto in dem Jahr genau zu uns passte und wir somit auch viele Organisationen „auf Schlag“ unterstützen können, die uns bisher unbekannt waren. Auch das Verteilungsgebiet "Norddeutschland" passte perfekt!

Zum anderen wollten wir ein Zeichen an andere potentiellen Großspender und Stiftungen aussenden, sich um den Jahreswechsel 2021/2022 besonders bei „Hand in Hand“ ins Zeug zu legen - das scheint uns missglückt zu sein, denn wir blieben scheinbar der einzig echte Großspender. Fürwahr sehr schade, da leider gerade kleine Sozialorganisationen und -projekte über gestiegene Kosten und Aufwände vs. kleinere Spendenbeiträge von außen durch die Corona-Pandemie klagen.

Name: Jugendhilfe für Schwerin
Partner: Sozialvereine der Stadt
Start: 11.2019
Status: Laufend
Budget: 65.000 € (Aufstockung)
Ende: 02.2023

Aufgabe:
Tollen Einrichtungen der Landeshauptstadt den Rücken bei ihren sinnvollen Freizeitangeboten stärken

Ziel:
Benachteiligten Jugendlichen nachhaltige Aufmerksamkeit, die für ihre Entwicklung essentiell ist, zukommen lassen

Projektbeschreibung:

Unser neuestes Projekt in der Landeshauptstadt ist der Bauspielplatz Schwerin. Dieser Verein wurde 1998 gegründet und betreibt seit dem einen offenen Kinder- und Jugendtreff im Neubaugebiet dem „Großen Dreesch“. Dort wurde auch ein riesiger Bauspielplatz "zum Austoben" eingerichtet und in 2007 zudem das Schullandheim Raben Steinfeld übernommen (direkt am Schweriner See). In 2021 ist die Kinder und Jugendbegegnungsstätte "OST63" (Offener Sport Treff Mueßer Holz) dazu gekommen, wo bis 2022 eine sozialpädagogisch betreute Fahrradwerkstatt eingerichtet wird. Deren Entstehungskosten tragen wir durch unsere Spende von 10.000 € komplett.

Am Schweriner Kinderklinikum werden jährlich über 100 an Krebs erkrankte Jugendliche behandelt. Um ihnen die schwere Zeit des Krankenhausaufenthalts zu erleichtern und auch die betroffenen Familien zu entlasten, erfüllt die Kinderkrebshilfe Westmecklenburg zahlreiche Wünsche – von Geburtstagsfeiern auf der Station, kleinen gemeinsamen Ausflügen bis hin zur Anfertigung von Kinderperücken. Mit 10.000€ unterstützt die PETER JENSEN Stiftung diese tolle Arbeit. Der Förderverein hat uns über das ganze Jahr 2020 hinweg über die Verwendung unser Unterstützung informiert, sodaß wir uns entschlossen, für 2021 weitere 5.000€ zu spenden.

Die Trauerbegleitung des Schweriner Hospizvereins fördern wir mit 5.000€. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter leisten seelischen und praktischen Beistand - besonders bei Jugendlichen, die einen Elternteil verloren haben, damit diese lernen, den Verlust anzunehmen und mit diesem weiterzuleben. Wir haben uns Ende 2020 die Arbeit dieses Vereins nochmal angesehen und haben entscheiden, zusätzliche 10.000€ zukommen zu lassen.

Beeindruckt hat uns auch ein Theaterprojekt der Lebenshilfe Schwerin für Menschen mit Behinderungen, das wir mit 5.000€ finanzieren. Hierbei werden nicht nur Kreativität und motorische Fähigkeiten gefördert, sondern die Teilnehmer arbeiten über einen langen Zeitraum hinweg an einer echt motivierenden Aufgabe.

Im sozialen Brennpunkt „Mueßer Holz“ befindet sich die Schweriner Kindertafel, die über 70 Jugendliche täglich mit einem warmen Mittagessen versorgt. Für das Betriebsjahr 2020 übernimmt unsere Stiftung mit 5.000€ die gesamten Unterhaltskosten dieser Einrichtung. Wie alle Tafeln in Deutschland hatte auch diese Organisation mit den Corona-Lockdowns zu kämpfen. Deshalb haben wir im Jahresverlauf 2020 weitere 5.000€ zu Umsetzung eines vernünftigen Hygienekonzepts zu spenden. Auch Ende 2021 unterstützten wir die Tafel gerne ein drittes Mal - wieder beteiligen wir uns an den laufenden Betriebskosten mit einer Spende von 3.000 €. Denn auch im zweiten Jahr der Corona-Zeitrechnung ist der Andrang an Kunden bei der "Erwachsenentafel" auch bei dieser Tafel signifikant höher als vor der Pandemie und zusätzlicher Aufwand durch Schutzmaßnahmen etc entstand. Sprich mehr Personalaufwand bei ansonsten leicht zurückgehendem Spendenvolumen sind eine Herausforderung an die Kostenrechnungen aller Sozialvereine.

Mit weiteren 2.000€ wurde der Alternative Mädchentreff bedacht, damit es in Schwerin auch weiterhin einen Anlaufpunkt speziell für Mädchen gibt, die in ihrem Elternhaus keine ausreichende Unterstützung für eine gute persönliche Entwicklung erhalten. Und auch für das Jahr 2021 haben wir wieder eine Spende über 2.000 € zugesagt.

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Name: Kinderhilfe in Wismar
Partner: Organisationen der Region
Start: 12.2019
Status: Laufend
Budget: 41.000 € (Aufstockung)
Ende: 03.2023

Aufgabe:
Benachteiligten Kindern eine Gemeinschaft oder gar Familie geben, in der sie sich vernünftig entwickeln können

Ziel:
Jeder Mensch muß die Möglichkeit erhalten, ein selbstbestimmtes Leben mit vielen Freuden führen zu können

Projektbeschreibung:

Der Pflege- und Adoptivelternverein Nordwestmecklenburg unterstützt Eltern, die traumatisierte, misshandelte oder behinderte Kinder bei sich aufgenommen haben. Um diesen richtig begegnen und helfen zu können, organisiert der Verein regelmäßig Fachtage mit Dozenten für diese Eltern, die die PETER JENSEN Stiftung in 2020 und 2021 mit 5.000€ komplett finanzieren. Mit weiteren 3.000€ ermöglichen wir den zehn Jugendlichen der „Wohngruppe Wellenreiter“, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr bei ihren Eltern leben können und sich deshalb in der Kinderwelt Wismar zusammen gefunden haben, ein gemeinsames Ferienlager.

Der Verein Licht am Horizont kümmert sich um über 100 Wismarer Kindern aus sozial schwachen Familien, indem er sie „vor die Tür holt“ in ihre Gemeinschaft. Mit 4.000€ unterstützen wir den Besuch zahlreicher Kulturveranstaltungen in der Region in 2020. An der Astrid-Lindgren-Förderschule lernen behinderte Jugendliche neben dem normalen Unterrichtsstoff möglichst selbstständig zu werden, wodurch eine spätere Integration in die Gesellschaft erst erfolgreich sein kann. Die hierfür erforderlichen speziellen Lernmaterialien (im Sinne der Montessori-Aufforderung „Hilf mir, es selbst zu tun“) können dank unserer Spende von 2.000€ nun aufgestockt werden.

2006 verlor die Familie Röhrs ihre Mutter und Ehefrau durch eine Krebserkrankung. Eine passende Unterbringung für die letzte Lebensphase fanden die Röhrs leider nicht, wodurch ihre Idee zum Aufbau des Hospizes Schloss Bernstorf bei Grevesmühlen entstand. Heute ein beeindruckender Ort mit dem außergewöhnlichen Angebot einer „Wunschküche“, die täglich das Lieblingsgericht für die sterbenskranken Bewohner kocht. Deren Betrieb stärken wir mit einer Spende von je 10.000€ für 2020 und 2021.Beim dritten Mal für 2022 haben wir unsere Spende auf 12.000 € noch ausgebaut! Unser erneuerter Kontakt kam gerade zur rechten Zeit, da noch 5% des Eigenkostenanteils zu den Betriebskosten für 2021 nicht gedeckt waren - durch unsere 10.000 € ist damit der Haushalt für 2021 ausgeglichen. Mit weiteren 2.000 € werden Ausstattungsgegenstände für die insgesamt 16 Schlafzimmer der betreute Gäste gekauft.

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Name: Kranke Kinder in Magdeburg
Partner: Einrichtungen der Stadt
Start: 09.2019
Status: Laufend
Budget: 60.800 € (Aufstockung)
Ende: 09.2023

Aufgabe:
Unterstützung unterschiedlicher Organisationen der Region, die sich zumeist um todkranke Kinder und ihre Angehörigen kümmern

Ziel:
Wir wollen einen vielfältigen Beitrag leisten, daß sich die kleinen Patienten und ihre Eltern ein wenig Abwechslung und Entspannung gönnen können

Projektbeschreibung:

Die Universitätskinderklinik Magdeburg hat jährlich 3.000 stationäre Patienten, die auf ihrem frühen Leidensweg ganz besondere Aufmerksamkeit brauchen. Um die Fürsorge kümmern sich neben den Ärzten und Eltern mehrere Hilfsorganisationen der Stadt, dessen wertvolle Arbeit die PETER JENSEN Stiftung unterstützt. Der Förderkreis krebskranker Kinder bietet den Eltern und Geschwisterkindern, die nicht in Magdeburg selbst leben, die Möglichkeit, während der Behandlungszeit im Elternhaus auf dem Klinikgelände zu wohnen. Mit 5.000 € fördern wir das Freizeitangebot des Vereins für die betroffenen Familien, das den Zusammenhalt in dieser schwierigen Zeit entscheidend erleichtert. Ende 2020 unterstütze die Stiftung noch mal mit 5.000 €.

Ebenfalls auf dem Klinikgelände beheimatet, steht der Verein schwerstkranker Kinder den Familien während den langwierigen, zumeist unheilbaren Krankheiten bei - und hilft auch nach der Entlassung bei der Bewältigung des Alltags. Dafür organisiert der Verein auch jährlich eine Reise, welche viele betroffene Familien mit schwer eingeschränkten Kindern allein nicht wagen würden, die wir mit 6.000€ unterstützen. Ende 2020 unterstütze die Stiftung noch mal mit 5.000 €.

Das Kinderhospiz der Pfeifferschen Stiftungen betreut Kinder im letzten Stadium und begleitet auch die Eltern auf ihrem Trauerweg. Diese tolle Einrichtung bedachten wir mit einer Spende von 5.000 €. Ende 2020 unterstütze die Stiftung noch mal mit 5.000 € - und Ende 2021 gerne ein drittes Mal. Diesmal haben wir uns für eine besonders große Summe von 12.000 € entschieden, damit das integrative Jugendheim "Arche Noah" der Pfeifferischen Stiftung ein Außenschwimmbad für 54 behinderte bzw physo-sozial eingeschränkte Kinder bauen kann, die dort leben.

Die Ehrenamtlichen des Vereins Teddy-Wünsche e.V. aus dem benachbarten Calbe zaubern solchen Kinder nochmal „ein Lächeln ins Gesicht“ mit der Erfüllung kleiner und größerer Überraschungen – für diese bewegende Geste sind wir mit unseren 6.000 € wichtigster Spender in diesem Jahr gewesen. Ende 2020 unterstütze die Stiftung noch mal mit 6.000 €. Nach 2019 und 2020 unterstützten wir dieses NGO Ende 2021 abermals - diesmal gab es aber nur noch eine Wunscherfüllung, die mit 800 € nicht finanziert war. Es ging um einen Jungen, der nach einem Autounfall behindert ist und Angst hatte, nicht mehr reisen zu können, zumal seine Eltern sich eine solche nicht leisten konnten in der Vergangenheit. Diese durfte unsere Stiftung als Wochenreise für die gesamte Familie nun glücklicherweise bezahlen.

Am Rande der Innenstadt hat die Lebenshilfe Magdeburg jüngst ein Wohnhaus für 72 behinderte Menschen gebaut, in dessen Ausstattung des Gemeinschaftsraumes noch eine Multimedia-Wand fehlte – diese konnte durch unsere Komplettfinanzierung über 5.000 € nun angeschafft werden.

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Name: Kinderprojekte in Rostock
Partner: Viele Vereine der Stadt
Start: 09.2019
Status: Laufend
Budget: 40.000 € (Aufstockung)
Ende: 12.2022

Aufgabe:
Unterstützung verschiedener Einrichtungen, um ein Kulturangebot und Ferienfreizeiten für benachteiligte Kinder zu ermöglichen

Ziel:
Einen kleinen, aber breit gefächerten Beitrag gezielt leisten, wo junge Menschen einen Ausgleich in ihrem Leben brauchen

Projektbeschreibung:

Nachdem wir bereits 2019 vier Projekte in Rostock realisieren konnten, ist die PETER JENSEN Stiftung in 2021 wieder in der Hansestadt aktiv gewesen.

In 2015 fiel der 6 Monate alte Tommy den Medizinstudenten durch sein vieles Weinen auf. Innerhalb der vielen Zeit, die sie dann mit Tommy verbrachten, blühte der kleine Junge auf und wurde ein fröhliches, aufgewecktes Kind. Daraufhin gründeten sie die Initiative Tommy nicht allein - die Kliniknannys, um eine dauerhafte Betreuung möglichst aller Kinder während des Krankenhausaufenthalts zu ermöglichen. Unsere Unterstützung von 5.000 € in 2021 dient dem Aufbau eines bundesweiten Netzwerks, um auch in anderen Bundesländern für eine tolle Betreuung zu sorgen - was das Klinikpersonal allein nicht leisten kann.

Mit weiteren 10.500 € finanzieren wir am Ursprungsort (also der Kinderklinik der Universität Rostock) die Einrichtung von drei festen Betreuungsstationen für die Kliniknannys der Initiative "Tommy nicht allein" innerhalb des Krankenhauses. Diese beinhalten neben Mobiliar insbesondere drei Spielschränke. Zudem werden aus unserer Spende Geschenke aller Art gekauft, um den Kindern ihre Wünsche zu Weihnachten zu erfüllen. Mittlerweile arbeiten über 100 Medizinstudent*innen in dieser Initiative alleine in Rostock in ihrer Freizeit mit.

Der Verein zur Förderung krebskranker Kinder wurde 1992 von betroffenen Eltern gegründet, um diese Kinder und ihre Familien in der schweren Zeit während und nach der Behandlung individuell zu unterstützen. Heute arbeiten schon 150 Mitglieder ehrenamtlich mit und organisieren zahlreiche Projekte und Freizeitaktivitäten für die Betroffenen. Im Elternhaus im Dr.-Lorenz-Weg in Rostock wurden fünf Wohneinheiten mit bis zu 14 Übernachtungsmöglichkeiten eingerichtet. Mit unserer Spende von 6.500 € finanzieren wir dort den neuen Wasserspielplatz mit.

Nun erlauben Sie uns nochmal einen Blick auf die Projekte aus 2019:

Der zu einer maritimen Bildungs- und Freizeiteinrichtung umgestaltete Frachter Likedeeler am IGA-Park ist ein offener Treff für Kinder und Jugendliche. Nachdem wir den Verein schon 2016 mit 3.000€ aus Einnahmen eines Live@night-Konzertes bedachten, finanzierten wir drei Jahre später in 2019 mit 10.000 € Material und Werkzeug für die Renovierung zweier historischer Segeljollen. Hierbei sammeln Jugendliche (unter professioneller Anleitung) auch handwerkliche Erfahrungen. Ende Mai 2020 konnte der erste Seerenner seine Jungfernfahrt absolvieren - und bald kann jedermann auf diesen Booten Ausfahrten auf der Warnow unternehmen.

Wir unterstützen mit 2.500€ die Jugendarbeit der Alten Schmiede im sozialschwachen Viertel Toitenwinkel, konkret die Ausstattung und Auftritte der Kindertanzgruppe "SchmiedeDancer“. Ansonsten ist dieser schon zu DDR-Zeiten existierende Jugendtreff ein wichtiger sozialer Anlaufpunkt, damit Heranwachsende ihre Freizeit nicht nur zuhause oder auf der Straße verbringen.

Die Elterngruppe von Kindern mit Down-Syndrom ist ein Austauschangebot und damit Mutmacher für betroffene Familien. Mit 2.000€ ermöglichten wir eine große gemeinsame Ausfahrt all dieser Familien im Dezember 2019 in die Casa Familia nach Usedom. Sogar eine Ferienreise wird durch unsere Unterstützung von 3.500 € für 70 behinderte junge Menschen aus einer Wohngruppe der Lebenshilfe Rostock e.V. möglich. In deren Wohnstätte wird ansonsten ein respektvoller Umgang und ein echtes Miteinander gelebt, um Intoleranz und Ausgrenzung zu entgehen.

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Name: BOSO-Räume für Gymnasien
Partner: Schulbehörde Hamburg
Start: 03.2020
Status: Laufend
Budget: 75.000 €
Ende: 05.2029

Aufgabe:
Unterstützung der Raumausstattung nebst Laptops in Berufs-Vorbereitungsräumen an vielen Hamburger Gymnasien

Ziel:
Schulabgänger davon überzeugen, daß eine normale Ausbildung nebst Berufsschule mehr als eine Alternative zu einem Universitätsstudium sein kann

Projektbeschreibung:

Zuerst war sich die PETER JENSEN Stiftung unsicher, das BOSO-Projekt auf Gymnasien auszuweiten, da die dortigen Schulabgänger zu fast 70% eine Universitätsausbildung im Auge haben. Doch im Sommer 2018 hatte sich die Hamburger Schulbehörde entschlossen, als erstes Bundesland ein Unterrichtsfach für "Berufs- und Studienorientierung" in der gymnasialen Oberstufe einzuführen. Dieses war der Auslöser für uns, umzudenken und den Kampf gegen die Universitätshörigkeit anzugehen. Denn schließlich braucht es zB auch im Handwerk (künftig mehr denn je) gut vorgebildetes Personal für die immer stärkeren technischen, rechtlichen und digitalen Anforderungen in diesen Berufen.

Die Forderung der PETER JENSEN Stiftung nach mehr Auszubildenden statt Studenten würde automatisch aber auch zu einer Stärkung der Berufsschulen führen. Denn ohne Schüler müssen Berufsschulen aufgelöst werden  - in dieser Abwärtsspirale befindet sich Deutschland schon! In 2017 gab es mit 509.760 Studienanfängern erstmals genau so viele wie neu geschlossene Ausbildungsverträge (509.997). Nur ein Beispiel zur Verdeutlichung der Konsequenzen: Die meisten Handwerksbetriebe für Kamine und Kachelöfen im Norden sind in Schleswig-Holstein beheimatet, alle haben bis Oberkante Oberlippe gut zu tun. Wer dort aber eine Ausbildung zum Kachelofen- und Luftheizungsbauer starten möchte, muß regelmäßig nach Hannover fahren bzw umziehen. Wenn dort zu wenig Teilnehmer zusammenkommen, muß das Nordlicht sogar nach Stuttgart. Denn entsprechende (vollwertige) Berufsschulbegleitung in Heide bzw Hamburg wurde über die Jahre eingestellt. Wie sollen Betriebe im hohen Norden bei so einer Perspektive aber Nachwuchs finden? Spätestens in der übernächsten Generation wird das Ofenbauhandwerk so aber aussterben in Schleswig-Holstein - wer soll dann aber zB auf Sylt teure Kaminanlagen noch fachgerecht einbauen?

Aber auch die Qualität leidet an den Berufsschulen zunehmend. Denn wenn alle leistungsstärkeren Schüler nur noch studieren, sinkt die durchschnittliche Ausbildungsfähigkeit der restlichen Schüler. Daß der Migrationshintergrund an vielen Berufsschulen schon bei über 50% liegt und der Anteil von Schülern ohne vorherigen Abschluß steigt, macht die Sache in Bezug auf Ausgewogenheit und Nievau auch nicht besser. Krass gesagt: Die Berufsschulen dürfen nicht zu Resterampen der Nation mutieren! Die Folgen spüren wir alle jetzt schon. Nun aber zu den BOSO-Schulen, in denen Transferräume ab Jahresende 2019 in folgenden Stadtteilen geplant sind:

  • Alsterdorf (Heilwig-Gymnasium)
  • Harvestehude (Emilie-Wüstenfeld-Gymn.)
  • Hoheluft (Gymnasium Hoheluft)
  • Lohbrügge (Gymnasium Lohbrügge)
  • Niendorf (Gymnasium Ohmoor)
  • Poppenbüttel (Heinrich-Heine-Gymnasi.)
  • Rahlstedt-Nord (Gymnasium Oldenfelde)
  • Rahlstedt-Süd (Gymnasium Rahlstedt)

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Name: Kinderarmut in Stendal
Partner: Hilfsorganisationen der Stadt
Start: 05.2019
Status: Abgeschlossen
Budget: 29.000 € (Aufstockung)
Ende: 12.2021

Aufgabe:
Unterstützung verschiedenster Vereine in der Stadt mit der höchsten Kinderarmut Deutschlands bei bestimmten ihrer engagierten Sozialprojekte

Ziel:
Einen kleinen, aber breit gefächerten Beitrag leisten, betroffene Kinder und Jugendliche zu selbstständigen und positiven Menschen zu machen

Projektbeschreibung:

Die Stadt Stendal im Norden Sachsen-Anhalts ist mit 40.000 Einwohnern von breiter Kinderarmut betroffen. Das Bundesland ist der Flächenstaat mit der höchsten Kinderarmut (30% leben von Hartz-IV-Bezügen, Bundesschnitt sind 20%), Stendal die dortige Stadt mit dem höchsten Anteil. Deshalb hat die PETER JENSEN Stiftung genau dort ihr erstes umfassendes Bürgerprojekt durchgeführt, verschiedenste ortsansässige Organisationen finanziell zu unterstützen. Sie alle engagieren sich für die wichtigste Maßnahme gegen Kinderarmut – die Prävention.

So bekam die Sekundarschule Diesterweg 5.000€ zur Anschaffung von 25 Tablets, um die neuen Unterrichtsfächer Selbst- bzw Praxisorientiertes Lernen optimal umsetzen zu können. Im gleichen Stadtteil ist der Kindertreff Club Eckstein aktiv, wo wir mit 6.000€ ein Sommerzeltlager im Juli 2019 für 60 Kinder aus sozial besonders schwachen Familien im Rahmen des Projektes „Perspektive Leben“ ermöglichten.

Inmitten einer verlassenen Plattenbausiedlung des Stadtteils Stendal-Süd liegt die Ulli-Wegner-Boxhalle. Der dortige Betrieb des 1.BC Altmark ist primär ein Sozialprojekt für Gewaltprävention. Konzipiert ist „Boxen gegen Gewalt und Mobbing“ für Jugendliche, denen die drei erstgenannten Organisationen nicht mehr helfen können. Sie lernen hier unter Aufsicht, mit ihren teils extremen Aggressionen umzugehen, ohne dabei Gewalt anzuwenden. Der Boxsport ist ideal, auch weg von Alkohol und Drogen zu kommen, da er schnell zu erlernen ist, klare Regeln besitzt, ein geringes Verletzungsrisiko hat und verschiedenste Kulturen und Nationalitäten verbindet. Wir finanzieren mit 6.000€ den Kauf eines gebrauchten Kleinbusses, damit die Jugendlichen überhaupt zu Trainings und Wettkämpfen pendeln können, da die meisten Eltern kein Auto besitzen und Bushaltestellen häufig rar sind.

Unsere letzte Organisation hat nur mittelbar etwas mit Kinderarmut zu tun. Der Verein Miß-Mut in der Stendaler Altstadt ist mehr als nur eine Beratungsstelle für Opfer sexualisierter oder häuslicher Gewalt. Mit seinem Programm „Mutig werden mit Til Tiger“ stärkt der Verein neben den betroffenen Kindern aus diesen Haushalten (sprich seelische Kinderarmut, die leider häufig im Kinderheim endet) auch Jugendliche im Allgemeinen, NEIN zu sagen und Grenzen aufzuzeigen. Der Eigenanteil der Jahreskosten des Geschäftsbetriebs von Miß-Mut beträgt 6.000€, diesen haben wir durch eine Zuwendung komplett für 2019 abgedeckt. Die häusliche Gewalt gegenüber Kindern hat in der Corona-Zeit zugenommen. Männer sind durch Homeoffice oder Kurzarbeit mehr Zuhause, gleiches gilt für deren Jungen und Mädchen wegen immer wieder geschlossenen Schulen und Kitas. Deshalb hat sich der Stiftungsrat entschlossen, für 2021 wieder den gesetzlichen Eigenanteil der Jahreskosten für den Geschäftsbetrieb in Höhe von 6.000 € zu übernehmen.

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Name: BOSO-Räume Stadtteilschulen
Partner: Schulbehörde Hamburg
Start: 09.2016
Status: Laufend
Budget: 83.205 € (Aufstockung)
Ende: 08.2026

Aufgabe:
Unterstützung einer Raumausstattung nebst Laptops in Berufs-Vorbereitungsräumen an neun Hamburger Schulen

Ziel:
Schulabgänger können sich gezielter Gedanken über ihre berufliche Zukunft machen mit Schwerpunkt Ausbildung/Berufsschule

Projektbeschreibung:

An neun Hamburger Schulen haben wir insbesondere die EDV-Ausstattung und das Inventar zur Unterstützung in sogenannten „Berufsorientierungsräumen“ finanziert, damit sich kommende Schulabgänger direkt an ihrem bisherigen Lehrort über kommende Berufsausbildungsbilder und –möglichkeiten professionell informieren können.

Hamburg ist für unsere Testprojekte häufig der beste Erststandort, da sich die Schulbehörde hier besonders stark mit engagiert. Dieses zeigt sich zB auch daran, daß die Hansestadt bei der Digitalisierung im bundesweiten Vergleich mittlerweile sehr gut dasteht. Rechnerisch teilen sich in Deutschland 11,5 Schüler einen Computer, in Hamburg nur 5,4 - auch dank BOSO ! Wir können uns aber als PETER JENSEN Stiftung auch vorstellen, das BOSO-Projekte (bei entsprechendem Interesse und Unterstützung der Schulministerien in den Flächenstaaten), auf weitere Städte in ganz Nord- und Ostdeutschland auszuweiten.

Das BOSO-Projekt hat sich bereits bewährt. Viele Berufe und kleine Firmen haben sich in den Räumen seit 2017 schon vorgestellt und Schulabgänger von sich überzeugt. Interessierte Hamburger Betriebe können sich auch gerne bei der PETER JENSEN Stiftung direkt melden, wenn sie sich bei dem Projekt engagieren und vorstellen wollen. Nahziel könnte das Angebot von Praktikas, Fernziel das Finden von Auszubildenden sein. Die Transferräume befinden sich in folgenden Stadtteilen

  • Barmbek (Schule Alter Teichweg)
  • Billstedt (Stadtteilschule Öjendorf)
  • Farmsen (Erich-Kästner-Schule)
  • Fuhlsbüttel (Fritz-Schumacher-Schule)
  • Harburg (Goethe-Schule)
  • Langenhorn (Stadtteilschule Heidberg)
  • St.Pauli (Stadtteilschule am Hafen)
  • Wellingsbüttel (Irena-Sendler-Schule)
  • Wilhelmsburg (Schule auf der Veddel) Diese Schule hat sich in der Kommunikation zur Stiftung besonders hervorgetan! Deshalb unterstützten wir im Oktober 2020 den dortigen Schulverein für seine künftigen Projekte mit einer Sonderspende von 6.700€

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Forschen & Lernen

Name: Forschung zur Kinderdemenz
Partner: NCL-Stiftung Hamburg
Start: 07.2020
Status: Laufend
Budget: 12.500 € (Aufstockung)
Ende: 06.2023

Aufgabe:
Mitfinanzierung einer Doktorandenstelle, um den Ursprung der NCL-Krankheit zu erforschen, damit anschließend Therapien und Medikamente entwickelt werden könnten

Ziel:
Seltene Krankheiten können nur mit Spendengeldern erforscht werden, da sich dieses für Pharmakonzerne marktwirtschaftlich betrachtet leider nicht lohnt

Projektbeschreibung:

Die Krankheit „Neuronale Ceroid-Lipofuszinose“ (NCL), die auch Kinderdemenz genannt wird, ist eine tödlich verlaufende Stoffwechselerkrankung. Die ersten Anzeichen treten im Einschulungsalter auf. Bis zum 20. Lebensjahr bricht diese genetisch bedingte Krankheit dann voll aus und reicht von Beweglichkeitsverlust über schwerste epileptische Anfälle bis hin zur vollständigen Erblindung. Die Lebenserwartung von NCL-Patienten liegt aktuell bei maximal 30 Jahren.

Die NCL-Stiftung wurde 2002 von Frank Husemann gegründet, nachdem bei seinem Sohn Tim diese seltene Krankheit diagnostiziert wurde. Seine Stiftung initiiert Forschungsprojekte und betreibt Aufklärungsarbeit, um Fehldiagnosen zu verhindern und so wertvolle Zeit zu gewinnen. So konnte jüngst nachgewiesen werden, dass die „Recyclinghöfe“ der menschlichen Zellen (die sogenannten Lysosomen) sowohl bei Kinder- als auch Altersdemenzen nicht mehr einwandfrei funktionieren.

In einem neu eingerichteten Labor am Universitätsklinikum Eppendorf wird ein Forschungsteam die Ionenkanäle dieser Zellen nun untersuchen, um deren fehlerhafte Struktur zu verstehen. Dieses ist die Grundlage, um überhaupt erst Medikamente und Therapieansätze entwickeln zu können. Der Leiter dieser Studie, Professor Andreas Guse, arbeitet hierfür kostenlos - aber die NCL-Stiftung ist auf Spenden angewiesen, die gesamten Verbrauchsmittel und notwendigen Reisekosten für den dreijährigen Forschungszeitraum zu decken.

Die PETER JENSEN Stiftung beteiligt sich mit 10.000€ an diesen Kosten der Doktorandenstelle, deren Einrichtung bei der jährlichen NCL-Kunstauktion in JENSENs LAGERHAUS erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. An diesem Abend des 11.Februars 2020 konnten weitere 45.000€ für das Forschungsprojekt durch die Versteigerung und weitere Spenden aus dem Kreise der 300 Gäste eingenommen werden.

Die Kunstaktionen sind die Haupteinnahmequelle von NCL, die während der Corona-Pandemie aber nicht stattfinden konnten. Trotzdem arbeitete die Initiative auch in dieser Zeit daran, ihre Arbeit in die Öffentlichkeit zu bringen. Deshalb unterstützen wir NCL in 2021 wieder - diesmal mit 2.500 € für die Entwicklung und Herstellung von 750 Lernmappen für ihr Projekt „NCL macht Schule“.

 

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Name: Videotipps SHK-Ausbildung
Partner: Simpleshow GmbH Berlin
Start: 09.2019
Status: Abgeschlossen
Budget: 6.150 €
Ende: 08.2020

Aufgabe:
Durch zwei Kurzvideos dem SHK-Fachhandwerk wertvolle, einfach umzusetzende Tipps geben, in ihrer Ausbildungsstrategie neue Wege gehen zu können

Ziel:
Einen pragmatischen Beitrag gegen den vielzitierten Fachkräftemangel leisten, aber auch Jugendlichen selbst einen tollen und zukunftssicheren Berufsweg aufzeigen

Projektbeschreibung:

Das Hauptthema der nächsten Jahre, um das sich viele Einzelprojekte der PETER JENSEN Stiftung drehen werden, lautet Wir unterstützen das Fachhandwerk, Auszubildende zu finden und zu guten Mitarbeitern zu machen. Sich dieser „Mutter aller Zukunftsaufgaben“ der Branche zu stellen, braucht innovative und einleuchtende Ideen, überzeugende Argumente gegenüber Jugendlichen, Veränderungsbereitschaft im Handwerk sowie viel Zeitaufwand und echten Mut für engagierte Basisarbeit an Schulen.

Jede Herkulesaufgabe braucht langen Atem und muß bestens durchdacht und umfänglich vorgeplant sein. Nach Workshops mit Jugendlichen und zahllosen Interviews mit erfolgreichen Ausbildungsbetrieben haben wir hierzu eine Roadmap in Form von zwei simplen, Comic-artigen 2:30min-Videos erstellt, die wir über unseren YouTube-Kanal allen interessierten SHK-Ausbildern zur Verfügung stellen (HIER KLICKEN).

Diese Kurzfilme geben einen konkreten, knackigen (teilweise auch provokativen) Überblick, wie jeder Fachinstallateur mit einfachen „Bordmitteln“ aktiv werden könnte. Einerseits um (endlich wieder) eine Vielzahl an Bewerbern auf seine Ausbildungsplätze zu erhalten, hierzu dient das erste Video Wie Sie SHK-Auszubildende erfolgreich finden. Andererseits um den eigenen Ausbildungsprozess auf seine heutige Attraktivität für Jugendliche zu durchleuchten, hierzu dient das zweite Video Wie Sie nachhaltig SHK-Auszubildende ausbilden können.

Man darf die Filme sogar als eine Art Manifest verstehen, in dem viele künftige Stiftungsprojekte bereits angerissen werden: Zusammenarbeit mit Praxisklassen und Berufsschulen, die „Handwerker-Livestunde“ oder Nachhilfeunterricht in Innungsbezirken. Am Ende der Herkulesaufgabe werden hohe finanzielle Mittel eingesetzt sein, die hundertmal höher als die Videokosten waren…

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Name: MUT in Schleswig-Holstein
Partner: MUT Academy gGmbH
Start: 05.2020
Status: In Planung
Budget: 50.000 €
Ende: 07.2022

Aufgabe:
In mehrtägigen Camps Schüler coachen für die Berufsorientierung und in Bewerbungstrainings in einem Flächenbundesland

Ziel:
Leistungsschwache Jugendliche in gute Ausbildungsverhältnisse vermitteln, die ohne Unterstützung echte Schwierigkeiten hätten

Projektbeschreibung:

Wir haben die „MUT-Camps in Hamburg“ ein Jahr lang nicht nur finanziell, sondern auch personell begleitet, indem Mitglieder des Stiftungsrats als Juroren an der Prüfungskommission teilnahmen. So konnten wir uns von der exzellenten Atmosphäre und der hohen Erfolgsquote, (ehemals) schlechten Schülern doch noch zum Hauptschulabschluss zu verhelfen, überzeugen. Das hat die PETER JENSEN Stiftung im wahrsten Wortsinne „erMUTigt“, dieses tolle Bildungskonzept auf das erste Flächenbundesland auszurollen und mit weiteren 50.000€ zu unterstützen. Wir sind dankbar, daß die Initiatoren der MUT-Academy unserer Idee gefolgt sind, nun in Schleswig-Holstein aktiv zu werden - was für diese organisatorisch eine echte Herausforderung darstellt.

Denn in einer neuen Region müssen erstmal Kontakte und Vertrauen zu staatlichen Schulen aufgebaut sowie neue Lehrkräfte gefunden werden. Hierzu wurde die Organisation Teach First ins Boot geholt, einem durch den Staat finanzierten Netzwerk von jungen engagierten Lehrern über alle Bundesländer, aus deren Pool auch die künftigen MUT-Trainer gewonnen werden.

Neben der Region ist auch die Zielgruppe diesmal neu, da die Jugendlichen nicht von allgemeinbildenen, sondern Berufsvorbereitungsschulen kommen, die in Schleswig-Holstein fast alle als Regionale Berufsbildungszentren (RBZ) organisiert sind. Diese unterrichten sowohl Schüler mit schwachem als auch ohne Hauptschulabschluß. Wir starten aller Voraussicht nach mit der RBZ Am Schützenpark in Kiel und der RBZ Hannah-Arendt-Schule in Flensburg, wo dann MUT-Camps zur zielgerichteten Berufsorientierung mit Bewerbungstrainings ab Sommer 2020 angeboten werden. Danach sollen je zwei weitere Teach-First-Schulen in diesen Städten einbezogen werden.

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Name: Nachhilfeunterricht der PSA
Partner: Produktionsschule Altona
Start: 10.2019
Status: Laufend
Budget: 42.000 €
Ende: 09.2022

Aufgabe:
Jeder Produktionsschüler kann seinen Hauptschulabschluß nachholen, erste berufliche Erfahrungen sammeln und wird bei seiner Ausbildungsplatzsuche professionell unterstützt

Ziel:
Durch die Aufrechterhaltung des Repetitoriums in prüfungsrelevanten Fächern wird eine weiterhin hohe Quote an nachgeholten Hauptschulabschlüßen erst gewährleistet

Projektbeschreibung:

Dieses ist unser zweites Projekt, das Schüler unterstützt, den ESA (Erster allgemeinbildender Schulabschluss) zu schaffen. Während sich die MUT-Academy auf Jugendliche konzentriert, die sich noch im „normalen“ Schulsystem befinden, arbeiten Produktionsschulen mit solchen, die die Hauptschule ohne Abschluss verlassen haben oder mussten.

Die „Produktionsschule Altona“ ist eine Ganztagseinrichtung für aktuell 65 Jugendliche, die genau ein Jahr lang besucht werden darf. Dort wird aber nicht den ganzen Tag die Schulbank gedrückt (das würde diese Jugendlichen wieder demotivieren), sondern hauptsächlich in Werkstätten gearbeitet (was interessanter und verständlicher ist, wodurch bei diesen nun ein Lerneffekte eintritt). Jeder Schüler ist freiwillig hier und sucht sich zum Start seinen Schwerpunkt selbst aus: Tischlerei, Malerei, Großküche, Grafikstudio oder Internetbüro. Es wird aber nicht „für die Tonne“, sondern an realen Kundenaufträgen gearbeitet! Interessant also zB für Fachhandwerksbetriebe, die für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ihr Büro einrichten oder streichen, eine Veranstaltung durchführen, Flyer erstellen oder ihre Website aktualisieren lassen wollen – und nebenbei einen sozialen Zweck damit unterstützen.

Die PETER JENSEN Stiftung hilft gezielt beim Erreichen des Hauptschulabschlusses, in dem sie für drei Jahre die (externen) Lehrkräfte für den Nachhilfeunterricht für die leistungsschwächsten Jugendlichen in den prüfungsrelevanten Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch zur Hälfte finanziert. Nur so kann die derzeit hohe Quote von über 50% der Schüler aufrechterhalten werden, die ihren ESA doch noch erfolgreich schaffen.

In Hamburg gibt es in allen sieben Bezirke eine Produktionsschule, von denen Altona die älteste und größte Einrichtung ist - in einem sozial schwachen Stadtteil. Diese Einrichtungen werden vom Staat zusehends unter Kostendruck gesetzt, da zwar die Unterstützung pro Schüler gleich bleibt, aber die bezuschusste Schüleranzahl sukzessive reduziert wird. Das belastet die Fixkostenverteilung in Altona derartig, daß der teure (aber eben so wichtige) Nachhilfeunterricht ab 2020 wohl hätte entfallen müssen. Dank der Aufrechterhaltung konnten 18 Schüler im Januar 2020 ihre Leistungen in drei Monaten so weit verbessern, dass sie die Zwischenprüfung "aus dem Stand" bestehen konnten und der Schulabschluss somit deutlich näher rückte.

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Name: MUT-Camps in Hamburg
Partner: MUT Academy gGmbH
Start: 12.2018
Status: Abgeschlossen
Budget: 50.000 €
Ende: 12.2021

Aufgabe:
Bei notenschwachen Hauptschülern in fünftägigen Camps gröbste fachliche Lücken schließen und diesen echten Mut geben, wieder an sich selbst zu glauben

Ziel:
Die Durchfallquote von Hauptschülern entscheidend senken, um Existenzen schaffen zu können und mehr Berufsausbildungsverhältnisse zu ermöglichen

Projektbeschreibung:

Dieses Projekt kann man als "logische Anschlußmaßnahme" der BOSO-Aktivitäten der PETER JENSEN Stiftung ansehen. BOSO kann nur der erste Schritt sein, daß sich Schüler für zB handwerkliche Berufe überhaupt interessieren. Doch was nützt das bestgemeinte Interesse, wenn 15% der Haupt- bzw Stadtteilschüler ihren Abschluß nicht schaffen und insbesondere deshalb keinen vernünftigen Job finden? Dass gesellschaftliche Ziel muß sein, daß KEIN Jugendlicher am Ende seiner Schullaufbahn oder jeglichen Abschluß dasteht !

Gerade an solch "bedrohte" Schulabgänger, bei denen jahrelange Mißerfolge zu grundsätzlichen Selbstzweifeln und (dadurch) massiver Lernverweigerung führten, wendet sich die MUT Academy. In ihren Camps (sprich raus aus dem negativ belasteten Umfeld Schule) wird das klare Ziel verfolgt, daß die Teilnehmer (zumindest) ihre mündliche Abschlußprüfung bestehen. Der Inhalt der Camps ist ebenso simpel: Ein straffer Lernplan mit positiver Lernkultur und der großen Generalprobe am Ende: Ein simuliertes Vorsprechen (die sogenannte MUT-Probe) vor einer externen Jury. Die Erfolgsquote dieses Konzepts ist beeindruckend - 96% der Teilnehmer bestehen danach ihre Schlußprüfung in der "richtigen" Schule. Und können so den Einstieg ins volle Berufsleben (doch) planen und angehen...

Der Slogan unseres Partners "Wir machen Mut" verrät schon ein generelles Manko der Schulen: Viele Lehrer "erreichen" ihre Schüler nicht (mehr), während MUT mit jungen engagierten Kräften lehrt, die für die Teilnehmer glaubwürdig und überzeugend sind. Häufig hatten diese ihren sicheren Beamtenstatus als Schullehrer bewusst aufgegeben und Einkommensverluste damit in Kauf genommen, um nun "näher" mit bedrohten Schülern arbeiten zu können. Sie helfen sogar mit, an konkreten Berufsplänen zu schmieden, wo viele Elternhäuser kaum Rat spenden.

Wenn Sie mal sehen wollen, woher die "Fellow" der MUT-Academy ihren Background haben, dann schauen Sie sich dieses YouTube-Video an.

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Name: Fördern & Fordern Azubis
Partner: Innung SHK Hannover
Start: 11.2018
Status: Laufend
Budget: 30.000 €
Ende: 10.2021

Aufgabe:
Spezial-Schulungen von noch unterdurchschnittlichen, aber auch leitungsstarken Auszubildenden an jeweils 30 Samstagen im Jahr

Ziel:
Möglichst viele Auszubildende müssen ihre Abschlußprüfung bestehen, darunter sollen möglichst viele junge Menschen zu "Leadern" entwickelt werden

Projektbeschreibung:

Mit diesem Projekt unterstützt die PETER JENSEN Stiftung erstmals eine konkrete Berufsausbildung. Wir sehen die Zusammenarbeit mit der SHK-Innung Hannover als einen hervorragenden Test an, was gemeinsam bewirkt werden kann, um bestimmte Auszubildende zu entwickeln. Beide der im folgenden vorgestellten Gruppen werden an 30 Samstagen pro Jahr zusätzlichen Unterricht durch qualifizierte Lehrer in kleinen Gruppen genießen.

Dazu zählen einerseits die noch unterdurchschnittlichen künftigen Anlagenmechaniker, die durch Sprach- und Matheuntericht (16% haben im Großraum Hannover Migrationshintergrund), echtes Führen von Fachgesprächen und Prüfungsvorbereitungstrainings so gefördert werden, daß sie einen vernünftigen Ausbildungsabschluß erreichen. Das ist wichtig, denn man stelle sich mal unser bekanntes Schulsystem ohne jeglichen Nachhilfeunterricht vor...

Auf Stiftungsinitiative hat die Innung aber auch ein Programm für begabte und besonders engagierte Auszubildende ins Leben gerufen, die ansonsten drohen im "Einheitsbrei" der Berufsschulausbildung nicht zu späteren Häuptlingen zu reifen. Die Leistungsstarken werden gefordert in den Bereichen Einsatz digitaler Geräte, Steuerungs- und Regelungstechnik sowie Rohrnetz- und Wärmebedarfsberechnung.

Wenn sich ein Innungsvorstand für eine Zusammenarbeit mit uns durch dieses Projekt motiviert sieht, ein eigenes (ähnlich gelagertes) Konzept umsetzen zu wollen, richtet sich bitte an den Stiftungsvorsitzenden Martin Jensen unter 0172/5422660. 

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Name: Junge Akademie für Schüler
Partner: Handelskammer Hamburg
Start: 09.2017
Status: Abgeschlossen
Budget: 12.000 €
Ende: 07.2019

Aufgabe:
Zweijähriges Programm mit den Schwerpunkten unternehmerisches Handeln, Kommunikation, Projektmanagement und rechtliche Grundlagen für Schüler ab 15 Jahren

Ziel:
Engagierte Jugendliche, die sich an Wochenenden freiwillig mit Wirtschaftsthemen weiterbilden möchten, in Ihrer Leidenschaft „weiterzukommen“ bestärken

Projektbeschreibung:

Es ist der PETER JENSEN Stiftung wichtig, Schülern bereits während der Schulzeit einen Einblick ins Berufsleben zu bieten. Die "Junge Akademie" der Handelskammer Hamburg bietet wirtschaftsinteressierten und engagierten jungen Menschen eine besondere Möglichkeit hierzu. Bewerben können sich norddeutsche Schüler und Auszubildende zwischen 15-20 Jahren. In dem zweijährigen Wirtschaftskurs, der 36 Samstage mit je sechs Unterrichtsstunden umfasst, lernen die Teilnehmer unternehmerisches Handeln, Kommunikation, Projektmanagement und rechtliche Grundlagen.Im zweiten Unterrichtsjahr wird das Erlernte praxisnah angewendet: die Teilnehmer werden zu fiktiven Unternehmern und entwickeln ihre eigenen realitätsnahen Geschäftsideen mit Businessplänen. Zusätzlich werden Klausuren geschrieben, am Ende gibt es ein Zertifikat der Handelskammer zum Leistungsstand.

Die PETER JENSEN Stiftung möchte bei diesem Projekt jungen Menschen den Übergang von der Schule in den Beruf erleichtern und ist deshalb Hauptsponsor dieses einzigartigen Programms! Im September 2017 starteten die neuen Akademie-Teilnehmer: Es war beeindruckend, wie redegewandt sich die Kandidatinnen und Kandidaten nach Ihrem ersten Unterrichtsvormittag vor einem großen Publikum vorstellten. Martin Jensen durfte als Stiftungsvorstand an diesem Eröffnungstag die Schlussansprache halten, in der er das Unternehmen PETER JENSEN als besonderen Arbeitsgeber darstellte. „Besonders“ deshalb, weil unser Handelshaus mit „echten“ Produkten handelt, wie Bäder, Küchen und Heizungsanalgen. Im Gegensatz zu fast allen anderen Förderern, die im Bereich Finanzierungen oder Versicherungen tätig sind. Küchen, Badezimmer und Heizungen bereiten den Menschen in Norddeutschland „echte und anfassbare“ Freude, was bei Darlehen und Versicherungen nur indirekt der Fall ist.

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Name: Azubi-Weltmeister GET-Nord
Partner: SHK-Fachverband Hamburg
Start: 09.2016
Status: Abgeschlossen
Budget: 5.000 €
Ende: 11.2016

Aufgabe:
Die besten Auszubildenden des Abschlußjahrgangs 2016 wetteiferten auf den Deutschen Meisterschaften für Anlagenmechaniker

Ziel:
Insbesondere Schüler sollen vom Engagement der Wettbewerbsteilnehmer überzeugt werden, daß eine handwerkliche Berufsausbildung ein cooler Job ist.

Projektbeschreibung:

Erstmalig war das Hamburger Messegelände Austragungsort der Deutschen Meisterschaften für Anlagenmechaniker. Insbesondere Schüler unter den 40.000 Besuchern der Fachmesse GET-Nord sollten von den Fertigkeiten in puncto Qualität und Geschwindigkeit der Wettbewerbsteilnehmer überzeugt werden, daß eine handwerkliche Berufsausbildung ein cooler Job sein könnte. In der Jury saß u.a.Nathanael Liebergeld, der im Jahr zuvor auf den "World Skills" in Brasilien Weltmeister für unser Land geworden war. Der Sieger von Hamburg 2016 hieß Jannik Habicht, der bei der Firma Olaf Minkner GmbH scheinbar eine ausgezeichnete Lehrzeit genießen durfte - heute ist er dort als Meister angestellt.

Für die PETER JENSEN Stiftung sind solche emotional-sportlichen Events wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit, um Jugendliche für Handwerksberufe zu begeistern. Denn handwerkliche Hochleistung braucht sich hinter nerdhafter Computerarbeit nicht zu verstecken.

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Bürgerprojekte

Name: Bürgerengagement in Lübeck
Partner: Initiativen der Hansestadt
Start: 12.2019
Status: Laufend
Budget: 60.520 € (Aufstockung)
Ende: 12.2022

Aufgabe:
Obdachlose und Gemeinschaftsorte für Mütter in Not oder mit Behinderung ebenso unterstützen wie Hospizdienste für Jugendliche oder Migranten - und in 2022 NEU auch "unbeschulbare Jugendliche"

Ziel:
Das bürgerliche Engagement auch in Holsteins Metropole fördern, damit dieses weiterhin Benachteiligten unserer Gesellschaft tatkräftig helfen kann

Projektbeschreibung:

Unser neuestes Projekt in Lübeck ist ein "Highlight" unserer bisherigen Stiftungsarbeit! Wir fördern mit 15.000 € ein Anti-Radikalisierungstraining durch den Verein Extremislos in Stockelsdorf an der Lübecker Milieu-Gemeinschaftsschule Holstentor. Dort bringt der ehemalige Clan-Boss Philip Schlaffer (wer könnte es besser?) in 2022 sogenannte "unbeschulbare Jugendliche" wieder auf den Pfad der Tugend, damit sie u.a. überhaupt wieder am Schulunterricht teilnehmen können. Weitere 600 € sind begleitend für einen Halbjahresunterricht "Demokratie" durch ihn, um Feindbilder aus den Köpfen 12jähriger gegen Islamismus & Flüchtlinge rauszukriegen und den Glauben an den deutschen Staat wiederherzustellen.

Der von betroffenen Eltern gegründete Jugendhospizdienst Die Muschel versteht sich als Lebens- und Sterbebegleiter für Familien mit unheilbar erkrankten Kindern. Die PETER JENSEN Stiftung ermöglichte in 2019 mit 10.000€ weiterhin die Zahlung der reinen Aufwandsentschädigungen für die über 50 ehrenamtlich tätigen, speziell ausgebildeten Mitarbeiter. Mit weiteren 5.000€ unterstützen wir Gemeinsam Gehen, den 2019 gegründeten ersten Hospizdienst gezielt für Migranten in Lübeck (auch genannt "Sprungtuch Lübeck").

Das Lübecker Agape-Haus bietet nicht nur Müttern in Not einen Unterschlupf, um dort in einem Familienverbund das Leben mit einem Kind zu „erlernen“, sondern betreibt auch die „Lübecker Babyklappe“, in die bis heute 17 Findelkinder gelegt wurden. Für die Aufrechterhaltung der Arbeit dieser Einrichtung begünstigen wir den Trägerverein mit 6.000€. Mädchen und junge Frauen mit Behinderung finden bei den Mixed Pickles nicht nur einen barrierefreien Gemeinschaftsort, sondern dieser Verein setzt sich seit 2012 dafür ein, den „Lübecker Ferienpass“ für alle Kinder und Jugendliche zu öffnen. Wir finanzieren mit 5.500€ die künftigen Ferienaktivitäten für die minderjährigen Behinderten.

Sechs Lübecker Freunde ergriffen erstmals im Winter 2017/2018 die Initiative, Obdachlosen ein warmes Essen und heiße Getränke zu bringen. Die Anzahl dieser steigt auch in der Hansestadt leider stetig an, weshalb die Freunde in 2019 ihren HerzensWärmeBus auf die Straße brachten, um auch Schlafsäcke, Decken und Kleidung zu verteilen. Mit 3.600€ übernehmen wir in 2019 den Großteil der Unterhaltskosten des Busses für 2020. Diese Initiative ist so toll umgesetzt worden und angekommen, dass wir nun für 2021 die Gesamtkosten von 5.000 € tragen werden.

Beim Treffpunkt Down-Syndrom haben sich seit 1998 Familien zusammen geschlossen, deren Kinder Trisomie 21 haben. Ziel des Vereins ist es, ein lebensnahes Bild davon in die Öffentlichkeit zu transportieren, Inklusion zu fördern, Vernetzung und Austausch zu ermöglichen sowie Unterstützung zur Selbstständigkeit und Selbstbestimmung zu bieten. Dieses engagierte Vorhaben unterstützten wir Anfang 2021 mit 3.320 €.

Die Stecknitzer Werkgemeinschaft aus Bliesdorf bietet behinderten Menschen die Möglichkeit, in verschiedenen Arbeitsbereichen ihre individuellen Fähigkeiten zu entdecken und zu fördern. In dieser 10km südlich von Lübeck befindlichen NGO werden in einer Tischlerei Holzspielzeuge und -gebrauchsgegenstände sowie in einer Weberei farbenfrohe Webstoffe hergestellt. Aber auch eine Gärtnerei mit vier Hektar Freiland- und 400 qm Gewächshausfläche zur Produktion biologischer Lebensmittel ist vorhanden, die in der eigenen Großküche verarbeitet werden. Mit 6.500 € unterstützten wir Anfang 2021 die Neuausstattung des Gemeinschaftsraums.

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Name: Die Werkstatt ohne Grenzen
Partner: Die Insel hilft aus Hamburg
Start: 01.2020
Status: Abgeschlossen
Budget: 14.975 €
Ende: 06.2020

Aufgabe:
Jungen Migranten helfen, durch handwerkliche Praxisarbeit zusammen mit Deutsch- und Matheunterricht sowie Bewerbungstrainings einen Ausbildungsplatz zu finden

Ziel:
Engagierte Bürger unterstützen, die über Flüchtlinge in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft nicht wehklagen, sondern diese bei erfolgreicher Integration unterstützen

Projektbeschreibung:

2014 riefen engagierte Nachbarn auf der Elbinsel Wilhelmsburg zu einer Spendenaktion für in einer leerstehenden Schule untergekommene Flüchtlinge auf, wo Kleidung, Hygieneartikel und Kinderspielzeug dringend benötigt wurde. Aus dieser Initiative ist der Verein Die Insel hilft entstanden, um diese Flüchtlinge anschließend besser integrieren zu können – dabei steht die Unterstützung bei der Suche nach einen Ausbildungsplatz im Vordergrund.

2018 startete deshalb das Projekt Werkstatt ohne Grenzen. In einer Schlosserei und Tischlerei können junge Migranten ihre Fähigkeiten und Interesse an handwerklicher Arbeit erkunden. Nach dem Motto Deutsch lernen an der Werkbank rückte parallel der Ausbau der Deutschkenntnisse in den Fokus. Beides zusammen sind elementare Voraussetzungen, später eine Arbeitsstelle zu finden - ohne die Integration nicht möglich ist. Flankiert wird das Wilhelmsburger Projekt durch wöchentlichen Mathematikunterricht und gezielte Bewerbungstrainings mit den gleichen Migranten.

Nachdem der staatliche Integrationsfond jüngst aufgelöst wurde und der Quartiersfond der Hansestadt eine weitere Förderung nicht mehr zusagen konnte, stand die „Werkstatt ohne Grenzen“ vor dem Aus. Die PETER JENSEN Stiftung konnte das erst mal abwenden, da sie für das erste Halbjahr 2020 die gesamtem Projektkosten in Höhe von 14.975€ übernahm.

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Name: Corona-Hilfen in Hamburg
Partner: Stadtmission Hamburg
Start: 05.2020
Status: Laufend
Budget: 37.550 € (Aufstockung)
Ende: 06.2021

Aufgabe:
Die Sozialprojekte der „Hoffnungsorte Hamburg“ so aufstellen, dass sie die Corona-Krise überstehen können

Ziel:
Obdachlose unterstützen, damit ihr Dasein in der Hansestadt nicht noch lebensunwürdiger wird

Projektbeschreibung:

Unter der Trägerschaft der Stadtmission sind diverse Sozialprojekte unter dem Titel Hoffnungsorte Hamburg zusammengefasst, um den über 2.000 Obdachlosen in der Hansestadt eine breit gefächerte Unterstützung zu geben. Bis 2019 spendete die PETER JENSEN Stiftung hierfür bereits in Summe 13.000€. Nachdem im März 2020 der Hamburger Senat die Schließung aller Hoffnungsorte für Besucherströme anordnen musste, um drohende Corona-Infektionsherde zu verhindern, konnte der Regelbetrieb praktisch nicht aufrechterhalten werden. Dagegen waren Sofortmaßnahmen notwendig, die kein staatliches Hilfspaket für die Ärmsten der Stadt (voll) abdeckte – deshalb schlossen wir im Mai die Finanzierungslücke von 22.550€.

Das HerzAs als Tagesbegegnungsstätte für Obdachlose in der Innenstadt durfte von heute auf morgen weder warmes Mittagessen noch heiße Duschen mehr anbieten. Die Umsetzungskosten von 5.040€ für die Grundausstattung des Hygienekonzeptes übernahmen wir für ein Zelt im Innenhof als zusätzliche Essensausgabe, eine neue Schaltertür am Eingang (um den Besucherstrom im Gebäude zu regeln) sowie Einwegmasken und Spuckschutzwände. Das gegenüberliegende Haus Jona (ansonsten primär Schlafstätte im Winter) wurde umfunktioniert in eine weitere Essensausgabe, damit Obdachlose in der Öffentlichkeit nicht nach Verpflegung ersuchen und sich dabei anstecken. Mit 8.000€ bezahlten wir diese zusätzlichen Mahlzeiten komplett während des Lockdowns. Auch der Schulhafen als Fortbildungsstätte für Obdachlose musste seinen Unterricht einstellen. Am 01.Juli begann der Aus- und Umbau der Räumlichkeiten, der (eh dringend benötigte) zusätzliche „Klassenräume“ ebenso bieten wird wie das Einhalten von Corona-Abstandsregeln. Mit 9.510€ finanzieren wir die Baumaßnahmen, damit ab Spätsommer 2020 die Wiedereröffnung dieser „Volkshochschule der Armen“ möglich ist.

Zum Start des (damals noch unerwarteten) zweiten Lockdowns im November 2020 haben wir mit der Stadtmisson notwendige zusätzliche Corona-Anpassungen besprochen. Daraus ist ein Nachfinanzierungsbedarf von 15.000 € entstanden, den wir gerne übernommen haben.

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Name: Soziales Engagement in Lüchow
Partner: Organisationen im Landkreis
Start: 10.2020
Status: Laufend
Budget: 35.125 € (Aufstockung)
Ende: 12.2022

Aufgabe:
Bedürftigen Familien und Kindern sinnvolle (teils außergewöhnliche) Hilfsangebote machen und durchführen

Ziel:
Ehrenamtliche Engagement wertschätzen und unterstützen, damit es weiter gelebt wird im Kreis Lüchow-Dannenberg

Projektbeschreibung:

Das Lüchower Frauenhaus ist regelmäßig mit zehn Frauen, die häusliche Gewalt erfahren haben, und 30 Kindern ständig vollbelegt. Mit einer Spende von 5.000 € sichert die PETER JENSEN Stiftung ein Mal- und Reitangebot, durch das die Kinder den Mut finden, über das Erlebte in ihrem alten Zuhause zu sprechen. Um auch das Gebäude des Frauenhauses zu sichern, finanzieren wir mit weiteren 2.500 € die Erneuerung des Sichtschutzzauns rund um das Gelände.Nach 2020 unterstützten wir dieses NGO Ende 2021 gerne wieder - diesmal mit 10.000 € für notwendige Sanierungsarbeiten am Gartenhaus und einen Zuschuss für das Sonderprojekt "Frauen mit Migrationshintergrund". 

Fasziniert hat uns die von den Kirchengemeinden Lüchow und Plate ins Leben gerufene Wunschbaumaktion. Dafür werden über Hilfsorganisationen gelbe „Blanko-Sterne“ an Bedürftige ausgegeben, die (anonym) hierauf Wünsche z.B. für ihre Kinder notieren. So kamen in der Vergangenheit jährlich rund 300 Sterne zusammen, die die Initiatoren an ihre zehn über die Stadt verteilten Weihnachtsbäume hängen. Lüchower Bürger besorgen den Großteil der Geschenke, die anschließend über die NGOs weiterverteilt werden  – mit 1.000 € finanzieren wir die übrig gebliebenen Wünsche, die über die Kirchengemeinden zubesorgt werden. Mit weiteren 2.000 € begleiten wir in 2020 die Adventsaktion „Ich wünsche mir ein Buch“ des Kinderschutzbundes, bei der jährlich über 100 Kinder beschenkt und somit zum Lesen animiert werden.

Das Inventar der Lüchower Tafel ist in die Jahre gekommen: Ohne Heizstrahler frieren die Helfer im Gemäuer des ehemaligen Bahnhofs und die Holzregale für die Lebensmittelspenden bersten. Mit 5.000 € unterstützen wir hierfür Neuanschaffungen, auch als Wertschätzung für die Arbeit der vielen helfenden Ehrenamtlichen dort gedacht. Auch eine Initiative in Lüchow ist der  Notlagenfond, der besonders bedürftige Familien mit milden Gaben unterstützt und den wir mit 2.000 € mitfinanzieren.

Werden notwendige Therapie- oder Reisekosten nicht von der Krankenkasse erstattet, springt im Landkreis Lüchow-Dannenberg vielfach der Elternverein Krebskinder in Not ein. Deren Etat für 2021 bezuschussen wir mit 3.000 €. Mit weiteren 4.625 € finanzieren wir eine Wochenendreise der 20 Sterbe- und Trauerbegleiter des örtlichen Hospizvereins – auch dieses als Danksagung an ihre hoch emotionale (häufig sehr bedrückende) Arbeit, die in dieser Einrichtung jeden Tag (und auch nachts) gezeigt wird.

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Name: Sozialeinrichtungen in Itzehoe
Partner: Hilfsorganisationen der Stadt
Start: 11.2020
Status: Laufend
Budget: 60.000 € (Aufstockung)
Ende: 10.2022

Aufgabe:
Unterstützung der Essensausgabe an Bedürftige in der Corona-Zeit, Reise für die Kindertrauergruppe und Ausstattung von Frauenhaus und Hospiz

Ziel:
Einen Beitrag leisten, dass auch im Kreis Dithmarschen weiterhin ein starkes soziales Engagement gelebt werden kann

Projektbeschreibung:

In der Itzehoer Tafel engagieren sich rund 100 ehrenamtliche Helfer, die jeder Mittwoch und Freitag gespendete Lebensmittel in einem Ladenlokal ausgaben. Dieses war schon im ersten Corona-Lockdown für 11 Wochen geschlossen, die kontaktintensive Ausgabe an die Bedürftigen musste also im Freien stattfinden. Da die meisten Helfer aus Altersgründen zur Corona-Risikogruppe gehören, wurde der Verteilungsprozess umgestellt. Hierzu finanzierte die PETER JENSEN Stiftung mit 10.000€ neben tausenden FFP2-Masken auch 100 Spezialkisten, aus denen sich die Bedürftigen nun selbst bedienen können. Für die logistische Arbeit im engen Ladenlokal spendete die PETER JENSEN GmbH zudem zwei Luftreinigungsgeräte der Firma Wolf im Wert von gut 5.000€. Diese werden auch nach der Pandemie gute Dienste leisten, da das angelieferte Obst und Gemüse vielfach mit Schimmelpilzen belastet ist.Nach 2020 unterstützten wir dieses NGO Ende 2021 gerne wieder - diesmal mit 5.000 € für die Anschaffung eines neuen (gebrauchten) Transporters für haltbare Waren aus den Supermärkten etc der Stadt.

Der Itzehoer Hospizverein hat eine „Kindertrauergruppe“ für verwaiste 6-14 jährige ins Leben gerufen. Aktuell werden dort alle zwei Wochen acht Kinder betreut, die allesamt ihren Vater verloren haben, um sich mit ausgebildeten Trauerbegleitern auszutauschen Mit 5.000€ ermöglichen wir dieser Gruppe zusammen mit den Müttern eine Wochenendreise in 2021. Das aus allen Nähten platzende Itzehoer Frauenhaus zieht im Frühjahr 2021 in einen Neubau, um Platz für 18 Frauen und auch ihre Kinder zu haben. Damit wird es nicht nur zu den größten Deutschlands gehören, sondern auch komplett barrierefrei sein. Wir finanzieren mit 5.000 € die Ausstattung des Kinderbereichs mit Lernspielen, Sitzsäcken, Funktionswänden und Bauklötzen.

Das vom Arbeiter-Samariter-Bund betriebene Hospiz St. Klemens steht schwer kranken, sterbenden Menschen und ihren Angehörigen zur Verfügung. Auf dem ehemaligen Kirchengelände entsteht in einen Wohngebiet das erste stationäre Hospiz der Region inmitten eines parkähnlichen Gartens. Das Kirchenschiff wird für kulturelle Veranstaltungen genutzt, unter einer Lichtsäule wird der Abschiedsraum eingerichtet. In einem direkt angeschlossenen Neubau einsteht ein Gemeinschaftsbereich mit großem Wohnzimmer und offener Küche. In den ehemaligen Gemeinderäumen werden zwölf Appartements eingerichtet, in denen auch Angehörige bei ihren Sterbenden übernachten können. Für drei Wohnungen übernehmen wir im Februar 2021 die Einrichtungskosten in Höhe von 30.000 €

 

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Name: Bürgerprojekte in Uelzen
Partner: Sozialeinrichtungen der Stadt
Start: 11.2020
Status: Laufend
Budget: 23.000 € (Aufstockung)
Ende: 12.2022

Aufgabe:
Unterstützung von Bedürftigen in vielen Lebenslagen – sei es bei der Lebensmittelversorgung, bei der Trauerbegleitung von Kindern oder der Schutzsuche vor häuslicher Gewalt

Ziel:
Einen besonderen Beitrag leisten, dass auch im Landkreis Uelzen ein starkes soziales, durch Bürger getragenes Engagement weiterhin möglich ist

Projektbeschreibung:

Ganze 200 Menschen kommen zweimal wöchentlich zur Uelzener Tafel, um dort (gegen einen symbolischen Euro) Lebensmittel zu erhalten. Für viele Bedürftige ist sie auch ein Ort der Zusammenkunft, viele haben aufgrund ihrer Lebensumstände nur wenig soziale Kontakte. Die deutschen Tafeln arbeiten ausschließlich ehrenamtlich und finanzieren sich aus Spenden. Die PETER JENSEN Stiftung unterstützt mit 10.000 € zum einen den Bau eines dringend benötigten Vordachs, um den beengten Innenraum zu entlasten und die Warteschlangen regen- und winterfester zu machen. Zum anderen sind somit auch die gestiegenen Kosten durch die Corona-Hygienemaßnahmen gegenfinanziert. Das restliche Geld fließt in die traditionelle Weihnachtsfeier der über 30 ehrenamtlichen Helfer Ende 2021 (die in 2020 wegen Corona nicht durchführbar war).

Der Hospizdient des Landkreis Uelzen begleitet Menschen jeden Alters in seinen letzten Lebensmonaten. Die Einrichtung hat sich auch auf Kinder spezialisiert, was in dieser Form selten in Deutschland ist. Zwei speziell für den Umgang mit Minderjährigen ausgebildete Sterbebegleiter sind bereits in Uelzen aktiv. Wir finanzieren mit 5.000 € zum einen die umfangreiche Ausbildung einer benötigten dritten Person. Zum anderen aber auch die Weihnachtswünsche der Kinder, die aktuell in der Einrichtung leben müssen.

Das Frauenschutzhaus in Uelzen beherbergt aktuell zehn Frauen mit ebenso vielen Kindern bei ihrem Start in ein neues, gewaltfreies Leben. Die Schutzsuchenden erhalten auch Unterstützung bei der Wohnungs- und Jobsuche, bei Behördengängen und Arztbesuchen (stets unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“). Die Frauen und Kinder leben in einer sehr großen Wohngemeinschaft zusammen, deren Mobiliar in die Jahre gekommen ist – was nicht optimal ist, denn die Bewohner sollen sich ja gerade hier endlich wieder geborgen fühlen. Deshalb finanzieren wir mit 5.000 € eine neue Wohnzimmerausstattung, aber zum Jahreswechsel 2020/21 auch die Weihnachtsgeschenke für die in der Einrichtung (teilweise für viele Monate) lebenden Kinder. Nach 2020 unterstützten wir dieses NGO Ende 2021 gerne wieder - diesmal mit 3.000 € für eine komplett neue und erweiterte Sitzecke im Gemeinschaftsraum.

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Name: Soziales Engagement in Goslar
Partner: Hilfseinrichtungen der Stadt
Start: 12.2020
Status: Laufend
Budget: 40.975 € (Aufstockung)
Ende: 12.2022

Aufgabe:
Kinder mit schulischem Nachholbedarf und bei der Aufarbeitung von Gewalterfahrungen ebenso unterstützen wie sozial Benachteiligte mit Lebensmitteln, im Alltag oder ihren letzten Lebensmonaten - mit einem neuen Projekt & drei Nachfinanzierungen in 2022!

Ziel:
Einen kleinen Beitrag leisten, dass auch in der westlichen Harzregion weiterhin ein starkes soziales Miteinander gelebt werden kann

Projektbeschreibung:

Für 2022 haben wir ein neues Projekt gefunden: Alle schulreifen Kinder aus dem Landkreis Goslar, die wegen ihrer Sprachauffälligkeit einen sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf brauchen, finden an der Grundschule Oker eine besondere Heimat. Denn neben dem normalen Lehrerkollegium sind Sozialpädagogen ausschließlich für die intensive Sprachförderung dieser Kinder aktiv. Da ein späteres Leben ohne Sprache kaum denkbar ist, unterstützen wir das mittlerweile 30 Kollegen umfassende Team durch eine Spende von 5.600 €, um die Einrichtung eines Fortbildungsraums zu ermöglichen, was gerade für neue Pädagogen wichtig ist.

Im Lernzentrum der Arbeiterwohlfahrt Goslar in der Bäringerstraße werden Kinder aus sozial schwachen Familien der Harzregion weitergebildet, die einen „schulischen Förderbedarf“ haben. Die AWO stellt die Räume, die Kommune Goslar bezahlt aber nur die Arbeitszeit der Lehrer – die Unterrichtsmaterialien sind hoffnungslos veraltet. Damit jetzt aktuelle, neue Unterrichtsmaterialien wie Bücher oder Aufgabenhefte angeschafft werden können, unterstützt die PETER JENSEN Stiftung das Lernzentrum mit einer Spende von 2.500 €.Nach 2020 unterstützten wir dieses NGO Ende 2021 gerne wieder - erneut mit 2.500 €, von denen für über 100 Schulanfänger aus sozial schwachen Familien Schulhefte, (Mal)Stifte, Mappen, Scheren etc angeschafft plus Süßigkeiten zu Weihnachten gekauft werden konnten. Das restliche Budget wurde für Kinder eingesetzt, die per Gericht einen Vormund bekommen mussten - und denen oftmals dann auch Kleidung neben Schulsachen und Schulranzen fehlen.

Die häusliche Gewalt gegenüber Kindern hat in der Corona-Zeit zugenommen. Männer sind durch Homeoffice oder Kurzarbeit mehr Zuhause, gleiches gilt für deren Jungen und Mädchen wegen immer wieder geschlossenen Schulen und Kitas. Das Frauenhauses Goslar (beheimatet im Haus der AWO, seit 1999 von über 500 Frauen plus ihren Kindern genutzt) hat sein Augenmerk noch mehr auf Jugendliche verlagert. Wir unterstützen mit 6.000 € sportliche Aktivitäten, Bastelangebote und musische Betätigungen der Einrichtung, um die erlebten Gewalterfahrungen aufzuarbeiten. Nach 2020 unterstützten wir dieses NGO Ende 2021 gerne wieder - diesmal mit 3.750 € für die Einrichtung von fünf zusätzlichen Schlafplätzen. Dieses ist notwendig geworden, nachdem währen der Corona-Pandemie der Zustrom ins Frauenhaus immer größer wurde.

In 1996 startete die Goslarer Tafel in einer Garage des Nachbarorts Unteroker. Heute erfolgt die Ausgabe im ehemaligen Kirchengebäude der Paulusgemeinde Am Breiten Stein. 25 ehrenamtliche Mitarbeiter stellen die eingesammelten Lebensmittel für die wöchentlich 300 Tafelbedürftigen bereit, insgesamt sind über 4400 Abhol-Ausweise für Familien und Einzelpersonen registriert. Wir finanzieren mit 7.000 € einen guten Teil des dringend benötigten neuen Kühlfahrzeugs, um die eingesammelten Lebensmittel aus zB Supermärkten in der Kühlkette belassen zu können.

Selten haben wir so ein tolles Engagement bei unserer Suche nach Sozialvereinen erlebt wie beim Tagestreff Zille in der Mauerstraße. Hier wird noch echte Nachbarschaftshilfe geleistet: Vom frisch gekochten warmen Mittag- und Abendessen, Ausflüge wie in 2020 auf die Kaiserpfalz oder ins Kino bis zur gemeinsamen Weihnachtsbäckerei – gerade für sozial Benachteiligte, Einsame und Menschen „von der Straße“ ganz wichtig! Der Förderverein (der mit der „Zille News“ sogar regelmäßig eine eigene Zeitung herausbringt) finanziert sich rein aus Spenden – mit 5.000€ konnten wir einen Großteil der Kosten für 2021 decken. Nach 2020 unterstützten wir dieses NGO Ende 2021 gerne wieder - diesmal mit 3.625 € für die notwendige Renovierungsarbeiten im Tagestreff und Umgestaltung der Außenanlagen. 

Im Hospiz Christophorus Haus in der Robert-Koch-Straße im Norden von Goslar werden Menschen jeden Alters in ihren letzten Lebensmonaten begleitet. Meist in ambulanter Form, sprich die Trauerbegleiter suchen die Patienten in Pflegeheimen oder zuhause bei ihren Angehörigen auf. Wenn das nicht möglich ist, stehen bei Christophorus auch Gästezimmer zur Verfügung, deren anstehende Modernisierung wir mit 5.000€ unterstützen.

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Name: Sozialprojekte in Neumünster
Partner: Hilfsinitiativen der Stadt
Start: 12.2020
Status: Laufend
Budget: 50.120 € (Aufstockung)
Ende: 09.2022

Aufgabe:
Tollen Bürgerinitiativen den Rücken stärken, die sich für junge und alte, sowie sozial schwache und gestrandete Menschen einsetzen – und solchen auf der Flucht vor häuslicher Gewalt

Ziel:
Das bürgerliche Engagement auch in der geographischen Mitte Schleswig-Holsteins fördern, damit dieses weiterhin Benachteiligten unserer Gesellschaft tatkräftig helfen kann

Projektbeschreibung:

Seit 1994 versorgt die Neumünsteraner Tafel in der Kieler Straße an den wöchentlichen Ausgabetagen sozial schwache Mitmenschen (auch Schüler). Mittlerweile nutzen rund 3.000 Menschen aus 600 Familien deren Angebot. 35 ehrenamtliche Mitarbeiter stellen die eingesammelten Lebensmittel für sie bereit, das sie in Lebensmittelgeschäften und Bäckereien abholen. Die PETER JENSEN Stiftung finanziert mit 10.000 € die gestiegenen Kosten seit Pandemiebeginn. Nach 2020 unterstützten wir dieses NGO Ende 2021 gerne wieder - diesmal mit 10.800 €. Hiermit werden zum einen zwei Minijobler für sechs Monate bezahlt für dringend anstehende Tätigkeiten, für die es keine Ehrenämtler mehr gibt. Zum anderen werden damit die gestiegenen Nebenkosten für die Lagerhalle finanziert für 12 Monate.

Die Kindertafel nebenan hat sich auf 3 bis 14jährigen aus armen Familien fokussiert. Neben der hier kostenlosen Lebensmittelausgabe gibt es ein gesundes und ausgewogenes Mittagessen, wobei auch Esskultur und Tischsitten vermittelt werden. Aber es geht noch weiter: Von der Hausaufgabenhilfe übers Spielen und Basteln bis hin zu gemeinsamen Freizeitaktivitäten – all das ist uns eine Spende von 5.000 € wert gewesen! Ähnlich agiert die Kulturtafel ein paar Häuser weiter. Hier vermitteln ehrenamtliche Helfer an Mitbürger mit geringem Einkommen kostenfrei Eintrittskarten für Konzerte, Theater und Museen. Mit 3.000 € übernehmen wir hier die gesamten Jahreskosten 2021 des Vereins.

Das Café Jerusalem in der Bahnhofstraße ist zentraler Anlaufpunkt für Menschen am Rande unserer Gesellschaft (vorwiegend Obdachlose). Sie erhalten dort kostenlose Mahlzeiten und erfahren sogar seelsorgerische Betreuung. In der Corona-Zeit musste das Café schließen und organisierte für den Winter 2020/21 eine kostenlose Versorgung ihrer Gäste mit warmen Getränken und Tüten voller Lebensmittel außer Haus. Dieses riss ein Loch in den Haushaltsplan, ebenso muss nach dem Lockdown das Café selbst renoviert werden. Für beides finanzieren wir die Materialkosten mit 3.320 €.

Der Verein Herbstsonne Neumünster kümmert sich um Menschen ab 60, die von einer Grundrente den Rest ihres Lebens bestreiten müssen. Wie so ein Leben gelebt werden kann, dazu hat die Gründerin der Initiative Birgit Kafvelström in 2020 einen Schrebergarten angemietet, um diesen zusammen mit Mitstreitern zu einem „Seniorengarten“ herzurichten. Die Kosten der noch benötigten Terrassenüberdachung teilen wir uns brüderlich mit dem Lieferanten – so bleiben für uns 4.000 € übrig.

Das Autonome Frauenhaus Neumünster bietet Frauen und ihren Kindern Schutz. Minderjährige sind von häuslicher Gewalt besonders betroffen, da sie häufig nur mittelbar beteiligt waren, dann aber auch ihr persönliches Umfeld mit Schule und Freunden verloren. Die Einrichtung hat für sie ein eigenes Programm entwickelt. Gemeinsam mit der Mutter werden Erziehungsfragen diskutiert und ein geeigneter Schul-oder Kitaplatz für die häufig traumatisierten Kinder gesucht. Wir finanzieren mit 5.000 € ein musiktherapeutisches Angebot des Frauenhauses, das bereits erfolgreich von den Kindern angenommen wurde und diese dazu bewegt, sich zu öffnen und über das (teilweise grauenhaft) Erlebte zu sprechen. Nach 2020 unterstützten wir dieses NGO Ende 2021 gerne wieder - diesmal mit 8.000 € für notwendige Sanierungsarbeiten und einen Teil der jährlichen Betriebskosten. 

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Name: Bürgerprojekte in Husum
Partner: Sozialvereine der Region
Start: 07.2021
Status: Laufend
Budget: 65.000 €
Ende: 12.2023

Aufgabe:
Im Sterben liegende Kinder oder in der Aufarbeitung von Gewalterfahrungen befindliche ebenso unterstützen wie sozial Benachteiligte mit Lebensmitteln und im Alltag

Ziel:
Einen kleinen Beitrag leisten, dass auch an der Nordseeküste weiterhin ein starkes soziales Miteinander gelebt werden kann

Projektbeschreibung:

Die Stiftung unterstützt den Ambulanten Hospizdienst Husum & Umgebung mit 15.000€ zur Stärkung der dortigen Sterbe- und Trauerbegleitung insbesondere von Kindern und Jugendlichen. Aktuell sind 44 Ehrenamtler im Einsatz, die für ihre besondere Aufgabe alle eine einjährige Fortbildung bekamen. Sie stammen aus allen Altersklassen und Bevölkerungsschichten des Landkreises. Die Spende ist für den laufenden Betrieb gedacht, soll aber auch eine Danksagung sein für ihre hoch emotionale (häufig sehr bedrückende) Arbeit, die sie in der Einrichtung bewerkstelligen - wenn es sein muss jeden Tag und auch nachts.

Im Diakonischen Werk Husum unterstützen wir das Thema "Stärkung des frühkindlichen Vertrauens von Babys" - was insbesondere bei Eltern wichtig ist, die ein solches nicht wollten. 10.000€ erhalten die sogenannten DELFI Kurse (Denken, Entwickeln, Lieben, Fühlen und Individuell) und andere familienbegleitende Projekte. DELFI wird in fünf Gruppen ein Jahr lang einmal wöchentlich in kleinen Austauschgruppen unter professioneller Anleitung durchgeführt. Weitere 5.000€ werden für einen offener Treff (insbesondere das tägliche "Frauenfrühstück") ausgegeben, wo positive Erlebnisse miteinander geteilt werden.

Für die Unabhängige Frauengruppe Husum finanziert die PETER JENSEN Stiftung mit insgesamt 30.000€ über zwei Jahre eine neue Fachkraft, die ergänzend zum Stammpersonal sich ausschließlich um die mitgebrachten Kinder im Frauenhaus kümmert. Neben pädagogischer Betreuung begleitet diese die oftmals traumatisierten Kindern zu sportlichen, künstlerischen und musikalischen Aktivitäten in der Region (auch deren Kosten sind im Budget enthalten). Obwohl der Fokus Kinder fast wichtiger als die Betreuung der unter häuslicher Gewalt gelittenen Mütter ist, werden nur Letztere vom Landesministerium bezuschusst.

Die nordfriesische Tafel hat Ausgabestellen in Husum, Bredstedt und Tönning. In diesen werden jede Woche rund 350 Bedürftige mit Lebensmitteln und Kleidung versorgt. Die Gesamtzahl der bereitgestellten Ware ist während der Corona-Pandemie stark gestiegen, das Spendenaufkommen dagegen leider nicht. Über 25 ehrenamtliche Mitarbeiter stellen die eingesammelten Lebensmittel für sozial schwache Mitbürger bereit, die sie zuvor in Lebensmittelgeschäften und Bäckereien abholten. Unsere Stiftung finanziert mit 5.000€ für 2022 einen Teil der jährlichen Betriebskosten dieser drei Tafeln mit.

Name: Bürgerengagement in Rendsburg
Partner: Initiativen in Stadt & Umgebung
Start: 09.2021
Status: Laufend
Budget: 29.800 €
Ende: 10.2023

Aufgabe:
Obdachlose, sozial Schwache und Gemeinschaftsorte für Mütter in Not ebenso unterstützen wie spezielle Einrichtungen gegen Kinderarmut

Ziel:
Das bürgerliche Engagement auch in Schleswig-Holsteins Mitte fördern, damit dieses weiterhin Benachteiligten unserer Gesellschaft tatkräftig unterstützen kann

Projektbeschreibung:

Bürgerliches Engagement pur ist W.I.R. für Rendsburg. Dahinter verbirgt sich eine NGO, das Sachspenden für Stadt und Land in der Umgebung einsammelt. Die Abkürzung steht aber auch für das Vereinsmotto "Wir haben den Willen zu helfen, wir ergreifen die Initiative und tun das Richtige". Entgegengenommen werden vorwiegend Kleidung, Schuhe, Hausrat, Spielzeug und Kinderwagen. Das alles wird in einer Lagerhalle auf dem Oktogon-Gelände in der Erich-Mahrt-Straße zentral gesammelt und dort an Bedürftige kostenfrei ausgegeben. Wir als Stiftung haben dafür ab September 2021 für ein Jahr die Unterhaltskosten in Höhe von 7.200€ übernommen.

Die Tafel Rendsburg hat eine Hauptausgabestelle für alle Arbeitstage sowie fünf Nebenstellen in der Umgebung für einmal die Woche. Ihr Angebot richtet sich an alle, die ohne fremde Hilfe keine warme Mahlzeit bekämen. Berechtigt sind Bedürftige und Obdachlose, aber auch Kinder und Jugendliche (die tagsüber auf sich allein gestellt sind) sowie ältere Menschen, die sich nicht selbst bekochen können. Um die Ware bei den zahlreichen Spendern abzuholen, werden Transporter gebraucht. Um die Lebensmittel stets frisch zu halten, wurde schon lange ein neues Kühlfahrzeug benötigt. Mit 10% der Anschaffungskosten (genauer gesagt 4.000€) beteiligen wir uns gerne daran.

Die Kindertafel Rendsburg war jahrelang ein Ableger der Tafel, indem welche der gespendeten Lebensmittel verwendet wurden, um in speziellen Kochkursen für Kinder leckere Speisen zuzubereiten. Diese Kochkurse fanden zweimal wöchentlich in der Schule Rotenhof in der Ahlmannstraße statt. Bis zu zehn Grundschulkinder kochten dort unter Leitung von zwei ehrenamtlichen Helferinnen gesunde Gerichte. Durch eine Spende der PETER JENSEN Stiftung über 5.000€ im August 2021 konnte dieses tolle, einfache Projekt wieder aufgenommen werden.

Der Pflegeelternverein Rendsburg ist ein Zusammenschluss von Pflege- und Adoptivfamilien, um neue Familien zu werben und gemeinsam diese schwere Aufgabe noch besser zu machen. Der Verein ist aber auch Beratungsstelle für Familien, die ein Kind aufnehmen möchten oder bereits ein Kind aufgenommen haben - aber auch für Erzieher, Lehrer und andere Berufsgruppen, die Kontakt zu Pflege- und Adoptivfamilien aufbauen wollen. Zudem werden Tagesseminare und Themenabende angeboten zur Fortbildung der Mitglieder, aber z.B. auch Pflegekinderfeste. Mit 3.000€ finanziert unsere Stiftung je eine Pflegefamilien-Wochenendfreizeit in 2022 und 2023, einen solchen Baustein gab es bisher so noch nicht.

In 2018 startete bundesweit das Projekt „Kita Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“, um möglichst allen Familien einen Betreuungsplatz für ihre Kleinsten zu ermöglichen. Der Diakonische Kindergarten Rendsburg mit seinen drei Kitas in der Stadt hilft seitdem "auf neuem Niveau" beim Finden eines Kita-Platzes und einem guten Start dort. Neben Sprachtreff, Krabbelgruppe und Indoorspielplatz sind auch zahlreiche Projekte außerhalb der Kindergärten dazu gekommen. Mit 5.000€ unterstützen wir den Anlauf all diese Projekte anteilig mit.

Für das Frauenhaus Rendsburg spendiert das Land Schleswig-Holstein nur eine Basisfinanzierung. Damit sind noch nicht die Kosten für therapeutische Angebote der oftmals traumatisierten Kinder abgedeckt. Unsere Stiftung unterstützt einen solchen Aufbaukurs über das ganze Jahr 2022, indem sie für zwei Stunden in der Woche einen externen Sozialtherapeuten für die im Schnitt 15-20 Kinder im Frauenhaus ebenso wie die dazu benötigten Spiel- und Lernmaterialien mit einer Summe von 2.600€ komplett finanziert. Enthalten sind auch gemeinsame sportliche, künstlerische und musikalische Aktivitäten in der Region.

 

Name: Hospizeinrichtungen Eckernförde
Partner: NGOs im Landkreis & Gettorf
Start: 10.2021
Status: Laufend
Budget: 25.000 €
Ende: 04.2023

Aufgabe:
Benachteiligten oder totkranken Kindern eine Gemeinschaft geben, in der sie sich wohlfühlen

Ziel:
Gerade Jugendliche müssen sich vernünftig entwickeln bzw. am Ende einer schweren Krankheit eine warmherzige Restlebenszeit haben können

Projektbeschreibung:

Der Kirchenkreis Eckernförde setzt sich neben seiner religiösen Arbeit auch sehr für die Themen Kinderbetreuung in KITAs und Präventionsarbeit gegen häusliche Gewalt ein. Dafür werden ständig neue Ehrenamtler gebraucht, die erst nach entsprechender Qualifikation eingesetzt werden können. Die PETER JENSEN Stiftung unterstützt mit 5.000 € zum einen eine solche Ehrenamtsausbildung, nachdem Aufwand und damit Kosten hierfür immer höher werden. Zum anderen wird unsere Spende dafür verwendet, Kindern spezielle Wunscherfüllungen zu ermöglichen, die aus sozialschwachen Familien stammen.

Erst 2020 mit einem kleinen Neubau mit 10 Betten gegründet, richtet sich das Hospiz im Wohld in Gettorf speziell an Familien mit sterbenden Kindern. Unsere Stiftung finanziert zwei Projekte dieses NGO mit zusammen 20.000 €. Zu einer Hälfte sichern wir den Eigenbetriebskostenanteil der Einrichtung ab. Zur anderen ermöglichen wir die Herstellung eines speziell höhenverstellbaren Wickeltisches für ältere Kinder sowie die Ausbildung eines weiteren Therapiehundes. Das Wohlder Team wächst damit auf acht mobile Mensch-Hund-Teams, die in anderen Pflegeeinrichtungen der Region Einzelbesuche absolvieren - und auf Anfrage auch nach Hause kommen.

Name: Soziale Vereine in Schleswig
Partner: Frauenhaus & Spielzentrum
Start: 11.2021
Status: Laufend
Budget: 12.000 €
Ende: 06.2022

Aufgabe:
Benachteiligten Kindern und Frauen eine Gemeinschaft oder gar Familie geben, in der sie sich (wieder) vernünftig entwickeln können

Ziel:
Jeder Mensch muss zumindest die Möglichkeit erhalten, ein selbst bestimmtes Leben mit vielen Freuden führen zu können

Projektbeschreibung:

Das Frauenzentrum Schleswig ist seit 1979 mehr Beratungsstelle für Frauen in allen Lebenslagen denn klassisches Frauenhaus. Um dem steigenden Bedarf an Beratungen gerecht werden sowie Angebote im Bereich Prävention und Bewusstseinsbildung machen zu können, muss das Team um eine Fachkraft erweitert werden. Da die Raumkapazitäten des Vereins schon ausgereizt sind, müssen zusätzliche Büros  im selben Haus nun dringend angemietet werden - dafür reichte die Unterstützung der Landesregierung aber nicht mehr aus! Mit der Spende der PETER JENSEN Stiftung über 10.000 € werden anteilig die erhöhten Mietkosten in 2022 voll abgedeckt und das Mobiliar dafür angeschafft.

Das Kinderspielzentrum Schleswig-Friedrichsberg ist kein normaler Kindergarten, sondern eine Sondereinrichtung, die vom Ehepaar Winkler gegründet und selbst finanziert wurde (seit deren Tod aus ihrem Nachlass). Dort werden Kinder aus dem Stadtteil hin zu einer multikulturellen Identität gefördert in einer Krippen- und drei Hortgruppen, in 2022 kommt noch eine Regelkindergartengruppe dazu. Ende 2021 finanzierten wir besondere Weihnachtsgeschenke für die 44 betreuten Kinder aller Gruppen mit einer Spende von 2.000 €.

Name: NGOs in Neubrandenburg
Partner: Sozialprojekte in der Stadt
Start: 10.2021
Status: Laufend
Budget: 29.980 €
Ende: 12.2022

Aufgabe:
Unterstützung leisten für sozial Schwache, unter häuslicher Gewalt Leidenden, vor der Kindesgeburt besorgten Frauen sowie die Reintegration straffälliger Jugendlicher

Ziel:
Einen Betrag leisten, dass es auch an der mecklenburgischen Seenplatte starke Sozialeinrichtungen gibt, die arme Menschen, Frauen, Kinder und Jugendliche fördern

Projektbeschreibung:

Die Tafeln in Mecklenburg-Vorpommern hatten logistisch ihre Kapazitätsgrenze überschritten. Es könnten viel mehr Lebensmittel gerettet werden, wenn das Tafeln-Verteilzentrum für MV in Neubrandenburg mehr Lagerflächen hätte. Bis 2021 konnten hier jährlich "nur" 1.200 Paletten Lebensmittel an die Regionaltafeln weitergeleitet werden, die direkt von Herstellern bzw. Erzeugern kamen. Von diesen könnten aber bis zu 1.700 Paletten kommen (so groß ist deren Ausschuss), was die aufwendige Sammlung in Supermärkten reduzieren würde - insbesondere gäbe es dann auch viel mehr Fleisch, Wurst und Molkereiprodukte in den Tafeln! Um zu helfen, das Problem an der Wurzel anzupacken, spendete die PETER JENSEN Stiftung 9.600 € für die erhöhten Betriebskosten, die durch das mit staatlichen Mitteln in 2022 ausgebaute Logistikzentrum entstanden. Mit weiteren 4.000 € bezahlten wir für die Regionaltafel Neubrandenburg zudem ein neues Kühlaggregat in deren Ausgabestelle.

Schon 1990 wurde das Neubrandenburger Frauen- und Kinderschutzhaus Quo Vadis gegründet, das sich in besonderer Hinsicht von anderen Frauenhäusern unterscheidet: Ihr Angebot an Beratung, Begleitung und Betreuung (alles auch für Kinder) richtet sich nicht nur an die Opfer häuslicher Gewalt - sondern auch direkt an die Täter! Diese Männer- und Gewaltberatung wurde in den letzten drei Jahrzehnten erstaunlich erfolgreich umgesetzt und wird mittlerweile für den gesamten Landkreis Mecklenburgische Seenplatte angeboten. Mit einer Spende von 6.200 € unterstützen wir diese einzigartige Vereinsarbeit (denn es sind dort auch Männer aktiv) im Allgemeinen und den "Notfond Frauenhaus" im Speziellen.

Der Verein Familienzeit e.V in Neubrandenburg bietet Geburtsvorbereitungskurse für Schwangere an. Unsere Stiftung hat sich für zwei Nebenprojekte interessiert, die wir mit 5.180 € unterstützten: Zum einen das Projekt "SternenMamas" für Mütter, deren Kind in der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt verstarb. Neben Rückbildungskursen werden hier Mentalberatungen und ein Gruppenaustausch zwischen trauendenden Müttern angeboten (seit Corona auch online erfolgreich). Zum anderen die Initiative "Querstrasse" (jüngst ins Leben gerufen von einer Mutter, die am Geburtsvorbereitungskurs des Vereins teilnahm), die sich an Eltern von behinderten oder pflegebedürftigen Kindern richtet und bei denen Fehlbildungen während der Schwangerschaft nicht absehbar waren.

Im Verein Regenbogen e.V. in Neubrandenburg arbeiten 15 Mitglieder insbesondere daran, straffällig gewordene Jugendliche wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Sie leiten diese in der Festigung von Tagesstrukturen bis hin zu einem richtigen Arbeitsverhältnis. Regenbogen zeigt den Probanden ihr Fehlverhalten auf und gibt Gelegenheit, durch sinnvolle Arbeit (z.B. im Denkmalschutz oder in der Möbelbörse des Vereins) eine Alternative zu Straftaten zu finden. Bemerkenswert: Viele Jugendliche sind nach Ableistung der gemeinnützigen Strafstunden weiterhin ehrenamtlich im Verein tätig. Mit unserer Spende von 5.000 € unterstützen wir den wichtigen Erhalt dieser Anlaufstellen für hilfesuchende Jugendliche.

Name: Projekte in Hamburg 2021
Partner: Sozialpartner der Hansestadt
Start: 01.2021
Status: Laufend
Budget: 43.750 €
Ende: 12.2022

Aufgabe:
Aktionsbündnisse unterstützen, die direkt oder indirekt etwas zugunsten der vielen Obdachlosen im Stadtstaat leisten

Ziel:
Es genügt nicht, Obdachlosigkeit nur schlimm zu finden – gerade in einer so reichen Weltstadt wie Hamburg sollte es den Umstand, dass Menschen im Winter draußen frieren, der Vergangenheit angehören

Projektbeschreibung:

Im ersten Corona-Winter 2020/2021 erfroren 13 Obdachlose auf Hamburgs Straßen. Der Mitarbeiter der PETER JENSEN GmbH, Michael Lohse und seine Frau Franzi, starteten kurzerhand die Facebook-Initiative Eisbademeisters: Bei Schnee und Sturm springen freitagsnachmittags mutige und hartgesottene Hanseaten ins eiskalte Elbwasser vor der Strandperle, um auf die Obdachlosenhilfe aufmerksam zu machen. Die Spenden gingen an die Aktion #waermegeben von Hanseatic Help. Diese verteilen Schlafsäcke, Zelte, Isomatten, Winterkleidung und warme Schuhe an Wohnungslose. Mit 5.000 € unterstützte unsere Stiftung im ersten Winter dieses Engagement gerne und voller Herzblut, insgesamt konnten über 20.000 € eingesammelt werden. Im Winter 2021/2022 wird diese besondere Initiative wiederholt, diesmal zugunsten des Kältebusses in Hamburg, in dem Obdachlose eine mobile und warme Übernachtungsmöglichkeit finden. Diesmal gibt die Stiftung 30€ pro Eisbademeister aus, der dafür bis Silvester ins eiskalte Wasser springt und ein Video davon postet – wir sind gespannt auf der Ergebnis!

In Hamburg lebten 2020 ganze 1.910 Menschen auf der Straße. Diese Zahl hat sich innerhalb von nur zehn Jahren fast verdoppelt. Der Verein Leben im Abseits gibt dem Thema Obdachlosigkeit ein Gesicht. Die PETER JENSEN Stiftung  unterstützt deren Projekt "Der Schritt vorwärts" mit 28.750 €, das die Einzelunterbringung sowie Betreuung obdachloser Menschen für drei Monate sicherstellt. In dieser Zeit bauen Sozialarbeiter mit den Teilnehmern Zukunftsperspektiven auf. Randnotiz: Für einen Obdachlosen, der sich bisher nur mit Gehstock und unter Schmerzen fortbewegen konnte, wurde ein Elektromobil angeschafft.

Seit 2009 existierte die zentrale Sammelstelle Der Hafen hilft! vor dem Alten Elbtunnel neben Blohm & Voss. Sie verbindet die Unterstützung bedürftiger Menschen in Hamburg mit dem Engagement für Nachhaltigkeit und gegen die Wegwerfgesellschaft. Der Verein vermittelt gut erhaltene Sachspenden (insbesondere Hausrat, Kleinmöbel, Elektrogeräte und Büroartikel) an gemeinnützige Organisationen und ihre "Klienten" - und überbrückt wo nötig logistische Hürden mit eigenen Fahrzeugen und über 30 ehrenamtliche Helfer. Die Gegenstände stammen aus privaten Haushalten (meist von Leuten, die im Hafen arbeiten) sowie von Firmen vorwiegend aus der maritimen Wirtschaft. Die Ehrenamtler haben bzw. hatten ihren beruflichen Schwerpunkt fast alle im Umfeld des Hafens. Nicht verwunderlich also, dass der Verein sich an die Gepflogenheiten des Hafens hält nach dem Motto "Nicht lange schnacken, sondern lieber anpacken". Mit 10.000 € für 2022 und 2023 übernimmt die PETER JENSEN Stiftung die Mietkosten des neuen, größeren Sammellagers in Altona-Nord. Dieses wird auch von einem ehrenamtlichen Team bewirtschaftet. Immer stärker (bis zu 50mal im Monat) greifen auch Privatpersonen direkt auf dieses zu, um sich eine Grundausstattung für die erste Wohnung nach Obdachlosigkeit, Flucht, Haft oder Zuflucht im Frauenhaus zu besorgen.

Name: Sozialprojekte in Parchim
Partner: Sozialvereine & Kirchengemeinde
Start: 04.2020
Status: Laufend
Budget: 8.480 € (Aufstockung)
Ende: 02.2023

Aufgabe:
Menschen mit Behinderung oder aus sozialschwachem Umfeld sinnvolle Freizeitangebote machen und durchführen - NEU ab 2022 auch für Jugendliche

Ziel:
Einen kleinen Betrag leisten, daß es auch in bevölkerungsarmen Regionen weiterhin ein regelmäßiges, privat getragenes Sozialangebot gibt

Projektbeschreibung:

Das 40km südöstlich von Schwerin gelegene Parchim hat 18.000 Einwohner und ist die kleinste Stadt, in der die PETER JENSEN Stiftung bisher nach besonderen Hilfsorganisationen suchte. Entsprechend bescheidener ist die Anzahl der Projekte ausgefallen, doch wir wollen auch in ländlich geprägten Regionen Flagge zeigen.

Aus einer gleich nach der Wende gegründeten Bürgerinitiative hat sich der Verein Bürgerkomitee Parchim Südstadt als feste Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche aus sozialschwachen Familien etabliert, von denen wir zwei Projekte unterstützen: Zum einen den „Club am Südring“ mit 2.000€, der Lerntrainings für notenschwache Schüler sowie eine Berufsorientierung für unentschlossene Jugendliche anbietet. Zum anderen organisiert der Verein seit 25 Jahren einen wöchentlichen Kinder-Kochkurs, für den nun erstmals neues Inventar angeschafft werden muß, um nicht eingestellt zu werden. Dies möchten wir mit einer Spende von 1.500€ mit verhindern. Pünktlich zur Weihnachtszeit wurde der neue (und transportable) Backofen mit einem Kekse backen eingeweiht.

Die Lebenshilfe Parchim geht aktiv auf geistig behinderte Menschen mit einem ambulanten Programm zur Freizeitgestaltung zu, um sie so „vor die Tür“ zu holen. Die dabei beliebteste Veranstaltung ist ein wöchentliches Training auf dem Reiterhof „Pferdefreunde“ im benachbarten Domsühl, bei dem die Teilnehmer nicht nur ihre körperlichen Fähigkeiten, sondern auch den Umgang mit und ihr Verantwortungsbewusstsein gegenüber Tieren erlernen. Mit 1.500€ ermöglichen wir die Fortführung dieses Programms in den nächsten zwei Jahren.

Neues Projekt ab 2022: In der St.Marien Kirchengemeinde Parchim & Damm findet nicht nur Gottesdienst statt, sondern sie ist ein lebhafter Treff für Kinder, Jugendliche und Familien - mit ständigen Veranstaltungen, aber auch mit einem Kirchen-Café, dass die sogenannte "Mittwochsmahlzeit" für Bedürftige anbietet. Diese wird leider nicht von der Kirche voll finanziert, was wir als Stiftung nicht verstehen können. Aber dafür sind Stiftungen eben auch da, dort zu unterstützen, wo noch Geld für tolle Initiativen fehlt. Mit 3.480 € finanzieren wir die Lebensmittelbeschaffung und zahlen auch die Aufwandspauschalen der Ehrenämtler.

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Name: Integration in Halberstadt
Partner: Kulturzentrum Zora e.V.
Start: 03.2020
Status: Abgeschlossen
Budget: 9.000 €
Ende: 11.2021

Aufgabe:
Bürger der Harzregion mit Flüchtlingen zum gemeinsamen kochen, basteln und musizieren zusammenbringen

Ziel:
Die Flüchtlingssituation kann nur durch Integration gelöst werden – und nicht durch weggucken oder schlimmer reden

Projektbeschreibung:

Seit 1990 existiert die „Zentrale Anlaufstelle für Asylsuchende“ des Bundeslandes Sachsen-Anhalt in Halberstadt am Harz. Eine Herausforderung für die im Krieg fast komplett zerstörte Stadt, kommen somit auf 40.000 Einwohner aktuell über 1.000 Flüchtlinge, deren Heimat oftmals in Schutt und Asche liegt. Die PETER JENSEN Stiftung hat gezögert, sich auch mal an Projekten in einem politischen Umfeld zu engagieren. Aber die Situation „ist wie sie ist“ und kann (wenn überhaupt) nur durch Integration an der Basis erfolgreich überwunden werden.

Denn Integration kann der Staat nicht alleine liefern, sie funktioniert nur über seine Bürger. Wenn das bei den meisten schon im Kopf angekommen ist, ist das gut. Aber wir brauchen auch Initiativen! Zwei davon haben wir hier gefunden: So organisiert die Frauengruppe Über den Tellerrand monatliche Abende, an denen sich 60 Flüchtlinge und 30 Halberstädter zum gemeinsamen Kochen im „Kulturzentrum Zora“ am ehemaligen Johanniskloster treffen – mal kommt syrisch, mal deutsch auf Tisch. Wir finanzieren an 18 Begegnungsabenden bis Ende 2021 alle Lebensmittel mit insgesamt 6.000€. Das sind nicht mal 4€ pro Abend und Nase für viele Stunden echte Integration.

Auf dem gleichen Gelände organisiert eine Studentengruppe ihr sogenanntes Welcome-Café. Hier werden Flüchtlinge zwar auch beraten und gedolmetscht, uns geht es aber um ein Angebot für deutsche und Flüchtlingskinder zum gemeinsamen Basteln und Musizieren. Diese Veranstaltungen sind gut besucht, drohten aber aus Geldmangel eingestellt zu werden. Wir finanzieren nun das gesamte Material etc für zehn Wochenenden in 2020 mit einem Betrag von 3.000 €.

Im gesamten Harzkreis ist der Kinderhospizdienst des Vereins „Regenbogen“ aus Halberstadt aktiv mit 20 ehrenamtlichen „Trauerbegleitern“. Durch ihre tägliche Unterstützung und Entlastung vor Ort ermöglichen sie den Eltern von unheilbar kranken Kindern, diese überhaupt zuhause pflegen zu können. Mit unserem Betrag von 5.000€ kommen wir für die gesamte Aufwandsentschädigung des Vereins für seine Trauerbegleiter in 2020 auf. Der Förderverein hat uns über das ganze Jahr 2020 hinweg über die Verwendung unser Unterstützung informiert, sodaß wir uns entschlossen, für 2021 weitere 5.000€ zu spenden.

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Name: Kantine Campus Uhlenhorst
Partner: Kesting-Fischer Stiftung
Start: 12.2018
Status: Abgeschlossen
Budget: 104.500 €
Ende: 08.2019

Aufgabe:
Schaffung einer Begegnungsstätte auf dem Campus, um den Ganztagsbetrieb überhaupt zu ermöglichen, der für eine nachhaltige Qualifikation entscheidend ist

Ziel:
Geistig behinderte junge Menschen erhalten konsequent personenzentriert eine vierjährige, nachschulische Fortbildung und Vorbereitung auf das Berufsleben

Projektbeschreibung:

Eines der Grundziele der PETER JENSEN Stiftung ist, daß möglichst viele junge Menschen eine Berufsausbildung starten (können). Hierzu zählt natürlich auch, daß möglichst viele Jugendliche dazu in der Lage sind. Während unser Projekt "MUT-Academy" dieses zu verhindern versucht bei Hauptschulabgängern (weil sie ihren Schulabschluß nicht schaffen), geschieht dieses beim Campus Uhlenhorst bei geistig behinderten Abgängern - damit sie überhaupt wirklich berufsausbildungsfähig werden!

Unserer Kenntnis nach kann keine pädagogische Einrichtung für geistig behinderte Jugendliche in Deutschland diesbezüglich eine so hohe Erfolgsquote ausweisen. Deshalb unterstützt die PETER JENSEN Stiftung nun indirekt die besonderen Lernmethoden dort wie zB die persönliche Zukunftsplanung, den qualitativen Entwicklungsdialog, die Wochenplanarbeit oder die verlängerte Bildungsdauer  - auch in der Hoffnung, daß das Konzept des Campus Uhlenhorst eine Blaupause für viele andere Städte wird und der Staat seinen Unterstützungsanteil erhöht.

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Name: Das Wünschewagen-Projekt
Partner: Arbeiter-Samariter-Bund
Start: 02.2020
Status: Abgeschlossen
Budget: 36.000 €
Ende: 01.2022

Aufgabe:
Sterbenden Menschen ermöglichen, ihren letzten Wunsch zu wagen, um dabei vielleicht etwas zufriedener auf das Leben zurückzublicken

Ziel:
Andere Menschen motivieren, auch für den Wünschewagen zu spenden, sich als Wunschhelfer zu melden oder Wunschanmeldungen für Bekannte zu machen

Projektbeschreibung:

Auf diese einzigartige Maßnahme sind wir im Spätsommer 2019 durch den Fachinstallateur Maik Ventzke aufmerksam geworden, der uns bat, sich am jährlichen Spendenaufruf der Schweriner Volkszeitung für den „Wünschewagen“ zu beteiligen. Hier hinter verbirgt sich, Todkranken ihren letzten großen Wunsch zu erfüllen! Dieser kann sein, ein allerletztes Mal das Meer zu sehen, den Lieblingsverein anzufeuern, die Hochzeitskirche von damals zu besuchen oder doch nochmal einen Fallschirmsprung zu wagen (natürlich im Tandem).

Normalerweise wären solche Unterfangen den meisten Sterbenden nicht mehr möglich, da ihr Gesundheitszustand keinen Transport zuließe. In den Niederlanden, wo mit dem Thema Tod pragmatischer als hierzulande umgegangen wird, wurde die Idee des Wünschewagens geboren - einen Krankenwagen mit Panoramafenstern zu bauen! Also zum einen vollständig für alle medizinischen Notfälle ausgestattet und so vorbereitet zu sein, damit die Patienten überhaupt am Zielort (und zurück) „sicher“ ankommen. Zum anderen aber so angenehm wie möglich eingerichtet zu sein (zB auch mit leuchtendem Sternenhimmel aus LED-Spots), damit die „Gäste“ bei einem tollem Ausblick ihre Kurzreise genießen können.

In 2014 hat der Regionalverband Kiel des Arbeiter-Samariter-Bundes unter Leitung von Heribert Röhrig den ersten Wünschewagen in Deutschland auf die Straße gebracht. Heute gibt es 18 dieser „Batmobile“ über alle Bundesländer, die Stand heute über 1.500 Wünsche wahr werden lassen konnten, woran insgesamt 1.300 verschiedene freiwillige „Wunscherfüller“ beteiligt waren! Für die PETER JENSEN Stiftung ist der Wünschewagen auch deshalb einzigartig, weil es unser erstes Sozialprojekt ist, das in allen fünf Bundesländern, in denen wir aktiv sind, zum gleichen Zeitpunkt unterstützt wurde. Auf den Fischmärkten der GmbH im Februar 2020 in Braunschweig, Kiel und Hamburg konnten auch durch Kundenunterstützung weitere Spenden von zusammen 17.750€ an die Wünschewagen-Organisationen der betreffenden Bundesländer übergeben werden. Dadurch wuchs unsere Gesamtunterstützung auf 53.750€.

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Name: Elternprojekte in Wernigerode
Partner: Sozialvereine der Harzregion
Start: 12.2019
Status: Laufend
Budget: 30.275 € (Aufstockung)
Ende: 06.2022

Aufgabe:
Unterstützung von Eltern, die aufgrund von Vernachlässigung oder Misshandlung traumatisierte Kinder zur Pflege aufgenommen haben

Ziel:
Einen Betrag leisten, dass es in der Harzregion starke Sozialeinrichtungen gibt, die Familien mit kranken Kindern oder Schulen/Kitas mit behinderten Kindern fördern

Projektbeschreibung:

In Deutschland leben 42.000 Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien, davon über 300 im Harzkreis. Von den „neuen“ Eltern haben sich die meisten im Pflege- und Adoptivelternverein Wernigerode organisiert, den die PETER JENSEN Stiftung bei zwei Projekten unterstützt. Zum einen mit 6.000€ ein auf zwei Jahre angelegtes umfassendes Fortbildungsprogramm, bei dem Psychologen und Sozialpädagogen über die häufig auftretenden Krankheiten bei den Kindern und dessen Folgen aufklären sowie den richtigen Umgang daraus für den Alltag erläutern. Zum anderen finanzieren wir mit 4.000€ eine gemeinsame Reise vieler Pflegefamilien zur Förderung des so wichtigen Zusammenhalts der Kinder untereinander (die sich in Schule oder Kita oftmals ausgegrenzt fühlen).

Im gesamten Harzkreis ist der Kinderhospizdienst des Vereins „Regenbogen“ aus Halberstadt mit 20 ehrenamtlichen Trauerbegleitern aktiv. Durch ihre tägliche Unterstützung und Entlastung vor Ort ermöglichen sie den Eltern von unheilbar kranken Kindern, diese überhaupt zuhause pflegen zu können. Mit unserem Betrag von 5.000€ kommen wir für die gesamten Aufwandsentschädigungen des Vereins für seine Trauerbegleiter in 2020 auf. Der Förderverein hat uns über das ganze Jahr 2020 hinweg über die Verwendung unser Unterstützung informiert, so dass wir uns entschlossen, für 2021 weitere 5.000€ zu spenden.Nach 2019 und 2020 unterstützten wir dieses NGO Ende 2021 gerne ein drittes Mal, nachdem der Hospizverein umziehen musste. Die neuen Räumlichkeiten kosten aber 250 € im Monat mehr, was so nicht gedacht war. Ab Dezember 2021 kommt die PETER JENSEN Stiftung bis Ende 2022 mit 3.250 € für diesen Mietaufschlag auf, bis das Land Sachsen-Anhalt hoffentlich diese Mehrkosten übernimmt.

An den Sine-Cura- und Liv-Ullmann-Förderschulen in Wernigerode werden Kinder und Jugendliche mit Behinderungen unterrichtet. Hier finanzieren wir mit 5.000€ die Anschaffung von 20 Tablets für die Nachmittagsbetreuung, damit diese Schüler durch das Recherchieren von beispielsweise Bastelanleitungen oder Ausflugszielen mehr Selbstständigkeit erlernen. Für 2.500€ kauft und errichtet die integrative Kita "Sonnenkäfer" in Quedlinburg ein Sonnenschutzsegel, da der dortige Außenspielbereich nicht über Schatten-spendende Bäume verfügt und so in den vergangenen heißen Sommern nicht genutzt werden konnte.

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Name: Bürgerengagement in Kiel
Partner: Einrichtungen der Stadt
Start: 11.2019
Status: Laufend
Budget: 29.500 € (Aufstockung)
Ende: 04.2022

Aufgabe:
Eingeschränkte Mitmenschen brauchen eine breit gefächerte Unterstützung für ein möglichst gutes Fortleben

Ziel:
Freiwillige Initiativen dort stärken, wo der Staat seine Aufgabe nicht sieht bzw nicht ausreichend wahrnehmen kann

Projektbeschreibung:

Der Kieler Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche initiierte eine private Nachsorgestelle, die sich mit den Spätfolgen lebensbedrohlicher Krankheiten beschäftigt. Das geht von speziellen Therapieangeboten mit Unterkünften bis hin zum Auffinden eines dauerhaften Arbeitsplatzes. Denn gerade für eingeschränkte Jugendliche ist es ein großes Problem, den passenden Beruf auszuwählen und einen verantwortungsbewussten Arbeitgeber zu finden. Die PETER JENSEN Stiftung unterstützt dieses Vorhaben mit 5.000€. In ähnlichem Umfeld ist die Hospiz-Initiative Kiel e.V. tätig, die Kinder von schwer erkrankten Eltern in ihrem veränderten Alltag intensiv begleitet und somit den Rücken stärkt. Wir finanzieren hierbei eine gemeinsame Ferienreise betroffener Familien mit 6.000€. Wegen ihrer vorbildlichen Arbeit mit unseren Spenden und der guten Kommunikation zu uns hat sich der Stiftungsrat im November 2020 entschieden, beide Organisationen für 2021 mit je 5.000€ nochmals zu unterstützen.

Im deutschen Gesundheitssystem wird leider nur in Fakultäten gedacht und interdisziplinäres Denken nicht von Krankenkassen bezahlt. Deshalb ist der Verein für Kindesentwicklung in Kiel entstanden, in dem sich engagierte Ärzte verschiedenster Bereiche in ihrer Freizeit regelmäßig treffen, um die jeweils optimalste Therapie für beeinträchtigte Patienten herauszufinden. Damit die Mediziner nicht noch draufzahlen, übernehmen wir für 2020 mit 2.000€ die Allgemeinkosten des Vereins.Auch bei dieser Organisation haben wir uns im Sommer 2020 entschlossen, sie mit weiteren 1.500€ zu helfen. 

Für Flüchtlinge ist das Erlernen der deutschen Sprache bekanntlich essentiell. Im staatlichen Unterricht wird aber zu viel geschrieben und zu wenig (miteinander) gesprochen. Dieses Manko geht der Verein Kiel hilft durch seine freiwilligen Sprachtreffs an, wo sich an drei Abenden pro Woche ein Dutzend Bürger als „Sprachlehrer“ in kleinsten Gruppen engagieren – ein Musterbeispiel für erfolgreiche Integration, weswegen wir alle Lernmaterialien und die Ersetzung der betagten Raumausstattung des Vereins mit 5.000€ finanziert haben.

Alle Kieler können stolz auf das Bürgerengagement ihrer Stadt sein! Denn neben den beschriebenen Einrichtungen haben wir mit INKA und dem Wünschewagen zwei weitere Großprojekte unterstützt, sodass unser Sozialbudget für die Landeshauptstadt insgesamt sogar 51.000€ beträgt.

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Name: Bürgerinitiativen Wittenberge
Partner: Vereine in der Prignitz
Start: 11.2019
Status: Abgeschlossen
Budget: 19.500 €
Ende: 12.2021

Aufgabe:
In dieser brandenburgischen 17.000 Einwohner-Stadt und im umgebenen Landkreis Prignitz auf der Suche nach sinnvollen Sozialprojekten

Ziel:
Echten Bürgerinitiativen den Rücken stärken, die sich für jene Menschen und Kinder einsetzen, die sich selbst (noch) nicht helfen können

Projektbeschreibung:

Bisher ist es den Prignitzern nicht möglich, in den letzten Wochen ihres Lebens in ihrer Heimat stationär schmerzlindernd versorgt zu werden. Aus einer Bürgerinitiative heraus konnte im Oktober 2019 für das Hospiz Elsternweg der Grundstein für einen Neubau mit zwölf Zimmern gelegt werden. Im Eröffnungsjahr 2021 übernimmt die PETER JENSEN Stiftung als größter Einzelförderer 10.000€ des Betriebskostenanteils des Vereins - da der Baufortschritt es zugelassen hat, aber wir unsere zugesagte Spende im Dezember 2020 überweisen können.

Den Pflege- und Adoptivelternverein der Stadt unterstützen wir bei zwei Projekten. Zum einen ein auf zwei Jahre angelegtes umfassendes Fortbildungsprogramm mit 4.000€, bei dem professionelle Psychologen und Sozialpädagogen über die symptomatischen Krankheiten und Spätfolgen bei Pflegekindern aufklären. Zum anderen finanzieren wir mit 3.000€ eine gemeinsame Ferienreise vieler dieser Familien ins Erlebnisschloss Gadow in der Prignitz, um so den wichtigen Zusammenhalt unter den Kinder zu fördern (die sich in der Schule oftmals ausgegrenzt fühlen).

In der Kita Haus der kleinen Strolche steigt die Zahl der Kinder stetig an, ohne daß staatlicherseits auch mehr große Spielgeräte angeschafft werden. Von einer Elterninitiative wird deshalb eine zweigeschossige Spielburg bezahlt, an deren Kosten wir uns mit 2.500€ zur Hälfte beteiligen. Den Aufbau nehmen die Eltern bis Weihnachten 2019 selbst vor.

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Name: Der Schulhafen in Hamburg
Partner: Stadtmission Hamburg
Start: 12.2018
Status: Abgeschlossen
Budget: 4.500 €
Ende: 10.2019

Aufgabe:
Der "Schulhafen Hamburg" kümmert sich (im sprichwörtlichen Sinne) um gestrandete Menschen, damit diese wieder an sich und ihre Fähigkeiten glauben

Ziel:
Diese "Volkshochschule für Arme" ist in vielen Fächern aktiv, um je nach Bedürftigkeitsfeld diese Mitbürger wieder zu einer Lebensperspektive zu motivieren

Projektbeschreibung:

Der Schulhafen ist nur eine der sozialen Einrichtungen, für die sich die PETER JENSEN Stiftung bei den "Hoffnungsorten Hamburg" einsetzte. Der Löwenanteil unseres eingesetzten Budgets kam mit 8.888 € am 28.Februar 2019 im Rahmen des PETER JENSEN Fischmarktes zusammen. Wer zu dieser Organisation geht, hat meist alles verloren: Arbeit, Familie, Heimat. Geblieben ist die Hoffnung dieser Mitbürger auf einen Neuanfang, wobei der Schulhafen hilft: Seelischer Beistand, mit Gleichgesinnten reden können, was zu essen bekommen - und insbesondere neue Fähigkeiten (wie zB das Nähen) zu erlernen. Der Schulhafen ist damit sowas wie eine "Volkshochschule für Arme", die soviel Gutes tut - und dabei mit einem Jahresbudget von nur rund 40.000€ auskommen muß.

Die bekanntesten Schwesterorganisationen sind die Bahnhofsmission (die Anlaufstelle zB für eine kostenlose Übernachtung für viele der über 100.000 Menschen ist, die täglich den Hauptbahnhof frequentieren), das HerzAs (das Obdachlosen zB eine kostenlose warme Mahlzeit oder heiße Dusche gewährt) und das Haus Jona (bietet insbesondere Frauen eine mehrtägige Unterkunft, die häuslicher Gewalt einfach mal entfliehen wollen, um neuen Lebensmut zu tanken - wie der kleine Jona aus der biblischen Sage, der drei Tage im Bauch eines großen Fisches verbrachte - für diese Einrichtung spendeten wir im Oktober 2019 nochmal 2.000 € zusätzlich).

In der Coronazeit 2020 hat die PETER JENSEN Stiftung die "Hoffnungsorte Hamburg" mit weiteren 37.500 € unterstützt - hierüber können sie mehr beim Projekt "Corona-Hilfen in Hamburg" erfahren.

 

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Versorgungswerk

Name: Ausbildungshilfe für Kinder von verstorbenen Mitarbeitern
Partner: Peter Jensen GmbH
Start: 01.2020
Status: Laufend
Budget: 200 € / Monat pro Kind
Ende: 18 Jahre

Aufgabe:
Ausbildungsunterstützung für Schule oder Berufseinstieg von 200 € im Monat für jedes Halbwaise gewordene Kind bis zu dessen Volljährigkeit

Ziel:
Die Hinterbliebenen unterstützen bei der Bewältigung des vollständig veränderten Familienalltags im Rahmen der Stiftungsmöglichkeiten

Projektbeschreibung:

Die Situation ist traurig genug - ein Mitarbeiter stirbt bereits während seines Berufslebens. Ein Verlust für Kollegen und Freunde, aber in allererster Linien für seine Angehörigen. Denn diese verlieren nicht nur den Lebenspartner, Mutter oder Vater, sondern auch deren wichtigen Beitrag als Ernährer der Familie und Bezugsperson für die Lebensentwicklung der Kinder.

Um das finanzielle Loch zumindest zu überbrücken, zahlt PETER JENSEN das normale Gehalt des Verstorbenen drei Monate lang an seinen verwitweten Lebenspartner weiter. Mit diesem zusammen versucht unser Stiftungsrat, bei der Bewältigung des vollständig veränderten Familienalltags im Rahmen seiner Möglichkeiten zu entlasten. Im Mittelpunkt steht dabei eine Ausbildungsunterstützung für Schule oder Berufseinstieg von 200 € im Monat für jedes Kind bis zu dessen 18ten Geburtstag. Aktuell begleiten wir einen Fall aus 2019, der über die Gesamtlaufzeit ein Budget von rund 30.000€ hätte.

Diese Maßnahme ist das Herz des Versorgungswerks der PETER JENSEN Stiftung. Der Gesetzgeber hat der gezielten Unterstützung einzelner Bedürftiger, die keine persönliche Behinderung aufweisen, (leider) enge Grenzen gesetzt. Anders als bei unseren anderen Projekten, wo die Höhe gemeinnütziger Spenden an zB Hilfsorganisationen im eigenen Ermessen liegt, muß sich eine Stiftung bei mildtätigen Zwecken (für fortlaufende Zahlungen) an ihre Jahresbudgets und die Richtlinien des Sozialgesetzbuches halten.

Letztere geben abhängig vom Personenkreis des Haushalts Bedürftigkeitsgrenzen vor, die den jeweils aktuellen Einkommens- und Vermögensverhältnissen gegenübergestellt werden müssen. Alle Angaben hierzu ermittelt der Stiftungsrat gerne zusammen mit den Hinterbliebenen in einer Selbstauskunft (wie im Downloadbereich dargestellt), die vom Finanzamt überprüft wird.

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Name: Terminservice bei Fachärzten für schwererkrankte Mitarbeiter
Partner: Peter Jensen GmbH
Start: 01.2020
Status: Laufend
Budget: Vollkosten der Privatpraxis
Ende: Befund

Aufgabe:
Echte Erstunterstützung von Mitarbeitern, die langwierig erkrankt sind oder einen schweren Unfall hatten

Ziel:
Mitarbeitern ermöglichen, zügiger und nach bester Diagnose wieder gesund zu werden – was alle Seiten zufriedener macht

Projektbeschreibung:

Die meisten Arbeitnehmer in Deutschland sind gesetzlich krankenversichert. Diese kennen (oftmals aus eigenem Erleben) folgende unbefriedigende Situation: Man fühlt sich nicht gut, weiß aber nicht (genau), warum oder was man hat – und der nächstmögliche Facharzttermin ist erst in vier Wochen oder gar noch später. Die Mitarbeiter bei PETER JENSEN können sich in solchen misslichen Lagen gerne an die Personalabteilung wenden, um einen Termin bis zur Folgewoche bei einem privaten Facharzt in ihrer Nähe zu bekommen.

Die meisten Engpässe bestehen aus Erfahrung in denjenigen Fachrichtungen, die in rund 80% der langwierigen Mitarbeiterausfälle konsultiert werden müssen: Kardiologen, Orthopäden und Psychologen. Deshalb wurde auf Betreiben der PETER JENSEN Stiftung im Rahmen des Aufbaus der Versorgungswerks für die 25 Standortstädte der GmbH ein Fachärzte-Verzeichnis (im Downloadbereich zur Einsicht) mit je einer Privatpraxis pro Disziplin und Ort ausgearbeitet, um bei den häufigsten Bedarfsfällen sofort handlungsfähig zu sein.

Der Vorteil für den Mitarbeiter ist, dass er eine schnellere und (durch den Privatarzt im Zweifel) bessere Diagnose bekommt, um zügiger und nachhaltiger wieder gesund zu werden. Da dieses neben Wertschätzung auch im Interesse des Arbeitgebers ist, bezahlt PETER JENSEN die Mehrkosten für die Diagnose des empfohlenen Facharztes, die die GKV des Mitarbeiters nicht übernimmt. Selbstverständlich engagiert sich die Personalabteilung auch in Fällen, wo es um andere Fachärzte neben Kardiologen, Orthopäden oder Psychologen geht, entsprechend die Kollegen zu unterstützen.

Natürlich ist uns das Terminservice- und Versorgungsgesetz der Bundesregierung aus 2019 bekannt, nach dem alle gesetzlich Versicherten (nicht nur Arbeitnehmer) in den Genuss der beschriebenen Leistungen kommen sollen. Wir würden uns freuen, wenn hierdurch sukzessive Engpässe abgebaut werden und PETER JENSEN weniger Extrawürste braten muß.

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Name: Sinnvolle Behandlungstherapien für dauererkrankte Mitarbeiter
Partner: Peter Jensen GmbH
Start: 02.2020
Status: Laufend
Budget: Mehrkosten zur GKV
Ende: Genesung

Aufgabe:
Konkrete Zweitunterstützung von Mitarbeitern, die an langwierigen Krankheiten leiden

Ziel:
Kranke Mitarbeiter können nur durch sehr gute ärztliche Behandlung wieder nachhaltig gesund werden

Projektbeschreibung:

Am Ende einer schweren Erkrankung oder Unfalls ist entscheidend, wieder möglichst richtig gesund zu sein. Unser paralleles Projekt „Terminservice bei Fachärzten“ kann dabei nur am Rande unterstützen, indem erstmal schneller ein Arzt aufgesucht werden kann. Allzu häufig zeigt nun aber leider die Praxis, daß Kollegen einfach nicht gesunden, sei es wegen falschen Befunden oder ebensolchen Behandlungsempfehlungen.

Wie im normalen Leben verlangen unbefriedigende Situationen irgendwann einen Plan B. Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) lehnen aber häufig ab, einen anderen oder vermeintlich zu teuren alternativen Weg finanziell (voll) zu begleiten. Wenn ein Facharzt diesen aber als sinnvollste Genesungstherapie ansieht und der Mitarbeiter hierauf vertraut – dann sollte die Personalabteilung bei PETER JENSEN kontaktiert werden!

Diese prüft jeden gemeldeten Einzelfall, indem sie auch die Meinungen unserer Betriebsärzte einholt. Wenn im Ergebnis ein Plan B herauskommt, zu dem alle JA sagen – dann muß sich über die Kostenverteilung unterhalten werden. Von diesen übernimmt die PETER JENSEN Stiftung gerne einen beträchtlichen Anteil im Rahmen ihrer gesetzlich gedeckelten Möglichkeiten für mildtätige Zwecke. Ansonsten sind aber auch Modelle denkbar (gerade wenn eine permanente Genesung des Mitarbeiters durch eine sinnvollere Therapie entscheidend wahrscheinlicher wird), an denen sich die PETER JENSEN GmbH als Hauptzahler (neben der GKV) und der Mitarbeiter zB als Nebenzahler beteiligen.

Den Plan B unterstützt PETER JENSEN „im kleinen“ aber auch durch andere betriebliche Sonderleistungen. Dieses kann zB die Nutzung seines Fitnessraums oder gesundes Mittagessen im Betriebsrestaurant sein. Schauen Sie sich hierzu gerne die 20 guten Gründe (im Downloadbereich) für uns als Arbeitgeber an.

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Name: Knochenmarkspendentests
Partner: Deutsche Spenderdatei DKMS
Start: 07.2018
Status: Abgeschlossen
Budget: 6.000 €
Ende: 10.2019

Aufgabe:
Aufruf und Durchführung einer unternehmensweiten Blutspendenaktion, an der sich fast 100 Mitarbeiter im Herbst 2018 beteiligten

Ziel:
Beitrag zum Eintrag neuer potentieller Knochenmarkspender in die DKMS-Datei - ausgelöst von einen tragischen Fall von Leukämie bei einem Mitarbeiter

Projektbeschreibung:

Alle 15 Minuten erhält ein Mensch in Deutschland die niederschmetternde Diagnose „Blutkrebs“. Vielfach sind Kinder und Jugendliche betroffen, deren einzige Chance auf Heilung eine Stammzellenspende für eine Knochenmarktransplantation ist - doch jeder zehnte Patient findet keinen Spender!

In der PETER JENSEN GmbH ist ein Mitarbeiter, der über 30 Jahre im Unternehmen und 24 Monate vor der Rente war, in 2018 an Leukämie erkrankt. Nachdem monatelang kein Spender gefunden werden konnte, organisierte sein ebenfalls bei uns tätiger Sohn einen betriebsweiten Spendertag, zu dem sich fast 100 Kollegen einem Bluttest unterzogen. Hierzu kam die Organisation „Deutsche Knochenmarkspenderdatei“ (DKMS) am 23.Oktober 2018 in Jensens Lagerhaus. Unsere Stiftung übernahm nicht nur die Kosten hierfür, sondern packte nochmal eine Spende oben drauf.

Für die PETER JENSEN Stiftung ist dieses eine weitere vorbereitende Maßnahme für das für 2020 startende „Versorgungswerk“ für´aktive Mitarbeiter und ihre Angehörigen, die in Not geraten sind. Sie ist Ausdruck dafür, nicht nur konkret zu helfen (mittlerweile geht es dem betroffenen Mitarbeiter besser, nachdem doch noch ein Spender gefunden wurde), sondern auch um den besonderen Gemeinschaftssinn, der im Familienunternehmen herrscht, weiter zu fördern.

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Name: Schmetterlingskrankheit
Partner: Elterninitiative Papilio
Start: 03.2018
Status: Abgeschlossen
Budget: 10.000 €
Ende: 10.2018

Aufgabe:
Eine Versteigerung besonderer Posten so zu gestalten, daß möglichst hohe Erlöse erzielt und dann als Spendengeld für PAPILIO verdoppelt wird

Ziel:
Unterstützung der Aufklärung, das von der Schmetterlingskrankheit betroffene Familien nicht alleine sind - an Heilung ist leider nicht zu denken

Projektbeschreibung:

Für das Familienunternehmen PETER JENSEN ist es seit drei Generationen eine Selbstverständlichkeit, in Not geratene Mitarbeiter (incl.ihrer eigenen Familien) häufig finanziell zu unterstützen. Dieses wurde und wird ständig im verborgenen betrieben - doch eine besondere Maßnahme wollen wir nun erwähnen, da hieraus ein echtes Projekt wurde.

Das Kind eines Mitarbeiters wurde mit Epidermolysis bullosa geboren, einer derzeit noch unheilbaren, schweren Hauterkrankung. Bei dieser bilden sich Blasen und großflächige Wunden, vergleichbar mit einer hochgradigen Verbrennung. Die Haut wird hierdurch extrem empfindlich wie ein Schmetterlingsflügel. Die drei Stifter (Peter, Walter und Martin Jensen) kamen auf die Idee, die Einnahmen aus ihrer sogenannten "Fischmarktsauktion" des Jahres 2018 zu verdoppeln und zu Gunsten der Initiative Papilio (die der betreffende Mitarbeiter mit gegründet hat) zu spenden.

An dieser Stelle sei mal angemerkt, daß über die seit 1997 stattfindenden Fischmarkt-Veranstaltungen in Jensens Lagerhaus in Summe schon über 120.000 € an jährlich wechselnde Hilfsorganisationen gespendet werden konnten. Diese immense Summe wurde zur Hälfte durch mitbietende Handwerkskunden erzielt, denen wir an dieser Stelle ein großes Lob für ihr soziales Engagement aussprechen. Der Schwerpunkt unserer Spendenzwecke lag meist auf schweren Kinderkrankheiten, die leider so selten auftreten, daß weder Staat noch Pharmaindustrie hier unterstützen bzw forschen.

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